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"Boccaccio" - 23. Schönebecker Operettensommer mit Erfolg gestartet

 

Florenz im Jahr 1331. Die idyllische Waldbühne im Heimattiergarten Bierer Berg vor den Toren Schönebecks hat sich anlässlich des 23. Schönebecker Operettensommers in die toskanische Hauptstadt am Arno verwandelt. Dort hält seit Sonnabend der berühmte Dichter „Boccaccio“, mit Vornamen Giovanni, die Stadt (Bühne) mit seinen freizügigen Liebesgeschichten in Atem. Während sich die weibliche Bevölkerung daran erfreut, sind die Ehemänner in heller Aufregung. Noch dazu, wo der Novellenschreiber selbst sagt: „Ihr selbst, Ihr habt mich inspiriert, Ihr seid‘s, die die Novelle mir diktiert!“

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Eine Komödie steht immer am Rand der Katastrophe. Und das ist genau das, was Spaß macht. Die Liebe darf in der Operette natürlich auch nicht zu kurz kommen. Es wird amüsant, gefühlvoll und romantisch, mit wunderschöner Musik als Zugabe“, schwärmt die österreichische Regisseurin Kathrina Kutil vom Urstück der Wiener Operette. Und der Publikumsliebling ist auch selbst wieder in Aktion zu erleben. Sie schuf zusätzlich die Maria, Köchin des brillianten Geschichtenerzählers, die letztendlich auch das letzte Wort der
kurzweiligen (Liebes-)Aufführung haben wird. „Boccaccio“, das wohl berühmteste Bühnenwerk von Franz von Suppé wird noch bis zum 21. Juli, immer mittwochs bis sonntags ab 16:00 Uhr aufgeführt.

Das Publikum am Premierenwochenendes war jedenfalls begeistert und sparte nach den Aufführungen nicht mit Bravo-Rufen. Gleichzeitig honorierten die Anwesenden die Leistungen des qualitativ hochkarätigen Ensembles (u. a. Richard Klein, Gerd Jaburek, Marina Medvedeva, Elizabeth Wiles, Astrid von Feder, Sebastian Huppmann, Alexander Klinger) und der Mitteldeutschen Kammerphilharmonie Schönebeck als Veranstalter mit langanhaltendem Applaus sowie stehenden Ovationen.

Das vierwöchige Freiluftfestival fand 1997 zum ersten Mal statt und hat sich in der Zwischenzeit zu einem Zuschauermagneten entwickelt. In den vergangenen fünf Jahren strömten im Durchschnitt 16.222 Operettenfreunde auf den Bierer Berg. Allein 2018 sahen 17.372 Besucherinnen und Besucher Carl Zellers „Der Vogelhändler“.

Eintrittskarten für die noch ausstehenden 20 Veranstaltungen sind an der Tageskasse (ab 15:00 Uhr) erhältlich. Zusätzlich können Tickets auch unter der Telefonnummer 03928-400429 reserviert oder im Internet unter www.mitteldeutsche-kammerphilharmonie.de erworben werden. Ein kleiner Hinweis für die jüngeren Besucher: Am Sonntag, 7. Juli, steht zusätzlich noch die „Operette für Kinder“ auf dem Programm. Los geht es dann um 11:00 Uhr.

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