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Neueste Mitteilungen

 

 

Jeder Bürger im Salzlandkreis spürt die immense Trockenheit in der Natur. In unseren Flüssen herrscht eine ausgeprägte Niedrigwassersituation, alle haben einen kritischen Zustand erreicht. Und wegen der lang anhaltenden Trockenheit fallen auch die Grundwasserstände.

Die wenigen Niederschläge der vergangenen Wochen konnten nicht zur langfristigen Entspannung dieser kritischen Situation beitragen. Sie kamen zwar der Vegetation zu Gute, aber ein Abfluss in die Gewässer oder gar ins Grundwasser fand und findet nicht oder nur geringfügig statt.

Aus diesem Grund musste der Salzlandkreis die Wasserentnahme aus Oberflächengewässern im Kreisgebiet verbieten. Die Allgemeinverfügung dazu wurde  im Amtsblatt für den Salzlandkreis (Nummer 27) veröffentlicht. Sie gilt, bis sie der Salzlandkreis wieder außer Kraft setzt. Dazu muss sich die Wassersituation in den Oberflächengewässern anhaltend so entwickeln, dass keine Niedrigwassersituation vorliegt.

Der  Salzlandkreis macht darauf aufmerksam und appelliert deshalb nochmals an alle seine Bürgerinnen und Bürger und die Unternehmen zum bewussten und vor allem sparsamen Umgang mit dem Wasser.

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Weil an diesem Sonnabend, 15. August, nun Regen und Gewitter vorausgesagt werden, muss die Veranstaltung „Unter den Sternen“ mit den Sternfreunden Aschersleben e. V. leider ausfallen.

Das Team des Ringheiligtum Pömmelte und die Sternfreunde Aschersleben bitten um Verständnis. Ein Ersatztermin mit abgeänderter inhaltlicher Ausrichtung wird zeitnah bekannt gegeben. Der Veranstalter informiert rechtzeitig über Print- und Online-Medien.

 

Bei Fragen stehen die Landkreis-Mitarbeiterinnen der Stabsstelle Beteiligungsmanagement, regionaler Arbeitsmarkt und Kultur unter kultur@kreis-slk.de oder 03471 684-1541 zur Verfügung.

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Diese Entscheidung war schwer, aber notwendig: Der Salzlandkreis verschiebt den fünften Kreiswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ in das nächste Jahr. Auch der elfte Landes- und der 27. Bundeswettbewerb waren zuvor bereits bis 2022 bzw. 2023 nach hinten verlegt worden. 

„Dabei sind unsere Dörfer mit ihren Bürgerinnen und Bürgern, ihrem Ortschaftsrat und ihren Vereinen mit vollem Eifer in die Vorbereitung für 2020 gestartet“, erklärt Landrat Markus Bauer dazu. Seinem Aufruf waren in diesem Jahr 25 Dörfer gefolgt. „Das ist die höchste Teilnehmerzahl, die wir je hatten.“

Doch die Corona-Pandemie hat eben Auswirkungen auf alle Aktivitäten in den Städten und Gemeinden, bis in den Ablauf des Dorfwettbewerbs, auf Kreis-, Landes- und Bundesebene. Das Vereinsleben ist eingeschränkt, Dorfgemeinschaftshäuser und öffentliche Veranstaltungsräume können nur begrenzt genutzt werden oder sind gar geschlossen.

Die Entscheidung ist nicht leicht gefallen, zumal derzeit nicht abgeschätzt werden kann, wann es, oder ob überhaupt, Erleichterungen geben kann bei den notwendigen Abständen und sonstigen Hygienevorschriften. Selbst eine Verschärfung der jetzigen  Regelungen im Frühjahr 2021 ist möglich.

Ein Gutes hat die Sache dennoch. Nun erhalten alle Dörfer die Chance, ihre Beteiligung am Wettbewerb umfassend und im notwendigen Miteinander vorzubereiten. Der neue Zeitplan verschafft ausreichenden Zeitpuffer, um die Anforderungen an ihre Dorfpräsentation, zum Beispiel die Einhaltung von Abständen beim Rundgang oder die Nutzung von Räumen, besser zu planen. Vor dem Hintergrund der großen Zahl der Wettbewerber ist auch eine Konzentration auf wesentliche Schwerpunkte wichtig, die dem Dorf ein Gesicht geben und das Besondere herausstellen. Die Bewertungskommission wird das bei der neu geplanten Bereisung im zweiten Quartal 2021  berücksichtigen.

Bisherige Anmeldungen zum Kreiswettbewerb bleiben natürlich bestehen.

Einzelne Orte, die ihre vorläufige Anmeldung zwischenzeitlich auch zurückgezogen hatten, können sich nunmehr sogar erneut anmelden.

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Die Vorbereitungen sind inzwischen so weit gediehen, dass der nächste Kreisausschuss Mitte August über die Vergabe der Planungsleistungen entscheiden kann. Der Salzlandkreis will insgesamt rund 16 Kilometer des Europaradweges R1 mit Teilstrecken im gesamten Kreisgebiet ausbauen.

„Damit gewinnen wir deutlich, und Einheimische und Touristen werden es spüren, wenn sie ihre Ziele in der Region per Rad ansteuern“, begrüßt Landrat Markus Bauer den nächsten Schritt im wichtigen Tourismusprojekt. „Wir verbessern auch den Übergang zum Elberadweg. Und wir bauen den Wassertourismus an der Saale aus. So machen alle Bemühungen im Zusammenhang vollsten Sinn.“ Hier denkt der Landrat auch an attraktive, individuelle Routenplanungen beim Sammeln Salzländer Kulturstempel. 

Drei Millionen Euro wird der vorgesehene R1-Ausbau in Asphalt kosten, mit 90 Prozent Fördermitteln vom Land. Einbezogen sind sechs Städte: Seeland, Aschersleben, Hecklingen, Bernburg, Nienburg und Könnern. Das macht das vom Landkreis koordinierte Infrastrukturprojekt, das seit etwa zwei Jahren vor allem seinen Fachdienst Kreis- und Wirtschaftsentwicklung und Tourismus beschäftigt, auch so umfangreich und intensiv. Die enge Zusammenarbeit mit den Anliegerstädten spielt eine entscheidende Rolle. Der Umfang der Vorbereitungen und die besonderen Förderregularien erforderten die Aufteilung in zwei Projektphasen mit mehreren Bauabschnitten. Erste Aufgabe der folgenden Planungsleistungen wird die genaue Kostenermittlung für die Ausbauarbeiten je Abschnitt sein, die für die weitere Qualifizierung des Förderantrags notwendig ist. Nach Bewilligung durch die Investitionsbank Sachsen-Anhalt kann weiter geplant und dann auch gebaut werden. Ende März 2022 soll alles fertig sein.

 

Zum Radtourismus im Salzlandkreis

Der Salzlandkreis beabsichtigt, mit dem Infrastrukturprojekt zum Europaradweg R1 eine zukunftsfähige Route für Radtouristen im Kreisgebiet zu entwickeln. Allein über den R1 werden auf 75 Kilometern zahlreiche Landschaftselemente und Kulturschätze erschlossen. Radtouristen finden Anschluss an die beiden weiteren überregionalen Radwege an Saale und Elbe. Der jetzt beantragte Ausbau von Wegeabschnitten des R1 sichert mittel- bis langfristig das Gesamterlebnis.

Der R1 - von der französischen Kanalküste bis ins russische St. Petersburg - verbindet über 3.500 Kilometer die Menschen, die Natur und die Kultur von neun europäischen Ländern. Etwa 260 Kilometer führen durch Sachsen-Anhalt, fast ein Drittel im Salzlandkreis. Der R1 verknüpft hier die Angebote von sieben Städten: Seeland, Aschersleben, Hecklingen, Staßfurt, Nienburg (Saale), Bernburg (Saale) und Könnern. Radtouristen erleben auf der Tour eine reizvolle Kultur-Landschaft: entlang des Concordiasees, durch die Salzstadt Staßfurt, am Bodeverlauf in den Naturpark Unteres Saaletal. Über die Saalestädte Nienburg und Bernburg führt er ein Stück entlang der Fuhne in Richtung Landkreis Anhalt-Bitterfeld.

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Seit gestern wird ein neuer Corona-Fall im Salzlandkreis gemeldet. Es handelt sich um einen Reiserückkehrer aus Bulgarien. Die mitgereisten Personen wurden bisher negativ getestet, aber unter Quarantäne gestellt.

Damit erhöht sich die Zahl der bestätigten Corona-Fälle auf 79. Inzwischen gelten 75 als genesen.

Nunmehr befinden sich 32 Personen aus dem Salzlandkreis in häuslicher Quarantäne.

419 Personen konnten bereits aus der angeordneten Quarantäne entlassen werden.

 

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Um Klarheit in die zunehmend emotional und öffentlich ausgetragene Debatte um die Kreisverkehrsgesellschaft Salzlandkreis KVG und das Hecklinger Busunternehmen Haubold zu bringen, schaltet sich Landrat Markus Bauer aus seinem Urlaub ein. Er kehrt deshalb vorzeitig zurück und hat zum Freitag dieser Woche den Bürgermeister der Stadt Hecklingen, Uwe Epperlein, sowie die Fraktionsvorsitzenden des Hecklinger Stadtrates in das Landratsamt eingeladen.

„Wir sind von Anfang an offen mit den Erfordernissen zur Neuausschreibung des Linienverkehrs im Landkreis umgegangen. Allen Beteiligten war klar, worum es geht. Leider hat der Bürgermeister der Stadt in diesem langen Prozess von sich aus zu keiner Zeit das Gespräch gesucht“, möchte Markus Bauer wieder Sachlichkeit in die Diskussion bringen. Er verweist auf die jederzeit transparent angekündigten Schritte und den Zeitplan des ÖPNV-Aufgabenträgers Salzlandkreis, die mit dem Kreistag schon seit Sommer 2017, seit der Vorbereitung und dem späteren Grundsatzbeschluss zur Direktvergabe von Personenverkehrsdiensten an die KVG Salzland, gegangen worden waren. In diesem Prozess waren auch alle Kommunen einbezogen. Sie haben eigene Stellungnahmen beigetragen. Schließlich mussten mit dem planmäßigen Auslaufen der Konzessionen neue Verträge den öffentlichen Busverkehr nach Juli 2020 nahtlos gewährleisten. Dafür beschlossen im Dezember 2018 die Abgeordneten einen Nahverkehrsplan 2020 bis 2030 für den Salzlandkreis, auf dessen Grundlage der Kreistag letztlich im März 2020 die Direktvergabe an die KVG als interner Betreiber beschloss. Mit der wichtigen  Maßgabe, dass der öffentliche Dienstleistungsauftrag mit 33 Prozent Subunternehmerdienstleistung rechtskonform auszuschreiben ist, eben um regionalen Kleinunternehmen eine reelle Auftragschance zu eröffnen. Dieser Auftrag wurde umgesetzt mit dem bekannten Ergebnis. Die Firma Haubold war unterlegen.

„Wie solche komplizierten Vergabeverfahren zu führen und zu entscheiden sind für das wirtschaftlichste Angebot, regelt das Gesetz, kein Kommunalpolitiker und auch kein Landrat“, gibt Markus Bauer zu bedenken. „Für uns kommt es darauf an, den ÖPNV im Salzlandkreis zukunftsfähig abzusichern. Das liegt in unserer Verantwortung, darauf müssen wir uns konzentrieren.“ Darüber und wie mit den Konsequenzen aus der Entscheidung über die Neuvergabe im Salzlandkreis umzugehen ist, wird der Landrat mit den örtlichen Vertretern beim Termin am Freitag sprechen.

 

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Die nächste Fischerprüfung des Salzlandkreises findet am 10.10.2020 um 09:00 Uhr in der Förderschule „Otto Dorn“, Seegasse 42 in 06406 Bernburg (Saale) statt.

Sie können sich bis zum 14.09.2020 online zur Prüfung anmelden.

>>> zum Anmeldeformular

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Einsatzkräfte des Salzlandkreises, des Hauptzollamtes Magdeburg und der Stadt Aschersleben haben in der Nacht zum Samstag Kontrollen in der Innenstadt von Aschersleben durchgeführt. Dabei kontrollierten die Beamten auch Prostitutionsstätten. Der Zoll prüfte in diesem Zusammenhang die Art und Ausgestaltung etwaiger Beauftragungsverhältnisse und die Rechtmäßigkeit der Aufnahme einer Tätigkeit im Bundesgebiet. Aus Sicht des Salzlandkreises, der für das Prostituiertenschutzgesetz zuständig ist, ergab sich bei einem Objekt der Verdacht, dass dieses ohne Erlaubnis betrieben wird. Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.

Weiterhin wurden drei Shisha-Bars überprüft. Hier wurden durch den Zoll Anhaltspunkte für etwaige Verstöße gegen das Mindestlohngesetz festgestellt, welche weiterführender Prüfungshandlungen bedürfen. Neben lebensmittelrechtlichen Verstößen wurden in allen Fällen keine oder nur mangelhaft geführte Anwesenheitslisten festgestellt. Die 7. SARS-CoV-2-EindV sieht hierfür eine Geldbuße in Höhe von 1.000 Euro vor.

Im Rahmen von Identitätsfeststellungen wurde eine Person angetroffen, die nach unbekannt abgemeldet war. Der derzeitige Aufenthalt des Ascherslebeners wurde vermerkt und ein Bußgeldverfahren nach dem Bundesmeldegesetz eingeleitet.

Insgesamt waren an diesem Einsatz, der mit Unterstützung von Beamten des Polizeireviers Salzlandkreis und der Polizeiinspektion Magdeburg erfolgte, 18 Einsatzkräfte beteiligt.

Hintergrund:

Der Zoll ist unter anderem zuständig für die Schwarzarbeitsbekämpfung und die Einhaltung des Mindestlohngesetzes. Dem Landkreis obliegt der Vollzug des Prostituiertenschutzgesetzes und der Lebensmittelüberwachung, während die Stadt Aschersleben für das Gaststättengesetz und das Nichtraucherschutzgesetz verantwortlich ist.

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Foto der Woche

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Sonnenuntergang am Ortsrand von Neundorf (Anhalt) (Stadt Staßfurt)

Fotos: Carolin Rohrschneider

 

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Sonnenblumen am Randstreifen eines Maisfeldes zwischen Nienburg (Saale) und Calbe (Saale)

Fotos: Katharina Werner

 

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Impressionen von einer Tour auf dem Elberadweg bei Schönebeck

Fotos: Susann Jahne

 
 

 

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