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Eine siebenköpfige Familie aus Schönebeck hat sich mit dem neuartigen Corona-Virus infiziert. Über die Ergebnisse wurde der Fachdienst Gesundheit des Salzlandkreises am Dienstag informiert. Die zuständigen Kolleginnen und Kollegen ermitteln zur Stunde die Kontakte der mit dem Corona-Virus infizierten Familie. Das gestaltete sich aufgrund der Sprachbarrieren bis Dienstagnachmittag jedoch noch schwierig.

Bisher kann der Fachdienst Gesundheit folgende Informationen mitteilen: Kontakt hatten die Eltern der Familie zu einer positiv getesteten Personen in einem anderen Bundesland bereits vor einigen Tagen. Darüber informierte das dort zuständige Gesundheitsamt den Salzlandkreis. Der Test des erkrankten Vaters fiel bereits gestern positiv aus. Die heute positiv getestete Mutter befindet sich mittlerweile in stationärer Behandlung.

Für die gesamte Familie ist umgehend häusliche Quarantäne angeordnet worden. Zudem wurden die Kindertagesstätten, Schulen und Firmen in Schönebeck über die positiven Befunde informiert, die von den Kindern der Familie in der Regel besucht werden. In Kontakt steht der Salzlandkreis außerdem mit der Stadtverwaltung von Schönebeck.

Landrat Markus Bauer erklärt in diesem Zusammenhang, es sei jetzt wichtig, Ruhe zu bewahren. „Wir stellen uns alle auf diese Situation ein und nutzen unsere Ressourcen.“  Es komme jetzt auf die interkommunale Zusammenarbeit an. Der Landrat mahnt zugleich, noch sorgsamer im Umgang miteinander zu sein. „Jetzt ist es noch wichtiger, Abstand zu halten, Masken zu tragen und strikt die Hygieneregeln zu befolgen. Dieser Verantwortung muss sich jeder bewusst sein.“ Es zeige sich, dass die Pandemie längst nicht überstanden sei.

Im Zusammenhang mit den jetzt positiv getesteten Personen stehen Corona-Tests einer Klasse mit 21 Schülern sowie mehrerer Lehrer von der Berufsbildenden Schule in Schönebeck am Dienstagvormittag. Die Ergebnisse werden in den nächsten Tagen erwartet. Vorsorglich wurde für alle Schüler dieser Klasse und mehrere Lehrer häusliche Quarantäne bis zum 2. Oktober angeordnet.

Auf eine vorübergehende Schließung der Berufsbildenden Schule in Schönebeck verzichtet der Salzlandkreis unterdessen, da die Schüler seit Schuljahresbeginn nach den allgemeinen Hygieneplänen in festen Kohorten unterrichtet werden. Zudem wurden Reinigungspläne angepasst und stets auf die Einhaltung der Abstandsregeln sowie der Husten- und Niesetikette geachtet. Wie die Schulleitung den Fachdienst Gesundheit informierte, besteht seit Montag außerdem für alle eine Maskenpflicht auf dem Gelände – mit Ausnahme im Unterricht.

Außerdem wurden in Barby (Elbe) zwei Reiserückkehrer aus den Niederlanden positiv getestet.

Mit den neuen Fällen steigt die Zahl der auf den neuartigen Corona-Virus positiv getesteten Personen auf 103 im Salzlandkreis. Weitere aktuelle Angaben zur aktuellen Lage kann der Fachdienst Gesundheit aufgrund der aktuell noch laufenden Kontaktermittlung nicht machen.

 

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Auf diese Entwicklung hatte sich der Salzlandkreis seit langem vorbereitet: Die Afrikanische Schweinepest (ASP) wurde erstmals in Deutschland nachgewiesen, bei einem in Brandenburg, Landkreis Spree-Neiße, verendet aufgefundenen Wildschwein. Nun berät die eigens ins Leben gerufene Sachverständigengruppe aus Vertretern der Landwirtschaft, der Jägerschaft, einem Wildbiologen und der Verwaltung im Salzlandkreis alle weiteren Maßnahmen zur Bekämpfung. Der Fachdienst Veterinärangelegenheiten und Gesundheitlicher Verbraucherschutz des Salzlandkreises wird zusätzlich verstärkte Kontrollen in Schweinehaltungen, auch Kleinsthaltungen, durchführen.

Landrat Markus Bauer appelliert an alle zur Vorsicht und Mithilfe: „Auch wenn wir noch nicht direkt betroffen sind, die Lage ist ernst. Der erste Nachweis der Schweinepest hat schon jetzt Auswirkungen auf die Wirtschaft. Einige Staaten haben einen  Einfuhrstopp für Schweinefleisch aus Deutschland verhängt. Deshalb müssen wir die Ausbreitung unbedingt verhindern, unsere Hausschweinebestände schützen und so hohe wirtschaftliche Schäden verhindern.“

„Deshalb fordere ich alle Schweinehalter auf, die Biosicherheitsmaßnahmen zu überprüfen, ggf. zu ergänzen und einzuhalten“, wendet sich Amtstierärztin Dr. med. vet.  Marina Bradtke direkt an die Tierhalter. Sie erläutert: „Hierzu zählen u. a. das Betretungsverbot durch Fremde, das Tragen von Schutzkleidung und desinfiziertem Schuhwerk, die Reinigung und Desinfektion, das Verfütterungsverbot von Speiseabfällen, die Absicherung derart, dass kein Kontakt zu Wildschweinen möglich ist, und der Schutz des Futters und der Einstreu vor Wildschweinkontakt. Da die ASP auch über Speiseabfälle übertragen werden kann, weise ich dringend darauf hin, dass Speiseabfälle, insbesondere welche Wurst oder Fleisch enthalten, unbedingt unzugänglich für Wildschweine zu entsorgen sind.“

Einen wesentlichen Beitrag in der Früherkennung leisten die Jäger des Salzlandkreises. Neben der intensiven Bejagung zur Regulation der Tierpopulation sind sie aufgefordert, Proben bei verunfallten, krank erlegten und tot aufgefundenen Wildschweinen zur Untersuchung auf ASP zu nehmen.

Bei der ASP handelt es sich um eine für Haus- und Wildschweine meist tödlich verlaufende, anzeigepflichtige Tierseuche. Sie kann nicht auf andere Tierarten übertragen werden kann und ist für den Menschen ungefährlich ist. Ein Impfstoff ist noch immer nicht vorhanden. Bisher sind Haltungen von Hausschweinen nicht betroffen. Der Verzehr von Schweinefleisch, auch von Wildschweinfleisch ist unbedenklich.

Nutztierhaltungen, also auch Schweinehaltungen, müssen beim Fachdienst Veterinärangelegenheiten und Gesundheitlicher Verbraucherschutz registriert werden. Wer dieser Pflicht noch nicht nachgekommen ist, sollte das unverzüglich nachzuholen. Das Formular ist HIER abrufbar unter .

Außerdem sind Auslaufhaltungen von Schweinen anzeigepflichtig, Freilandhaltungen genehmigungspflichtig.
Ergänzende Hinweise finden Sie auf der Seite des Fachdienstes.

Die Mitarbeiter des Fachdienstes Veterinärangelegenheiten und Gesundheitlicher Verbraucherschutz stehen für Fragen zur Verfügung unter Tel. 03471 684-1461.

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Der Fachdienst Gesundheit des Salzlandkreises hat bis Montagnachmittag zwei neue Corona-Fälle registriert. Dabei handelt es sich um einen Mann aus Schönebeck und einen aus Bernburg. Einer der Männer arbeitet für ein Unternehmen in einem anderen Bundesland. In diesem Unternehmen waren zuletzt mehrere Sars-CoV-2-Fälle registriert worden. Er befindet sich in stationärer Behandlung. Im anderen Fall läuft die Kontaktermittlung aktuell noch.

Mit den beiden neuen Fällen steigt die Zahl der auf den neuartigen Corona-Virus positiv getesteten Personen auf 95 im Salzlandkreis. 85 von ihnen gelten als wieder genesen. Eine Person ist verstorben. In häuslicher befinden sich 79 Personen, 747 Personen konnten bereits aus der Quarantäne entlassen werden. Die Hotline des Gesundheitsamts wurde heute von 40 Personen genutzt.

 

 

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Die Investitionsbank Sachsen-Anhalt (IB) fördert individuelle sowie betriebliche Fortbildungen und bietet Zuschüsse für Weiterbildungen an. Arbeitsplatz- und tätigkeitsbezogene Weiterbildungen sowie Maßnahmen der Personal- und Organisationsentwicklung lassen sich mit bis zu 80 Prozent bezuschussen. Das stärkt vor allem die Wettbewerbsfähigkeit und sichert Fachkräfte. Möglich ist dies mit dem durch EU und Land geförderten Programm Sachsen-Anhalt WEITERBILDUNG BETRIEB. Ab sofort gibt es Erleichterungen bei der Antragstellung, da die sechswöchige Antragsfrist entfällt.

Das Programm Sachsen-Anhalt WEITERBILDUNG DIREKT unterstützt Arbeitnehmer, Arbeitslose ohne Leistungsbezug, Auszubildende und Schüler an Berufsfachschulen mit einem Kostenzuschuss von bis zu 90 Prozent. Wissen mehren, Fähigkeiten erweitern und Kompetenzen entwickeln: Dieses Programm für die individuelle berufliche Qualifizierung und ausbildungs- oder schulbegleitende Lehrgänge hilft, berufliche Träume zu verwirklichen. Seminare, Coachings, Lehrgänge oder Weiterbildungsstudiengänge sind förderfähig. Damit können berufliche Spezialisierungen, IT-Kompetenzen, betriebswirtschaftliche oder auch soziale Kompetenzen sowie Sprachenkenntnisse ausgebaut werden. Auch hier ist bereits seit Jahresbeginn die sechswöchige Antragsfrist weggefallen.

Dazu, wie zu allen Fragen rund um die Förderung beraten wieder die Experten der Investitionsbank in Aschersleben am Dienstag, 6. Oktober, von 9 bis 13 Uhr im Kreishaus, Ermslebener Straße 77, Raum 209.

Eine Anmeldung ist erforderlich beim Fachdienst Kreis- und Wirtschaftsentwicklung und Tourismus, Telefon 03471 684-1801 bzw. E-Mail mstrube@kreis-slk.de.

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Hören, wie die regionale Wirtschaft tickt. Wissen, was die Wirtschaft von den politisch Verantwortlichen erwartet. Das will Landrat Markus Bauer in Bernburg. Einberufen hat er deswegen ein weiteres Treffen des von ihm gegründeten Wirtschaftsbeirats des Salzlandkreises am Donnerstag, 24. September. „Der Beirat hat sich insbesondere während der jüngsten Corona-Krise bewährt. Jetzt wollen wir über die Erfahrungen sprechen“, kündigt der Landrat an. Zum Wirtschaftsbeirat gehören sowohl Vertreter hiesiger Firmen als auch Bildungseinrichtungen wie die Hochschule.

Zudem will Markus Bauer den Mitgliedern des Wirtschaftsbeirats die „Zukunftsstrategie Salzlandkreis 2030“ vorstellen. Das Papier hatte der Landrat zuerst im Kreistag vorgestellt. Es enthält konkrete Zielstellungen, welche Schwerpunkte der Salzlandkreis bei der künftigen Entwicklung setzen will. Dabei können sich neben dem Kreistag und damit den Vertretern der Städte und Gemeinden auch Wirtschaftsvertreter in die Ausgestaltung einbringen.

Seine Teilnahme zu diesem Treffen des Wirtschaftsbeirats zugesagt hat auch Pavel Rubtsov. Er ist der stellvertretender Leiter des Handels- und Wirtschaftsbüros an der Botschaft der Russischen Föderation in Berlin. Landrat Markus Bauer sagt: „Der In- und Export stellt wichtige Säulen unserer Wirtschaft dar. Deswegen ist es wichtig zu wissen, welchen Gestaltungsspielraum wir im Hinblick auf die außenpolitische Situation derzeit haben.“ Er betont: „Es geht wie immer nur miteinander.“

Ein Polizeianwärter von der Fachhochschule Polizei Sachsen-Anhalt in Aschersleben ist positiv auf den neuartigen Corona-Virus getestet worden. Darüber informiert der Fachdienst Gesundheit des Salzlandkreises. Der Mann befindet sich in häuslicher Quarantäne. Für die gesamte Klasse des mit dem Corona-Virus infizierten Polizeianwärters sowie weiterer Fachlehrer wurde ebenfalls umgehend Quarantäne angeordnet. Zudem wurden alle Kontaktpersonen am heutigen Donnerstag getestet.

Das Gesundheitsamt informierte dazu, dass die Kontaktermittlung aufgrund des vor Semesterbeginn mit der Fachhochschule abgestimmten Hygienekonzepts an der Fachhochschule problemlos möglich war. Das Hygienekonzept sieht unter anderem vor, dass strikte Kohorten gebildet werden. Noch nicht abgeschlossen ist dagegen die Kontaktermittlung im privaten Umfeld des positiv getesteten Polizeianwärters.

Daneben meldet der Fachdienst Gesundheit einen weiteren positiven Test einer Person aus Bernburg. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie damit 90 positiv getestete Corona-Fälle im Salzlandkreis registriert. 85 Personen gelten als genesen. Eine Person ist verstorben. In häuslicher Quarantäne sind aktuell 72 Personen, 714 konnten aus der angeordneten Quarantäne wieder entlassen werden.

 

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Eine Fortsetzung der Reihe „Unter den Sternen“ gibt es am Freitag, 25. September. Um 20 Uhr laden der Salzlandkreis und die Sternfreunde Aschersleben e. V. in das Ringheiligtum ein. Die Sternfreunde lassen dabei den Sternenhimmel unserer Vorfahren mit Blick in die Zeit der Himmelscheibe von Nebra lebendig werden.

Am Himmel über dem Ringheiligtum erwartet die Besucher ein „Dreigestirn" aus Mond, Jupiter und Saturn. Über dieser Konstellation erstrahlen die Sterne des Sommerdreiecks.

Am Westhimmel ist der hellste Stern zu finden, am Nordhimmel warten der Große und der Kleine Bär gemeinsam mit der Kassiopeia auf die spannenden Erzählungen und Erklärungen der Sternfreunde Aschersleben. Auch die Sternbilder des Herbstes werden im Osthimmel zu finden sein. Das Ringheiligtum Pömmelte wird so für die Besucher aus einem ganz neuen Blickwinkel erlebbar.

Alle astronomisch interessierten Besucher und die, die es werden wollen, sind herzlich eingeladen. Wer mag, kann sich eine Sitzgelegenheit oder Decke mitbringen. Eigene Beobachtungsgeräte, wie Ferngläser und Teleskope, sind erwünscht aufgrund der geltenden Hygienebestimmungen.

Der Eintritt zur Veranstaltung beträgt 4 Euro für Erwachsene, 2 Euro für Kinder bis 14 Jahre.

 

Bei Fragen stehen die Mitarbeiterinnen der Stabsstelle Beteiligungsmanagement, regionaler Arbeitsmarkt und Kultur unter kultur@kreis-slk.de oder 03471 684-1326 zur Verfügung.

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