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Aktuelle Mitteilungen

 

Vereinssport in den Schulsporthallen des Salzlandkreises ist aufgrund der Hygienevorschriften der Landesregierung nach Schuljahresende, in den Sommerferien, wieder möglich. Darüber informierte der zuständige Fachbereich Soziales, Familie und Bildung. Voraussetzung ist, dass die Vereine einen Antrag stellen und ein entsprechendes Hygienekonzept vorlegen.

„Wir bedauern die Entscheidung. Aber als Betreiber der Schulsportstätten haben wir zunächst sicherzustellen, dass die Schülerinnen und Schüler die Sporthallen für den Schulsport sicher und unter Erfüllung der Hygieneauflagen nutzen können. Das gewährleisten wir“, sagte die zuständige Fachbereichsleiterin Anke Meyer. Sie erklärte, auch die neue Eindämmungsverordnung sehe ein verstärktes Reinigungs- und Desinfektionsregime einschließlich regelmäßigen Lüftens in geschlossenen Räumen vor. Daraus ergebe sich nach wie vor ein erhöhter Reinigungsaufwand. Die Sporthallen waren während der Corona-Pandemie mit den Schulen Mitte März geschlossen worden.

Zuletzt mussten Turnhallen auch für den normalen Unterricht genutzt werden, um Abstands- und Hygienevorschriften einhalten zu können. Erst mit dem neuen Schuljahr soll der Regelbetrieb in den Schulen gemäß der siebten  Eindämmungsverordnung wieder aufgenommen werden.

 

Weil in der Region Aschersleben seit Wochen keine Covid-19-Fälle auftraten, schließt das Testzentrum in der Aschersleber Güstener Straße ab dem 01.07.2020. 

Zu besetzen sind folgende Stellen:

  • Sachbearbeiter Untere Bauaufsichtsbehörde (m/w/d)
  • Sachbearbeiter Strategische Haushaltsplanung (m/w/d)
  • Museumspädagoge (m/w/d)
  • Sachbearbeiter Haushalt/Sekretariat (m/w/d)

 

Zu den Stellenausschreibungen

 

Einreisende aus Landkreisen mit hohem Infektionsgeschehen dürfen in Sachsen-Anhalt vorerst nicht in Beherbergungsbetrieben wie Hotels oder Campingplätzen übernachten.

Personen, die aus einem Landkreis mit hohem Infektionsgeschehen nach Sachsen-Anhalt einreisen, dürfen künftig nicht in Beherbergungsbetrieben wie Hotels oder Campingplätzen übernachten.

Das Landesverwaltungsamt als zuständige Behörde hat heute eine Regelung zur Eindämmung von Übertragungen des Corona-Virus durch Beherbergungsverbote beschlossen.

Das Beherbergungsverbot tritt morgen (27. Juni) in Kraft. Betroffen sind Stadt- und Landkreise, in denen in den letzten sieben Tagen vor der Anreise die Zahl der Neuinfektionen laut der Veröffentlichung des Robert-Koch-Instituts pro 100.000 Einwohner höher als 50 ist. Wer aus den betroffenen Kreisen kommt und dennoch einen Urlaub in Sachsen-Anhalt antreten möchte, kann ein ärztliches Zeugnis vorlegen, das einen negativen Test auf Covid-19 bescheinigt. Für diese Personen gilt das Beherbergungsverbot nicht.

Erfolge im Kampf gegen die Pandemie nicht aufs Spiel setzen.

Der Präsident des Landesverwaltungsamtes Thomas Pleye wies in diesem Zusammenhang noch einmal auf die Notwendigkeit konsequenten Handelns hin, um die Erfolge im Kampf gegen die Pandemie nicht aufs Spiel zu setzen: „Touristen sind in Sachsen-Anhalt immer herzlich willkommen, allerdings müssen wir konsequent und wachsam sein. Die bevorstehenden Ferien und der bereits jetzt ansteigende Reiseverkehr darf nicht zu einem rasanten Anstieg der Infektionszahlen führen.“

Auch andere Bundesländer wie Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Baden-Württemberg oder Bayern haben ein entsprechendes Beherbergungsverbot erlassen. Die Regelung zum Beherbergungsverbot für Einreisende aus Infektions-Hotspots wird anschließend in die 7. Eindämmungsverordnung integriert, die Mitte der kommenden Woche in Kraft treten wird.

Den genauen Text der Regelung finden Sie unter HIER .

Der Salzlandkreis stellt Geld für die Kinder- und Jugendarbeit zur Verfügung - Restmittel für das Jahr 2020 entsprechend § 31 des Kinder- und Jugendhilfegesetzes Sachsen-Anhalt sowie der Richtlinie zur Gewährung von Zuwendungen zur Förderung der Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit und des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes im Salzlandkreis.

Anträge auf Förderung von Maßnahmen unter 1 000 Euro können bis zum 14.8.2020 für das verfügbare Restbudget gestellt werden.

Informationen zur Antragstellung HIER oder direkt beim Fachdienst Jugend und Familie:

Salzlandkreis
Fachdienst Jugend und Familie
Frau Föllner
Friedensallee 25
06406 Bernburg (Saale)

Tel.: 03471 684-1668
E-Mail: mfoellner@kreis-slk.de

Fachdienst Gesundheit reagiert umgehend: Besuchs- und Entlassungsverbot angeordnet. Patienten und Mitarbeiter zweier Kliniken in Schönebeck werden getestet.

Schönebeck. Der Fachdienst Gesundheit des Salzlandkreises hat am heutigen Mittwoch, 17. Juni, einen vorläufigen Aufnahmestopp für die Innere Klinik des Ameos-Klinikums Schönebeck-Bad Salzelmen sowie die Rehabilitationsklinik Waldburg-Zeil in Bad Salzelmen verhängt. Grund ist eine positiv auf den neuartigen Corona-Virus getestete Patientin aus Magdeburg.

Angeordnet wurde vom Salzlandkreis zudem ein generelles Besuchsverbot für beide Kliniken. Ein Entlassungsstopp gilt für die Station des Ameos-Klinikums, auf der die positiv getestete Frau behandelt wurde. Die Festlegungen gelten mindestens so lange, bis die Befunde aller Mitarbeiter und Patienten der beiden Kliniken in Bad Salzelmen vorliegen. Im Einsatz für die zahlreichen Tests ist ein mobiles Team des Ameos-Labors aus Bernburg.

Bekannt ist dem Fachdienst Gesundheit bislang, dass die Patientin am 10. Juni in die Rehaklinik in Bad Salzelmen aufgenommen worden ist und am 13. Juni aufgrund von gesundheitlichen Problemen in die Innere Klinik verlegt wurde. Die Rückverlegung und die damit vorgesehene Testung erfolgte am 16. Juni, am 17. Juni lag das Ergebnis des Tests vor.

Zur Klarstellung: Aufnahmefähig ist weiterhin das Ameos-Klinikum in der Köthener Straße in Schönebeck. Da die Patientin, wie oben geschrieben, in Magdeburg wohnt, ist das dortige Gesundheitsamt zuständig. Die Kontaktermittlung läuft aktuell.

Landrat Markus Bauer sagte am Abend: „Der Fall zeigt deutlich, dass wir weiterhin darauf achten müssen, die Hygiene- und Abstandsregeln penibel einzuhalten. Wir haben das Virus noch längst nicht besiegt.“

10.06.2020

Der Salzlandkreis fährt derzeit die Anzahl der Termine im Bereich Kfz-Zulassung/Bürgerbüro an seinen Standorten weiter hoch und geht damit wieder zum Tagesgeschäft über, auch wenn Einschränkungen aufgrund der geltenden Abstands- und Hygieneregeln weiterhin bestehen. Das teilt die Pressestelle mit. 

Derzeit fallen im Zulassungsbereich verstärkt telefonische Anfragen an, und obwohl eine Mitarbeiterin einzig diese Anrufe bedient, Termine vereinbart und viele Fragen beantwortet zum Zulassungswesen oder zu Führerscheinen, kommt es an dieser Stelle teilweise zur Überlastung. Nicht auf einmal können alle Anliegen kompensiert werden, die mit Beginn der Corona-Zeit auch nach hinten geschoben werden mussten.

Dabei hatte der Salzlandkreis - anders als viele andere Landkreise - mit Beginn der Corona-Pandemie zusätzlich die Möglichkeit eröffnet, die Anträge zur Kfz-Zulassung auch auf dem Postweg einzureichen. „Das haben die Antragsteller auch sehr gut angenommen“, schätzt Gereon Schelhas ein, der den zuständigen Fachdienst in der Landkreisverwaltung leitet. „Wir haben durchweg positive Rückmeldungen dazu.“

Nach Abarbeitung werden die Halter informiert und können ihre Unterlagen kurzfristig an den Ausgabestellen der drei Standorte, in Aschersleben, Bernburg und Schönebeck, abholen.

Die Antragsbearbeitung von Privatpersonen zur Kfz-Zulassung erfolgt grundsätzlich nach vorheriger Terminvereinbarung. Besonders dringende Angelegenheiten, wie Diebstahl von Unterlagen oder Kennzeichen, werden kurzfristig durch eine telefonische Terminvereinbarung gelöst. Für Zulassungsdienste und Autohändler gab es trotz der besonderen Situation keine Einschränkungen bei den speziellen Öffnungszeiten. Die Bearbeitung der Zulassungsanträge erfolgt in der Regel am selben Tag. 

Wann wieder mit „voller Kraft“ gearbeitet werden kann, hängt von den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts und den Landesvorgaben ab. Und solange die besonderen Abstands- und Hygieneregelungen einzuhalten sind, bleiben Zugangsbeschränkungen in den Wartezonen der Standorte erforderlich und schränken damit auch die Terminvergaben ein.

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Mit seinem 10.000 EUR starken Förderbeitrag für das laufende Jahr ermöglicht Sachsen-Anhalt jetzt dem Projektträger Salzlandkreis, auch 2020 eine Partnerschaft für Demokratie weiterzuentwickeln über das Bundesprogramm „Demokratie leben! Demokratie fördern. Vielfalt gestalten. Extremismus vorbeugen“. Der Landkreis hatte mit seinem beim Land vorgelegten Umsetzungskonzept für die Region Aschersleben, Staßfurt und Bernburg (Saale) Erfolg und vor wenigen Tagen den Zuwendungsbescheid vom Landesverwaltungsamt erhalten. Knapp 140.000 EUR stehen damit insgesamt bis Jahresende zur Verfügung. Neben Landes- und Drittmitteln übernimmt der Bund den Löwenanteil von 125.000 EUR.  „Alles was unser demokratisches Miteinander stärkt, wollen wir unterstützen“, begrüßt der Landrat die neue finanzielle Absicherung. Und: „Besonders erfreulich ist die gute Entwicklung, die wir zuletzt im Bereich der Jugendbeteiligung feststellen konnten. Denn die Jugend wird unsere Arbeit später fortsetzen.“

Das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ startete im Januar die zweite Förderperiode. Es will ziviles Engagement und demokratisches Verhalten auf der kommunalen Ebene fördern. Dabei werden Vereine und Initiativen unterstützt, die Projekte anbieten zum Erhalt und zur Stärkung der Demokratie, zur Gestaltung von Vielfalt in der Gesellschaft und zur Vorbeugung gegen Extremismus.

Der Fachdienst Jugend und Familie im Salzlandkreis arbeitet als Ansprechpartner vor Ort. Ein Begleitausschuss wurde gebildet, der im Januar und März über die einzelnen Projektanträge entschieden hatte. Er wird sie auch in der Umsetzung begleiten. Dazu gehört die Arbeit in der Fach- und Koordinierungsstelle der Stiftung Evangelische Jugendhilfe St. Johannis in Bernburg, beim Trägerverein des Lokalradio hbw in Aschersleben oder auch im Jugendbeirat in Bernburg, in Staßfurt und im Jugendforum in Aschersleben.                                                                                                                                                                                                       

Sämtliche neue Projekte und öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen entsprechen der Richtlinie zur Förderung lokaler „Partnerschaften für Demokratie“ aus dem August 2019. Sie zielen auf die Stärkung einer lebendigen, vielfältigen, demokratischen Zivilgesellschaft vor Ort, auf die Stärkung des öffentlichen Engagements und auf gesellschaftliche Sensibilisierung für demokratische Einbeziehung. Allen Formen von Ausgrenzung - Fremdenfeindlichkeit, Islam- und Muslimfeindlichkeit, Homophobie - soll vorgebeugt werden. Geplant sind Projekte zur Aufklärung von Eltern und Schülerinnen und Schülern zu aktuellen Themen. Außerdem sollen die Jugendarbeit, Jugendforen, Jugendbeiräte gestärkt werden und neue Beteiligungsmöglichkeiten entstehen. Zielgruppen sind Kinder und Jugendliche der Regionen Aschersleben, Staßfurt und Bernburg (Saale), junge Erwachsene, auch die ehren-, neben- und hauptamtlich in der Kinder- und Jugendhilfe und an anderen Sozialisationsorten Tätigen, alle Multiplikatoren und, überhaupt, die Bevölkerung im ländlichen Raum.

 


Zur Rubrik "Demokratie leben!"

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„Die Positivmeldung über erste Einigungen im Tarifstreit, und als wichtiges Zwischenergebnis höhere Entgelte für die AMEOS-Beschäftigten in Sachsen-Anhalt, freut mich sehr - für die Beschäftigten und die AMEOS-Kliniken im Salzlandkreis und auch für unsere Bürgerinnen und Bürger, weil sie dort beste medizinische Hilfe erwarten können“, nimmt Landrat Markus Bauer die Nachricht von heute auf. Die Einigung sei wichtig für die Patienten und auch für die Rettungsdienste sowie die Mitarbeiter der Integrierten Leitstelle. Er betont, was er auch schon vor der Corona-Sondersituation stets gesagt hatte: „Gerade in ländlichen Regionen ist eine flächendeckende Versorgung im medizinisch-stationären Bereich auf hohem Niveau von großer Bedeutung.“

Gerade hatte er den Krankenhausleitungen und -beschäftigten in einem Schreiben für ihr hohes Engagement und die gute Zusammenarbeit bei der Bewältigung der Corona-Krise gedankt.

„Das Ergebnis jetzt zeigt einmal mehr, wie wichtig das Miteinander und gegenseitige Wertschätzung sind. Wichtig: offene Gespräche verhelfen zum Erfolg und stärken die Region. Wir alle tragen die gesellschaftliche Verantwortung für unsere Region und den Wohn- und Wirtschaftsstandort.“

Der Landrat hatte mit seinen Vermittlungen zwischen AMEOS und Verdi nach langen Streiks vor der Corona-Krise zur Aufnahme von Tarifverhandlungen beigetragen und sieht sich nun in seinen Bemühungen bestätigt. Die ersten Gespräche der beteiligten Parteien liefen in seinem Landratsbüro.

 


 

Vorhergehende Mitteilungen:

  • 12.02.2020 - Erfolgreiches erstes Sondierungsgespräch zwischen AMEOS und Verdi im Büro des Landrates
  • 06.02.2020 - Erfolgversprechendes Gespräch zwischen Landrat Markus Bauer und AMEOS-Regionalgeschäftsführer Frank-Ulrich Wiener
  • 03.02.2020 - Landrat empfängt neuen AMEOS-Geschäftsführer
  • 27.01.2020 - Landrat Markus Bauer reagiert auf Aussagen zu Klinikstandort in Schönebeck
  • 13.01.2020 - Geschäftsleitung von AMEOS am Runden Tisch
  • 30.12.2019 - Landrat holt Betriebsräte und AMEOS-Regionalgeschäftsführung an einen Tisch

Landrat Markus Bauer unterstützt den Vorschlag von Bundesfinanzminister OIaf Scholz, Kommunen beim Abbau von Altschulden helfen zu wollen. Der Landrat des Salzlandkreises sagt: „Eine Übernahme von Altkrediten wäre gerade jetzt ein wichtiges Signal für die Kommunen.“ Markus Bauer betont: „Kommunen wie der Salzlandkreis haben in der Corona-Krise gezeigt, dass sie das Rückgrat des Staates sind.“

Bereits seit Jahren fordert der Landrat Unterstützung beim Schuldenabbau, da die Sparbemühungen von Kreisverwaltung und Kreistag trotz größter Anstrengungen längst nicht mehr ausreichend sind. Das liegt auch an den Entwicklungen der Vergangenheit: Markus Bauer erinnert daran, dass aktuell viel weniger Menschen in der Region leben als nach der Wiedervereinigung 1990. „Damit ist die Last auf deutlich weniger Schultern verteilt.“

Angesichts der zu erwartenden Gewerbesteuereinbrüche der Städte und Gemeinden aufgrund der Eindämmungsverordnungen im Zuge der Corona-Pandemie wird sich die finanzielle Situation für den Salzlandkreis voraussichtlich noch weiter verschärfen. „Damit gerät die kommunale Selbstverwaltung zunehmend in Gefahr“, sagt Markus Bauer. Dabei seien Kommunen sowohl jetzt über Investitionen als Stütze für die Wirtschaft gefragt sowie als wichtiger Impulsgeber bei der langfristigen Entwicklung der Region. „Wir können den Salzlandkreis als Wohn-, Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort nur stärken, wenn wir von unseren unverschuldeten Altlasten befreit werden und damit Raum zur Gestaltung erhalten.“

In diesem Zusammenhang erneuert der Landrat seine bereits Anfang des Jahres ausgesprochene Einladung an Bundesfinanzminister Olaf Scholz. Bereits im Januar hatte Markus Bauer angeboten, ihm im Salzlandkreis persönlich aufzuzeigen, mit welchen smarten Ideen die Kreisverwaltung die anstehenden Herausforderungen bewältigen wollen. Mittlerweile sind die verschiedenen Vorhaben und Ziele in der „Zukunftsstrategie Salzlandkreis 2030“ gebündelt, die demnächst im Kreistag erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

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Erleichterung und Zuversicht angesichts der jüngsten Lockerungen auch auf Seiten der Bildungsakademie des Salzlandkreises. „Wir freuen uns sehr, dem Regelbetrieb wieder deutlich näher zu kommen. Und natürlich auf unsere Kursteilnehmer und Schüler, sie wieder persönlich begrüßen zu dürfen“, sagt Alexander Hartkopp, der Leiter der kreislichen Bildungseinrichtungen. „Kreisvolkshochschule und -musikschule ziehen jetzt gleich mit der Kreisbibliothek.“

Nach Pfingsten, ab 2. Juni, wird die KVHS Salzlandkreis - unter Auflagen - wieder für den Publikumsverkehr geöffnet sein. Das bedeutet, dass die ersten, zwangsweise ausgesetzten Kurse wieder aufgenommen und Ersatzangebote für ausgefallenen Unterricht vorbereitet und durchgeführt werden. Noch ist nicht wieder alles beim Alten, die Umsetzung des Hygienekonzepts braucht die eigenverantwortliche Mitwirkung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer und auch der Kursleiterinnen und -leiter. In den Unterrichtsräumen gehen die Tische auf Abstand. Die großräumigen Aulen und Säle werden für Unterrichtszwecke umfunktioniert. Und weil in den Treppenhäusern und Fluren der Mindestabstand nicht immer gewährleistet werden kann, müssen Besucher hier Mund-Nasen-Bedeckungen tragen. „Es wird sich zeigen, wie diese „neue“ Volkshochschule in der Praxis funktioniert. Die Situation ist für uns alle immer noch Neuland“, plädiert der verantwortliche Leiter für Verständnis und aktive Beteiligung an allen Standorten der Bildungsakademie, in Aschersleben, Staßfurt, Bernburg und Schönebeck.

Vor Ort wird auch die Kreismusikschule „Béla Bartók“ nach Pfingsten unterrichten, wenngleich Gesangsunterricht und große Gruppenensembles nach wie vor ausgeschlossen bleiben. Aber im Einzelunterricht und in Kleingruppen konnten in den vergangenen zweieinhalb Wochen bereits nützliche Erfahrungen gesammelt werden, was die Umsetzung des einrichtungseigenen Hygienekonzepts angeht. Insbesondere die Schülerinnen und Schüler mit Blasinstrumenten waren bis zuletzt auf Online-Unterricht angewiesen. Sie freuen sich umso mehr, wieder persönlich in die Musikschule kommen zu dürfen.

 

 


Zu den Seiten der KVHS Salzlandkreis

 

 

 

 


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Trotz Corona-Pandemie arbeitet Landrat Markus Bauer mit der Kreisverwaltung an der strategischen Weiterentwicklung des Salzlandkreises. Mit dem „Zukunftsstrategie Salzlandkreis 2030“ will der Landrat aufzeigen, wie der Salzlandkreis das von ihm ausgerufene Ziel erreichen kann, sich in den nächsten zehn Jahren zu einer aufstrebenden Region mit smarten Ideen zu entwickeln, die als lebenswerte Alternative zu den Metropolregionen wahrgenommen wird. Markus Bauer ist überzeugt, dass sich die gemeinsame und abgestimmte Arbeit entlang dieser strategischen Ausrichtung langfristig für den Salzlandkreis als Wohn, Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort auszahlen wird.

Landrat Markus Bauer sagt: „Schon heute wird klar, dass die Entwicklungen der vergangenen Jahre und die aktuellen Herausforderungen im Umgang mit COVID-19 gravierenden Einschnitte in Politik, Wirtschaft und das gesellschaftliche Leben haben werden und uns diese in den nächsten Monaten und voraussichtlich auch in den nächsten Jahren begleiten werden. Wege aus der Krise müssen wir ehrlich und klar ansprechen, damit ganzheitlich entwickelte Strategien planvoll und aufeinander abgestimmt umsetzt werden können.“

Sein politisches Ziel für den Salzlandkreis ist es, die Voraussetzung für nachhaltiges Wachstum zu schaffen und damit eine Trendwende zu den bisher vielfach prognostizierten Abwärtstrends einzuleiten. Gelingen soll das vor allem mit Hilfe der Digitalisierung. Das Potenzial entsprechender Instrumente hat der Landrat im Rahmen des viel beachteten Lösungsansatzes „Smart.Region Salzlandkreis“ in den vergangenen Jahren bereits vielfach aufgezeigt.

Das Besondere an der „Zukunftsstrategie Salzlandkreis 2030“: Es berücksichtigt zwar auf rund 100 Seiten eine Vielzahl von Themen, setzt allerdings klare Prioritäten, die das Handeln des Landkreises, aber auch der Städte und Gemeinden künftig leiten sollen – messbar an festgelegten Kennzahlen, um die Wirksamkeit der einzelnen Maßnahmen überprüfen zu können. Markus Bauer: „In der politischen Sphäre neigen verantwortliche Akteure gern dazu, nicht messbare Ziele auszurufen. Mit diesem von mir initiierten Strategiepapier wollen wir als Salzlandkreis jetzt einen anderen Weg einschlagen.“ 

Er ist überzeugt, dass es sich lohnt, Kraft in die Umsetzung zu investieren – spätestens dann, wenn zusätzliche Gewerbesteuern in die Kommunen zurückfließen und damit weitere Gestaltungsspielräume eröffnet werden. Das gelinge jedoch nur, wenn man im Ringen um neue Firmen, Fachkräfte und kreative Köpfe präsenter ist als bisher und dann auch umfassende Angebote für Interessenten unterbreiten kann. „Wir wollen erster Ansprechpartner für die Wirtschaft werden.“

Konkret will der Landrat mit der „Zukunftsstrategie Salzlandkreis 2030“ beschreiben, wie die Zukunft für die Menschen im Salzlandkreis aussehen kann. Zentral dabei ist, wie die Mobilität im ländlichen Bereich abseits der Mittelzentren neu organisiert werden kann. So könnte der öffentliche Nahverkehr mit Bus und Bahn durch Angebote aus dem privaten Bereich erweitert werden. Dafür sammelt der Salzlandkreis bereits erste Erfahrungen in Demonstrations- und Modellprojekten. Betrachtet wird in diesem Zusammenhang nicht nur, wie die Bürger möglichst schnell und unkompliziert befördert werden können, sondern auch, wie kaum noch mobile Bürger dank digitaler Lösungen Waren oder Dienstleistungen erhalten.

Ein wichtiges strategisches Ziel bleibt, im Salzlandkreis eine Bahnverbindung mit S-Bahn-Charakter zwischen Magdeburg und Halle zu etablieren. Davon verspricht sich der Landrat eine Stärkung des Wohnstandorts. „Damit könnten noch mehr Menschen unsere Vorteile nutzen: günstigen Wohnraum, ein geringes Verkehrsaufkommen sowie die Nähe zur Natur – und das alles, ohne die Klimaziele aus dem Blick zu verlieren.“ Der Salzlandkreis wiederum behält lebendige Ortschaften mit wertstabilen Grundstücken.

Natürlich befasst sich die „Zukunftsstrategie Salzlandkreis 2030“ auch mit der Modernisierung interner Abläufe, um die Erwartungen der Bürger an eine moderne Verwaltung auch in Zukunft erfüllen zu können. Landrat Markus Bauer: „Es braucht neue Wege, um die Dinge zu verändern. Denn wir wollen nicht wieder hohe Kosten erzeugen, die am Ende die kommunalen Finanzen zusätzlich belasten.“ Der Landrat ist insofern überzeugt, dass das vorliegende Strategiepapier dank smarter Lösungsvorschläge auch zur Haushaltskonsolidierung neue Impulse liefern wird. Das sei von Bedeutung, da die Vorgaben der Kommunalaufsicht nicht mehr länger über politisch getragene Kürzungen erfüllt werden können. 

So soll Mitarbeitern Telearbeit in den Bereichen ermöglicht werden, wo es die Arbeit zulässt. Diese Möglichkeit soll einerseits die Zufriedenheit der Mitarbeiter steigern, da zum Beispiel lange Arbeitswege mit Auto, Bus oder Bahn wegfallen. Außerdem könnten sie durch die damit verbundenen flexiblen Arbeitszeitmodelle den Verpflichtungen von Beruf und Familie besser nachkommen. Darauf aufbauend könnten konsequent umgesetzte Raumnutzungskonzepte zu finanziellen Einsparungen führen. Der Landrat verweist auch auf ein modernes Fuhrparkmanagement und die flexible Nutzung von modernen Videokonferenzsystemen. „Solche Konzepte können nicht nur die Kosten senken, sondern auch einen wichtigen Beitrag für ein herausgehobenes Ziel sein: einen klimaneutraler Landkreis zu werden.“

Mit dem Strategiepapier will Landrat Bauer einen intensiv zu führenden Diskussionsprozess mit den Vertretern des Kreistages anregen, um darauf aufbauend bereits an anderer Stelle im Landkreis gedachte Lösungsansätze und die für ihre Umsetzung erforderlichen Schritte gemeinsam zu erarbeiten und aufeinander abzustimmen bzw. den gesellschaftlichen Entwicklungen anzupassen und thematische Schwerpunkte weiterzuentwickeln. Es sei wichtig, dass sich alle verantwortlichen Akteure mit dem Ziel und den damit verbundenen eigenen Aufgaben identifizieren, so Markus Bauer. „Das alles geht nur gemeinsam.“

Der Kreistag steht mit Beschluss von gestern Abend hinter der Absicht von Landrat Markus Bauer, eine neue Partnerschaft mit Mastercard einzugehen. Mastercard ist eine der zwei großen internationalen Gesellschaften für Zahlungskarten und ist bereits einer der Entwicklungspartner des Salzlandkreises bei der eigenen Salzlandkarte. Mastercard arbeitet auch in einem Netzwerk mit führenden globalen Städten und anderen Branchenführern aus der Geschäftswelt zusammen. Mit dem Programm City Possible sollen Prototypen von Smart-City-Lösungen weltweit entwickelt werden, mit messbaren Verbesserungen in Sachen Inklusivität, Nachhaltigkeit und Effizienz. „Hier erhalten wir eine einmalige Chance und direkten Zugang auf innovative, kreative Köpfe“, warb der Landrat bei der Kommunalpolitikern dafür, ein solches, im internationalen Geschäftsverkehr übliches Memorandum of Understanding abzuschließen. Mit Erfolg - der Salzlandkreis wird der erste deutsche Partner von Mastercard im Programm sein. „Das zeugt von Vertrauen und Anerkennung für unsere bisherige Zusammenarbeit“, wertet Markus Bauer die neue Position des Landkreises. 

Das Memorandum ist eine beiderseitige, schriftlich fixierte Absichtserklärung. Das Papier wird jetzt inhaltlich und unterschriftsreif vorbereitet. „Wir werden führende Vertreter von Mastercard zu uns in den Salzlandkreis einladen und den Termin öffentlich machen, sobald wir unterzeichnen können“, kündigt Markus Bauer nach dem Kreistagsentscheid die nächsten Schritte an. Der Salzlandkreis kann mit der neuen Partnerschaft auf internationaler Ebene in einer Arbeitsgruppe City Possible die Herausforderungen der Digitalisierung erörtern und dabei die speziellen Bedürfnisse der ländlichen Bevölkerung vertreten. Das ist ein weiterer Erfolg, der aufbaut auf dem Pilotprojekt „Smart Region.Salzlandkreis“ aus der Zusammenarbeit des Landkreises mit Mastercard, T-Systems, der Hochschule Anhalt und der Salzlandsparkasse. Das Bundesinnenministerium hatte Ende 2018 die Schirmherrschaft dafür übernommen und Unterstützung zugesichert. Innenminister Seehofer wählte daraufhin Bernburg im Salzlandkreis als erste Station seiner Deutschlandtour vor einem Jahr.

„Wenn wir heute über Konsolidierung unserer kommunalen Haushalte diskutieren, kommen wir nur noch weiter, indem wir die verfügbaren Mittel effektiv einsetzen in Feldern, die unsere Zukunft sichern“, argumentiert Landrat Bauer. „Administrative oder kreative Grenzen dürfen uns nicht aufhalten.“

Jeder Bürger im Salzlandkreis spürt die immense Trockenheit in der Natur. Die wenigen Niederschläge der vergangenen Tage können nicht zur langfristigen Entspannung beitragen. Dabei sind die Gewässer und der Wasserhaushalt besonders hohe Schutzgüter. Deswegen wendet sich der Fachdienst Umwelt und Natur des Salzlandkreises jetzt an alle Mitbewohner und macht auf die angespannte Lage aufmerksam.

In unseren Flüssen herrscht eine ausgeprägte Niedrigwassersituation. Besonders die Bode hat schon einen kritischen Zustand erreicht, und wegen der lang anhaltenden Trockenheit fallen auch die Grundwasserstände. Die wenigen Niederschläge kommen zwar der Vegetation zu Gute, aber ein Abfluss in die Gewässer oder gar ins Grundwasser findet nicht oder nur geringfügig statt. Die prognostizierte Wetterlage gibt weiteren Anlass zur Sorge. Wasserentnahmen aus Oberflächengewässern – beispielsweise zur Bewässerung privater Gärten, landwirtschaftlicher Kulturen oder zur Nutzung in Gewerbebetrieben – verschärfen die Situation noch zusätzlich. Die Entnahme von Wasser mittels Pumpen aus Oberflächengewässern bedarf zudem grundsätzlich einer wasserrechtlichen Erlaubnis durch die Untere Wasserbehörde. Wer ohne diese Erlaubnis Wasser entnimmt, handelt ordnungswidrig. Dies kann mit einer Geldbuße geahndet werden.

Die Wasserentnahme durch Anlieger und Eigentümer von Gewässergrundstücken ist zwar nach § 26 Wasserhaushaltsgesetz grundsätzlich erlaubnisfrei, dies gilt aber nicht, wenn nachteilige Veränderungen der Wasserbeschaffenheit und Wasserführung zu befürchten sind. Alle nicht ausdrücklich erlaubten Wasserentnahmen aus Oberflächengewässern, wie Seen und Flüssen, sind unzulässig. Hiermit appelliert der Salzlandkreis an alle Bürgerinnen und Bürger und die Unternehmen des Salzlandkreises, mit Wasserentnahmen aus Oberflächengewässern und aus dem Grundwasser sehr schonend umzugehen bzw. auf eine Entnahme ganz oder teilweise zu verzichten.

Kommt es mittelfristig nicht zu einer nachhaltigen Verbesserung der Niederschlagssituation, prüft der Salzlandkreis – wie schon in den Vorjahren 2018 und 2019 – die Option einer Allgemeinverfügung zur generellen Untersagung von Wasserentnahmen aus den Oberflächengewässern.

 


Fachdienst Umwelt und Natur

Landrat Markus Bauer möchte dringend auch der Sport- und Fitnessbranche und den Menschen eine Rückkehr zum Alltag zu ermöglichen: „Wenn in der Fußball-Bundesliga gespielt werden darf, muss das auch für den Breitensport hierzulande gelten.“ Der Landrat betont, Sportvereine und Fitnesscenter erfüllen eine wichtige gesundheitliche Aufgabe. Er hatte sich bereits vor Wochen gegenüber der Landesregierung für eine differenziertere Betrachtung bei den geplanten Lockerungen ausgesprochen und deshalb Landessportminister Holger Stahlknecht angeschrieben. Die Forderung des Landrats bleibt angesichts der niedrigen Infektionszahlen – derzeit sind im Salzlandkreis noch zwei akut Corona-Infizierte registriert – aktuell. „Es ist zwar richtig, dass wir nur schrittweise zur Normalität zurückkehren. Die entsprechenden Entscheidungen müssen jedoch auch nachvollziehbar sein.“

 

 

 


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Darauf hatten sie offensichtlich gewartet: Fast 400 Besucher kamen allein in der ersten Woche seit Wiedereröffnung in die Kreisbibliothek nach Aschersleben. Mit leihweise über 1 300 Büchern und Zeitschriften und 1 100 DVDs, CDs oder Blurays aus dem Bestand gingen sie wieder nach Hause.

„Unsere Vorkehrungen und Regeln zu Abstand und Hygiene machen es möglich. Wir freuen uns über die vielen Besucher nach der langen Zeit ohne den persönlichen Kontakt“, sagt Susanne van Treek, die Leiterin der Kreisbibliothek. „Selbstverständlich haben wir jetzt auch in den Ferien geöffnet.“  Denn die Ferienzeit eignet sich besonders für Schülerinnen und Schüler, um das Bibliotheksangebot zu nutzen.

Seit einer Woche steht die Kreisbibliothek wieder allen Bücherfreunden zur Nutzung offen. Natürlich bleibt auch das zuletzt einzige Angebot der Onleihe, der digitale Verleih, weiterhin für alle Nutzer der Kreisbibliothek verfügbar.

 


Kreisbibliothek Aschersleben

 

 


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Die Wertstoffhöfe des Kreiswirtschaftsbetriebs in Staßfurt und Wolmirsleben werden ab Montag, 25. Mai, wieder geöffnet. Darüber informierte Betriebsleiter Ralf Felgenträger nach einer Beratung mit Landrat Markus Bauer und Staßfurts Oberbürgermeister Sven Wagner. Voraussetzung ist, dass die Infektionszahlen weiterhin niedrig und die Situation in Hinblick auf den neuartigen Corona-Virus damit beherrschbar bleibt. „Die Personalsituation hat sich mittlerweile entspannt. Wir bereiten jetzt die Wiedereröffnung vor“, sagt Ralf Felgenträger.

Zu Beginn der Corona-Pandemie waren beim Kreiswirtschaftsbetrieb wie in anderen Unternehmen auch mehr Mitarbeiter als üblich ausgefallen. Da auch die Sicherheit am Standort in Staßfurt aufgrund der örtlichen Gegebenheiten nicht gewährleistet werden konnte, entschieden sich der Kreiswirtschaftsbetrieb in Abstimmung mit dem Salzlandkreis zur vorübergehenden Schließung der beiden Standorte.

Das sorgte in den betroffenen Regionen zwar für vereinzelte Kritik. Größere Einschränkung bei der Müllentsorgung im Salzlandkreis gab es anders als in anderen Regionen Sachsen-Anhalts gleichwohl nicht. Insofern bezeichnet Landrat Markus Bauer die Entscheidung in Hinblick auf die außerordentlichen Umstände als gerechtfertigt. „Wir hatten die Gesundheit der Menschen in den Mittelpunkt gerückt.“ Insofern habe sich die Strategie bewährt. Der Landrat dankt, dass ein Großteil der Bevölkerung Verständnis dafür zeigte.

Staßfurts Oberbürgermeister Sven Wagner begrüßt die Entscheidung des Salzlandkreises im Interesse der Staßfurter Bürger. „Damit müssen unsere Bürger dann nicht mehr die weiteren Wege in Kauf nehmen.“ Er sagt zugleich, er freue sich auf die Fertigstellung des neuen Wertstoffhofes in Staßfurt. „Dann entstehen solche Situationen vielleicht nicht mehr.“

Bürger können die Wertstoffe in Wolmirsleben sowie in Staßfurt zu den bekannten Öffnungszeiten anfahren. Zudem bittet Betriebsleiter Ralf Felgenträger die Bürger um Verständnis, dass aufgrund der räumlichen Gegebenheiten nur maximal fünf Fahrzeuge auf die Objekte gelassen werden.

 


Kreiswirtschaftsbetrieb des Salzlandkreises

 

 

 


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Landrat Markus begrüßt, dass die Landesregierung den Kommunen im Rahmen der Corona-Pandemie mehr Entscheidungsspielraum überlassen will.  Er sagt: „Wir übernehmen sehr gern die Verantwortung für unsere Region und hoffen, das auch schnellstmöglich tun zu können. Deswegen befinden wir uns – wie während der ganzen Zeit der Corona-Pandemie -  bereits in der Abstimmung mit unseren Städten und Gemeinden.“ Wichtig sei gleichwohl, dass es klare Regelungen gebe.

Der Landrat fordert bereits seit Tagen differenzierte Lösungen insbesondere für die Gastronomiebetriebe. Er sagt, dass die derzeitigen Infektionszahlen eine schnelle Wiedereröffnung von Gaststätten, Biergärten, Cafés und Restaurants im Salzlandkreis möglich machen. Zudem zähle nach den wochenlangen Schließungen aufgrund der Einschränkungen im Rahmen der Corona-Verordnung jeder einzelne Tag für die Betreiber und Mitarbeiter. „Das ist eine Frage der Wirtschaftlichkeit.“ Markus Bauer betont, dass die aktuellen Entscheidungen in Bezug auf die Wiedereröffnung der Gastronomie große Auswirkungen auf die Zukunft der Branche haben.

Markus Bauer erklärt weiter: „Ich denke, wir haben bewiesen, dass die kommunale Gemeinschaft die bisherigen Herausforderungen gut gemeistert hat.“ Das zeigen nicht zuletzt die geringen Infektionszahlen im Salzlandkreis. Aktuell sind 63 von 65 Corona-Infizierten wieder genesen.“ Er betont, dass sich alle Verantwortlichen im Landkreis gleichwohl der besonderen Situation bewusst sind. „Wir werden die Möglichkeiten der Gestaltung in Hinblick auf mögliche neue Corona-Infektionen mit Augenmaß nutzen.“

In diesem Zusammenhang mahnt der Landrat an, sich weiterhin an die Regeln zu halten. „Sollten die Infektionszahlen wieder steigen, könnten wiederum schmerzhafte Entscheidungen notwendig sein.“ Insofern müsse jeder Bürger auch in der Zeit der ersten Lockerungen ihre persönliche Verantwortung erkennen und im Sinne der Gemeinschaft übernehmen.

 

 


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Das Corona-Testzentrum sowie die Fieberambulanz von Dr. med. Steffen Haase in der Thomas-Müntzer-Straße 41 in Bernburg werden zum 11. Mai 2020 vorerst geschlossen.

Gab es zu Beginn viele Patienten, sind die Zahlen seit Ostern stark rückläufig, teilt das Gesundheitsamt mit. Der mittlerweile geringe Testbedarf liege am niedrigen Aufkommen von Covid-19-Infektionen im Salzlandkreis, spiegele aber auch eine erfolgreiche Prophylaxe innerhalb der Bevölkerung wider. „Die Schutzmaßnahmen haben funktioniert", so Dr. Wolfram Woltersdorf, Laborarzt im AMEOS-Zentrallabor in Bernburg, in dem die Covid-19-Diagnostik erfolgt. Zuletzt kamen nur noch bis zu fünf Personen pro Tag zum Abstrich. Man setze jetzt auf mobile Teams, die gezielt in Einrichtungen wie Alters- und Pflegeheime gehen, um lokale Ausbrüche schnell zu kontrollieren.

Landrat Markus Bauer betont: „Bei Bedarf können und werden wir das Testzentrum innerhalb eines Tages wieder aufbauen.“ Er bedankt sich noch einmal bei allen Partnern für die bisher geleistete, sehr professionelle Arbeit.

 

 

 


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Die Forderung von Landrat Markus Bauer nach differenzierten Lösungen für die Gastronomie findet auch in anderen Teilen des Landes Unterstützung. Nachdem der Landrat bereits in der Vorwoche die Landesregierung schriftlich auf die Notwendigkeit hingewiesen hatte, hat sich nun auch Magdeburgs Oberbürgermeister Lutz Trümper dafür ausgesprochen, den Gastronomen früher als bisher vorgesehen eine Rückkehr ins Geschäft zu ermöglichen. Markus Bauer: „Das zeigt, dass meine Initiative Gehör findet.“

Der Landrat ist überzeugt, dass die derzeitigen Infektionszahlen eine frühere Eröffnung von Gaststätten, Biergärten, Cafés und Restaurants im Salzlandkreis möglich machen. Zudem zähle nach den wochenlangen Schließungen aufgrund der Einschränkungen im Rahmen der Corona-Verordnung jeder einzelne Tag für die Betreiber und Mitarbeiter. „Das ist eine Frage der Wirtschaftlichkeit.“ Markus Bauer betont, dass die aktuellen Entscheidungen in Bezug auf die Wiedereröffnung der Gastronomie große Auswirkungen auf die Zukunft der Branche haben.

Zugleich mahnt der Landrat an, sich weiterhin an die Regeln zu halten. „Sollten die Infektionszahlen wieder steigen, könnten wiederum schmerzhafte Entscheidungen notwendig sein.“ Insofern müsse jeder Bürger auch in der Zeit der ersten Lockerungen ihre persönliche Verantwortung erkennen und im Sinne der Gemeinschaft übernehmen.

 

 

 


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Ab Freitag kann wieder Kinderlachen auf öffentlichen Spielplätzen einziehen. Der Salzlandkreis nutzt die Möglichkeit der fünften Eindämmungsverordnung und gestattet die Öffnung von öffentlichen Spielplätzen sowie in Tierparks und im Zoo ab 8. Mai mit den erforderlichen Auflagen. Sämtliche Kommunen wurden bereits informiert. Heute hat Landrat Markus Bauer die Allgemeinverfügung dazu unterschrieben, um sie öffentlich zu machen. Gestattet wird zudem die Nutzung von privaten Spielplätzen auf Antrag – Voraussetzung sind ebenfalls entsprechende Schutz- und Hygienekonzepte. Damit kann auch auf Sachsen-Anhalts größtem Spielplatz, dem  Abenteuerland Harzer Seeland bei Schadeleben, wieder getobt werden.   

„Jedes kleine Glück mit Kindern und die weitere Möglichkeit der Familien für Spiel und Bewegung im Freien entlasten unsere Gemeinschaft in der Pandemiezeit“, ist Markus Bauer überzeugt. „Unsere Situation mit niedrigen Corona-Infektionszahlen lässt das zu, was Sachsen-Anhalt als Fahrplan aufgestellt hat.“

Auch auf den Spielplätzen werden Abstands- und Hygieneregeln gelten, über die die Betreiber mit Hinweisschildern informieren müssen. Insbesondere ist eine Gruppenbildung über fünf Personen unzulässig, wenn sie nicht demselben Hausstand angehören. Das und alles weitere ist in der Allgemeinverfügung des Salzlandkreises nachzulesen.

Die mögliche Spielplatzöffnung im Freien vor dem Wochenende folgt damit der landesweiten Genehmigung von Autokinos und Bootsverleihen, die bereits seit Montag auch im Salzlandkreis möglich sind. „Stück für Stück kehren wir zurück und können wieder ein öffentliches Freizeitleben gestalten, wenn auch mit dem Virus. Gastronomen und Beherbergungsbetriebe kennen die Zeitschiene für ihre Branche. Im Kulturbereich warten wir sehnlich auf neue Horizonte“, denkt der Landrat auch an andere Sparten.

„Sehen wir das Schöne in der Beschränkung – entdecken wir unsere Heimat“, empfiehlt Markus Bauer Salzländern für die Freizeitplanung der nächsten Zeit mit Feiertagen.

 


undefined<<<  Allgemeinverfügung des Salzlandkreises (Amtsblatt 17/2020)

 

 

 

 


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Angesichts der aktuellen Reisebeschränkungen in Sachsen-Anhalt setzt Landrat Markus Bauer darauf, dass die Bürger die Gelegenheit nutzen, um ihre Heimat zu entdecken. „Wenn Sie sich schon länger vorgenommen haben, bestimmte Orte im Salzlandkreis zu besuchen, dann ist jetzt die Gelegenheit gekommen, das auch zu tun.“ Der Landrat betont, Urlaub in der Heimat stärke nicht nur die Bindung zur Region, sondern sei auch ein wichtiger Beitrag für die hiesige Tourismusbranche.

Der Landrat begrüßt insofern, dass die Landesregierung von Sachsen-Anhalt aufgrund der geringen Infektionszahlen einen mehrstufigen Plan vorgelegt hat, mit dessen Hilfe die Tourismus- und Gastronomiebetriebe demnächst wieder ihre Arbeit aufnehmen können. „Dieses Signal gibt unseren Betrieben Planungssicherheit.“ Im Salzlandkreis gab es laut Statistischem Landesamt im Jahr 2019 insgesamt 75 Beherbergungsstätten. Dazu gehören Hotels, Pensionen und Campingplätze, Ferienunterkünfte. Hinzu kommen eine Vielzahl von gastronomischen Einrichtungen. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Touristen betrug statistisch gesehen fast drei Tage.

Im Salzlandkreis gibt es viele zum Teil überraschend idyllische und schöne Orte zu entdecken, die viel über die Heimat sowie deren Geschichte verraten. Das bestätigen immer wieder auch die Sammler des Kulturstempels, die der Landrat gemeinsam mit Sparkassenvorstand Hans-Michael Strube auszeichnet. Zu nennen sind unter anderem das überregional bekannte Ringheiligtum Pömmelte samt Salzlandmuseum in Schönebeck, der Elbe-Saale-Winkel bei Barby, die wunderbar restaurierte Altstadt Bernburgs samt Schloss, die Parks und Gärten in Aschersleben sowie die romanische Basilika in Hecklingen oder die Wasserburg in Egeln.

„Diese Ziele sind trotz der Corona bedingten Einschränkungen erreichbar und lassen sich bei mehrtägigen Etappen dank Elbe- und Saaleradweg sowie dem Europaradweg R1 auch sehr gut mit dem Fahrrad verbinden“, sagt der für Kreisentwicklung zuständige Fachdienstleiter Tilo Wechselberger. Möglich sind in verschiedenen Städten auch Boots- bzw. Paddeltouren.

Trotz der Wiedereröffnung erster Betriebe rechtzeitig zur Hauptsaison, fordert der Landrat weitere Unterstützung von Bund und Land. Angesichts der bisherigen Verluste und den Landesvorgaben zur Wiedereröffnung drohen viele Betriebe weiterhin in die Insolvenz zu schlittern, womit für die Region wichtige Arbeitsplätze verloren gehen könnten. Landrat Markus Bauer: „Das Vor-Corona-Niveau zu erreichen, ist noch lange nicht absehbar.“ Immerhin gibt es für die Vorbereitung bereits Unterstützung. Fachdienstleiter Tilo Wechselberger erklärt, gastronomische Einrichtungen können sich bei der Erarbeitung von Schutz- und Hygienekonzepten sowie für Marketingstrategien Unterstützung bei den hiesigen Tourismusverbänden holen.

 

 

 


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Der Salzlandkreis kann mit der aktuellen, fünften Landesverordnung zur Corona-Eindämmung einzelne Leistungen für Besucher wieder anbieten. „Wir reagieren schnell, auch wenn wir noch nicht alles wie vor Corona gewohnt zur Verfügung stellen“, erklärt Landrat Markus Bauer. „Die Landkreisverwaltung arbeitet nach wie vor an pragmatischen Lösungen unter den vom Virus verursachten Auflagen.“

Jetzt kann das Ringheiligtum Pömmelte wieder öffnen: Ab morgen, 6. Mai, ist es soweit.

Es gelten die Vorschriften der fünften Eindämmungsverordnung in Sachsen-Anhalt gegen die Ausbreitung des neuartigen Corona-Virus. Am Ringheiligtum weisen Schilder auf die Abstandsregelungen und das Einhalten der Vorgaben hin. Deshalb sind beispielsweise auch die Sanitäreinrichtungen nur einzeln zu betreten.

„Wir freuen uns, dass wir das Ringheiligtum endlich wieder öffnen dürfen, auch wenn wir in unserem Angebot stark eingeschränkt sind“, sagt Petra Czuratis, die zuständige Stabsstellenleiterin für Kultur beim Salzlandkreis. Führungen und Veranstaltungen dürfen nach wie vor nicht stattfinden. Damit fallen bis auf Weiteres auch alle vorgesehenen Veranstaltungen am und im Ringheiligtum aus.

Der für kommenden Samstag, 9. Mai, geplante Malkurs „Malerische Reise in die Steinzeit“ wird verschoben.

„Natürlich ist es unser Plan, diese Veranstaltungen wenigstens in Teilen nachzuholen, wenn die Covid-Eindämmungsverordnung dies zulässt. Unsere Hoffnung ist es vor allem, dass wir unseren Gästen bald auch wieder Führungen im und am Ringheiligtum anbieten können“, so Petra Czuratis.

„Die Öffnung unseres Freilichtmuseums, auch ohne das gewohnte volle Angebot für Besucher, ist eine gute Nachricht für den Salzlandkreis“, kündigt Landrat Markus Bauer weitere Öffnungen seiner verordnet geschlossenen Einrichtungen an. Denn auch das Salzlandmuseum in Schönebeck und die Kreisbibliothek in Aschersleben bereiten sich auf den Publikumsbetrieb vor, wie ihn die neue Landesverordnung vom Samstag möglich macht. Dazu gehören Hygienevorbereitungen und Besucherlenkung nach eigenen Konzepten.

Währenddessen bietet die Kreisvolkshochschule unter der neuen Rubrik VHS.Zuhause erstmals Online-Webinare an, die ihre Nutzer kostenfrei buchen können, solange viele der Kurse mit Kursleitern an den Standorten noch nicht organisiert werden können. Am heutigen Montagabend geht es mit der Frage „Und was wird morgen sein?“ um neue Berufe und Strukturwandel.

Neuerdings sind erste Angebote, wie Yoga und Englisch, auch als Onlinekurse verfügbar.

Die Kreisverwaltung insgesamt arbeitet wie bisher weiter. Der Besucherverkehr soll auf ein Mindestmaß begrenzt bleiben. So sind weiterhin Terminbuchungen für die Standorte der Kfz-Zulassung und Bürgerbüro erforderlich beziehungsweise können darüber hinausgehende Anliegen auf dem Postweg beantragt werden. Alle Hinweise und Details für diesen Bereich finden HIER. Anfragen werden unter der Service-Nummer 03471 684-2000 während der Sprechzeit beantwortet.

Was das Ringheiligtum Pömmelte betrifft, stehen die Mitarbeiter der Stabsstelle für Beteiligungsmanagement, regionaler Arbeitsmarkt und Kultur telefonisch oder per Email zur Verfügung unter: 03471 684-1541 oder kultur@kreis-slk.de.

 

 

 


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Betreiber von Autokinos im Salzlandkreis dürfen ab sofort ihre geplanten Angebote umsetzen. Dies lässt die neue Fassung der Eindämmungsverordnung ausdrücklich zu. Voraussetzung ist, dass die bekannten Hygieneregeln eingehalten und die Vorhaben mit entsprechenden Konzepten beim Salzlandkreis angezeigt werden. Neue Anträge für bereits vorgelegte Vorhaben sind nicht notwendig. Außerdem dürfen Bootsverleiher im Salzlandkreis ihre Boote wieder verleihen, da es sich hierbei um Sportbetriebe im Freien handelt.

Damit hat sich die Initiative von Landrat Markus Bauer bei der Landesregierung Sachsen-Anhalts in der Vorwoche ausgezahlt. Er hatte Ministerpräsident Reiner Haseloff auf unterschiedliche Auslegung bei Freizeitaktivitäten hingewiesen und auf eine Lösung im Sinne der Bürger gedrängt. Markus Bauer: „Mit landesweit einheitlichen Regeln haben wir jetzt Verlässlichkeit geschaffen.“

Der Landrat sagt, wichtig sei, dass Verbote angesichts der geringen Infektionszahlen im Land nicht länger pauschal aufrecht erhalten werden. „Kulturelle oder sportliche Angebote sowie das dazugehörige Engagement der Menschen ist gerade in der aktuellen Zeit für den Salzlandkreis von herausragender Bedeutung.“ Er dankt in diesem Zusammenhang allen, die sich engagieren, um den Menschen im Salzlandkreis in der schwierigen Zeit zumindest ein paar Freizeitmöglichkeiten zu bieten.

 

 

 


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Landrat Markus Bauer möchte Gastronomen und Fitnessstudio-Betreiber unterstützen, die auf Lockerungen für ihre Branche hoffen. In einem Brief bat er deshalb Innenminister Holger Stahlknecht, sich im Rahmen der notwendigen Debatte für differenzierte Lösungen einzusetzen.

Sport sei im Bereich der Gesundheitsvorsorge sogar essenziell, denn Reha-Sportangebote der Fitness-Studios werden zum Erhalt der Gesundheit im Salzlandkreis besonders von Pflegeheimen in Anspruch genommen. Sportliche Aktivität erfülle soziale Aufgaben. Ähnliches könne für den Aufenthalt zum Beispiel bei schönem Wetter auf Terrassen von  Lokalen gelten. Solange das Virus unsere Gesundheit bedroht, natürlich mit dem erforderlichen Schutz und entsprechendem Verhalten der Anbieter und Nutzer. In jedem Fall sei es eine Frage auch der Wirtschaftlichkeit, „um langfristige Auswirkungen in Größenordnungen und damit zusätzlich staatliche Belastungen nach der Krise zu vermeiden“, endet das Schreiben.

 

 

 


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Kommenden Montag kehren nach den jetzigen die Abschlussklassen 2021 und auch die Viertklässler an die Schulen zurück. Dann soll es Schritt für Schritt im Schichtbetrieb weitergehen. Noch für diese Woche ist die zweite Teillieferung des Landes angekündigt. Nach der Grundausstattung Mund-Nasen-Schutzmasken für alle Beteiligten der anstehenden Prüfungen – wenn sie sie wünschen, denn eine Maskenpflicht besteht derzeit bei der Teilnahme an schulischen Veranstaltungen nicht - werden den Gesundheitsämtern nun auch einmalig Desinfektionsmittel bereitgestellt, die an alle Schulen im jeweiligen Verantwortungsgebiet verteilt werden sollen.

„Ein zusätzlicher logistischer Aufwand, aber der Salzlandkreis bereitet seine Schulen sowieso ausstattungsmäßig vor.“ Landrat Markus Bauer ist froh, dass der Anlauf in den Schulhäusern ohne große Probleme funktioniert hat. „Da bin ich den Lehrkräften und auch den Eltern sehr dankbar. Diese Tage und die Zeit, die noch kommt, verlangen viel von uns allen. Wir brauchen ganz pragmatische Lösungen, hier geht es schließlich um die Bildung unserer Kinder.“

Dafür rollen auch die KVG-Busse wieder planmäßig. Wir alle tragen Alltagsmasken und bleiben auf gebotenem Abstand, wenn wir in Linienbusse einsteigen oder die Geschäfte betreten, auch die Schülerinnen und Schüler bei der Vorbereitung auf ihre Abschlüsse.

Die nächsten Wochen werden nicht einfacher. Überhaupt, diese Einschränkungen seien insgesamt alles andere als einfach, wandte sich der Landrat in einer Videobotschaft an die Mitbürgerinnen und Mitbürger im Salzlandkreis. Die täglichen Anrufe bei der Landkreis-Hotline widerspiegeln einerseits die Sorgen und Ängste, andererseits die wachsende Ungeduld und inhaltliche Auseinandersetzung mit den auferlegten Vorgaben. „Ich bitte Sie dennoch, die Maskenpflicht einzuhalten. Ich bitte Sie, so, wie in gewohnter Weise in den letzten Wochen, das Miteinander weiter zu erhalten“, wirbt Bauer um Verständnis und gegenseitige Rücksichtnahme, „denn ich glaube, damit haben wir uns im Salzlandkreis gesellschaftlich sehr, sehr gut getan.“ 

Nach allem, was bislang bekannt ist, kommt der Salzlandkreis vergleichsweise gut durch die Krise. Das Infektionsgeschehen bleibt unter Kontrolle, die möglichen Hilfsangebote für Schule, Wirtschaft und Arbeitnehmer werden gewährleistet. Dabei hat der Schutz von Leib und Leben, für alle Generationen oberste Priorität. Jetzt werden neue Schritte in Richtung Krisenbewältigung versucht.

Mit der Maskenpflicht in Geschäften und im ÖPNV gingen Lockerungen einher. Tierparks, Zoos und Botanische Gärten sowie ähnliche Freizeitangebote konnten unter Auflagen wieder öffnen für den Publikumsverkehr. Auch Gastronomen, Hoteliers, Kulturanbieter oder die Eltern von Kita-Kindern hoffen nun auf die neue, dann fünfte Corona-Eindämmungsverordnung und mögliche landeseigene Regelungen. 

„Wir nehmen uns im Salzlandkreis all der berechtigten Sorgen an. Es kann doch beispielsweise gastronomische Angebote wenigstens im Außenbereich geben, wenn die Abstands- und Hygieneregeln gewährleistet werden. Ich vertraue da Unternehmern und ihren kreativen Ideen, ebenso wie ich erlebe, dass die Bevölkerung weiß, länger mit dem Virus leben zu müssen. Schließlich wollen wir alle unseren guten Status bei der Pandemie-Bekämpfung nicht gefährden. Kreativität und guter Wille gehören dazu. Da ist  das zeitweise Anlegen eines Mund-Nasen-Schutzes ein hoffentlich wirksames Mittel und deutliches Zeichen von Solidarität, nicht ungewollt andere in neue Gefahr zu bringen“, möchte Markus Bauer beim Thema den Salzländern vor Augen führen.

 

 

 


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Bei Kontrollen nach der derzeit geltenden 4. SARS-CoV-2-Eindämmungs-Verordnung (SARS-CoV-2-EindV) haben Vollzugsbeamte des Salzlandkreises am vergangenen Freitag insgesamt 26 Platzverweise erteilt. Betroffenen hiervon waren vor allem Jugendliche und junge Erwachsene, die sich in den Abendstunden in Bernburg (Saale), Aschersleben und Staßfurt in kleineren Gruppen in der Öffentlichkeit versammelten.

Zu Anzeigen kam es in diesen Fällen nicht, jedoch müssen sich alle Angetroffenen im Wiederholungsfalle auf Bußgelder einstellen.

Ein 37-jähriger Bulgare aus Aschersleben muss sich indes demnächst strafrechtlich wegen Fischwilderei verantworten. Er hatte den Abend gemeinsam mit zwei weiteren Landsleuten an der Ascherslebener Tonkuhle verbracht und geangelt. Er konnte jedoch weder den erforderlichen Fischereischein, noch einen Fischereierlaubnisschein vorweisen. Gegen den Angler und seine 40 und 42 Jahren alten Begleiter wurden zudem Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet, weil diese entgegen der 4. SARS-CoV-2-EindV am Gewässer grillten.

 

 

 


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Gerade rechtzeitig kommt ein neuer Erlass aus dem Sozialministerium des Landes. Landrat Bauer und die Verantwortlichen im Salzlandkreis hatten darauf gewartet. Ab Mittwoch dieser Woche kann nach dem jüngsten Erlass zur Notbetreuung in Kindertageseinrichtungen und Tagespflegestellen des Landes Sachsen-Anhalt eine feste Gruppe von maximal zwölf Kindergartenkindern gemeinsam in einem Gruppen- oder Schlafraum vom erforderlichen Fachpersonal betreut werden. Statt zwei Kindern im Kindergartenalter kann es auch ein Krippenkind sein, die nötige Eingewöhnungsphase bei allen Betrachtungen inbegriffen. Bis eben war die Zahl auf fünf Kinder je Betreuungsraum gedeckelt.

„Damit entspannt sich die Lage einigermaßen“, begrüßt der Landrat die vorsichtige Lockerung im Sinne der Familien, der Einrichtungen und auch seiner Verwaltung. Es sei sehr wichtig, berufstätigen Eltern Angebote zu unterbreiten, damit sie ihrer Arbeit wieder nachgehen und Geld verdienen können. „Am Ende ist das auch ein Stück weit Wirtschaftsförderung, entlastet die Familien und ist gut für die Unternehmen und den Standort Salzlandkreis“, bemerkt Markus Bauer bei Bekanntwerden der Neuregelung.

„Wir waren zwischenzeitlich an unsere Grenzen gestoßen. Die Plätze zur Notbetreuung wurden knapp und auch der organisatorische Aufwand, den vielen Elternanträgen unter Einhaltung aller Vorgaben gerecht werden zu können“, hatte Anke Meyer, die zuständige Fachbereichsleiterin beim Salzlandkreis, in den morgendlichen Lagekonferenzen auf ein zunehmendes Problem hingewiesen. Bis Anfang dieser Woche waren beim Fachdienst Jugend und Familie 2 902 Anträge auf Notbetreuung in Kindertageseinrichtungen eingegangen, über die zu entscheiden ist.

Derzeit werden rund 15 Prozent aller 12.588 Kitaplätze im Landkreis zur Notbetreuung genutzt. 1.914  Mädchen und Jungen im Alter von bis zu 12 Jahren besuchen die Einrichtungen, von der Krippe bis zum Hort. Anspruch haben Kinder von Eltern in Schlüsselberufen. Wer zu den anspruchsberechtigen Schlüsselpersonen zählt, was systemrelevante Berufe sind, wurde zuletzt mit der 4. Eindämmungsverordnung COVID-19 ausgeweitet. War vorher zudem ein Nachweis beider Erziehungsberechtigter zur entsprechenden Zuordnung erforderlich, um die Zustimmung zur Notbetreuung erhalten zu können, reicht es danach, wenn ein Elternteil dieser Gruppe angehört.

„Das hat uns vor große Herausforderungen gestellt“, sagt Anke Meyer, „zumal viele Eltern diese Berufszuordnung als einzige Zugangsvoraussetzung sehen.“ Allerdings ist selbst das nachrangig, denn Notbetreuung soll es nur geben, wenn eine private Absicherung nicht gewährleistet ist, durch Familienangehörige oder flexible Arbeitszeiten und Arbeitsgestaltung, zum Beispiel im Homeoffice. Auch das legt die 4. Eindämmungsverordnung fest, die vorerst bis einschließlich 3. Mai gilt. Derweil wächst die Ungeduld mit öffentlichen Vorstößen, über weitere Lockerungen, speziell für Kindergärten im Land zu reden.

 

 

 


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Der Salzlandkreis wird trotz der mit der Corona-Pandemie verbundenen Einschränkungen gewährleisten, dass die Schülerinnen und Schüler der unterschiedlichen Schulformen ihre Vorbereitungen für die  Abschlussprüfungen ab Anfang Mai wie geplant absolvieren können. Dafür wird die Kreisverkehrsgesellschaft Salzland mbH den Regelbetrieb ab Donnerstag, 23. April, wieder aufnehmen. Diese Entscheidung hat der Salzlandkreis am vergangenen Freitag getroffen. Zudem werden in den Schulgebäuden Hygienepläne umgesetzt. 

Landrat Markus Bauer sagt: „Wir sind gut aufgestellt und werden alles tun, was in dieser besonderen Situation notwendig ist, damit sich die Schülerinnen und Schüler auf ihre Abschlussprüfungen konzentrieren können.“ Er bedankt sich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die sich über das normale Maß hinaus engagieren und so gewährleisten, dass das öffentliche Leben weiterhin stattfinden kann.

Konkret bedeutet das, dass die Busse ab Donnerstag, 23. April, wieder wie zu den bisher gewohnten Schulzeiten verkehren werden. „Damit wollen wir es den Schülern und ihren Eltern nicht unnötig kompliziert machen“, sagt Landrat Markus Bauer. Zudem sei damit sichergestellt, dass die Schüler in den Bussen ausreichend Sicherheitsabstand zu ihren Mitschülern halten können. Ein weiterer Vorteil des Regelbetriebs ist, dass die Bürgerinnen und Bürger im Salzlandkreis ebenfalls auf die Busse im öffentlichen Nahverkehr setzen können, den sie bisher aus der Zeit vor Inkrafttreten der Eindämmungsverordnungen kannten.

In diesem Zusammenhang weist die Kreisverkehrsgesellschaft darauf hin, dass der Einstieg in die Busse wieder vorn erfolgt und Fahrscheine auch wieder beim Fahrer erworben werden können. Ansonsten bleibt der Bereich in unmittelbarer Nähe des Fahrers für den Fahrgastaufenthalt gesperrt. Anschließen möchte sich die Kreisverkehrsgesellschaft zudem der Empfehlung der Landesregierung, wonach Schutzmasken in Bus und Bahn dringend zu tragen sind.

Gewährleisten wird der Salzlandkreis auch, dass die Schülerinnen und Schüler über den freigestellten Schülerverkehr befördert werden, die einen Anspruch darauf haben. Dafür werden aktuell noch Details geklärt.

In den Schulgebäuden selbst werden Hygienepläne mit entsprechenden Reinigungsvorgaben in Kraft gesetzt, um das Infektionsrisiko von Schülern und Lehrern zu minimieren. Dazu gehört, dass insbesondere in den Sanitäranlagen ausreichend Seife und Einmalhandtücher zur Verfügung stehen. Bis zum Schulbeginn sollen die Schulen mit Wand-Desinfektionsspendern ausgerüstet werden. Zudem wird die zuständige Schulverwaltung des Salzlandkreises in Abstimmung mit dem Fachdienst Gesundheit Hinweisblätter zur Einhaltung der Hygieneregeln und einzuhaltende Mindestabstände in den Schulen aushängen lassen.

Um exakt planen zu können, erwartet der Salzlandkreis in den nächsten Tagen Informationen zu den einzelnen Klassen, die sich ab dem 23. April wieder in den Schulgebäuden des Salzlandkreises aufhalten werden.

 

 

 


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