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Aktuelle Mitteilungen

 

Einsatzkräfte des Salzlandkreises, des Hauptzollamtes Magdeburg und der Stadt Aschersleben haben in der Nacht zum Samstag Kontrollen in der Innenstadt von Aschersleben durchgeführt. Dabei kontrollierten die Beamten auch Prostitutionsstätten. Der Zoll prüfte in diesem Zusammenhang die Art und Ausgestaltung etwaiger Beauftragungsverhältnisse und die Rechtmäßigkeit der Aufnahme einer Tätigkeit im Bundesgebiet. Aus Sicht des Salzlandkreises, der für das Prostituiertenschutzgesetz zuständig ist, ergab sich bei einem Objekt der Verdacht, dass dieses ohne Erlaubnis betrieben wird. Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.

Weiterhin wurden drei Shisha-Bars überprüft. Hier wurden durch den Zoll Anhaltspunkte für etwaige Verstöße gegen das Mindestlohngesetz festgestellt, welche weiterführender Prüfungshandlungen bedürfen. Neben lebensmittelrechtlichen Verstößen wurden in allen Fällen keine oder nur mangelhaft geführte Anwesenheitslisten festgestellt. Die 7. SARS-CoV-2-EindV sieht hierfür eine Geldbuße in Höhe von 1.000 Euro vor.

Im Rahmen von Identitätsfeststellungen wurde eine Person angetroffen, die nach unbekannt abgemeldet war. Der derzeitige Aufenthalt des Ascherslebeners wurde vermerkt und ein Bußgeldverfahren nach dem Bundesmeldegesetz eingeleitet.

Insgesamt waren an diesem Einsatz, der mit Unterstützung von Beamten des Polizeireviers Salzlandkreis und der Polizeiinspektion Magdeburg erfolgte, 18 Einsatzkräfte beteiligt.

Hintergrund:

Der Zoll ist unter anderem zuständig für die Schwarzarbeitsbekämpfung und die Einhaltung des Mindestlohngesetzes. Dem Landkreis obliegt der Vollzug des Prostituiertenschutzgesetzes und der Lebensmittelüberwachung, während die Stadt Aschersleben für das Gaststättengesetz und das Nichtraucherschutzgesetz verantwortlich ist.

Reiserückkehrer aus Risikogebieten, die nach Deutschland individuell einreisen oder ohne Testung am Flughafen in ihren Heimatort reisen, haben sich ab Sonnabend, 8. August, innerhalb von 72 Stunden bei ihrem Hausarzt telefonisch für eine Corona-Testung anzumelden. Darüber informiert der Fachdienst Gesundheit des Salzlandkreises. Grundlage sind die Festlegungen des Bundesgesundheitsministerium.

Weiterhin ist eine Meldung beim Gesundheitsamt zwingend unter folgender E-Mail-Adresse: FD34.3rb@kreis-slk.de oder unter Telefon: 03471 684-2684 (Hotline) erforderlich. Dem Gesundheitsamt ist ein ärztliches Zeugnis nach erfolgtem Rachenabstrich und das Testergebnis des Rachenabstrichs vorzulegen.

Näheres finden Sie im Merkblatt zu den Regelungen für nach Deutschland Einreisende in Zusammenhang mit Corona-Virus SARS-CoV-2 / COVID-19 vom Bundesministerium für Gesundheit.

Die Hotline des Salzlandkreises erreichen Sie Mo-Do 9-14 Uhr und Fr 9-12 Uhr.

 

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In Kürze findet eine große Grundstücksauktionen statt, auf der Objekte im Salzlandkreis zur Versteigerung kommen.

Die Sächsische Grundstücksauktionen AG führt am 26. und 28. August 2020 Auktionen mit insgesamt 96 Immobilien durch. Darunter befinden sich ein Mehrfamilienhaus in der Alslebener Straße 46 in Belleben mit einer Grundstücksgröße von ca. 748 m² und einem Mindestgebot von 7.000 Euro sowie das ehemalige Bahnhofsgebäude in Mehringen, Bahnhofstraße, mit einer Grundstücksgröße von ca. 1.135 m² und einem Mindestgebot von 1.000 Euro.

Diese beiden Objekte werden am Freitag, 28. August 2020, ab 11 Uhr im NH-Hotel Leipzig Messe, Fuggerstraße 2, in Leipzig versteigert.

Das Auktionshaus weist darauf hin, dass es sich aufgrund der aktuellen Lage erforderlich macht, dass die Auktionen nur mit einem begrenzten Saalpublikum stattfinden. Es können Gebote auch telefonisch, mittels schriftlicher Bietungsaufträge und über das Internet über das entsprechende Bieterportal abgegeben werden. Diese Formen der Gebotsabgabe sind erprobt und stellen keine Notlösung dar. Die Versteigerungen werden auch im Livestream im Internet übertragen.

Der nächste Sprechtag findet am Di., 01.09.2020 von 14:30 bis 16 Uhr in Bernburg, Karlsplatz 37 (Kreishaus 1), Zimmer 116a statt. 

Interessenten möchten sich bitte aufgrund der aktuellen Situation vorab anmelden! – entweder per E-Mail an bwindirsch@kreis-slk.de oder telefonisch unter 03471 684-1704. 

 


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Der nächste Sprechtag des Ehrenamtlichen Behindertenbeauftragten Torsten Sielmon findet am nächsten Dienstag, 11. August 2020, statt. In der Zeit von 14 bis 16 Uhr steht Torsten Sielmon im Haus 2 der Kreisverwaltung in Aschersleben, Breite Straße 22, Raum 321 für die verschiedenen Anliegen zur Verfügung.

 


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Nach Bekanntwerden gehäufter Todesfälle von Karpfen im Kiesbaggersee Barby Süd sowie von mehreren verendeten Karpfen im Dorfteich „Sandkuhle“ in Glinde wurde die Koi-Herpesvirus-Infektion (KHV-Infektion) in diesen Gewässern amtlich festgestellt.

Beide Gewässer wurden tierseuchenrechtlich gesperrt, teilt der Fachdienst Veterinärangelegenheiten und Gesundheitlicher Verbraucherschutz des Salzlandkreises mit. Das Betreten sowie Befahren ist nur den befugten Personen erlaubt. Schilder mit der Aufschrift „Fischseuche, Koi-Herpesvirus, Betreten für Unbefugte verboten“ werden installiert. Weitere Maßnahmen wurden mit dem Landesanglerverband Sachsen-Anhalt e. V. und den Grundstückseigentümern abgestimmt. Dabei geht es insbesondere um die weitere, eingeschränkte Bewirtschaftung der Gewässer, die unschädliche Beseitigung der verendeten Fische und die Reinigung und Desinfektion genutzter Ausrüstungsgegenstände.

Die Koi-Herpesvirus-Infektion ist eine anzeigepflichtige, für Koi-Karpfen sowie Nutz- und Wildkarpfen höchst ansteckende Tierseuche. Andere Fischarten, insbesondere Schleie, Karausche, Stör, Graskarpfen, Goldfisch, können das Virus übertragen, ohne selbst zu erkranken. Der Mensch ist gegenüber dem Virus unempfindlich, so dass eine Gefährdung der menschlichen Gesundheit ausgeschlossen werden kann.

Das Krankheitsbild der KHV-Infektion kann unter anderem mit Teilnahmslosigkeit, Atemnot sowie Veränderungen der Haut und an den Kiemen einhergehen. Die Krankheit kann zu vermehrten Todesfällen führen. Die klinischen Symptome werden unter natürlichen Bedingungen insbesondere bei Wassertemperaturen zwischen 15 und 29 Grad Celsius ausgebildet, in Ausnahmefällen auch im Temperaturbereich unter 15 Grad. Fische, die die Krankheit überstanden haben, beherbergen das Virus lebenslang. Durch Stress kann es zu einer erneuten Virusausscheidung kommen, ohne dass die betroffenen Fische selbst erkranken. Einmal infizierte Fische sind somit lebenslang ein hohes Infektionsrisiko für gesunde Bestände.

Mögliche Übertragungswege sind die direkte Ansteckung von Fisch zu Fisch oder indirekt über Geräte und den Menschen sowie über fischfressende Tiere, beispielsweise Kormoran, Graureiher, Fischotter.

Das Augenmerk der Bekämpfung liegt in der Verhinderung der Weiterverbreitung.

Weiterführende Informationen können im Salzlandkreis, Fachdienst Veterinärangelegenheiten und Gesundheitlicher Verbraucherschutz erlangt werden.

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Heute wurde ein neuer Fall einer Corona-Infektion im Salzlandkreis gemeldet. Ein Mann aus der Gemeinde Bördeland war routinemäßig überprüft worden im Zusammenhang mit einer Krankenhauseinweisung. Das Ergebnis war positiv. So erhöht sich die Fallzahl insgesamt auf 74 im Salzlandkreis. 71 gelten als genesen, teilt der Fachdienst Gesundheit am Donnerstag mit.

Derzeit befinden sich 17 Personen aus dem Salzlandkreis in häuslicher Quarantäne.

365 Personen konnten bereits aus der angeordneten Quarantäne entlassen werden.

 

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Der Fachdienst Gesundheit des Salzlandkreises meldet einen neuen Corona-Fall. Demnach hat sich mit dem neuartigen Corona-Virus eine Frau aus Bernburg angesteckt, die vor wenigen Tagen aus dem Urlaub zurückgekehrt war. Nach eigenen Angaben zeigte die Frau bereits während des Urlaubs Krankheitssymptome. Sie befindet sich in häuslicher Quarantäne.

Der Fachdienst informierte das Landesamt für Verbraucherschutz sowie die entsprechende Fluggesellschaft über das positive Testergebnis. Zudem werden weitere Personen aus dem näheren Umfeld der Frau als Verdachtsfälle getestet. Das Urlaubsgebiet der positiv getesteten Frau zählt aktuell nicht zu den Risikogebieten.

Mit dem neuen Fall erhöht sich die Zahl der Corona-Infizierten im Salzlandkreis auf 73, wobei 71 als genesen gelten. Derzeit befinden sich 19 Personen aus dem Salzlandkreis in häuslicher Quarantäne. 359 Personen konnten bereits aus der angeordneten Quarantäne entlassen werden.

 

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Landrat Markus Bauer begrüßt die Einigung zwischen AMEOS-Regionalgeschäftsführung und der Gewerkschaft Verdi in den seit Monaten geführten Gesprächen zu tariflichen Vereinbarungen. „Auch wenn es bis zuletzt immer wieder unterschiedliche Standpunkte zwischen den Verhandlungsparteien gab. Die jetzt geschlossene Vereinbarung ist ein gutes Zeichen für den Salzlandkreis. Das Ergebnis zeigt, dass es sich lohnt, immer wieder miteinander zu sprechen.“

Landrat Markus Bauer war es Anfang des Jahres nach unzähligen Vermittlungsgesprächen  gelungen, die beiden Verhandlungsparteien von AMEOS und Verdi erstmals an einen Tisch zu holen. Diese Gespräche im Landratsbüro in Bernburg stellten einen ersten Durchbruch angesichts der seit Wochen andauernden Streiks der AMEOS-Mitarbeiter dar. Mittlerweile ist klar, dass AMEOS und Verdi damals die Grundlage für die jetzige Vereinbarung legen konnten.

Der Landrat sagt im Hinblick auf die Daseinsvorsorge im Salzlandkreis: „Eine wohnortnahe medizinisch-stationäre Versorgung ist ein wesentlicher Standortfaktor für den Salzlandkreis als attraktiver Wohn- und Wirtschaftsstandort.“ Zu einer Versorgung auf hohem Niveau gehören seiner Aussage nach ausnahmslos alle Standorte im Salzlandkreis. Wichtig in diesem Zusammenhang seien aufgrund der vereinbarten Regelungen auch zufriedenere Mitarbeiter in den Kliniken.

Markus Bauer möchte sich jetzt bei allen Beteiligten persönlich bedanken. „Das Ergebnis zeigt: Die Verhandlungsparteien sind sich ihrer Verantwortung für die Region bewusst.“ Der Landrat wird die AMEOS-Regionalgeschäftsführung sowie Verdi zu einem Gespräch ins Landratsamt einladen.

Anbieterunabhängige Energieberatung der Verbraucherzentrale in Schönebeck (Elbe)

Was:      Baulicher Wärmeschutz, Heizkostenabrechnung, Haustechnik, Regenerative Energien, Fördermittel, Stromsparen

Wo:        Bürgerbüro des Salzlandkreises

               Geschwister-Scholl-Straße 157

               39218 Schönebeck (Elbe)

Wann:    jeden 2. Dienstag im Monat 16-18 Uhr nach telefonischer Voranmeldung, sowie nach Vereinbarung

Wer:       Energieberater: Dipl.-Ing. Hans-Joachim Döll

telefonische Terminvergabe:     0800 – 809 802 400 kostenfrei aus deutschen Netzen

 

Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihre Energiefragen kostenlos auch online oder per Telefon zu klären.

Der örtlichen Energieberater Dipl.-Ing.(TU) Architekt Hans-Joachim Döll ist unter der Telefonnummer: 0391 6223811 erreichbar, die zentrale Terminvergabe der Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt unter der 0345 2927800. Auch die zentrale kostenlose Telefonberatung wurde verstärkt und ist unter der Nummer 0800-809 802 400 von Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr und am Freitag von 8 bis 16 Uhr besetzt. Die Online-Energieberatung ist ebenfalls kostenlos und erreichbar unter www.verbraucherzentrale-energieberatung.de.

Vereinssport in den Schulsporthallen des Salzlandkreises ist aufgrund der Hygienevorschriften der Landesregierung nach Schuljahresende, in den Sommerferien, wieder möglich. Darüber informierte der zuständige Fachbereich Soziales, Familie und Bildung. Voraussetzung ist, dass die Vereine einen Antrag stellen und ein entsprechendes Hygienekonzept vorlegen.

„Wir bedauern die Entscheidung. Aber als Betreiber der Schulsportstätten haben wir zunächst sicherzustellen, dass die Schülerinnen und Schüler die Sporthallen für den Schulsport sicher und unter Erfüllung der Hygieneauflagen nutzen können. Das gewährleisten wir“, sagte die zuständige Fachbereichsleiterin Anke Meyer. Sie erklärte, auch die neue Eindämmungsverordnung sehe ein verstärktes Reinigungs- und Desinfektionsregime einschließlich regelmäßigen Lüftens in geschlossenen Räumen vor. Daraus ergebe sich nach wie vor ein erhöhter Reinigungsaufwand. Die Sporthallen waren während der Corona-Pandemie mit den Schulen Mitte März geschlossen worden.

Zuletzt mussten Turnhallen auch für den normalen Unterricht genutzt werden, um Abstands- und Hygienevorschriften einhalten zu können. Erst mit dem neuen Schuljahr soll der Regelbetrieb in den Schulen gemäß der siebten Eindämmungsverordnung wieder aufgenommen werden.

 

 

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