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Ausbau der Kreisstraße Wolmirsleben - Kreisgrenze Bördekreis steht bevor

Der heutige Freitag und Landrat Markus Bauer haben eine erfreuliche Nachricht für alle Autofahrer im Raum Wolmirsleben im Gepäck: Der Landrat kann dem Leiter des Kreiswirtschaftsbetriebes, Ralf Felgenträger, die Mittelfreigabe über 1,6 Millionen Euro für den grundhaften Ausbau der Kreisstraße 1262 bis zur Kreisgrenze an den Bördekreis übergeben.

Der erste Bauabschnitt kann bereits im laufenden Jahr in Angriff genommen werden. Der zweite endet 2020. Die Baumaßnahme erfolgt unter Vollsperrung. In der Zeit soll die Fahrbahn auf einer Länge von rund 2 000 Meter und mit 6,50 Meter Breite grundhaft erneuert werden. Gesamtkosten in Höhe von 1,6 Millionen Euro sind dafür veranschlagt.

Der Bördekreis hatte bereits 2014 die K 1262 von Altenweddingen bis zum Salzlandkreis erneuert, da sich sowohl Fahrbahn als auch Fahrbahnkörper in einem desolaten Zustand befanden. Zu diesem Zeitpunkt fand allerdings der Salzlandkreis keine finanziellen Möglichkeiten, sich an dem Ausbau bis Wolmirsleben zu beteiligen.

Ein unbefriedigender Zustand, nicht zuletzt für Landrat Bauer. Er hatte mehrfach schriftlich und persönlich den Kontakt zu den entsprechenden Ministerien gesucht, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Im Ergebnis musste der Landkreis schließlich selber handeln und erarbeitete die Vorplanungen.

Zwischenzeitlich verschlechterte sich der Fahrbahnzustand immer weiter. Durch längs verlaufende Verwerfungen entstand ein verkehrsgefährdender Zustand, der auf eine Sperrung der Strecke zusteuerte. Um das zu verhindern, ließ Bauer im eigenen Hause alle Maßnahmen, die mit Finanzmitteln nach dem Entflechtungsgesetz des Bundes geplant sind, auf ihre realistische Umsetzung hin nochmals überprüfen. Es gab mehrere Gespräche mit der Landesstraßenbau-Behörde, der Deutschen Bahn und den Kommunen. So konnte ein Weg aufgetan werden, die Kreisstraße aus dem verfügbaren Budget in zwei Jahresscheiben zu bauen.