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Schritt für Schritt zur Digitalisierung

Der Salzlandkreis treibt die Digitalisierung seit Amtsantritt von Landrat Markus Bauer (SPD) verstärkt voran. Prominentes Beispiel ist das Projekt „IT macht Schule“, bei dem Schulen im Landkreis bereits seit einigen Jahren auf eine WLAN-Verbindung und damit online auf Stundenpläne und Unterrichtsmaterialien zugreifen können. Dafür stellt der Landkreis die IT-Infrastruktur zur Verfügung und verwaltet die Daten. Daneben hält auch die elektronische Akte in immer mehr Fachdiensten der Kreisverwaltung Einzug. „Wir sind auf einem sehr guten Weg“, sagte der Landrat. So können Bürger im Salzlandkreis ihr Fahrzeug mittlerweile online außer Betrieb setzen. „Die Abwicklung über ein eigenes Rechenzentrum ist fast einzigartig in Deutschland“, sagte IT-Fachdienstleiter Guido Maurer. Der Vorteil für die Bürger liegt auf der Hand: „Die Verfahrensdauer verkürzt sich erheblich.“

Landrat Bauer verwies allerdings auch darauf, dass zunächst die Grundlagen für eine umfassende Digitalisierung gelegt werden müssen. Dazu gehört sowohl der flächendeckende Breitbandausbau, der spätestens in einem Jahr abgeschlossen sein soll. Geklärt werden müssten daneben auch Fragen zur Datensicherheit. Fachdienstleiter Guido Maurer erklärte: „Die Umstellung ist eine große Herausforderung.“ Denn es müssen nicht nur Millionen von Seiten eingescannt werden, auch die IT-Infrastruktur wächst aufgrund der ständig größer werdenden Datenmenge mit. Zudem müsse man die unterschiedlichen Zuständigkeiten von Kommunen berücksichtigen. Dabei könne die Rechtslage mit der Entwicklung nicht Schritt halten, so Maurer.

Zielstellung des Landrats ist, die Digitalisierung in den nächsten Jahren Stück für Stück in der Kreisverwaltung zu implementieren und so auch die Voraussetzung für eine intelligent vernetzte Gesellschaft innerhalb des Landkreises zu schaffen. Der Anfang soll dabei mit verschiedenen Projekten zur Mobilität und Daseinsvorsorge gelingen, die auch vom Bundesinnenministerium gefördert werden. Dabei ist der Fortschritt nicht nur für die Bürger wichtig, die perspektivisch etwa den Bearbeitungsstand von Anträgen abrufen können sollen. Mit der Digitalisierung sollen auch die Mitarbeiter die Möglichkeit erhalten, mobil oder von zu Hause aus zu arbeiten. „Um ein attraktiver Arbeitgeber sein zu können, müssen wir mit der Entwicklung Schritt halten“, sagte Bauer.

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