NEWS

 

Salzlandkreis kann 27 000 Euro für rund 1 500 Kinder und Jugendliche weiterreichen. Arbeit läuft nach Corona wieder vorsichtig an.

Bernburg/SLK. Gute Nachricht und Geld für wieder anlaufende Aktivitäten: Die Kinder- und Jugendfeuerwehren im Salzlandkreis erhalten für 2021 rund 6 000 beziehungsweise 21 000 Euro vom Land. Der Salzlandkreis reicht diese Zuwendungen an die kommunalen Träger der Feuerwehren aus und rechnet die Verwendung auch ab. Die Höhe ergibt sich aus der Zahl der Nachwuchsmitglieder. Es ist Geld, das das Innenministerium jährlich für die feuerwehrspezifische Ausstattung der Jungen und Mädchen mit Dienst- und Schutzkleidung, für die Ausbildung, für Lern- und Beschäftigungsmaterial und auch für Veranstaltungen zur Verfügung stellt.

„Unsere Feuerwehren leisten eigentlich Unbezahlbares“, sagt Landrat Markus Bauer. Derzeit betreuen sie im Landkreis rund 600 Mädchen und Jungen im Kinderbereich und weitere 950 Jugendliche. Während der Corona-Zeit war Zwangspause und die Sorge, den Nachwuchs bei der Stange zu halten. Inzwischen laufen die Aktivitäten wieder vorsichtig an. „Das ist auch wichtig. Mit ihrer Arbeit sorgen unsere Feuerwehren nicht nur für Nachwuchs aus den eigenen Reihen, sondern bieten Heranwachsenden zuverlässig eine sinnvolle Freizeitgestaltung. Wie Kinder sich in der Gemeinschaft begeistern, das ist immer wieder schön zu erleben“, sieht der Landrat guten Verwendungszweck für die Zuwendungen. Kinder würden im Salzlandkreis groß mit einem guten Heimatgefühl. Das soziale Erleben dank Ehrenamt wirke sich aus auf das Erwachsensein. Dann, wenn es um die persönliche Lebensplanung am Wohn- und Wirtschaftsstandort ginge. „Wir setzen uns ein für das Ehrenamt und engagierten Nachwuchs in der Region.“

Deshalb unterstützt auch der Landkreis selber, mit eigenen finanziellen Möglichkeiten, diese spezielle Kinder- und Jugendarbeit der Feuerwehren.

Pömmelte. Die für Mittwoch, 21. Juli, 17 Uhr angekündigte Präsentation des Bauvorhabens Touristeninformationszentrum am Ringheiligtum Pömmelte durch den Architekten Carsten Sußmann muss leider kurzfristig umgeplant werden. Der Termin morgen entfällt. Das teilt die Stabsstelle Beteiligungsmanagement, regionaler Arbeitsmarkt und Kultur der Kreisverwaltung mit Bedauern mit. Das Angebot soll im September nachgeholt werden. Dazu gibt es rechtzeitig neue Information.

Bernburg. „Wenn wir jetzt gebraucht werden, sind wir selbstverständlich zur Stelle“, sagt Landrat Markus. Die erschütternden Nachrichten und schlimmen Bilder der Flutkatastrophe im Westen Deutschlands, in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen, machen betroffen und lösen eine Welle der Solidarität aus. Auch im Salzlandkreis. Nicht zuletzt deshalb, weil die Erinnerungen an das Jahr 2013 wachgerufen werden. „Da war Sachsen-Anhalt und unsere Region stark vom Hochwasser betroffen. Mir sind die unzähligen Hilfeleistungen aus verschiedenen Bundesländern in prägender Erinnerung geblieben“, wendete sich der Landrat am Wochenende mit seinem ausdrücklichen Hilfsangebot an den Innenminister Sachsen-Anhalts, von wo aus die Hilfe koordiniert wird. Bürgermeister und Feuerwehren seien an ihn herangetreten und haben ihre Unterstützung angeboten.

Und auch zu seinen Amtskollegen im Rhein-Erft-Kreis und in Ahrweiler hat der Landrat via E-Mail persönlichen Kontakt aufgenommen: „Ich bin natürlich tief betroffen über die Geschehnisse in Ihrer Region. Ich möchte Ihnen mitteilen, dass wir für eine Unterstützung auf den unterschiedlichen Ebenen zu Verfügung stehen“, heißt es in seiner Nachricht.

Bernburg/Staßfurt. Impfen auch ohne Termin – Alle Bürgerinnen und Bürger können eine Corona-Schutzimpfung im Impfzentrum des Salzlandkreises in Staßfurt, Bodestraße 11, erhalten. Von Montag bis Freitag zwischen 9 und 18 Uhr sind Erstimpfungen auch ohne vorherige Terminabsprache möglich. Wer will, kann sich natürlich auch vorab einen Termin sichern, über die Telefon-Hotline des Impfzentrums unter 03471 684- 2686 (9 bis 17 Uhr). Zur Verfügung stehen die Impfstoffe von Biontech/Pfizer, mit Zweitimpfung nach vier Wochen, und Johnson & Johnson, wo nur eine Impfung erforderlich ist.

 

„Impfen ist jetzt wichtiger denn je“, sagt Landrat Markus Bauer. Denn die Infektionen steigen deutschlandweit wieder leicht an, und die hochansteckende Delta-Variante ist mit ersten Fällen inzwischen auch im Salzlandkreis angekommen. Endlich gibt aus ausreichend Impfstoff, aber das Angebot wird auch im Impfzentrum des Salzlandkreises zuletzt verhaltener angenommen, teilt die Kreisverwaltung mit. Die Kapazität von rund 300 Impfungen am Tag wird derzeit nur etwa zur Hälfte ausgeschöpft. „Wir handhaben das jetzt alles sehr flexibel“, wirbt der Landrat für wieder höhere Beteiligung. „Die Leute müssen einfach nur kommen und das Angebot annehmen.“  

 

Mitzubringen sind die Krankenkassenkarte und der Impfausweis, wenn vorhanden.

Geimpft werden alle Personen ab dem 16. Lebensjahr. Eine Impfung zwischen 12 und 16 Jahren ist im Impfzentrum nicht möglich. Diese Altersgruppe müsste sich an seinen Kinder- bzw. Hausarzt wenden.

Bernburg. Auch wenn die Neuinfektionen im Salzlandkreis bisher gering bleiben, inzwischen wurde auch hier in vier Fällen die Delta-Variante des SARS-CoV-2-Virus nachgewiesen, wie das Gesundheitsamt mitteilt. Insgesamt 1.503 mal wurde nach entsprechender Sequenzierung eine Mutation des Virus festgestellt.

Am Mittwoch werden auch zwei neue Infektionsfälle gemeldet, beide in der Verbandsgemeinde Egelner Mulde. Es gibt wieder vier aktive Fälle, jeweils noch einen in Aschersleben und in Bernburg. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt aktuell bei 1,6.

Auch zwei neue Todesfälle werden heute mitgeteilt. Es handelt sich um zwei Frauen aus Aschersleben und Staßfurt, 68 und 87 Jahre alt. Die Gesamtzahl der Todesfälle erhöht sich auf 365.

Seit Beginn der Pandemie wurden 8.901 Infektionsfälle registriert, 8.532 Personen gelten nach einer Infektion genesen.

Kreisverwaltung bietet zusätzliche Möglichkeiten im Impfzentrum ab nächsten Montag an.


Staßfurt. Der Salzlandkreis kann den Takt bei der Impfkampagne gegen das Coronavirus ab kommender Woche noch einmal deutlich erhöhen. Bis zu 100 spontane Erstimpfungen sind ab nächsten Montag, 5. Juli, täglich zwischen 15 und 18.30 Uhr im Impfzentrum in der Staßfurter Bodestraße möglich.

Impfzentrumsleiter Thomas Michling erklärt: „Es handelt sich um ein Zusatzangebot. Wer sich spontan entschließt, sich erstmals impfen lassen zu wollen, kann ohne Termin nachmittags ab 15 Uhr vorbeikommen.“ Die Kreisverwaltung reagiert damit auf vermehrte Anfragen zu spontanen Erstimpfungen in Staßfurt. Der Impfzentrumsleiter betont zugleich, dass die zusätzlichen Kapazitäten nicht dafür genutzt werden können, bereits vereinbarte Termine für Zweitimpfungen vorzuziehen.

Möglich sind die zusätzlichen Erstimpfungen aufgrund größerer Impfdosen-Lieferungen in den nächsten Wochen. Eine entsprechende Mitteilung des Gesundheitsministeriums hat die Kreisverwaltung erhalten.

Verabreicht wird ausschließlich ein mRNA-Impfstoff. Interessenten müssen lediglich ihre Krankenversicherungskarte und ihren Personalausweis mitbringen. Hilfreich wäre auch der Impfpass, wobei auch ein Ersatzdokument ausgestellt werden kann.

Natürlich können weiterhin auch Termine im Impfzentrum in Staßfurt über die bekannte Hotline vereinbart werden. Diese ist montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr erreichbar unter der Telefonnummer 03471 / 684 2686.

Zu den älteren Mitteilungen

 

1. Halbjahr 2021

2. Halbjahr 2020

1. Halbjahr 2020

2. Halbjahr 2019

1. Halbjahr 2019

2. Halbjahr 2018

1. Halbjahr 2018

2. Halbjahr 2017

1. Halbjahr 2017

 

Diese Webseite verwendet Cookies, um Inhalte anzuzeigen. Wenn Sie unsere Webseite weiterhin nutzen, geben Sie die Einwilligung zur Verwendung dieser Cookies. Weitere Informationen erhalten Sie hier. x