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Der Fachdienst Gesundheit des Salzlandkreises hat drei weitere mit dem Virus Sars-CoV-2 infizierte Personen registriert. Zwei Personen wurden im Rahmen der Kontaktermittlung positiv getestet. Sie stehen im Zusammenhang mit mehreren Corona-Fällen in einer Bernburger Pflegeeinrichtung. Eine weitere Frau wurde vor der stationären Aufnahme in das Ameos-Klinikum in Schönebeck positiv auf den neuartigen Virus getestet. Sie hielt sich bis vor wenigen Tagen im Ausland auf. Sie wird aktuell stationär behandelt. Weitere Informationen dazu können zur Stunde nicht gegeben werden.

Die Zahl der mit dem Corona-Virus infizierten Personen steigt damit auf 113 im Salzlandkreis. 86 von ihnen gelten als genesen. Eine Person ist verstorben, drei befinden sich in medizinischer stationärer Behandlung. Die Hotline im Fachdienst Gesundheit wurde am Donnerstag von 45 Anrufern genutzt. Die Zahl der Quarantäne-Anordnung liegt bei rund 200. 787 Personen konnten aus der häuslichen Quarantäne entlassen werden.

Unklar ist weiterhin, ob sich in Schönebeck noch mehr Menschen mit dem Corona-Virus infiziert haben. Die Testergebnisse der Kinder und Schüler aus den am Mittwoch genannten Kindertagesstätten, Schulen und des Bildungszentrums lagen dem Fachdienst Gesundheit bis Donnerstagnachmittag nicht vor. Dazu erklärt der Fachdienst, dass das weitere Vorgehen von den Ergebnissen abhängt. Alle getesteten Kinder sowie Erzieher und Lehrer der unterschiedlichen Einrichtung befinden sich vorsorglich bis 2. Oktober in häuslicher Quarantäne.

Unterdessen teilt Landrat Markus Bauer mit, dass aufgrund der zuletzt gestiegenen Fallzahlen und der damit verbundenen Kontaktermittlungen der Fachdienst Gesundheit personell verstärkt wird. „Wir stellen uns auf die neue Situation ein.“ Dennoch bittet er die Bürgerinnen und Bürger eindringlich, noch sensibler im Umgang miteinander zu sein. Um eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern und damit Schaden abzuwenden, gelte es, Abstand zu halten, Maske zu tragen, wo notwendig, und die Hygieneregeln strikt einzuhalten.

 

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Die Kontaktermittlung im Fall der siebenköpfigen Familie aus Schönebeck ist weitestgehend abgeschlossen. Dazu lässt sich Stand heute Nachmittag folgende Auskunft geben: Alle Tests der Schüler der Berufsbildenden Schule in Schönebeck sind negativ ausgefallen. Dennoch bleiben die Schüler vorsorglich bis zum 2. Oktober in häuslicher Quarantäne.

Häusliche Quarantäne sowie umgehende Corona-Tests hat der Fachdienst Gesundheit außerdem angeordnet für eine Gruppe sowie mehrere Erzieherinnen der Kindertagesstätte Marienheim in der Friedrichsstraße in Schönebeck, eine Klasse der Sekundarschule „Am Lerchenfeld“ in Schönebeck, eine Klasse der Sekundarschule „Maxim Gorki“, eine Klasse des Grone-Bildungszentrums Schönebeck.

Dazu erklärt der Fachdienst Gesundheit, dass zunächst Kontaktpersonen der Kategorie I getestet werden. Details zu den Kategorien finden Sie beim RKI. In diese Kategorie aufgenommen worden sind gleichwohl die Mitschüler der Klassen der bereits mit dem Corona-Virus infizierten Kinder der siebenköpfigen Familie. Auf Tests weiterer Klassen verzichtet der Salzlandkreis zunächst, da nach den Hygienevorgaben feste Kohorten seit Schuljahresbeginn bestehen.

Schwierig gestaltet sich indes die Kontaktermittlung des Mannes aus Schönebeck, dessen Test heute positiv ausfiel. Er hatte sich wahrscheinlich bei dem Mann angesteckt, der Anfang der Woche positiv auf den Corona-Virus getestet worden war.

Die Zusammenarbeit mit dem Pflegeheim gestaltete sich nach Angaben des Fachdienstes als problemlos. Die vier mit dem Corona-Virus infizierten Pflegebedürftigen befinden sich in der Einrichtung in Isolation, eine Mitarbeiterin und ein Mitarbeiter in häuslicher Quarantäne. Es besteht außerdem ein striktes Besuchsverbot. Entdeckt worden waren die infizierten Personen bei flächendeckenden Tests im Rahmen des Testkonzepts der Landesregierung. Dabei sollen vor allem Tests bei asymptomatischen Patienten gemacht werden.

Der Salzlandkreis möchte außerdem auf die Informationen von Herrn Dr. John aus Schönebeck aufmerksam machen. Er teilt mit, dass der Corona-Drive-In in der Böttcherstraße 3a in Schönebeck aufgrund technischer Schwierigkeiten bis auf weiteres nicht mehr geöffnet ist. Dafür ist die Fieberambulanz im HAT, Breiteweg 4 in Schönebeck, ab Donnerstag, 24. September, auch am Nachmittag geöffnet. Der Salzlandkreis arbeitet mit Herrn Dr. John in Bezug auf die Corona-Tests eng zusammen.

Der Hausarzt teilt weiterhin mit, dass ausschließlich Patienten mit Termin in der Fieberambulanz des Hausarztteam Schönebeck im Breiteweg 4 in Schönebeck (Elbe) untersucht werden. Testkapazitäten seien ausreichend vorhanden und können ausgebaut werden. Große Menschenansammlungen und damit mögliche Ansteckungen sollen jedoch vermieden werden. Details finden sich auf der Internetseite www.hausarztteam-schoenebeck.de.

Landrat Markus Bauer betont erneut, dass die Pandemie noch nicht überstanden ist. „Wir meistern die nächsten Monate nur gemeinsam. Und zwar dann, wenn sich jeder seiner Verantwortung für den nächsten bewusst ist.“ Er richtet deshalb erneut den Appell an die Bevölkerung, Abstand zu halten, wo notwendig Maske zu tragen und die Hygieneregeln strikt einzuhalten.

 

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Eine siebenköpfige Familie aus Schönebeck hat sich mit dem neuartigen Corona-Virus infiziert. Über die Ergebnisse wurde der Fachdienst Gesundheit des Salzlandkreises am Dienstag informiert. Die zuständigen Kolleginnen und Kollegen ermitteln zur Stunde die Kontakte der mit dem Corona-Virus infizierten Familie. Das gestaltete sich aufgrund der Sprachbarrieren bis Dienstagnachmittag jedoch noch schwierig.

Bisher kann der Fachdienst Gesundheit folgende Informationen mitteilen: Kontakt hatten die Eltern der Familie zu einer positiv getesteten Personen in einem anderen Bundesland bereits vor einigen Tagen. Darüber informierte das dort zuständige Gesundheitsamt den Salzlandkreis. Der Test des erkrankten Vaters fiel bereits gestern positiv aus. Die heute positiv getestete Mutter befindet sich mittlerweile in stationärer Behandlung.

Für die gesamte Familie ist umgehend häusliche Quarantäne angeordnet worden. Zudem wurden die Kindertagesstätten, Schulen und Firmen in Schönebeck über die positiven Befunde informiert, die von den Kindern der Familie in der Regel besucht werden. In Kontakt steht der Salzlandkreis außerdem mit der Stadtverwaltung von Schönebeck.

Landrat Markus Bauer erklärt in diesem Zusammenhang, es sei jetzt wichtig, Ruhe zu bewahren. „Wir stellen uns alle auf diese Situation ein und nutzen unsere Ressourcen.“  Es komme jetzt auf die interkommunale Zusammenarbeit an. Der Landrat mahnt zugleich, noch sorgsamer im Umgang miteinander zu sein. „Jetzt ist es noch wichtiger, Abstand zu halten, Masken zu tragen und strikt die Hygieneregeln zu befolgen. Dieser Verantwortung muss sich jeder bewusst sein.“ Es zeige sich, dass die Pandemie längst nicht überstanden sei.

Im Zusammenhang mit den jetzt positiv getesteten Personen stehen Corona-Tests einer Klasse mit 21 Schülern sowie mehrerer Lehrer von der Berufsbildenden Schule in Schönebeck am Dienstagvormittag. Die Ergebnisse werden in den nächsten Tagen erwartet. Vorsorglich wurde für alle Schüler dieser Klasse und mehrere Lehrer häusliche Quarantäne bis zum 2. Oktober angeordnet.

Auf eine vorübergehende Schließung der Berufsbildenden Schule in Schönebeck verzichtet der Salzlandkreis unterdessen, da die Schüler seit Schuljahresbeginn nach den allgemeinen Hygieneplänen in festen Kohorten unterrichtet werden. Zudem wurden Reinigungspläne angepasst und stets auf die Einhaltung der Abstandsregeln sowie der Husten- und Niesetikette geachtet. Wie die Schulleitung den Fachdienst Gesundheit informierte, besteht seit Montag außerdem für alle eine Maskenpflicht auf dem Gelände – mit Ausnahme im Unterricht.

Außerdem wurden in Barby (Elbe) zwei Reiserückkehrer aus den Niederlanden positiv getestet.

Mit den neuen Fällen steigt die Zahl der auf den neuartigen Corona-Virus positiv getesteten Personen auf 103 im Salzlandkreis. Weitere aktuelle Angaben zur aktuellen Lage kann der Fachdienst Gesundheit aufgrund der aktuell noch laufenden Kontaktermittlung nicht machen.

 

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Auf diese Entwicklung hatte sich der Salzlandkreis seit langem vorbereitet: Die Afrikanische Schweinepest (ASP) wurde erstmals in Deutschland nachgewiesen, bei einem in Brandenburg, Landkreis Spree-Neiße, verendet aufgefundenen Wildschwein. Nun berät die eigens ins Leben gerufene Sachverständigengruppe aus Vertretern der Landwirtschaft, der Jägerschaft, einem Wildbiologen und der Verwaltung im Salzlandkreis alle weiteren Maßnahmen zur Bekämpfung. Der Fachdienst Veterinärangelegenheiten und Gesundheitlicher Verbraucherschutz des Salzlandkreises wird zusätzlich verstärkte Kontrollen in Schweinehaltungen, auch Kleinsthaltungen, durchführen.

Landrat Markus Bauer appelliert an alle zur Vorsicht und Mithilfe: „Auch wenn wir noch nicht direkt betroffen sind, die Lage ist ernst. Der erste Nachweis der Schweinepest hat schon jetzt Auswirkungen auf die Wirtschaft. Einige Staaten haben einen  Einfuhrstopp für Schweinefleisch aus Deutschland verhängt. Deshalb müssen wir die Ausbreitung unbedingt verhindern, unsere Hausschweinebestände schützen und so hohe wirtschaftliche Schäden verhindern.“

„Deshalb fordere ich alle Schweinehalter auf, die Biosicherheitsmaßnahmen zu überprüfen, ggf. zu ergänzen und einzuhalten“, wendet sich Amtstierärztin Dr. med. vet.  Marina Bradtke direkt an die Tierhalter. Sie erläutert: „Hierzu zählen u. a. das Betretungsverbot durch Fremde, das Tragen von Schutzkleidung und desinfiziertem Schuhwerk, die Reinigung und Desinfektion, das Verfütterungsverbot von Speiseabfällen, die Absicherung derart, dass kein Kontakt zu Wildschweinen möglich ist, und der Schutz des Futters und der Einstreu vor Wildschweinkontakt. Da die ASP auch über Speiseabfälle übertragen werden kann, weise ich dringend darauf hin, dass Speiseabfälle, insbesondere welche Wurst oder Fleisch enthalten, unbedingt unzugänglich für Wildschweine zu entsorgen sind.“

Einen wesentlichen Beitrag in der Früherkennung leisten die Jäger des Salzlandkreises. Neben der intensiven Bejagung zur Regulation der Tierpopulation sind sie aufgefordert, Proben bei verunfallten, krank erlegten und tot aufgefundenen Wildschweinen zur Untersuchung auf ASP zu nehmen.

Bei der ASP handelt es sich um eine für Haus- und Wildschweine meist tödlich verlaufende, anzeigepflichtige Tierseuche. Sie kann nicht auf andere Tierarten übertragen werden kann und ist für den Menschen ungefährlich ist. Ein Impfstoff ist noch immer nicht vorhanden. Bisher sind Haltungen von Hausschweinen nicht betroffen. Der Verzehr von Schweinefleisch, auch von Wildschweinfleisch ist unbedenklich.

Nutztierhaltungen, also auch Schweinehaltungen, müssen beim Fachdienst Veterinärangelegenheiten und Gesundheitlicher Verbraucherschutz registriert werden. Wer dieser Pflicht noch nicht nachgekommen ist, sollte das unverzüglich nachzuholen. Das Formular ist HIER abrufbar unter .

Außerdem sind Auslaufhaltungen von Schweinen anzeigepflichtig, Freilandhaltungen genehmigungspflichtig.
Ergänzende Hinweise finden Sie auf der Seite des Fachdienstes.

Die Mitarbeiter des Fachdienstes Veterinärangelegenheiten und Gesundheitlicher Verbraucherschutz stehen für Fragen zur Verfügung unter Tel. 03471 684-1461.

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Der Fachdienst Gesundheit des Salzlandkreises hat bis Montagnachmittag zwei neue Corona-Fälle registriert. Dabei handelt es sich um einen Mann aus Schönebeck und einen aus Bernburg. Einer der Männer arbeitet für ein Unternehmen in einem anderen Bundesland. In diesem Unternehmen waren zuletzt mehrere Sars-CoV-2-Fälle registriert worden. Er befindet sich in stationärer Behandlung. Im anderen Fall läuft die Kontaktermittlung aktuell noch.

Mit den beiden neuen Fällen steigt die Zahl der auf den neuartigen Corona-Virus positiv getesteten Personen auf 95 im Salzlandkreis. 85 von ihnen gelten als wieder genesen. Eine Person ist verstorben. In häuslicher befinden sich 79 Personen, 747 Personen konnten bereits aus der Quarantäne entlassen werden. Die Hotline des Gesundheitsamts wurde heute von 40 Personen genutzt.

 

 

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Die Investitionsbank Sachsen-Anhalt (IB) fördert individuelle sowie betriebliche Fortbildungen und bietet Zuschüsse für Weiterbildungen an. Arbeitsplatz- und tätigkeitsbezogene Weiterbildungen sowie Maßnahmen der Personal- und Organisationsentwicklung lassen sich mit bis zu 80 Prozent bezuschussen. Das stärkt vor allem die Wettbewerbsfähigkeit und sichert Fachkräfte. Möglich ist dies mit dem durch EU und Land geförderten Programm Sachsen-Anhalt WEITERBILDUNG BETRIEB. Ab sofort gibt es Erleichterungen bei der Antragstellung, da die sechswöchige Antragsfrist entfällt.

Das Programm Sachsen-Anhalt WEITERBILDUNG DIREKT unterstützt Arbeitnehmer, Arbeitslose ohne Leistungsbezug, Auszubildende und Schüler an Berufsfachschulen mit einem Kostenzuschuss von bis zu 90 Prozent. Wissen mehren, Fähigkeiten erweitern und Kompetenzen entwickeln: Dieses Programm für die individuelle berufliche Qualifizierung und ausbildungs- oder schulbegleitende Lehrgänge hilft, berufliche Träume zu verwirklichen. Seminare, Coachings, Lehrgänge oder Weiterbildungsstudiengänge sind förderfähig. Damit können berufliche Spezialisierungen, IT-Kompetenzen, betriebswirtschaftliche oder auch soziale Kompetenzen sowie Sprachenkenntnisse ausgebaut werden. Auch hier ist bereits seit Jahresbeginn die sechswöchige Antragsfrist weggefallen.

Dazu, wie zu allen Fragen rund um die Förderung beraten wieder die Experten der Investitionsbank in Aschersleben am Dienstag, 6. Oktober, von 9 bis 13 Uhr im Kreishaus, Ermslebener Straße 77, Raum 209.

Eine Anmeldung ist erforderlich beim Fachdienst Kreis- und Wirtschaftsentwicklung und Tourismus, Telefon 03471 684-1801 bzw. E-Mail mstrube@kreis-slk.de.

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Hören, wie die regionale Wirtschaft tickt. Wissen, was die Wirtschaft von den politisch Verantwortlichen erwartet. Das will Landrat Markus Bauer in Bernburg. Einberufen hat er deswegen ein weiteres Treffen des von ihm gegründeten Wirtschaftsbeirats des Salzlandkreises am Donnerstag, 24. September. „Der Beirat hat sich insbesondere während der jüngsten Corona-Krise bewährt. Jetzt wollen wir über die Erfahrungen sprechen“, kündigt der Landrat an. Zum Wirtschaftsbeirat gehören sowohl Vertreter hiesiger Firmen als auch Bildungseinrichtungen wie die Hochschule.

Zudem will Markus Bauer den Mitgliedern des Wirtschaftsbeirats die „Zukunftsstrategie Salzlandkreis 2030“ vorstellen. Das Papier hatte der Landrat zuerst im Kreistag vorgestellt. Es enthält konkrete Zielstellungen, welche Schwerpunkte der Salzlandkreis bei der künftigen Entwicklung setzen will. Dabei können sich neben dem Kreistag und damit den Vertretern der Städte und Gemeinden auch Wirtschaftsvertreter in die Ausgestaltung einbringen.

Seine Teilnahme zu diesem Treffen des Wirtschaftsbeirats zugesagt hat auch Pavel Rubtsov. Er ist der stellvertretender Leiter des Handels- und Wirtschaftsbüros an der Botschaft der Russischen Föderation in Berlin. Landrat Markus Bauer sagt: „Der In- und Export stellt wichtige Säulen unserer Wirtschaft dar. Deswegen ist es wichtig zu wissen, welchen Gestaltungsspielraum wir im Hinblick auf die außenpolitische Situation derzeit haben.“ Er betont: „Es geht wie immer nur miteinander.“

Ein Polizeianwärter von der Fachhochschule Polizei Sachsen-Anhalt in Aschersleben ist positiv auf den neuartigen Corona-Virus getestet worden. Darüber informiert der Fachdienst Gesundheit des Salzlandkreises. Der Mann befindet sich in häuslicher Quarantäne. Für die gesamte Klasse des mit dem Corona-Virus infizierten Polizeianwärters sowie weiterer Fachlehrer wurde ebenfalls umgehend Quarantäne angeordnet. Zudem wurden alle Kontaktpersonen am heutigen Donnerstag getestet.

Das Gesundheitsamt informierte dazu, dass die Kontaktermittlung aufgrund des vor Semesterbeginn mit der Fachhochschule abgestimmten Hygienekonzepts an der Fachhochschule problemlos möglich war. Das Hygienekonzept sieht unter anderem vor, dass strikte Kohorten gebildet werden. Noch nicht abgeschlossen ist dagegen die Kontaktermittlung im privaten Umfeld des positiv getesteten Polizeianwärters.

Daneben meldet der Fachdienst Gesundheit einen weiteren positiven Test einer Person aus Bernburg. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie damit 90 positiv getestete Corona-Fälle im Salzlandkreis registriert. 85 Personen gelten als genesen. Eine Person ist verstorben. In häuslicher Quarantäne sind aktuell 72 Personen, 714 konnten aus der angeordneten Quarantäne wieder entlassen werden.

 

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Der Fachdienst Gesundheit des Salzlandkreises hat bis Freitagmittag drei neue Corona-Fälle registriert. Die Personen zählen zu den engeren Kontaktpersonen einer in den vergangenen Tagen positiv getesteten Person aus Aschersleben. Für diese Kontaktpersonen hatte der Fachdienst Gesundheit deshalb bereits häusliche Quarantäne angeordnet. Die Kontaktermittlung zu den neuen Fällen dauert zur Stunde noch an.

Eine der jetzt positiv getesteten Personen arbeitet an der Luisenschule in Aschersleben. Da nach eigenen Angaben der Person die allgemeinen Arbeitsschutz- sowie die speziellen Hygienevorschriften eingehalten worden sind, hat der Fachdienst Gesundheit des Salzlandkreises entschieden, den Schulbetrieb an der Grundschule zunächst nicht einzuschränken. Stattdessen können sich mögliche Kontaktpersonen zur Sicherheit am kommenden Montag in Bernburg testen lassen. Die Abstimmung mit der Stadt Aschersleben als Schulträger läuft aktuell.

Mit den neuen Fällen steigt die Zahl der auf den neuartigen Corona-Virus positiv getesteten Personen auf 93 im Salzlandkreis. 85 von ihnen gelten als wieder genesen. Eine Person ist verstorben. Eine Zahl zu den derzeit aktuellen Quarantäne-Anordnungen können heute nicht genannt werden.

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Ist wirklich drin, was draufsteht? - Die Nachweisreaktionen der Nährstoffe im Grünen Labor geraten kurzzeitig in den Hintergrund der Aufmerksamkeit, als Landrat Markus Bauer und Sparkassenvorstand Hans-Michael Strube einen Spendenscheck der beiden Stiftungen der Salzlandsparkasse überbringen. Wobei die Mädchen und Jungen einer achten Klasse aus dem Gymnasium Stephaneum Aschersleben am Montagvormittag ihre Testreihen kaum aus den Augen lassen. Zu wichtig ist gerade das Teilergebnis.

Wichtig aber auch die finanzielle Unterstützung, die die Sparkassenstiftungen über die Jahre kontinuierlich dem Schülerlabor im Salzlandkreis gewähren. Das wissen auch die Laborleiterin, Dr. Ute Linemann, und Dr. Michael Täger, im Vorstand des Fördervereins des Schülerlabors zuständig für die Finanzen. Der Aufwand zum Betreiben der Einrichtung ist groß, finanziell und personell. Die Laborverantwortlichen empfangen die Gäste und 9.000 Euro mit einem großen Dankeschön.

Schüler aus dem Salzlandkreis profitieren direkt von der Stiftungszuwendung, denn sie wird zur Finanzierung von Fahrtkosten ins Grüne Labor eingesetzt. Viele Schulen könnten ohne diese Förderung die Kurs-Angebote nicht wahrnehmen.

Fleißig zu lernen, zu forschen und sich auszuprobieren, für ein gutes Abitur und einen guten Einstieg ins Erwachsenenleben, das legen der Landrat und der Sparkassenchef den Jugendlichen bei ihrem Kurzbesuch ausdrücklich ans Herz. Erforschung der Nährstoffe, Ernährung, gerade vor dem Hintergrund der Klimaveränderungen, seien ein ganz aktuelles Thema. „Nutzt eure Möglichkeiten, lernt die Welt kennen, aber kommt wieder zurück“, empfiehlt Markus Bauer. „Ihr werdet hier gebraucht. Auch wenn Ihr das jetzt vielleicht noch nicht so erkennt, es ist ein Gewinn, Kinder und Enkelkinder aufwachsen zu sehen.“

Drei Kinder großgezogen hat auch Hans-Michael Strube. „Sie waren alle am Stephaneum, sie waren natürlich alle im Grünen Labor.“ Er weiß also, wovon er redet, wenn er einschätzt: „Mädchen macht’s meistens mehr Spaß. Jungs müssen trotzdem durch. Also, probiert und macht eure Erfahrungen“, rät er den Stephaneern mit der Bio-Lehrerin Heike Langenstraß.  

Im Grünen Labor auf dem Biotech-Campus in Gatersleben - dem einzigen Schülerlabor in ganz Deutschland mit Schwerpunkt Pflanzenbiotechnologie - experimentieren Kinder und Jugendliche im Laborkittel unter echten Bedingungen. Das begehrte Angebot wird vor allem von Schulen und Kindereinrichtungen genutzt. Mehr als 5.000 Schüler kommen jährlich nach Gatersleben.

Öfter, schneller und immer direkt - so sollen nach Vorstellung von Landrat Markus Bauer mittelfristig die Züge von der Kreisstadt Bernburg nach Magdeburg und Halle fahren. Vor über einem Jahr formulierte Markus Bauer die Forderung erstmals gemeinsam mit Bernburgs Oberbürgermeister Henry Schütze. Jetzt wendet er sich direkt an Verkehrsminister Thomas Webel.

Das entsprechende Schreiben ging vor einigen Tagen raus. Der Landrat sagt: „In 45 Minuten nach Magdeburg, in 50 Minuten nach Halle - das im Stundentakt, zumindest in der Woche. So wird Bahnfahren attraktiv, entspannt und flexibel. So wird Schienenpersonennahverkehr eine echte, preiswerte und umweltfreundliche Alternative zum Auto.“

Dafür muss die vorhandene Infrastruktur jedoch zunächst ausgebaut werden. Notwendig sei der Neubau der Verbindungskurve bei Calbe, „für den wir uns seit über zehn Jahren einsetzen“, wie der Landrat sagt. Notwendig sei auch die Auflassung bzw. die technische Sicherung der zahlreichen Bahnübergänge, um die Fahrzeit deutlich zu verkürzen.

„Wenn uns das gemeinsam gelingt, rücken die beiden Oberzentren Magdeburg und Halle dank des Salzlandkreises zusammen“, sagt der Landrat. Er ist überzeugt: „Von dieser starken Verbindung können alle profitieren.“ Im Blick hat er dabei natürlich auch den Salzlandkreis, der als Wohn-, Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort weiter an Attraktivität gewinnen kann. Das wiederum sei wichtig, um langfristig wachsen zu können. „Wir benötigen das Engagement der Menschen nicht nur im Job, sondern auch im Ehrenamt.“

Die Bürgermeister seiner Region weiß der Landrat geschlossen hinter sich. Schließlich gewinnt der ländliche Raum zwischen den beiden Großstädten die Bedeutung, die er strukturell einnehmen kann. In dem gemeinsam mit den Bürgermeistern unterzeichneten Brief an die Landesregierung heißt es: „Wir brauchen die stündliche Direktverbindung der Bahn zwischen Magdeburg und Halle, weil die Menschen hier im Umfeld wohnen und arbeiten. Schnelle Verbindungen zwischen Stadt und Land ermöglichen beides zukunftssicher.“

Er erinnert an die Verbindung Magdeburg – Bernburg im Jahr 2013. „Ohne unser regionales, gemeinschaftliches Engagement würde es die Strecke heute nicht mehr geben.“

Bernburgs Oberbürgermeister Henry Schütze sagt: „Bei uns leben viele Pendler. Eine stündliche Verbindung wäre für alle ein großer Gewinn.“ So sieht es auch Calbes Bürgermeister Sven Hause. Er sagt: „Wir planen zwei neue Wohngebiete in unmittelbarer Nähe des Bahnhaltepunktes Calbe-Stadt. Mit einer schnellen Taktung wären wir auch für Großstädter deutlich interessanter.“ Könnerns Bürgermeister Mario Braumann sagt: „Könnern ist als Teil des Mitteldeutschen Verkehrsverbunds Richtung Süden gut angebunden. Mit der Salzlandbahn wären für uns auch die Wege Richtung Norden besser nutzbar.“

Die konkrete Forderung lautet jetzt: Das Land und die beauftragte Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt (NASA) GmbH mögen ihrer Verantwortung bei der Planung, Bestellung und Bezahlung des Schienenpersonennahverkehrs nachkommen und im ländlichen Raum einen starken Nahverkehr als preiswerte und umweltfreundliche Alternative zum Auto gewährleisten.

Auch die Deutsche Bahn AG muss mit einsteigen und die erforderliche Infrastruktur aufbauen. Die aufwändigen Planrechtsverfahren brauchen alle Partner. Landrat Markus Bauer sagt: „Wenn alle grünes Licht geben und die Weichen stellen zum Ausbau der Bahnstrecke, ist es jetzt unsere gemeinsame Aufgabe, den Zug draufzusetzen und in die richtige Richtung fahren zu lassen.“

So geht’s nicht, meinen jedenfalls viele Wortmeldungen, mündliche wie schriftliche, nach der Mitteilung aus der Kreisverwaltung, dass jüngst gegen den Betriebsleiter des Kreiswirtschaftsbetriebs (KWB) per Brief eine Morddrohung eingegangen war.

Ralf Felgenträger und die Mitarbeiter seines KWB erhalten mehr oder weniger regelmäßig Post von Bürgern, zumeist mit Hinweisen und kritischen Fragen, aber auch mit Lob. Die überwiegende Mehrheit genießt einfach nur still und zufrieden die Dienstleistung der Abfallentsorgung. Und wenn Probleme auftauchen, kommt es vor allem darauf an, konstruktiv eine gemeinsame Lösung zu finden, die allen Anforderungen Rechnung trägt.

„Wir leben heute in einer Zeit, wo alles selbstverständlich ist und das Wort ‚Danke‘ vom ‚Aussterben bedroht‘ ist“, beginnt die freundliche Grußkarte einer Calbenser Familie, die dieser Tage ins Haus flatterte. „Deshalb möchten wir uns auf diese Weise einfach mal bei Ihnen allen, besonders bei den ‚Müllmännern‘ für die geleistete Arbeit bedanken. Egal, ob Hitze, Starkregen, Glatteis Sturm oder jetzt Corona…“, die Tonnen würden zuverlässig geleert, steht weiter zu lesen. Das Dankeschön endet mit dem Hinweis: „Passen sie alle gut auf sich auf…“

Dem ist nichts hinzuzufügen, meint - nicht nur - Ralf Felgenträger.

Die Mitarbeiterinnen des Fachdienstes Jugend und Familie des Salzlandkreises bieten noch Juleica-Nachschulungen an. Seit diesem Jahr werden die Schulungen in Modulen absolviert. Es gibt vorgegebene Basismodule und Aufbaumodule, die die Teilnehmer selbst wählen können.

 

Die diesjährige Nachschulung umfasst insgesamt 12 Lerneinheiten/Zeitstunden:

Das Basismodul (Teilnahme verpflichtend) mit dem Thema Kindeswohlgefährdung findet statt am Freitag, 25.9.2020 von 17 – 21 Uhr in Bernburg.

 

Acht weitere Lerneinheiten können gewählt werden aus den Themen:

Suchtprävention am 15.9.2020, 17 – 21 Uhr in Bernburg,

Gewaltprävention am 26.9.2020, 9 – 13 Uhr in Staßfurt,

Jugendschutzgesetz und Aufsichtspflicht am 9.10.2020, 17 – 21 Uhr in Staßfurt,

Demokratieprojekt am 10.10.2020, 9 – 14 Uhr in Staßfurt.

 

Info und Anmeldungen bitte bei 

 

Bettina Föllner

bfoellner@kreis-slk.de

03471 684-1774

 

Denise Eckstein-Bunk

deckstein-bunk@kreis-slk.de

03471 684-1580

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Kurz vor Beginn der Grippesaison appelliert Landrat Markus Bauer an die Bürger im Salzlandkreis, sich auch weiterhin an die Hygieneregeln zu halten. „Wir haben zum Glück zwar seit Wochen nur sehr wenige neue Corona-Fälle im Salzlandkreis. Dennoch ist es wichtig, weiterhin sehr sorgsam zu sein“, sagt der Landrat. Er bittet die Bürger, Abstand zu halten, wo notwendig eine Alltagsmaske zu tragen und Räume regelmäßig zu lüften. Diese Verhaltensregeln bieten ohne Impfstoff den bestmöglichen Schutz.

Markus Bauer: „Wir sollten unsere Gesundheit und die unserer Familien, Freunde und Bekannten nicht durch Nachlässigkeit gefährden. Einen zweiten Lockdown würden auch viele Firmen nicht mehr überstehen.“ Zudem sei es wichtig, dass die Schulen und Kindertagesstätten ihrem Bildungsauftrag wieder soweit wie möglich nachkommen können. Aktuell sind nach Angaben des Fachdienstes Gesundheit fünf auf den neuartigen Corona-Virus positiv getestete Personen bekannt. Der Landrat betont jedoch: „Noch ist die Pandemie nicht überstanden. Wir müssen weiter sehr sorgsam miteinander umgehen.“

Mit Blick auf den bisher sehr glimpflichen Verlauf der Corona-Pandemie im Salzlandkreis sagt Markus Bauer noch einmal allen ausdrücklich Dank, die dafür sehr hart gearbeitet haben und es immer noch tun. Er denkt dabei an die Mitarbeiter im Gesundheitssektor und Pflegebereich. Zugleich drückt er seine Wertschätzung für die Familien aus, die unter größter Belastung den Spagat zwischen Beruf und Familie bewältigten. Damit diese Extrembelastung für so viele Teile der Gesellschaft nicht erneut eintritt, appelliert der Landrat: „Jeder hat von uns weiterhin die Verantwortung, die zurückgewonnene Freiheit zu bewahren.“

Neben den allgemeinen Hygieneregeln besteht eine weitere Möglichkeit in der Grippeschutz-Impfung. Diese sollten nach Ansicht des Fachdienstes Gesundheit vor allem Kinder, ältere Menschen und Risikopatienten nutzen. „Mit einer hohen Impfquote lassen sich in der Grippewelle schwere Influenza-Verläufe verhindern und Engpässe in Krankenhäusern vermeiden“, erklärt Amtsärztin Heike Leonhardt mit Blick auf die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts.

Unabhängig davon bereitet sich die Kreisverwaltung auf mögliche Szenarien vor, um bei steigenden Infektionszahlen im Salzlandkreis sowie auf die zu erwartende neue Eindämmungsverordnung der Landesregierung nächste Woche besser vorbereitet zu sein. Markus Bauer: „Wir werden beweisen, dass die öffentliche Verwaltung auch in Krisenzeiten funktioniert.“ Hilfreich bei den aktuellen Vorbereitungen sind insbesondere die Erfahrungen aus dem Frühjahr. Damals wurde deutlich, dass der Salzlandkreis gemeinsam mit den Städten und Gemeinden aber auch mit den niedergelassenen Ärzten sowie den Kliniken im Salzlandkreis die zu bewältigenden Aufgaben sehr gut meisterten.

Sollte der Fall X eintreten, wird der Fachdienst Gesundheit personell aufgestockt. Bereits jetzt unterstützen zwei Bundeswehrsoldaten bei der Kontaktverfolgung der Reiserückkehrer sowie ein Containment-Scouts des RKI. Zudem kann innerhalb kürzester Zeit der sogenannte Sonderstab für außergewöhnliche Ereignisse gebildet werden.  „Damit gewährleisten wir, dass Kontakte von Corona-Infizierten schnell ermittelt und Anrufe von Bürgern jederzeit beantwortet werden können“, erklärt der zuständige Fachbereichsleiter Thomas Michling.

Wo möglich, arbeiten Mitarbeiter der Kreisverwaltung sowie des Jobcenters mit mobilen Geräten auch von zu Hause. Knapp die Hälfte aller Arbeitsplätze sind mittlerweile entsprechend ausgestattet. Zum Schutz der Mitarbeiter sind auch weiterhin die Dienstgebäude außerhalb der regulären Öffnungszeiten für den allgemeinen Publikumsverkehr geschlossen.

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Der ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club) hat seine große Online-Umfrage „Fahrradklima-Test 2020“ gestartet. Alle zwei Jahre erhebt der Fahrradclub mit Unterstützung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), wie es um die Fahrradfreundlichkeit der Städte und Gemeinden bestellt ist. Der diesjährige Themenschwerpunkt ist das Radfahren in Zeiten von Corona. Die Ergebnisse werden im Frühjahr 2021 in Berlin vorgestellt. Der ADFC-Fahrradklima-Test findet zum neunten Mal statt. Zur Premiere im Jahr 2012 nahmen 80.0000 Radfahrer teil, 2018 haben schon mehr als doppelt so viele Menschen bei der Umfrage mitgemacht, 683 Städte und Gemeinden wurden zuletzt bewertet. Unter https://fahrradklima-test.adfc.de/ können Sie Ihre Bewertung für Ihre Stadt bis 30.11.2020 abgeben.

 

„Gesund beginnt im Mund – Mahlzeit“. Der zahnärztliche Dienst im Gesundheitsamt des Salzlandkreises verwendet das Motto des diesjährigen Tags der Zahngesundheit, um vor allem die Kinder in Kitas und Schulen auf die Bedeutung der Mundhygiene aufmerksam zu machen.

Rund um den 25. September, dem offiziellen Tag, gibt es Aktionen in verschiedenen Einrichtungen. Das Kindertheater „Mausini“ kommt in die Grundschule „Franz Mehring“ nach Bernburg. „Mausini“ ist ein Mitspieltheater und vermittelt spielerisch mit seinem Programm viele wichtige Botschaften einer kindgerechten Ernährung, zur Mundhygiene und Werteerziehung. Und Schönebecker Grundschüler erfahren bei ihren Aktionstagen, was zu einem gesunden Frühstück gehört, und sollen danach selber eine Ernährungspyramide aufstellen.

Nicht nur um den 25. September, sondern das ganze Jahr über wirkt das Team des zahnärztlichen Dienstes an Kindergärten und Schulen, um die Zahngesundheit zu fördern. In diesem Jahr coronabedingt allerdings nicht wie gewohnt. Aber inzwischen werden unter Hygieneauflagen die Reihenuntersuchung und Gruppenprophylaxe in den Einrichtungen wieder durchgeführt. Auch die Zahnpflege ist wieder aktiviert. Viele Kindergärten und Schulen sind dabei und betreiben mit den Kindern Mundhygiene: Zähneputzen in kleinen Gruppen und mit Abstand. Solche Hygiene ist wichtig und muss wieder normal Platz finden in allen Einrichtungen, genau wie Händewaschen in Kitas und in den Elternhäusern.

Zum Hintergrund

Der Tag der Zahngesundheit findet seit 1991 am 25. September statt. Der Aktionstag hat das Ziel, viele Menschen zum Thema Zahngesundheit zu informieren und aufzuklären. In jedem Jahr steht dieser Tag unter einem anderen Thema und soll somit viele Zielgruppen erreichen. In diesem Jahr heißt es: „Gesund beginnt im Mund – Mahlzeit“. Die Zähne sind ein wichtiges Kauorgan, das durch eine regelmäßige Mundhygiene und richtige Zahnputztechnik gesund erhalten werden kann. Aber auch viele andere Faktoren spielen dabei eine große Rolle.

Der Fokus muss hierbei auch auf die gesunde Ernährung gelegt werden. In vielen Lebensmitteln ist zu viel Zucker enthalten. Laut WHO sollen maximal 20 bis 24 Gramm   (7 bis 8 Stückchen Würfelzucker) pro Tag zu sich genommen werden. Mit einem zuckerfreien Vormittag wird der Grundstein gelegt, diese Vorgabe einzuhalten. Somit wird ein weiterer Punkt für die Zahngesundheit geschaffen. Denn nicht nur Zahn- und Munderkrankungen werden durch den Verzehr von Zucker gefördert, sondern auch viele Allgemeinerkrankungen, wie z. B. Übergewicht, Adipositas und Diabetes.

Ein leckeres Frühstück mit einem dunklen Brot, belegt mit Käse oder Wurst, reichlich Obst und Gemüse oder ein selbst zubereitetes Müsli sorgen für gute Laune und Energie. Natürlich gibt es dazu noch Wasser mit oder ohne Sprudel oder einen ungesüßten Tee.

Der zuckerfreie Vormittag prägt das Essverhalten der Kinder, sie lernen  naturbelassene Nahrungsmittel kennen. Diese kauaktiven Lebensmittel sind ein Fitness-Training für die die Zähne.

 

Aufgaben des zahnärztlichen Dienstes

Der zahnärztliche Dienst hat den Gesundheitsauftrag, die Reihenuntersuchungen in Kitas und Schulen durchzuführen, Gesundheitsaufklärung zum Thema Zahngesundheit in Kitas und Schulen vorzunehmen, Elternabende in den Einrichtungen mitzugestalten sowie die Daten der Reihenuntersuchungen auszuwerten.

Rund um den Tag der Zahngesundheit werden auch größere Veranstaltungen organisiert, wie zum Beispiel in diesem Jahr das Mitspieltheater „Mausini“ und „Gesunde Frühstückspause“

 

Insgesamt 24 moderne, digitale Handsprechfunkgeräte samt notwendigem Zubehör konnte der Salzlandkreis beschaffen im direkten Austausch für vorhandene Altgeräte, ohne seinen Haushalt damit wesentlich zu belasten. Das Land Sachsen-Anhalt unterstützt und hatte Sonderförderungen „Digitalfunk“ für die Kommunen aufgelegt. Der Salzlandkreis stellte die Anträge für seine Bereiche Brand- und Katastrophenschutz und erhält rund 15 000 Euro Förderung zur dringend notwendigen Ersatzbeschaffung. Die Landkreisverwaltung nutzt dabei den Rahmenvertrag des Landes mit dem Lieferanten, teilt der Fachdienst Brand-, Katastrophenschutz und Rettungsdienst der Kreisverwaltung mit.

Das Innenministerium des Landes hatte bereits zur Einführung des Digitalfunks dem Salzlandkreis die Geräte in gleicher Zahl, damals sogar völlig kostenfrei, zur Verfügung gestellt - für den Brandschutz vor zehn Jahren, drei Jahre später für den Katastrophenschutz. Für diese Geräte erfolgen inzwischen keine Updates mehr, vom kommenden Jahr an sind sie gar nicht mehr nutzbar. Ersatz war dringend nötig.

Zwei der neuen Handsprechgeräte hat der Kreisbrandmeister bereits erhalten für die Aufgaben nach dem Brandschutz- und Hilfeleistungsgesetz des Landes, die weiteren 22 gehen an Fachdienste im Katastrophenschutz des Salzlandkreises: die DRK-Kreisverbände Bernburg und Staßfurt-Aschersleben, den DRK-Ortsverband Schönebeck sowie den ASB-Kreisverband Aschersleben.

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der nächste Sprechtag der ehrenamtlichen Ausländerbeauftragten des Salzlandkreises, Frau Desislava Schlieter,  findet am Di., 06.10.2020 von 14:30 bis 16 Uhr in Bernburg, Coffee to Stay - Laden der Begegnung, Wilhelmstraße 15.  statt.

Interessenten möchten sich bitte aufgrund der aktuellen Situation vorab anmelden! – entweder per E-Mail an bwindirsch@kreis-slk.de oder telefonisch unter 03471 684-1704.

Aufgabe der ehrenamtlichen Ausländerbeauftragten ist die Beratung, Betreuung und Begleitung ausländischer Mitbürger, das Zusammenwirken mit den kommunalpolitischen Gremien des Salzlandkreises sowie die Vermittlung zwischen Behörden und ausländischen Einwohnern.

 

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Bei der Überprüfung von Wohnungen, die laut Zeugenhinweisen zur Ausübung der Prostitution genutzt werden, ist am Montagvormittag in Aschersleben ein 36-jähriger Mann vorläufig festgenommen worden. Bei der Identitätsfeststellung stellte sich heraus, dass sich der Thailänder illegal in Deutschland aufhielt und einer Erwerbstätigkeit nachging.

Nach ersten Ermittlungen war er bereits im Jahr 2016 ausgewiesen worden und ist im Jahr 2018 erneut nach Deutschland eingereist. Im Zuge der Abarbeitung durch die Ausländerbehörde des Salzlandkreises wurde der Mann einer Haftrichterin vorgeführt, die einen Haftbefehl zur Sicherung der Abschiebung (Abschiebehaft) erließ.

 

Impfungen sind nicht nur beim Menschen ein Thema, auch bei Hühnern und Puten. Tierärzte führen sie durch, aber die Halter müssen aktiv werden und der regelmäßigen Impfpflicht gegen die Newcastle-Krankheit, auch Atypische Geflügelpest genannt, für ihre Bestände nachkommen. Die Geflügelpestverordnung von 2005 schreibt das bundesweit vor.

Das gilt für große Bestände und Geflügelzüchter wie auch für Hobbyhaltungen, erinnert das Veterinäramt des Salzlandkreises angesichts der Gefahr, die von der Tierkrankheit ausgeht. Sollte sie ausbrechen, richtet sie nicht nur bei den erkrankten Tieren selbst großen Schaden an. Sie führt auch zu wirtschaftlichen Schäden für Tierhalter und ganze Regionen. Das soll verhindert werden, die Newcastle-Krankheit ist deshalb anzeigepflichtig.

Es ist ganz einfach, den nächsten niedergelassenen Tierarzt aufzusuchen beziehungsweise Termine abzustimmen. Dort bekommen auch Hobbyhalter den Impfstoff und Auskunft zur Verabreichung, zu Kosten und Handhabung.

Die Impfung muss regelmäßig wiederholt werden. Auch zugekaufte legereife Tiere sowie eigene Nachzuchten sind zwingend halbjährlich zu immunisieren. Der üblicherweise als Schluckimpfung verabreichte Impfstoff bedarf einer koordinierten Ausgabe durch die Tierarztpraxen, für die deshalb nur wenige Termine im Jahr vorgesehen sind. Die Verabreichung selber muss sehr gewissenhaft und unmittelbar nach Empfang in die frisch zubereitete Tränke erfolgen. 

Die Übertragung der Newcastle-Krankheit kann sowohl von Tier zu Tier als auch indirekt, beispielsweise über Transportkisten, Gerätschaften, Personen, oder auch durch Wildvögel oder Schadnager erfolgen.

Sie ist in vielen Ländern in Zentral- und Südamerika, Asien, Afrika und im Mittleren Osten örtlich begrenzt festgestellt. In den vergangenen Jahren kam es auch zu Ausbrüchen in Schweden, Belgien und Luxemburg.

Durch wirksamen Impfschutz können der Ausbruch der Krankheit und in dessen Folge direkte und indirekte wirtschaftliche Schäden vermieden werden.

Weitere Informationen erteilt der Fachdienst Veterinärangelegenheiten und Gesundheitlicher Verbraucherschutz des Salzlandkreises unter der Telefon-Nummer 03471 684-1461 bzw. an die E-Mailadresse vet@kreis-slk.de. Darüber hinaus sind auf der Homepage des Salzlandkreises Merkblätter zu Nutztierhaltungen hinterlegt >>>  zur Seite des Fachdienstes.

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Eltern und Schüler der Gemeinschaftsschule „Hermann Kasten“ in Staßfurt erhalten gerade Post von der Schulleitung. Zum Schulstart tritt ein Sonderplan für sie in Kraft. Der Salzlandkreis als Schulträger musste kurzfristig Ausweichmöglichkeiten für den Unterricht organisieren, nachdem wenige Tage vor dem ersten Klingelzeichen ein Starkregen das Gebäude im Schulzentrum Nord in Teilen unter Wasser gesetzt hatte. Der Schaden an der Elektroanlage konnte bereits behoben werden, aber einzelne Klassenräume sind vorübergehend nicht nutzbar. Die Reparaturarbeiten laufen nun auf Hochtouren.

Es wird planmäßig schon seit längerem gebaut am Schulzentrum im Staßfurter Norden, umfangreiche energetische Sanierungsarbeiten, an Fassade, Fenstern und während der Ferienzeit gerade auch am Dach. Bauherr ist die Stadt Staßfurt in enger Zusammenarbeit mit dem Salzlandkreis. Die Grundschule der Stadt und die Gemeinschafts- und Förderschule in Landkreis-Trägerschaft am Standort sind auf Einschränkungen eingerichtet und zusammengerückt. Mit der Havarie fehlen jetzt aber kurzfristig Klassenräume, so dass die Hälfte der rund 280 Mädchen und Jungen aus der Gemeinschaftsschule, die Klassen acht bis zehn, für die ersten Tage im alten Schulgebäude in der Michaelisstraße unterrichtet werden müssen. Der Landkreis hatte das Haus leergezogen und zuletzt auch als Alternative für seine Berufsschüler in Staßfurt genutzt während der Bauarbeiten an deren Standort. Nun wurde das Gebäude Michaelisstraße in Windeseile zum Empfang der großen Gemeinschaftsschüler vorbereitet.

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Der Salzlandkreis hat alle Vorbereitungen getroffen. Seine Schulen sind nach den Sommerferien gerüstet für die Rückkehr der etwa 10 600 Schülerinnen und Schüler in die verschiedenen Häuser seiner Trägerschaft. 

„Ich wünsche uns allen einen erfolgreichen Schulstart. Ich weiß aber auch, vor welche Herausforderungen wir gestellt sind, strukturell, besonders IT-mäßig und natürlich bei den Hygienemaßnahmen“, sagt Landrat Markus Bauer und freut sich, dass mit dem Unterricht wieder Bildung für den Nachwuchs geboten wird. Weiter: „Auf das Miteinander von Eltern, Kindern, Lehrern und Verwaltung kommt es an, auf das Füreinander und die Einhaltung aller Vorgaben, weil wir in anderen Regionen sehen, was passieren kann.“

Zuletzt waren zusätzliche Hygiene- und Schutzartikel vom Land Sachsen-Anhalt an die Schulen zu verteilen, nicht nur in eigener Trägerschaft, sondern auch für die anderen Kommunen und freien Schulträger. Insgesamt 94 Schulen im Salzlandkreis profitieren von der Bereitstellung der Materialien.

Für seine eigenen Schulen hatte der Salzlandkreis die aktuellen Vorgaben und Empfehlungen des Rahmenplans für die Hygienemaßnahmen, den Infektions- und Arbeitsschutz an Schulen in Sachsen-Anhalt während der Corona-Pandemie geprüft. Die Umsetzung und Einhaltung wird weiterhin sichergestellt.

Die Ferienzeit wurde genutzt für einige Baumaßnahmen, die weiter vorangetrieben wurden. Das sind die großen, laufenden Projekte am Dr.-Frank-Gymnasium, an der Gemeinschaftsschule „Hermann Kasten“  und der Berufsschule WEMA in Staßfurt und  an der Burgschule, der Gemeinschaftsschule „Albert Schweitzer“ sowie der Pestalozzi-Förderschule in Aschersleben. Acht Schulstandorte profitieren vom Förderprogramm Schulinfrastruktur für finanzschwache Kommunen und sind auch weiter in der Planung für Baumaßnahmen.  In anderen Schulen gab es teils umfangreiche Reparaturen, zum Beispiel am Dach der Turnhalle des Gymnasiums in Schönebeck. Wartungsarbeiten und die Grund- und Glasreinigungen erfolgten.

Wenn der Regelbetrieb in den Schulen wieder aufgenommen ist, stehen auch die Sporthallen zur Vereinsnutzung grundsätzlich bereit, solange das Corona-Infektionsgeschehen keine Neuregelungen erfordert und schulischen Belange nicht entgegenstehen. Der Fachdienst Bildung, Integrierte Planung und Amt für Ausbildungsförderung des Salzlandkreises hatte bereits vor den Ferien auf der Grundlage der siebten Eindämmungsverordnung und in Abstimmung mit den Schulleitern ein spezielles Hygienekonzept erarbeitet. Vereine müssen dabei ein vereinsbezogenes Hygienekonzept vorlegen.

Insgesamt 15 Vereine erhielten für die Sommerferien die Nutzungserlaubnis vom Landkreis in acht seiner Schulsporthallen.

Öffentliche Ausschreibung ist aufwändig, aber kein Geheimnis. Die Diskussionen um die Entscheidungen zur Neuvergabe des Bus-Linienverkehrs im Salzlandkreis dauern an.  Mit den wirtschaftlich positiven Ausschreibungsergebnissen - der Kilometerpreis sinkt von circa 2,70 auf 2,10 Euro - ergeben sich deutliche Einsparungen für die KVG. Die Zuschüsse des Landkreises verringern sich um jährlich rund 900 000 Euro - Geld, das an anderer Stelle für die Einwohner eingesetzt werden kann. Denn das steht als oberstes Ziel: sparsam und transparent mit Steuergeldern umzugehen, die gesamte Region zu betrachten und die Aufgaben gesetzeskonform, wirtschaftlich, sicher und verlässlich umzusetzen.

Die Kreisverwaltung erklärt das Verfahren, wie und warum es zu dem Ergebnis kam: die Kreisverkehrsgesellschaft KVG fährt weiter, die Firma RVS GmbH & Co. KG (Haubold) nicht mehr, und klagt.

„Ich habe Verständnis und große Achtung für das Engagement in der Region Staßfurt, für die Einwohner, die sich mit Petitionen einsetzen für die Firma“, sagt Landrat Markus Bauer heute. „Wir werden auch alle Möglichkeiten im rechtlichen Rahmen anbieten, das Unternehmen weiter einzubinden in unseren Wirtschaftsstandort.“ Und weiter: „Wenn Vergabekammer und Gericht in Einzelfragen zu anderen Entscheidungen kommen als wir bisher, wird das anzuwenden sein.“ Genau wie die Vorgaben bei öffentlichen Vergaben. Denn: „Wie solche komplizierten Verfahren zu führen und zu entscheiden sind, regelt das Gesetz, kein Kommunalpolitiker und auch kein Landrat. Die Aufgabe des Salzlandkreises ist es, den ÖPNV als Daseinsvorsorge zukunftsfähig abzusichern. Dabei sind alle rechtlichen Grundlagen einzuhalten.“

Der Salzlandkreis ist der Aufgabenträger für den ÖPNV. Im Juli 2020 liefen die langfristig vergebenen Konzessionen für den Bus-Linienverkehr im Kreisgebiet aus. Es war neu zu entscheiden für die nächsten zehn Jahre. Sicher, wirtschaftlich und leistungsfähig. Aber auch ergebnisoffen, wie bei allen Leistungen, die Private für einen öffentlichen Auftraggeber erbringen sollen. Entscheidungen hierzu trifft der Kreistag.

Öffentliche Vergaben unterliegen einem engen gesetzlichen Rahmen. Kein Recht auf Besitzstand. Vielmehr sind Gleichbehandlung, Nichtdiskriminierung und Transparenz geboten, um einen fairen Wettbewerb zwischen den bietenden Unternehmen sicherzustellen und Korruption und Vetternwirtschaft wirksam zu verhindern. Das ist auch richtig, denn Aufträge an Dritte werden mit Steuergeld bezahlt. Sparsamkeit steht ganz oben.

Mit der Vergabe hat der Auftraggeber zudem die Möglichkeit der wirtschaftlichen Neubewertung von Leistungen. Enorm wichtig bei einem so großen Auftrag wie die Sicherung des öffentlichen Personennahverkehrs über ein ganzes Jahrzehnt.

Unternehmen erlangen vertraglich Planungssicherheit. Ihrer unternehmerischen Verantwortung obliegt die Beschäftigung von Personal und die Beschaffung der Busse, ob Kauf, Leasing oder Miete. 

Drei Jahre waren Salzlandreis und Kreistag in Vorbereitung auf den Sommer 2020 mit den notwendigen Schritten befasst. 2018 beschloss der Kreistag, den Linienverkehr grundsätzlich weiter an die KVG zu vergeben, ein kommunales Unternehmen mit etwa 150 Beschäftigten, für das der Salzlandkreis die wirtschaftliche und soziale Verantwortung trägt, wie auch politisch für die anderen Unternehmen in der Region. Das Kreisverkehrsunternehmen stellt Sicherheit und Leistungsfähigkeit unter Beweis. 

Die Entscheidung pro KVG erging bewusst auch anders als seinerzeit bei der Krankenhausversorgung, die an einen privaten Betreiber abgegeben worden war.

Das Hecklinger Unternehmen wollte mit einem Antrag 2019 die Verkehrsdienstleistung künftig eigenwirtschaftlich erbringen, anstelle der KVG. Der Salzlandkreis als zuständige Behörde prüfte den Antrag auf Plausibilität und musste ablehnen. Später bestätigte das Landesverwaltungsamt dieses Prüfergebnis.

RVS nutzt jetzt den Rechtsweg, den der Rechtsstaat bietet, und klagt. Auch gegen die Entscheidung der inzwischen erfolgten öffentlichen Ausschreibung. 

Hier war die Kreisverkehrsgesellschaft im Frühjahr vom Kreistag beauftragt, erneut ein Drittel des öffentlichen Dienstleistungsauftrags, genau 33 Prozent, rechtskonform an  Subunternehmer auszuschreiben. Der Landrat hatte diese Vorlage initiiert. Es war der klare Wille auch des Kreistags, den Weg für Marktbeteiligung zu öffnen und wirtschaftliche Vielfalt zu ermöglichen. Rund 930.000 Kilometer im Kreisgebiet, die von anderen Unternehmen gefahren werden sollen, somit auch regionalen Firmen Beteiligung ermöglichen. Sechs Angebote gingen dazu ein, auch von dem Hecklinger Unternehmen. Das wirtschaftlichste Angebot soll den Zuschlag erhalten.

Ab dem 14. September 2020 beginnt die öffentliche Auslegung der Karten mit der Darstellung der Lebensraumtypen (LRT) nach Anhang I der FFH-RL. Diese dienen als Grundlage für die Umsetzung der LRT-spezifischen Regelungen der NSG-Verordnung und sollen eine Orientierung ermöglichen, auf welchen Flächen die entsprechenden Regelungen zu beachten sind. Dabei haben Bürgerinnen und Bürger, Eigentümer und Nutzungsberechtigte von Flächen oder in sonstiger Weise Betroffene, die Gelegenheit zu den ausgelegten Unterlagen eine Stellungnahme abzugeben.

Die Karten und die Änderungsverordnung zum § 2 der NSG-VO (§ 2 Geltungsbereich – Karten der VO) werden in der Stadt Barby sowie im Landesverwaltungsamt (obere Naturschutzbehörde) im Zeitraum vom 14. September bis 12. Oktober 2020 ausliegen und können während der Dienst- bzw. Sprechzeiten eingesehen werden.

Bürgerinnen und Bürger sollten sich jedoch vorher bei Ihrer jeweiligen Stadtverwaltung erkundigen, ob es coronabedingte Einschränkungen gibt.

Online können die Unterlagen auch auf den Seiten des Landesverwaltungsamtes ab dem 14. September eingesehen werden:

https://lvwa.sachsen-anhalt.de/das-lvwa/landwirtschaft-umwelt/naturschutz-landschaftspflege-bildung-fuer-nachhaltige-entwicklung/naturschutzgebiete/

 

Bis zum 26. Oktober 2020 können Stellungnahmen zu den ausgelegten Unterlagen eingereicht werden.

Bei dieser Ergänzung zur Verordnung über das Naturschutzgebiet „Mittelelbe zwischen Mulde und Saale“ handelt es sich um eine Ergänzung der Detailkarten mit der Darstellung der Lebensraumtypen nach Anhang I der FFH-Richtlinien (siehe vgl. § 16 Abs. 2 der NSG-VO). In Folge dessen kommt es zu einer Änderung des § 2 (§ 2 Geltungsbereich – Karten der VO).

 

Hintergrund:

Seit dem 21.12.2018 ist die Verordnung über das Naturschutzgebiet „Mittelelbe zwischen Mulde und Saale“ (NSG-VO) in Kraft (Amtsblatt des Landesverwaltungsamtes LSA Sonderdruck 12/2018 vom 20.12.2018).

Zu Beginn des vergangenen Jahres waren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landesverwaltungsamtes bei mehreren Terminen vor Ort und standen für Rückfragen zur Verfügung und um den betroffenen Personenkreis über die Abwägungsergebnisse zur sog. NSG-Verordnung „Mittelelbe zwischen Saale und Mulde“ zu informieren.

 

 

Mitteilung des Landesverwaltungsamtes

Das Salzlandmuseum spürt den Trend: Deutschland erkunden ist in. Besucher aus der ganzen Republik zeigen Interesse auch an regionalen Museen.

Ab September erwartet das Salzlandmuseum seine Besucher aus Nah und Fern auch am Samstag und Sonntag wieder. Dabei gelten die aktuellen Hygiene- und Abstandsregeln.

Das Museum ist ab September zu folgenden Zeiten geöffnet: dienstags und freitags von 10 bis 16 Uhr, donnerstags von 10 bis 18 Uhr sowie samstags und sonntags von 14 bis 18 Uhr.

Telefonisch sind die Museumsmitarbeiter erreichbar unter 03471 684-624410.

 

 > Zum Salzlandmuseum

Liebe*r juleica-Inhaber*innen,

seid schnell und sichert euch noch einen der letzten freien Plätze für die diesjährige juleica-Nachschulung, die die Mitarbeiterinnen des Fachdienstes Jugend und Familie des Salzlandkreises anbieten.

Die juleica-Schulungen wurden neu strukturiert und werden seit diesem Jahr in Modulen angeboten, dabei gibt es vorgegebene Basismodule, die absolviert werden müssen und Aufbaumodule, die die Teilnehmer*innen selbst wählen können.

 

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Jeder Bürger im Salzlandkreis spürt die immense Trockenheit in der Natur. In unseren Flüssen herrscht eine ausgeprägte Niedrigwassersituation, alle haben einen kritischen Zustand erreicht. Und wegen der lang anhaltenden Trockenheit fallen auch die Grundwasserstände.

Die wenigen Niederschläge der vergangenen Wochen konnten nicht zur langfristigen Entspannung dieser kritischen Situation beitragen. Sie kamen zwar der Vegetation zu Gute, aber ein Abfluss in die Gewässer oder gar ins Grundwasser fand und findet nicht oder nur geringfügig statt.

Aus diesem Grund musste der Salzlandkreis die Wasserentnahme aus Oberflächengewässern im Kreisgebiet verbieten. Die Allgemeinverfügung dazu wurde  im Amtsblatt für den Salzlandkreis (Nummer 27) veröffentlicht. Sie gilt, bis sie der Salzlandkreis wieder außer Kraft setzt. Dazu muss sich die Wassersituation in den Oberflächengewässern anhaltend so entwickeln, dass keine Niedrigwassersituation vorliegt.

Der  Salzlandkreis macht darauf aufmerksam und appelliert deshalb nochmals an alle seine Bürgerinnen und Bürger und die Unternehmen zum bewussten und vor allem sparsamen Umgang mit dem Wasser.

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Diese Entscheidung war schwer, aber notwendig: Der Salzlandkreis verschiebt den fünften Kreiswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ in das nächste Jahr. Auch der elfte Landes- und der 27. Bundeswettbewerb waren zuvor bereits bis 2022 bzw. 2023 nach hinten verlegt worden. 

„Dabei sind unsere Dörfer mit ihren Bürgerinnen und Bürgern, ihrem Ortschaftsrat und ihren Vereinen mit vollem Eifer in die Vorbereitung für 2020 gestartet“, erklärt Landrat Markus Bauer dazu. Seinem Aufruf waren in diesem Jahr 25 Dörfer gefolgt. „Das ist die höchste Teilnehmerzahl, die wir je hatten.“

Doch die Corona-Pandemie hat eben Auswirkungen auf alle Aktivitäten in den Städten und Gemeinden, bis in den Ablauf des Dorfwettbewerbs, auf Kreis-, Landes- und Bundesebene. Das Vereinsleben ist eingeschränkt, Dorfgemeinschaftshäuser und öffentliche Veranstaltungsräume können nur begrenzt genutzt werden oder sind gar geschlossen.

Die Entscheidung ist nicht leicht gefallen, zumal derzeit nicht abgeschätzt werden kann, wann es, oder ob überhaupt, Erleichterungen geben kann bei den notwendigen Abständen und sonstigen Hygienevorschriften. Selbst eine Verschärfung der jetzigen  Regelungen im Frühjahr 2021 ist möglich.

Ein Gutes hat die Sache dennoch. Nun erhalten alle Dörfer die Chance, ihre Beteiligung am Wettbewerb umfassend und im notwendigen Miteinander vorzubereiten. Der neue Zeitplan verschafft ausreichenden Zeitpuffer, um die Anforderungen an ihre Dorfpräsentation, zum Beispiel die Einhaltung von Abständen beim Rundgang oder die Nutzung von Räumen, besser zu planen. Vor dem Hintergrund der großen Zahl der Wettbewerber ist auch eine Konzentration auf wesentliche Schwerpunkte wichtig, die dem Dorf ein Gesicht geben und das Besondere herausstellen. Die Bewertungskommission wird das bei der neu geplanten Bereisung im zweiten Quartal 2021  berücksichtigen.

Bisherige Anmeldungen zum Kreiswettbewerb bleiben natürlich bestehen.

Einzelne Orte, die ihre vorläufige Anmeldung zwischenzeitlich auch zurückgezogen hatten, können sich nunmehr sogar erneut anmelden.

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Die Vorbereitungen sind inzwischen so weit gediehen, dass der nächste Kreisausschuss Mitte August über die Vergabe der Planungsleistungen entscheiden kann. Der Salzlandkreis will insgesamt rund 16 Kilometer des Europaradweges R1 mit Teilstrecken im gesamten Kreisgebiet ausbauen.

„Damit gewinnen wir deutlich, und Einheimische und Touristen werden es spüren, wenn sie ihre Ziele in der Region per Rad ansteuern“, begrüßt Landrat Markus Bauer den nächsten Schritt im wichtigen Tourismusprojekt. „Wir verbessern auch den Übergang zum Elberadweg. Und wir bauen den Wassertourismus an der Saale aus. So machen alle Bemühungen im Zusammenhang vollsten Sinn.“ Hier denkt der Landrat auch an attraktive, individuelle Routenplanungen beim Sammeln Salzländer Kulturstempel. 

Drei Millionen Euro wird der vorgesehene R1-Ausbau in Asphalt kosten, mit 90 Prozent Fördermitteln vom Land. Einbezogen sind sechs Städte: Seeland, Aschersleben, Hecklingen, Bernburg, Nienburg und Könnern. Das macht das vom Landkreis koordinierte Infrastrukturprojekt, das seit etwa zwei Jahren vor allem seinen Fachdienst Kreis- und Wirtschaftsentwicklung und Tourismus beschäftigt, auch so umfangreich und intensiv. Die enge Zusammenarbeit mit den Anliegerstädten spielt eine entscheidende Rolle. Der Umfang der Vorbereitungen und die besonderen Förderregularien erforderten die Aufteilung in zwei Projektphasen mit mehreren Bauabschnitten. Erste Aufgabe der folgenden Planungsleistungen wird die genaue Kostenermittlung für die Ausbauarbeiten je Abschnitt sein, die für die weitere Qualifizierung des Förderantrags notwendig ist. Nach Bewilligung durch die Investitionsbank Sachsen-Anhalt kann weiter geplant und dann auch gebaut werden. Ende März 2022 soll alles fertig sein.

 

Zum Radtourismus im Salzlandkreis

Der Salzlandkreis beabsichtigt, mit dem Infrastrukturprojekt zum Europaradweg R1 eine zukunftsfähige Route für Radtouristen im Kreisgebiet zu entwickeln. Allein über den R1 werden auf 75 Kilometern zahlreiche Landschaftselemente und Kulturschätze erschlossen. Radtouristen finden Anschluss an die beiden weiteren überregionalen Radwege an Saale und Elbe. Der jetzt beantragte Ausbau von Wegeabschnitten des R1 sichert mittel- bis langfristig das Gesamterlebnis.

Der R1 - von der französischen Kanalküste bis ins russische St. Petersburg - verbindet über 3.500 Kilometer die Menschen, die Natur und die Kultur von neun europäischen Ländern. Etwa 260 Kilometer führen durch Sachsen-Anhalt, fast ein Drittel im Salzlandkreis. Der R1 verknüpft hier die Angebote von sieben Städten: Seeland, Aschersleben, Hecklingen, Staßfurt, Nienburg (Saale), Bernburg (Saale) und Könnern. Radtouristen erleben auf der Tour eine reizvolle Kultur-Landschaft: entlang des Concordiasees, durch die Salzstadt Staßfurt, am Bodeverlauf in den Naturpark Unteres Saaletal. Über die Saalestädte Nienburg und Bernburg führt er ein Stück entlang der Fuhne in Richtung Landkreis Anhalt-Bitterfeld.

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Seit gestern wird ein neuer Corona-Fall im Salzlandkreis gemeldet. Es handelt sich um einen Reiserückkehrer aus Bulgarien. Die mitgereisten Personen wurden bisher negativ getestet, aber unter Quarantäne gestellt.

Damit erhöht sich die Zahl der bestätigten Corona-Fälle auf 79. Inzwischen gelten 75 als genesen.

Nunmehr befinden sich 32 Personen aus dem Salzlandkreis in häuslicher Quarantäne.

419 Personen konnten bereits aus der angeordneten Quarantäne entlassen werden.

 

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Um Klarheit in die zunehmend emotional und öffentlich ausgetragene Debatte um die Kreisverkehrsgesellschaft Salzlandkreis KVG und das Hecklinger Busunternehmen Haubold zu bringen, schaltet sich Landrat Markus Bauer aus seinem Urlaub ein. Er kehrt deshalb vorzeitig zurück und hat zum Freitag dieser Woche den Bürgermeister der Stadt Hecklingen, Uwe Epperlein, sowie die Fraktionsvorsitzenden des Hecklinger Stadtrates in das Landratsamt eingeladen.

„Wir sind von Anfang an offen mit den Erfordernissen zur Neuausschreibung des Linienverkehrs im Landkreis umgegangen. Allen Beteiligten war klar, worum es geht. Leider hat der Bürgermeister der Stadt in diesem langen Prozess von sich aus zu keiner Zeit das Gespräch gesucht“, möchte Markus Bauer wieder Sachlichkeit in die Diskussion bringen. Er verweist auf die jederzeit transparent angekündigten Schritte und den Zeitplan des ÖPNV-Aufgabenträgers Salzlandkreis, die mit dem Kreistag schon seit Sommer 2017, seit der Vorbereitung und dem späteren Grundsatzbeschluss zur Direktvergabe von Personenverkehrsdiensten an die KVG Salzland, gegangen worden waren. In diesem Prozess waren auch alle Kommunen einbezogen. Sie haben eigene Stellungnahmen beigetragen. Schließlich mussten mit dem planmäßigen Auslaufen der Konzessionen neue Verträge den öffentlichen Busverkehr nach Juli 2020 nahtlos gewährleisten. Dafür beschlossen im Dezember 2018 die Abgeordneten einen Nahverkehrsplan 2020 bis 2030 für den Salzlandkreis, auf dessen Grundlage der Kreistag letztlich im März 2020 die Direktvergabe an die KVG als interner Betreiber beschloss. Mit der wichtigen  Maßgabe, dass der öffentliche Dienstleistungsauftrag mit 33 Prozent Subunternehmerdienstleistung rechtskonform auszuschreiben ist, eben um regionalen Kleinunternehmen eine reelle Auftragschance zu eröffnen. Dieser Auftrag wurde umgesetzt mit dem bekannten Ergebnis. Die Firma Haubold war unterlegen.

„Wie solche komplizierten Vergabeverfahren zu führen und zu entscheiden sind für das wirtschaftlichste Angebot, regelt das Gesetz, kein Kommunalpolitiker und auch kein Landrat“, gibt Markus Bauer zu bedenken. „Für uns kommt es darauf an, den ÖPNV im Salzlandkreis zukunftsfähig abzusichern. Das liegt in unserer Verantwortung, darauf müssen wir uns konzentrieren.“ Darüber und wie mit den Konsequenzen aus der Entscheidung über die Neuvergabe im Salzlandkreis umzugehen ist, wird der Landrat mit den örtlichen Vertretern beim Termin am Freitag sprechen.

 

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Einsatzkräfte des Salzlandkreises, des Hauptzollamtes Magdeburg und der Stadt Aschersleben haben in der Nacht zum Samstag Kontrollen in der Innenstadt von Aschersleben durchgeführt. Dabei kontrollierten die Beamten auch Prostitutionsstätten. Der Zoll prüfte in diesem Zusammenhang die Art und Ausgestaltung etwaiger Beauftragungsverhältnisse und die Rechtmäßigkeit der Aufnahme einer Tätigkeit im Bundesgebiet. Aus Sicht des Salzlandkreises, der für das Prostituiertenschutzgesetz zuständig ist, ergab sich bei einem Objekt der Verdacht, dass dieses ohne Erlaubnis betrieben wird. Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.

Weiterhin wurden drei Shisha-Bars überprüft. Hier wurden durch den Zoll Anhaltspunkte für etwaige Verstöße gegen das Mindestlohngesetz festgestellt, welche weiterführender Prüfungshandlungen bedürfen. Neben lebensmittelrechtlichen Verstößen wurden in allen Fällen keine oder nur mangelhaft geführte Anwesenheitslisten festgestellt. Die 7. SARS-CoV-2-EindV sieht hierfür eine Geldbuße in Höhe von 1.000 Euro vor.

Im Rahmen von Identitätsfeststellungen wurde eine Person angetroffen, die nach unbekannt abgemeldet war. Der derzeitige Aufenthalt des Ascherslebeners wurde vermerkt und ein Bußgeldverfahren nach dem Bundesmeldegesetz eingeleitet.

Insgesamt waren an diesem Einsatz, der mit Unterstützung von Beamten des Polizeireviers Salzlandkreis und der Polizeiinspektion Magdeburg erfolgte, 18 Einsatzkräfte beteiligt.

Hintergrund:

Der Zoll ist unter anderem zuständig für die Schwarzarbeitsbekämpfung und die Einhaltung des Mindestlohngesetzes. Dem Landkreis obliegt der Vollzug des Prostituiertenschutzgesetzes und der Lebensmittelüberwachung, während die Stadt Aschersleben für das Gaststättengesetz und das Nichtraucherschutzgesetz verantwortlich ist.

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Reiserückkehrer aus Risikogebieten, die nach Deutschland individuell einreisen oder ohne Testung am Flughafen in ihren Heimatort reisen, haben sich ab Sonnabend, 8. August, innerhalb von 72 Stunden bei ihrem Hausarzt telefonisch für eine Corona-Testung anzumelden. Darüber informiert der Fachdienst Gesundheit des Salzlandkreises. Grundlage sind die Festlegungen des Bundesgesundheitsministerium.

Weiterhin ist eine Meldung beim Gesundheitsamt zwingend unter folgender E-Mail-Adresse: FD34.3rb@kreis-slk.de oder unter Telefon: 03471 684-2684 (Hotline) erforderlich. Dem Gesundheitsamt ist ein ärztliches Zeugnis nach erfolgtem Rachenabstrich und das Testergebnis des Rachenabstrichs vorzulegen.

Näheres finden Sie im Merkblatt zu den Regelungen für nach Deutschland Einreisende in Zusammenhang mit Corona-Virus SARS-CoV-2 / COVID-19 vom Bundesministerium für Gesundheit.

Die Hotline des Salzlandkreises erreichen Sie Mo-Do 9-14 Uhr und Fr 9-12 Uhr.

 

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Der nächste Sprechtag findet am Di., 01.09.2020 von 14:30 bis 16 Uhr in Bernburg, Karlsplatz 37 (Kreishaus 1), Zimmer 116a statt. 

Interessenten möchten sich bitte aufgrund der aktuellen Situation vorab anmelden! – entweder per E-Mail an bwindirsch@kreis-slk.de oder telefonisch unter 03471 684-1704. 

 


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Der nächste Sprechtag des Ehrenamtlichen Behindertenbeauftragten Torsten Sielmon findet am nächsten Dienstag, 11. August 2020, statt. In der Zeit von 14 bis 16 Uhr steht Torsten Sielmon im Haus 2 der Kreisverwaltung in Aschersleben, Breite Straße 22, Raum 321 für die verschiedenen Anliegen zur Verfügung.

 


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Nach Bekanntwerden gehäufter Todesfälle von Karpfen im Kiesbaggersee Barby Süd sowie von mehreren verendeten Karpfen im Dorfteich „Sandkuhle“ in Glinde wurde die Koi-Herpesvirus-Infektion (KHV-Infektion) in diesen Gewässern amtlich festgestellt.

Beide Gewässer wurden tierseuchenrechtlich gesperrt, teilt der Fachdienst Veterinärangelegenheiten und Gesundheitlicher Verbraucherschutz des Salzlandkreises mit. Das Betreten sowie Befahren ist nur den befugten Personen erlaubt. Schilder mit der Aufschrift „Fischseuche, Koi-Herpesvirus, Betreten für Unbefugte verboten“ werden installiert. Weitere Maßnahmen wurden mit dem Landesanglerverband Sachsen-Anhalt e. V. und den Grundstückseigentümern abgestimmt. Dabei geht es insbesondere um die weitere, eingeschränkte Bewirtschaftung der Gewässer, die unschädliche Beseitigung der verendeten Fische und die Reinigung und Desinfektion genutzter Ausrüstungsgegenstände.

Die Koi-Herpesvirus-Infektion ist eine anzeigepflichtige, für Koi-Karpfen sowie Nutz- und Wildkarpfen höchst ansteckende Tierseuche. Andere Fischarten, insbesondere Schleie, Karausche, Stör, Graskarpfen, Goldfisch, können das Virus übertragen, ohne selbst zu erkranken. Der Mensch ist gegenüber dem Virus unempfindlich, so dass eine Gefährdung der menschlichen Gesundheit ausgeschlossen werden kann.

Das Krankheitsbild der KHV-Infektion kann unter anderem mit Teilnahmslosigkeit, Atemnot sowie Veränderungen der Haut und an den Kiemen einhergehen. Die Krankheit kann zu vermehrten Todesfällen führen. Die klinischen Symptome werden unter natürlichen Bedingungen insbesondere bei Wassertemperaturen zwischen 15 und 29 Grad Celsius ausgebildet, in Ausnahmefällen auch im Temperaturbereich unter 15 Grad. Fische, die die Krankheit überstanden haben, beherbergen das Virus lebenslang. Durch Stress kann es zu einer erneuten Virusausscheidung kommen, ohne dass die betroffenen Fische selbst erkranken. Einmal infizierte Fische sind somit lebenslang ein hohes Infektionsrisiko für gesunde Bestände.

Mögliche Übertragungswege sind die direkte Ansteckung von Fisch zu Fisch oder indirekt über Geräte und den Menschen sowie über fischfressende Tiere, beispielsweise Kormoran, Graureiher, Fischotter.

Das Augenmerk der Bekämpfung liegt in der Verhinderung der Weiterverbreitung.

Weiterführende Informationen können im Salzlandkreis, Fachdienst Veterinärangelegenheiten und Gesundheitlicher Verbraucherschutz erlangt werden.

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Heute wurde ein neuer Fall einer Corona-Infektion im Salzlandkreis gemeldet. Ein Mann aus der Gemeinde Bördeland war routinemäßig überprüft worden im Zusammenhang mit einer Krankenhauseinweisung. Das Ergebnis war positiv. So erhöht sich die Fallzahl insgesamt auf 74 im Salzlandkreis. 71 gelten als genesen, teilt der Fachdienst Gesundheit am Donnerstag mit.

Derzeit befinden sich 17 Personen aus dem Salzlandkreis in häuslicher Quarantäne.

365 Personen konnten bereits aus der angeordneten Quarantäne entlassen werden.

 

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Der Fachdienst Gesundheit des Salzlandkreises meldet einen neuen Corona-Fall. Demnach hat sich mit dem neuartigen Corona-Virus eine Frau aus Bernburg angesteckt, die vor wenigen Tagen aus dem Urlaub zurückgekehrt war. Nach eigenen Angaben zeigte die Frau bereits während des Urlaubs Krankheitssymptome. Sie befindet sich in häuslicher Quarantäne.

Der Fachdienst informierte das Landesamt für Verbraucherschutz sowie die entsprechende Fluggesellschaft über das positive Testergebnis. Zudem werden weitere Personen aus dem näheren Umfeld der Frau als Verdachtsfälle getestet. Das Urlaubsgebiet der positiv getesteten Frau zählt aktuell nicht zu den Risikogebieten.

Mit dem neuen Fall erhöht sich die Zahl der Corona-Infizierten im Salzlandkreis auf 73, wobei 71 als genesen gelten. Derzeit befinden sich 19 Personen aus dem Salzlandkreis in häuslicher Quarantäne. 359 Personen konnten bereits aus der angeordneten Quarantäne entlassen werden.

 

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Landrat Markus Bauer begrüßt die Einigung zwischen AMEOS-Regionalgeschäftsführung und der Gewerkschaft Verdi in den seit Monaten geführten Gesprächen zu tariflichen Vereinbarungen. „Auch wenn es bis zuletzt immer wieder unterschiedliche Standpunkte zwischen den Verhandlungsparteien gab. Die jetzt geschlossene Vereinbarung ist ein gutes Zeichen für den Salzlandkreis. Das Ergebnis zeigt, dass es sich lohnt, immer wieder miteinander zu sprechen.“

Landrat Markus Bauer war es Anfang des Jahres nach unzähligen Vermittlungsgesprächen  gelungen, die beiden Verhandlungsparteien von AMEOS und Verdi erstmals an einen Tisch zu holen. Diese Gespräche im Landratsbüro in Bernburg stellten einen ersten Durchbruch angesichts der seit Wochen andauernden Streiks der AMEOS-Mitarbeiter dar. Mittlerweile ist klar, dass AMEOS und Verdi damals die Grundlage für die jetzige Vereinbarung legen konnten.

Der Landrat sagt im Hinblick auf die Daseinsvorsorge im Salzlandkreis: „Eine wohnortnahe medizinisch-stationäre Versorgung ist ein wesentlicher Standortfaktor für den Salzlandkreis als attraktiver Wohn- und Wirtschaftsstandort.“ Zu einer Versorgung auf hohem Niveau gehören seiner Aussage nach ausnahmslos alle Standorte im Salzlandkreis. Wichtig in diesem Zusammenhang seien aufgrund der vereinbarten Regelungen auch zufriedenere Mitarbeiter in den Kliniken.

Markus Bauer möchte sich jetzt bei allen Beteiligten persönlich bedanken. „Das Ergebnis zeigt: Die Verhandlungsparteien sind sich ihrer Verantwortung für die Region bewusst.“ Der Landrat wird die AMEOS-Regionalgeschäftsführung sowie Verdi zu einem Gespräch ins Landratsamt einladen.

Anbieterunabhängige Energieberatung der Verbraucherzentrale in Schönebeck (Elbe)

Was:      Baulicher Wärmeschutz, Heizkostenabrechnung, Haustechnik, Regenerative Energien, Fördermittel, Stromsparen

Wo:        Bürgerbüro des Salzlandkreises

               Geschwister-Scholl-Straße 157

               39218 Schönebeck (Elbe)

Wann:    jeden 2. Dienstag im Monat 16-18 Uhr nach telefonischer Voranmeldung, sowie nach Vereinbarung

Wer:       Energieberater: Dipl.-Ing. Hans-Joachim Döll

telefonische Terminvergabe:     0800 – 809 802 400 kostenfrei aus deutschen Netzen

 

Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihre Energiefragen kostenlos auch online oder per Telefon zu klären.

Der örtlichen Energieberater Dipl.-Ing.(TU) Architekt Hans-Joachim Döll ist unter der Telefonnummer: 0391 6223811 erreichbar, die zentrale Terminvergabe der Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt unter der 0345 2927800. Auch die zentrale kostenlose Telefonberatung wurde verstärkt und ist unter der Nummer 0800-809 802 400 von Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr und am Freitag von 8 bis 16 Uhr besetzt. Die Online-Energieberatung ist ebenfalls kostenlos und erreichbar unter www.verbraucherzentrale-energieberatung.de.

Vereinssport in den Schulsporthallen des Salzlandkreises ist aufgrund der Hygienevorschriften der Landesregierung nach Schuljahresende, in den Sommerferien, wieder möglich. Darüber informierte der zuständige Fachbereich Soziales, Familie und Bildung. Voraussetzung ist, dass die Vereine einen Antrag stellen und ein entsprechendes Hygienekonzept vorlegen.

„Wir bedauern die Entscheidung. Aber als Betreiber der Schulsportstätten haben wir zunächst sicherzustellen, dass die Schülerinnen und Schüler die Sporthallen für den Schulsport sicher und unter Erfüllung der Hygieneauflagen nutzen können. Das gewährleisten wir“, sagte die zuständige Fachbereichsleiterin Anke Meyer. Sie erklärte, auch die neue Eindämmungsverordnung sehe ein verstärktes Reinigungs- und Desinfektionsregime einschließlich regelmäßigen Lüftens in geschlossenen Räumen vor. Daraus ergebe sich nach wie vor ein erhöhter Reinigungsaufwand. Die Sporthallen waren während der Corona-Pandemie mit den Schulen Mitte März geschlossen worden.

Zuletzt mussten Turnhallen auch für den normalen Unterricht genutzt werden, um Abstands- und Hygienevorschriften einhalten zu können. Erst mit dem neuen Schuljahr soll der Regelbetrieb in den Schulen gemäß der siebten Eindämmungsverordnung wieder aufgenommen werden.

 

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