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Jedes Kind im Salzlandkreis kann - trotz eventuell fehlender Schuleingangsuntersuchung durch das Gesundheitsamt - im Schuljahr 2021/22 eingeschult werden, sofern die aufnehmenden Grundschulen das befürworten.

Alle betroffenen Eltern sollen das unbedingt wissen, verweist der verantwortliche Kinder- und Jugendärztliche Dienst der Kreisverwaltung auf eine Sonderregelung. Er hatte auch die Grundschulen bereits dementsprechend unterrichtet.

Es ist allerdings eine Ausnahmesituation. Eigentlich sollen in Sachsen-Anhalt die Schuleingangsuntersuchungen bis zum 31.8. des Jahres für die Einschüler des Folgejahres abgeschlossen sein. 2020 läuft aufgrund der Corona-Pandemie jedoch vieles anders. Der Salzlandkreis musste von März bis Mai die Untersuchungen zwischenzeitlich aussetzen. Seit Juni werden sie fortgesetzt, aber es können täglich nur weniger Kinder als erforderlich untersucht werden, weil gleichzeitig zusätzliche Hygienemaßnahmen und Testungen der Kinder im Rahmen des Testkonzeptes des Landes Sachsen-Anhalt zu bewältigen sind. Dass im Fachdienst Gesundheit des Salzlandkreises ein Arztmangel besteht, macht die Aufgabe nicht einfacher.

Der Kinder- und Jugendärztliche Dienst schätzt ein, dass bis Mitte Dezember etwa die Hälfte der künftigen ABC-Schützen untersucht worden sind – 750 Mädchen und Jungen aus den Bereichen Staßfurt und Bernburg. Zeitlich wird es nicht mehr möglich sein, auch die Einschulkinder 2021 der Bereiche Aschersleben und Schönebeck zu untersuchen. Er bittet ausnahmsweise die Grundschulen um eine Beurteilung in den Fällen, da die behördliche Untersuchung fehlt.

Denn gleich im Januar soll mit den Einschuluntersuchungen für das darauffolgende Schuljahr 2022/23 begonnen werden.

 

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Der Fachdienst Gesundheit des Salzlandkreises meldet am Mittwoch 52 neue Corona-Fälle. Aktuell gelten damit 322 Personen als erkrankt, 786 sind rein rechnerisch wieder genesen. Der Inzidenzwert für den Salzlandkreis liegt aktuell bei 140,1 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen.

Neue Fälle registrierte das Gesundheitsamt in der Kindertagesstätte „Gänseblümchen“ in Hecklingen und in der Seniorenresidenz Stemmler sowie beim Pflegedienst Stemmler in Aschersleben. Es wurden jeweils die erforderlichen Maßnahmen getroffen.

Aktuell müssen im AMEOS-Klinikum Bernburg fünf Patienten intensivmedizinisch behandelt werden, 33 weitere Personen werden ebenfalls stationär versorgt. Intensivmedizinisch wird jeweils eine Person aus dem Salzlandkreis in der Uniklinik Magdeburg, im Klinikum Ballenstedt, im Klinikum Halberstadt und im Klinikum Bergmannstrost in Halle behandelt.

Es gibt mittlerweile einen sechsten Verstorbenen, der im Zusammenhang mit Covid-19 gemeldet worden ist. Es handelt sich um einen 81-jährigen Mann aus dem Raum Staßfurt.

 

 


 

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Der Fachdienst Gesundheit des Salzlandkreises meldet am Dienstag elf neue Corona-Fälle. Der Inzidenzwert für den Salzlandkreis liegt aktuell bei 135,85 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen.

Registriert worden sind jeweils Corona-Fälle an der Sekundarschule „Maxim Gorki“ in Schönebeck sowie in der Kinder- und Jugendeinrichtung „Freigut Garsena“. Das Gesundheitsamt hat für die nach den RKI-Kriterien in Frage kommenden Personen jeweils Quarantäne-Anordnungen ausgesprochen. Zudem wurden weitere Corona-Tests veranlasst. 

Aktuell müssen im AMEOS-Klinikum Bernburg drei Patienten intensivmedizinisch behandelt werden, 33 weitere Personen werden ebenfalls stationär versorgt. Drei weitere Personen werden an der Uniklinik in Magdeburg behandelt, eine davon intensivmedizinisch. Eine Person wird darüber hinaus im Klinikum in Ballenstedt versorgt.

Es bleibt bei fünf bis im Zusammenhang mit Covid-19 Verstorbenen im Salzlandkreis.

 

 


 

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Die Corona-Fallzahlen im Salzlandkreis sind über das Wochenende weiter angestiegen. Der Inzidenzwert  liegt aktuell bei 141,15 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen.

Ein größeres Ausbruchsgeschehen gibt es in der Altenpflegeeinrichtung Vital in Aschersleben und im Altenpflegezentrum St. Johannes in Staßfurt. Das Gesundheitsamt ordnete jeweils Quarantäne und einen Aufnahme- und Besucherstopp an. Nach mehreren positiven Testergebnissen in der Tagespflege Cornelius-Werk in Aschersleben wurden erste Quarantäne-Anordnungen ausgesprochen. Die Kontaktermittlung läuft aktuell noch.

Teilweise sind die Corona-Fälle im Rahmen der nationalen Teststrategie von Bund und Land entdeckt worden. Landrat Markus Bauer sagt, es handele sich jeweils um Einrichtungen, in denen besonders zu schützende Menschen leben. Die Ausbrüche seien ein weiterer eindringlicher Beleg dafür, „dass wir noch sensibler miteinander umgehen müssen“.

Aktuell müssen vier Patienten intensivmedizinisch behandelt und beatmet werden, 31 weitere Personen werden ebenfalls stationär am Ameos-Klinikum in Bernburg behandelt. Drei weitere Personen werden an der Uniklinik in Magdeburg versorgt, eine davon intensivmedizinisch. Eine Person wird darüber hinaus im Klinikum in Ballenstedt versorgt.

Es bleibt bei fünf bis im Zusammenhang mit Covid-19 Verstorbenen im Salzlandkreis. In diesem Zusammenhang eine Nachmeldung: Bei dem zuletzt gemeldeten Verstorbenen handelte es sich um einen 76-jährigen Mann aus Aschersleben.

 

 


 

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Die Corona-Fallzahlen im Salzlandkreis haben einen traurigen Spitzenwert erreicht. 55 neue Fälle wurden von Donnerstag bis Freitag registriert. Der Inzidenzwert  steigt auf 112,5 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Erneut kommen aus Aschersleben die meisten Meldungen.

Corona-Infektionen wurden an der Grundschule „Glück Auf“ in Nachterstedt sowie der Grundschule „Karl Liebknecht“ samt Hort in Schönebeck registriert. Einen Fall gab es zudem in der Kindertagesstätte in Hakeborn sowie der Sekundarschule „Am Tierpark“ in Staßfurt. Neue positive Befunde wurden darüber hinaus von Personen an der Grundschule Pfeilergraben in Aschersleben gemeldet. Das Gesundheitsamt hat alle entsprechend notwendigen Maßnahmen ergriffen.

Landrat Markus Bauer bedankt sich unterdessen auch öffentlich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Salzlandkreises für das bisher geleistete Engagement. „Insbesondere die Kolleginnen und Kollegen im Fachdienst Gesundheit leisten seit Monaten jeden Tag großartige Arbeit unter hohem Druck. Sie gewährleisten damit, dass das öffentliche Leben trotz der Corona-Pandemie so gut es geht weitergehen kann. Ja, dabei können auch Fehler passieren. Die macht aber niemand, um anderen zu schaden.“ 

In diesem Zusammenhang betont der Landrat: „In der Verantwortung stehen in dieser außergewöhnlichen Situation alle Bürgerinnen und Bürger - und nicht nur allein der Staat. Jeder einzelne kann mit seinem Handeln maßgeblich dazu beitragen, dass sich das Corona-Virus nicht weiter verbreitet wird.“ Er bittet darum, nicht notwendige Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren.

 Aktuell müssen vier Patienten intensivmedizinisch behandelt und beatmet werden, 23 weitere Personen werden ebenfalls stationär am AMEOS-Klinikum in Bernburg behandelt. Drei weitere Personen werden an der Uniklinik in Magdeburg versorgt, eine davon intensivmedizinisch. Es bleibt bis zum Vormittag bei den bisher fünf vermeldeten Todesfällen im Zusammenhang mit Covid-19.

 

 


 

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Die Corona-Fallzahlen im Salzlandkreis bleiben auf einem konstant hohen Niveau. Mittlerweile wurde ein weiterer kritischer Schwellenwert überschritten. Bei 102,95 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner liegt der Sieben-Tage-Trend. Aus Aschersleben und Schönebeck kommen Meldungen mit jeweils zwölf Neuinfektionen.

Landrat Markus Bauer sagt deshalb, die Zahlen aus den vergangenen Tagen zeigen einen beunruhigenden Trend. „Diese magische Grenze von 100 war eine Zeit lang weit weg. Mittlerweile sollte jedoch allen im Salzlandkreis bewusst sein, dass das Virus in der Bevölkerung angekommen ist und sich trotz aller Bemühungen des Staates sowie der allgemeinen Empfehlungen weiter verbreitet.“

Er erneuert und bekräftigt seinen Appell an die Bevölkerung. „Wir befinden uns in der Vorweihnachtszeit. Nächstenliebe bedeutet in diesem Jahr, dass wir vor allem auf einander Acht geben müssen. Gesund zu bleiben, ist während der Pandemie besonders wichtig.“ Der Landrat verweist auf die allgemeinen Regeln zu Abstand, Maske, Hygiene und Lüften.

Ein Hotspot hat sich am Donnerstag bei der Lebenshilfe Harzvorland in Aschersleben herauskristallisiert. Das Gesundheitsamt hat entsprechende und notwendige Maßnahmen angeordnet.

Die Zahl der behandelten Patienten ist unverändert. Aktuell müssen vier Patienten intensivmedizinisch behandelt und beatmet werden, 29 weitere Personen werden ebenfalls stationär behandelt. Es bleibt bei den bisher vermeldeten fünf Todesfällen im Zusammenhang mit Covid-19.

 


 

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Der Fachdienst Gesundheit des Salzlandkreises gibt neue Corona-Fälle bekannt. 42 neue Fälle sind seit gestern dazugekommen. Der Inzidenzwert liegt aktuell bei 92,33. Die meisten Neuninfektionen wurden aus Aschersleben, Bernburg und Schönebeck gemeldet. Weitere Informationen finden Sie auf dem Dashboard im Internet.

In den vergangenen Tagen hatte das Gesundheitsamt immer wieder Quarantäne für Gruppen und Klassen in Kindertagesstätten und Schulen bzw. anderen öffentlichen Einrichtungen anordnen müssen. Aktuell wurden weitere Corona-Fälle in diesen Bereichen gemeldet. Dazu zählt die Kindertagesstätte „Elbespatzen“ in Barby, die Kindertagesstätte „Leopoldshaller Spatzen“ in Schönebeck und die Kindertagesstätte „Knirpsenland“ in Schönebeck. Weitere Fälle wurden auch an der Grundschule „Pfeilergraben“ in Aschersleben gemeldet sowie in der Stiftung Evangelische Jugendhilfe in Bernburg.

Aktuell müssen vier Patienten intensivmedizinisch behandelt und beatmet werden, 29 weitere Personen werden ebenfalls stationär behandelt. Es bleibt bei den bisher vermeldeten fünf Todesfällen im Zusammenhang mit Covid-19.

 


 

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Bei einer Auktion der Deutsche Grundstücksauktionen AG kommen am 18. Dezember, ab 11 Uhr, im abba Berlin Hotel auch drei Objekte im Salzlandkreis zur Versteigerung.

  • Darunter befindet sich ein Einfamilienhaus in Calbe, Neustadt 37, mit einer Grundstücksgröße von rund 117 Quadratmetern und einem Mindestgebot von 1.000 Euro.
  • Angeboten werden auch landwirtschaftliche Flächen in Hecklingen, östlich der Straße Burgtal (Grundstücksgröße 34.236 Quadratmeter, Mindestgebot 25.000 Euro).
  • Außerdem wird ein unbebautes Grundstück in Neugattersleben, Kirchberg 13, mit 342 Quadratmeter und 700 Euro Mindestgebot versteigert.

Das Auktionshaus weist darauf hin, dass die Auktionen aufgrund der aktuellen Lage ohne Saalpublikum stattfinden und stattdessen per Livestream im Internet übertragen werden. Die Gebote können telefonisch, mittels schriftlicher Bietungsaufträge und über das Internet im Bieterportal abgegeben werden. Diese Formen der Gebotsabgabe sind erprobt und stellen keine Notlösung dar.

Die aktuelle Fallzahl im Salzlandkreis liegt am heutigen Dienstag bei 207. Der Fachdienst Gesundheit des Salzlandkreises meldete 21 Corona-Neuinfektionen seit gestern. Die Sieben-Tage-Inzidenz erreicht 90.  

Neumeldungen gab es im Laufe des heutigen Tages zudem aus dem Bereich Aschersleben: Positivfälle an der Grundschule Pfeilergraben und an der Sekundarschule Burgschule. Die Ermittlungen laufen, für eine Klasse an der Burgschule wurde Quarantäne angeordnet.

Auch aus Schönebeck kommen neue Infektionsmeldungen. Sie betreffen die Kita „Zwergenbude“ sowie den Standort der Kreisvolkshochschule. Auch dort sind Quarantäneanordnungen ergangen. 

Derzeit werden vier Patienten aus dem Salzlandkreis intensivmedizinisch behandelt. 

 


 

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In diesem Jahr konnte die Anschaffung von Laptops, Tablets und andere technische Geräte im Wert von über 25 Mio. Euro für die ersten 164 Schulen im Land bewilligt werden, darunter 3 Schulen im Salzlandkreis, die 170.000 Euro für neue technische Ausrüstungen erhalten. Das ist der erste Zwischenstand zum Förderprogramm „DigitalPakt Schule“, welches am 1. Oktober 2019 angelaufen war.

„Grüne Tafel, weiße Kreide, Staubwolken – lange Zeit die Standartausrüstungen jedes Klassenraums – haben vielerorts langsam ausgedient. Sie weichen immer mehr Whiteboards, PCs und Tablets. Der Einzug moderner Technik in die Klassenzimmer ist auch angesichts der anhaltenden Corona-Pandemie ein Muss. Das Landesverwaltungsamt unterstützt diesen Prozess durch gute Beratung der Schulträger und zügige Bewilligung der Anträge.“ so der Präsident des Landesverwaltungsamtes Thomas Pleye.

Das Förderprogramm „DigitalPakt Schule“, das zwischen dem Bund und den Bundesländern am 17.05.2019 vereinbart wurde, ermöglicht dem Land Sachsen-Anhalt Investitionen in die digitale Bildungsstruktur in Höhe von rund 137,5 Mio. Euro pro Schüler stehen 507 Euro zur Verfügung.

Davon fließen:

  • 79,1% des Gesamtbudgets (108.862.690) Euro in öffentliche Schulen,
  • 0,9 %, (1.145.346 Euro) in Schulen in Trägerschaft des Landes,
  • 9,4 % (12.996.499 Euro) in Schulen in freier Trägerschaft (private Schulen),
  • 5 % (6.879.100 Euro) in landesweite Maßnahmen (z. B. Lehrerfort- und Weiterbildung),
  • 5 % (6.879.100 Euro) in länderübergreifende Maßnahmen,
  • 0,6 % (819.265 Euro) in Schulen für Pflegeberufe (ab dem 1.1.2020).

Die höchsten Förderungen bekommen die Städte Halle (Saale) und Magdeburg, da diese die höchsten Schülerzahlen im Land aufweisen.

Aber auch kleinere Bildungseinrichtungen, insbesondere von freien Trägern der anerkannten Ersatzschulen profitieren vom Förderprogramm. So bekommt das Deutsche Erwachsenen-Bildungswerk als gemeinnützige Schulträger GmbH für die „kleinste Schule“ im Land mit nur 24 Schülern, die in Wittenberg zu Pflegefachkräften ausgebildet werden, 12.190 Euro. Die Edith-Stein-Stiftung als privater Schulträger mit der höchsten Schülerzahl kann mit mehr als 1,6 Mio. Euro rechnen. In Trägerschaft der Edith-Stein-Schulstiftung des Bistums Magdeburg befinden sich vier Grundschulen (Magdeburg, Halle, Oschersleben, Haldensleben), eine Sekundarschule (Halle) und drei Gymnasien (Magdeburg, Halle, Dessau-Roßlau).

„Im Rahmen des vorgegebenen Budgets entscheiden die Schulträger eigenverantwortlich, in welche Schulstandorte mit welchem Umfang investiert werden soll.“, so der Präsident weiter.

Damit überall die notwendigen Voraussetzungen für den sinnvollen Einsatz moderner Digitaltechnik vorhanden sind, stellt das Land Sachsen-Anhalt über das Finanzministerium bis Ende 2021 allen Schulen im Land – aus Landesmitteln finanziert – einen Glasfaseranschluss im Rahmen des Projektes „Schulen ans Netz“ zur Verfügung und trägt auch bis Ende 2023 die Betriebskosten dafür.

Mit Hilfe der Fördermittel aus dem DigitalPakt können insbesondere Anzeige- und Interaktionsgeräte, digitale Arbeitsgeräte, schulgebundene Laptops, Notebooks und Tablets als mobile Endgeräte angeschafft, aber auch digitale Lehr-Lern-Infrastrukturen wie Lern- und Kommunikationsplattformen, Portale usw. geschaffen werden.

Die förderfähigen Investitionen werden mit 90% (Fördersatz) gefördert, mindestens 10% müssen die Schulträger an Eigenmitteln aufbringen.

„Um eine nachhaltige positive Wirkung zu erzielen, erfolgt die Förderung entsprechend der Vorgabe des Bundes ausschließlich konzeptbezogen, d. h. keine Förderung erfolgt ohne Qualifizierung des Lehrpersonals und ohne pädagogisches Konzept, denn kein Medium allein erzeugt gute Bildung.“, erklärt Pleye die Fördervorgaben.

Bis zum 30. Juni 2021 können die Schulträger ihre Anträge beim Landesverwaltungsamt stellen. Das Geld aus dem DigitalPakt kann dann bis zum Jahr 2024 ausgezahlt werden.

 

Mitteilung des Landesveraltungsamtes

Schulen sollen weiter regulär unterrichten in der Pandemie. Vor allem Eltern und Lehrer sorgen sich aber, weil die Kinder über Stunden in einem Klassenzimmer sitzen. Von den Aerosolen geht Ansteckungsgefahr aus, weshalb richtiges Lüften, vor allem jetzt im Winter, zum viel diskutierten, wichtigen Thema geworden ist.

Der Salzlandkreis stattet seine Schulen, auch Beratungsräume der Verwaltung und der Eigenbetriebe jetzt zusätzlich mit CO2-Ampeln aus, um das Lüftungsverhalten zu optimieren. 600 der flexibel einsetzbaren Mess- und Warngeräte sind bestellt und sollen Anfang Dezember geliefert werden. Die Schulen erhalten dann auch Hinweise aus der Kreisverwaltung und eine Anleitung, wie die Ampeln richtig eingesetzt werden.

Landrat Markus Bauer hat zudem mit den Bürgermeistern des Kreises gesprochen und ihnen koordinierende Hilfe bis zur zentralen Beschaffung angeboten, wenn auch Bedarf gesehen wird für deren Einrichtungen. Ob auch in Räumen von Grundschulen, Kitas oder Horten CO2-Ampeln eine flankierende Ergänzung aller Maßnahmen werden, soll mit regionalen Konzepten geklärt werden. 

„Das macht zwar mehr Arbeit und kostet Geld, aber wir wollen unbedingt die Lehrer, Erzieher und die Eltern und Kinder unterstützen in der jetzigen Situation“, betont der Landrat. „Es ist nochmal eine Zusatzhilfe, um gemeinsam besser durch die Pandemie zu kommen. Was ist wann richtig und wirksam? Wir wollen ein visuelles Maß mitgeben. Die Ampel zeigt rot an und warnt auch akustisch, wann die verbrauchte Raumluft erneuert werden muss. Lüften und Frischluft senken gleichzeitig ein mögliches Ansteckungsrisiko. Und: Kinderköpfe brauchen Sauerstoff zum Lernen. Sich damit zu beschäftigen und die Zusammenhänge zu verstehen, ist übrigens auch Bildungsinhalt und Lernerfolg“, fügt Bauer hinzu und denkt dabei an die Zeit im Unterricht, wenn Corona-Vorsorge nicht mehr erster Anlass wäre für rechtzeitiges Lüften.

Praktische Erfahrungen im eigenen Bereich gibt es schon, weiß der Landrat. Zum Beispiel durch ein Klimaprojekt im Dr.-Frank-Gymnasium in Staßfurt, oder im Bernburger Gymnasium Carolinum, wo vereinzelt solche CO2-Ampeln ihren Dienst verrichten.

Nun sollen alle profitieren. Mit Abstand, Hygiene, Masken und – ampelunterstütztem -  Lüften soll der Unterricht weitergehen in den Klassenzimmern. Die Kinder sollen die Einrichtungen besuchen können und Eltern ihrer Arbeit nachgehen. Landrat Bauer sagt: „Unsere Gesundheit ist die Voraussetzung, und mit guter Bildung, gesicherter Arbeit in den Betrieben und fortlaufendem Einkommen schaffen wir auf mehreren Ebenen ein Stück Sicherheit, tun etwas für uns alle, für unsere drei W: Bildungs-, Wohn- und Wirtschaftsstandort Salzlandkreis.“ 

Seinen nächsten Beratungstag im Salzlandkreis wird Torsten Sielmon, der ehrenamtliche Behindertenbeauftragte, telefonisch durchführen.

Am 10. Dezember berät er in der Zeit von 14 bis 16 Uhr behinderte Menschen der Salzlandregion und deren Angehörige. Sie erreichen ihn dann unter der Nummer 03471 684-1288.

Diese Rufnummer ist nur für diesen Tag gültig.

Bei der telefonischen Bürgersprechstunde besteht für alle die Möglichkeit, dem Behindertenbeauftragten Probleme und Anregungen persönlich vorzutragen mit direkt mit ihm ins Gespräch zu kommen.

Dabei kann auch das Datum 3. Dezember und der damit verbundene Internationale Tag der Menschen mit Behinderung bedacht werden. Vor über 20 Jahren wurde dieser Tag von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen, um die Gesellschaft an die Probleme behinderter Menschen zu erinnern.

 

Der Fachdienst Gesundheit des Salzlandkreises gibt neue Corona-Fälle bekannt. 55 neue Fälle sind seit vorigen Sonnabend dazugekommen. Der Inzidenzwert liegt aktuell bei 81,19.

Das Gesundheitsamt hat einen positiven Fall aus dem Frauenhaus in Bernburg registriert. Es wurde häusliche Quarantäne für Bewohner und Mitarbeiter angeordnet.

Informiert worden ist der Salzlandkreis am Montag darüber, dass die Stadt Staßfurt die Kindertagesstätte „Sandmännchen“ nach einem positiven Fall in der Einrichtung vorsorglich vorübergehend geschlossen hat.

Auf Distanzunterricht umgestellt hat das Gymnasium Stephaneum in Aschersleben. Darüber informierte die Schulleitung des Salzlandkreis. Grund ist ein weiterer Fall an der Schule.

Zwei Corona-Fälle gab es auch in einer Altenpflege-Einrichtung in Staßfurt. Es wurde ein Besucherstopp verhängt, in den nächsten Tagen erfolgen weitere Tests.

Aktuell müssen drei Patienten intensivmedizinisch behandelt werden, 22 weitere werden ebenfalls stationär behandelt. Es bleibt bei den bisher vermeldeten fünf Todesfällen im Zusammenhang mit Covid-19.

Aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens richtet Landrat Markus Bauer erneut seinen Appell an die Bevölkerung, die allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten. Ansonsten seien größere Einschränkungen in Einrichtungen wie Kindertagesstätten und Schulen zu befürchten. 

 


 

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Der Fachdienst Gesundheit des Salzlandkreises meldet auch am Freitag insgesamt 37 Corona-Neuinfektionen. Tagesaktuell sind nunmehr 211 Personen im Salzlandkreis mit dem neuartigen Corona-Virus infiziert. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg wieder an, liegt bei 76,41.  

Neue Corona-Meldungen kommen aus Schulen, Kindertagesstätten und Pflegeheimen sowie weiteren Gemeinschaftseinrichtungen mit besonderer öffentlicher Bedeutung.

Betroffen ist die Albert-Schweitzer-Schule in Aschersleben. Dort waren in zwei Fällen die Ergebnisse von Schnelltests positiv ausgefallen. Bis zum Vorliegen der Testergebnisse der angeordneten PCR-Tests schickte die Schulleitung vorsorglich 14 Klassen nach Hause. Ein Fall wurde an der Goethe-Grundschule in Staßfurt gemeldet, für mehrere Klassen und Lehrer Quarantäne ausgesprochen. Die Kontaktermittlung läuft aktuell.

Das Gesundheitsamt sprach daneben nach weiteren positiven Testergebnissen weitere Quarantäne-Anordnungen für Schüler und Lehrer der Kastanienschule in Aschersleben aus. Weitere Quarantäne-Anordnungen sprach das Gesundheitsamt auch im Fall der bereits am Donnerstag gemeldeten Einrichtung des CJD Sachsen-Anhalt in Schönebeck aus. Ein Fall wurde im BBRZ in Rathmannsdorf registriert. Auch hier wurden entsprechende Maßnahmen eingeleitet.

Unterrichtet wurde das Gesundheitsamt darüber hinaus, dass die Schulleitung des Gymnasiums Stephaneum in Aschersleben nach Bekanntwerden zweier positiver Testergebnisse den gesamten elften Schuljahrgang am Freitag vorsorglich nach Hause geschickt hat.

Mehrere Fälle wurden in der Kindertagesstätte Gänsewinkel in Schönebeck gemeldet, ein Fall in der Kindertagesstätte in Osmarsleben sowie ein Fall in der Kindertagesstätte Sandmännchen in Staßfurt. Es wurden Quarantäne-Anordnungen ausgesprochen, die Kontaktermittlung läuft aktuell. Betroffen sind auch mehrere Standorte des Trägers Kids e.V. in Bernburg und den OrtsteilenIn diesen Fällen ermittelt das Gesundheitsamt ebenfalls derzeit noch die Kontakte.

Ebenfalls positiv getestet worden ist eine pflegebedürftige Person aus einem Pflegeheim bei der stationären Aufnahme ins Ameos-Klinikum Bernburg. Die Person wurde isoliert, die Abstimmung für weitere Tests laufen zur Stunde.

Im Laufe des heutigen Tages wurde über einen neuen Todesfall im Zusammenhang mit Corona informiert. Es ist der Fünfte im Salzlandkreis. Aktuell müssen vier Patienten intensivmedizinisch behandelt werden, 22 weitere werden ebenfalls stationär behandelt.

Aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens richtet Landrat Markus Bauer erneut seinen Appell an die Bevölkerung, die allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten. Ansonsten seien größere Einschränkungen in Einrichtungen wie Kindertagesstätten und Schulen zu befürchten. 

 


 

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Die aktuelle Fallzahl im Salzlandkreis liegt am heutigen Donnerstag bei 181. Der Fachdienst Gesundheit des Salzlandkreises meldete 17 Corona-Neuinfektionen seit dem Vortag. Von einer Corona-Infektion genesen gelten 510 Personen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt aktuell bei knapp 63.  

Eine Neumeldung aus dem Bereich der Schulen und Einrichtungen betrifft die Hermann-Kasten-Schule in Staßfurt. Dort wurden zwei Schüler positiv getestet. Die Nachverfolgung läuft.

Weil bei einer Erzieherin ein Positivtest erfolgt war, erteilte das Gesundheitsamt nun auch für Krippen-, Kita- und Hortkinder sowie das Personal mit Kontakten in Mehringen Quarantäneanordnungen.

Beim Kids e. V. in Biendorf  gab es einen Fall unter den Mitarbeitern. Mit der Quarantäneanordnung für Kinder einer Wohngruppe laufen die weiteren Ermittlungen. Gleiches gilt für die Kita „Am Gänsewinkel“ in Schönebeck, wo ebenfalls eine Mitarbeiterin positiv getestet worden war.

Im AMEOS-Klinikum in Bernburg werden derzeit drei Patienten intensivmedizinisch behandelt und beatmet. Ein Patient aus dem Salzlandkreis wird weiterhin intensivmedizinisch in Magdeburg behandelt. 

 

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Der Fachdienst Gesundheit des Salzlandkreises meldet am Mittwoch 40 Corona-Neuinfektionen seit dem Vortag. Tagesaktuell sind nunmehr 168 Personen im Salzlandkreis mit dem neuartigen Corona-Virus infiziert. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg wieder an, liegt heute bei 70.  

Das Infektionsgeschehen hat indes breite Bevölkerungsteile erreicht, besondere Schwerpunkte kristallisieren sich momentan nicht heraus.

Neue Meldungen kommen aus dem Schulbereich. In der Grundschule Mehringen wurde eine Klasse unter Quarantäne gestellt, nachdem dort ein positiver Fall bekannt wurde. Die Quarantäneanordnung gab es auch für eine Klasse der Kastanienschule Aschersleben. Hier war ein Lehrer positiv getestet worden.

Im IB-Kinderheim in Neu Königsaue gab es einen positiven Fall. Für die engen Kontaktpersonen wurde zunächst Quarantäne angeordnet. Betroffen ist auch eine Einrichtung des CJD in Schönebeck mit zwei positiven Fällen. Wo notwendig, wurde Quarantäne angeordnet. Weitere Tests erfolgen.    

Im AMEOS-Klinikum in Bernburg werden derzeit vier Patienten intensivmedizinisch behandelt und beatmet. 18 weitere Patienten befinden sich auf Normalstation. Ein Patient aus dem Salzlandkreis wird intensivmedizinisch in Magdeburg behandelt, ein anderer auf Normalstation.

Im Laufe des heutigen Tages wurde auch über einen neuen Todesfall im Zusammenhang mit Corona informiert. Es ist der vierte insgesamt im Salzlandkreis.

 

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Der Fachdienst Gesundheit des Salzlandkreises hat am Montag erneut 16 neue Corona-Infektionen gemeldet. Aktuell sind im Salzlandkreis 155 Personen am neuartigen Corona-Virus erkrankt. Der Inzidenzwert lag am Vormittag bei 64.

Neu gemeldet wurden dabei zwei Fälle von positiv getesteten Mitarbeitern im Staßfurter Gymnasium. Sie sowie für die vier Klassen-, Lern- bzw. Kursgruppen, zu denen Kontakt bestand, wurde vorsorglich häusliche Quarantäne angeordnet. Die Schüler sollen sich auf Symptome beobachten. Sollten Symptome auftreten, werden auch sie getestet.

Im Ameos-Klinikum Bernburg werden derzeit drei Patienten auf Grund einer Covid-19-Erkrankung intensivmedizinisch behandelt. Zwei weitere Patienten aus dem Salzlandkreis sind in Magdeburg untergebracht zur stationären Behandlung, einer davon ebenfalls auf Intensivstation.

 

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Die Landesstraße 65 führt durch Calbe. Jetzt müssen große LKW auf einem überwiegenden Teilstück der Ortsdurchfahrt nachts langsamer fahren, wenn sie Calbe passieren. Die Straßenverkehrsbehörde des Salzlandkreises erlässt nach umfassender Vorbereitung die Anordnung dazu.

Wie viele Fahrzeuge die Orte Calbe und auch Schwarz regelmäßig passieren, hatte die Landesstraßenbaubehörde (LSBB) im vergangenen und noch Anfang diesen Jahres neu zählen und daraufhin Schallberechnungen anstellen lassen. Die Ergebnisse wurden Grundlage zur Prüfung verkehrsorganisatorischer Maßnahmen, die erforderlich und geeignet wären, die Anwohner vor Abgasen und Straßenlärm zu schützen. Dafür hatte sich auch die Stadt Calbe (Saale) mit einem Antrag eingesetzt.

Die vorliegenden Lärmberechnungen der LSBB für die Ortsdurchfahrt der L 65 in Calbe (Saale) lassen ein Handeln geboten erscheinen, auch wenn zwischenzeitlich eine aktualisierte Lärmschutz-Richtlinie veröffentlicht wurde, die dabei noch keine Anwendung fand. Im Detail - und nicht allein deshalb -  muss für die einzelnen Bereiche sehr genau geprüft und verantwortlich abgewogen werden. Das hatte die Straßenverkehrsbehörde des Salzlandkreises getan und der übergeordneten Behörde beim Landesverwaltungsamt vorgeschlagen, da, wo es erforderlich ist, in den Nachtstunden eine Temporeduzierung für LKW ab 3,5 Tonnen auf 30 Kilometer je Stunde anzuordnen und so Lärm zu reduzieren. Mögliche Alternativen wie Verkehrslenkung, Verkehrsverbote oder Optimierung von Lichtsignalanlagen wären nicht möglich oder nicht erfolgversprechend.

Nunmehr erteilte das Landesverwaltungsamt als obere Straßenverkehrsbehörde seine Zustimmung. Die entsprechende Anordnung soll bis zu einer Neuberechnung nach den jüngsten Richtlinien für den Lärmschutz an Straßen und dann dauerhaften Entscheidung gelten. Im jenem Bereich der L 65 in Calbe, wo die angewendeten Lärmschutz-Richtwerte an Straßen überschritten werden, von der Magdeburger bis zur Nienburger Straße, wird von 22 bis 6 Uhr die zulässige Höchstgeschwindigkeit für LKW auf 30 Stundenkilometer begrenzt. Die zuständige Straßenmeisterei Atzendorf wird bis Freitag nächster Woche die entsprechenden Verkehrszeichen aufstellen.

In den übrigen Calbenser Bereichen und in der Ortsdurchfahrt Schwarz liegen keine Richtwertüberschreitungen vor, dort erfolgt keine Geschwindigkeitsreduzierung.

Der Fachdienst Gesundheit des Salzlandkreises hat am Mittwoch 26 neue Corona-Infektionen gemeldet. Damit sind im Salzlandkreis aktuell 159 Personen am neuartigen Corona-Virus erkrankt. Der Inzidenzwert lag am Vormittag bei 54,13.

Neu gemeldet wurde ein Corona-Fall aus der Stadtverwaltung in Calbe. Die Abstimmung zwischen Gesundheitsamt und Stadtverwaltung laufen zur Stunde noch. Zudem hat das Gesundheitsamt häusliche Quarantäne für weitere drei Klassen sowie Tests aller Lehrer der Berufsbildenden Schule I WEMA in Aschersleben angeordnet. Grund ist, dass eine weitere Schülerin positiv getestet wurde. Untersagt hat das Gesundheitsamt in diesem Zusammenhang, dass Schüler der Berufsbildenden Schule Praktika in verschiedenen Unternehmen absolvieren.

Aktuell werden 15 Personen auf Grund einer Covid-19-Erkrankung stationär behandelt, vier davon intensivmedizinisch.

 

 

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Der Fachdienst Gesundheit des Salzlandkreises hat am Dienstag sieben neue Corona-Infektionen gemeldet. Damit sind im Salzlandkreis aktuell 146 Personen am neuartigen Corona-Virus erkrankt. Der Inzidenzwert lag am Vormittag bei 58,9.

Bei den Neuinfektionen waren auch Schüler dabei. Der Fachdienst Gesundheit hat deswegen häusliche Quarantäne für Schüler zweier Klassen des IWK Aschersleben sowie mehrere Lehrer angeordnet. Alle sollen umgehend auf das Corona-Virus getestet werden. Hinzu gekommen ist auch ein weiterer Fall aus der Berufsbildenden Schule I WEMA in Aschersleben. Deshalb wurden für weitere Schüler und Lehrer häusliche Quarantäne und Tests angeordnet.

In zwei Altenpflegeheimen in Aschersleben und der Verbandsgemeinde Egelner Mulde  sind insgesamt zwei Mitarbeiter und mehrere Bewohner positiv getestet worden. Für die Mitarbeiter wurden Tests und  Quarantäne angeordnet. Die betroffenen Bewohner und deren nahes Umfeld wurde getestet bzw. es wurden Testungen angeordnet. Dazu teilte der Fachdienst weiter mit, dass die Hygienekonzepte umgesetzt worden sind. Die weiteren  Bewohner der betroffenen Einrichtungen werden nach der nationalen Teststrategie kurzfristig getestet.

Zudem sind drei Mitarbeiter des Ameos-Klinikums in Bernburg positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Auch hier erfolgte die Anordnung zur häuslichen Quarantäne.

Aktuell werden 15 Personen auf Grund einer Covid-19-Erkrankung stationär behandelt, vier davon intensivmedizinisch. Aktuell liegt eine häusliche Quarantäne für 1050 Personen im Salzlandkreis vor. Die Hotline des Gesundheitsamtes wurde heute bislang 240 Mal kontaktiert.

 

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Die Corona-Fallzahlen im Salzlandkreis steigen weiter. Der Fachdienst Gesundheit des Salzlandkreises meldete am Donnerstagvormittag 19 neue Fälle im Vergleich zum Vortrag. Der Inzidenzwert lag bei 67.  Zum aktuellen Geschehen: Das Gesundheitsamt hat entschieden, für zwei Klassen der Grundschule Ludwig Schneider in Schönebeck aufgrund einer positiv getesteten Mitarbeiterin häusliche Quarantäne anzuordnen. Zudem wurde für einen Mitarbeiter eines Trägers der freien Jugendhilfe und ein von ihm betreutes Kind aus der Kindertagesstätte Bussi Bär in Bernburg häusliche Quarantäne angeordnet. Daneben wurde eine weitere Person in der Gemeinschaftsunterkunft  im Teichweg in Bernburg positiv auf den Corona-Virus getestet.

 

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Das Gesundheitsamt des Salzlandkreises meldet seit gestern 36 weitere Infektionsfälle. Der Inzidenzwert für die letzten sieben Tage je 100.000 Einwohner liegt somit bei 73,76. Derzeit sind 199 Personen aktiv infiziert, mit 103 mehr als die Hälfte weiterhin schwerpunktmäßig im Raum Bernburg.

Leider war der Server für das Dashboard am heutigen Tag aufgrund einer technischen Störung für Außenstehende zeitweise nicht erreichbar. Betroffen war beispielsweise auch das RKI. Mittlerweile sind die Probleme wieder behoben.

 

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Die Lage im Salzlandkreis bleibt angespannt. Der Fachdienst Gesundheit des Salzlandkreises meldete erneut 16 Corona-Neuinfektionen seit Montag. Der Inzidenzwert liegt damit bei rund 63 und weiter über der kritischen Marke von 50.

Der lokale Schwerpunkt bestätigter Infektionen liegt weiterhin im Raum Bernburg, verteilt sich aber inzwischen weit unter der Bevölkerung. In dieser Situation Bildung und Schulunterricht aufrecht zu erhalten, bleibt ein vordringliches Anliegen. „Unsere Schulen benötigen Konzepte, damit ein möglicher Bildungsausfall verhindert werden kann“, wiederholt der Landrat. Er hatte mit Bildungsminister Tullner über Online-Angebote oder auch gestaffelte Unterrichtstage gesprochen, um den Schulbetrieb trotz der Corona-Fälle bei Schülern und auch Lehrern aufrecht zu erhalten.

Bekannt geworden war gestern, dass beispielsweise in der Grundschule Könnern Schüler und Hortnerinnen unter Quarantäne gesetzt werden mussten. Die Testergebnisse der Lehrerschaft liegen noch nicht vor. Im Carolinum Bernburg waren die Schüler der ganzen Jahrgangsstufe 12 unter Quarantäne gestellt worden. Weitere Meldungen über bestätigte Infektionen kamen aus der Berufsbildenden Schule „WEMA“ oder auch aus einer Berufsschule in Magdeburg. Daraus folgt, dass für elf Schüler aus dieser Berufsschule mit ihrem Wohnsitz im Salzlandkreis Quarantäne angeordnet wurde.

Neu gemeldet wurde heute ein neuer Fall am Gymnasium Schönebeck. Eine sechste Klasse mit 28 Schülern und zwei Lehrer musste daraufhin das Gesundheitsamt des Salzlandkreises in Quarantäne schicken. Die Schule hat einen Elternbrief mit umfassenden Informationen erhalten. 

Für die Pestalozzi-Förderschule Aschersleben hat ein Positivtest bei einer Integrationshelferin weitreichende Konsequenzen: Die gesamte Klasse in ihrer Betreuung steht nun unter Quarantäne, wie die Mitarbeiterin auch.

Weil mehrere Mitarbeiter des DRK Bernburg aus dem Salzlandkreis positiv getestet wurden, arbeiten die Verantwortlichen jetzt daran, den Rettungsdienst dennoch sicher fortzusetzen. Zwei Verwaltungsmitarbeiter stehen ebenfalls unter Quarantäne. Insgesamt 17 Kontakte wurden ebenfalls getestet. Als Infektionsursache wird der mehrmalige Transport einer erkrankten Person mit unzureichender Schutzausrüstung vermutet.

Auch beim Salzlandkreis muss nach einzelnen Infektionsfällen – beim Kreiswirtschaftsbetrieb, beim Jobcenter in Schönebeck und in der Kernverwaltung - die Arbeitsfähigkeit gewährleistet bleiben. Landrat Bauer und die Leiter der Betriebe organisieren die Abläufe so, dass persönliche Kontakte weitgehend eingeschränkt werden, mit Tele- oder gestaffelter Arbeit, räumlicher Trennung und Verzicht auf Dienstreisen. Zur Unterstützung des Gesundheitsamtes werden weitere Mitarbeiter anderer Bereiche bei Bedarf abgeordnet.

Der Lockdown light zwingt die Landkreisverwaltung, das Salzlandmuseum mindestens im Monat November für den Besucherverkehr geschlossen zu halten. Die Museumsmitarbeiter sind aber vor Ort und insofern erreichbar.

Die Belastung ist für alle so groß wie der Informationsbedarf angesichts der Pandemielage. Großer Andrang, verbunden mit Warteschlangen, herrschte gestern im gemeinsamen Test- und Fieberzentrum von Salzlandkreis und Ameos auf dem Gelände des Gesundheitsamtes in Bernburg-Roschwitz, Thomas-Müntzer-Str. 41. Rund 260 Personen wollten sich bis zum Abend testen lassen, viele, um für sich momentane Gewissheit zu erlangen.

Die Landkreisverwaltung bittet angesichts dieser Erfahrung dringend um Beachtung und Verständnis, dass das Angebot zielführend und sicher genutzt werden muss. Auch sind große Menschenansammlungen und daraus resultierende mögliche Ansteckungen unbedingt zu vermeiden.

Das Fieberzentrum in Bernburg steht symptomatischen Personen offen, die bei ihrem Hausarzt keinen schnellen Termin erhalten.

Von Montag bis Freitag, 13 bis 16 Uhr, gibt es ärztliche Beratung.

Darüber hinaus können in Absprache mit dem Gesundheitsamt Tests durchgeführt werden.

Die Fieberambulanz des Hausarztteams unter Dr. Robin John in Schönebeck, Breiteweg 4, arbeitet ausschließlich mit Terminvergaben für Patienten.

Entlastung wird derweil auch aus Aschersleben angekündigt. Die Stadt teilt mit, dass ab Mittwoch, 4. November, das Corona-Testzentrum in der Güstener Straße 11 wieder eröffnet. Unter Leitung von Dr. med. Norbert Jahn unterstützen weitere angesiedelte Ärzte und deren Personal das Vorhaben und decken die Sprechzeiten in Aschersleben ab: Montag, Mittwoch und Freitag von 14 bis 16 Uhr. Ein Termin ist im Vorfeld mit dem jeweiligen Hausarzt abzustimmen. Das Testzentrum in Aschersleben ist telefonisch unter der Nummer 03473 9137177 erreichbar.

 

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Die Corona-Fallzahlen sind im Salzlandkreis auch zu Wochenbeginn weiter gestiegen. Der Fachdienst Gesundheit des Salzlandkreises meldete am Montagvormittag 16 neue Fälle. Der Inzidenzwert stieg damit auf 71,11.

Registriert worden sind dabei erneut positive Testergebnisse von Kindern, Schülern und Lehrern. So hat das Gesundheitsamt aufgrund mehrerer positiv getesteter Schüler für die gesamte zwölfte Jahrgangsstufe des Gymnasiums Carolinum in Bernburg vorsorglich häusliche Quarantäne angeordnet.

Daneben wurden positive Testergebnisse von Schülern der Förderschulen „Otto Dorn“ und „Lebensweg“ in Bernburg und der Berufsbildende Schulen I des Salzlandkreises „WEMA“  in Aschersleben gemeldet. Der Fachdienst Gesundheit entschied, dass für die jeweiligen Klassen sowie die entsprechenden Lehrer häusliche Quarantäne anzuordnen ist. Weiterhin wurde eine Lehrerin der Freien Sekundarschule in Güsten positiv getestet. Schüler müssen allerdings nicht in häusliche Quarantäne, weil es keinen Kontakt zu der Lehrerin gab.

Aufgrund der wiederkehrenden Corona-Meldungen aus den Kindertagesstätten und Schulen sprach Markus Bauer mit dem für die Schulen zuständigen Bildungsminister Marco Tullner über Möglichkeiten, den Schulbetrieb trotz der Corona-Fälle bei Schülern und auch Lehrern so gut es geht aufrecht zu erhalten. „Unsere Schulen benötigen Konzepte, damit ein möglicher Bildungsausfall verhindert werden kann“, sagt der Landrat. Denkbar seien sowohl Online-Angebote als auch gestaffelte Unterrichtstage.

Einen Corona-Fall gab es auch in der Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete im Teichweg in Bernburg. Die positiv getestete Person wurde isoliert und weitere Tests veranlasst.

Drei weitere Corona-Fälle gibt es auch beim Salzlandkreis. So wurden zwei weitere Mitarbeiter des Jobcenters in Schönebeck ebenfalls positiv getestet. Daneben gibt es auch einen weiteren Mitarbeiter des Kreiswirtschaftsbetriebs.

Weiterhin hat sich der Landrat zur Umsetzung der Landesvorgaben in einer Webkonferenz noch einmal mit den Hauptverwaltungsbeamten im Salzlandkreis verständigt. Der Landrat sagte, unsere Ordnungsbehörden werden gemeinsame Kontrollen durchführen und wenn nötig auch Bußgeldverfahren eröffnen. Er erneuerte in diesem Zusammenhang seinen Appell an die Bürgerinnen und Bürger im Salzlandkreis, die allgemein bekannten Vorgaben einzuhalten.

Die Kreisverwaltung hat entschieden, den für den morgigen Dienstag angesetzten Unterausschuss Jugendhilfeplanung abzusagen. Zudem sollen die Tagesordnungspunkte aus den nicht beschließenden Ausschüssen im Kreisausschuss behandelt werden. Landrat Markus Bauer sagt dazu, das öffentliche Leben müsse trotz der Einschränkungen weitergehen. Deshalb werde die Kreisverwaltung die Voraussetzung dafür schaffen, dass die Kreistagsmitglieder Beschlüsse im Dezember fassen können.

Außer Kraft getreten ist wie angekündigt die Allgemeinverfügung des Salzlandkreises am Montag 0 Uhr. Alle Vorgaben zum Infektionsschutz befinden sich in der aktualisierten Eindämmungsverordnung der Landesregierung

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Unter der Leitung von Dr. med. Norbert Jahn wird aktuell an der Wiedereröffnung des Corona-Testzentrums in Aschersleben, Güstener Straße 11, gearbeitet. Weitere angesiedelte Ärzte und deren Personal unterstützen das Vorhaben und decken die Sprechzeiten personell ab. Das Testzentrum ist ab Mittwoch, 4. November, wie folgt geöffnet: Montag, Mittwoch und Freitag von 14 bis 16 Uhr. Ein Termin ist im Vorfeld mit dem jeweiligen Hausarzt abzustimmen. Das Testzentrum ist telefonisch unter der Nummer 03473/9137177 erreichbar.

 

 

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Aufgrund eines positiv auf den Corona-Virus getesteten Kindes in der Grundschule in Könnern hat das zuständige Gesundheitsamt entschieden, die Schule vorläufig zu schließen. „Uns ist die Entscheidung nicht leicht gefallen. Da aber das positiv getestete Kind bis zuletzt morgens im Hort betreut worden ist, können wir eine klassen- und jahrgangsübergreifende Ansteckung derzeit nicht ausschließen“, erklärte Amtsärztin DM Heike Leonhardt. Für die 171 Schülerinnen und Schüler der Grundschule in Könnern erlässt das Gesundheitsamt vorsorglich häusliche Quarantäne. Zudem sollen Tests erfolgen, sofern sich Krankheitsanzeichen entwickeln.

Nicht komplett geschlossen wird dagegen das Gymnasium in Calbe. Dort wurde eine Schülerin aus den älteren Jahrgängen positiv auf Covid-19 getestet. Vorsorglich häusliche Quarantäne ordnete das Gesundheitsamt für alle Schüler der Klasse sowie  weitere Schüler an. Betroffen sind insgesamt 33 Schüler sowie mehrere Lehrer. „Wir gehen davon aus, dass der Kontakt mit anderen Klassen der Klassenstufe sowie der anderen Jahrgänge nicht so intensiv war wie an der Grundschule in Könnern“, begründete Amtsärztin DM Heike Leonhardt die Entscheidung. Sie betont, man müsse stets die Verhältnismäßigkeit berücksichtigen.

Bekannt wurde am späten Vormittag auch der Fall einer positiv getesteten Erzieherin in der Kindertagesstätte „Löwenzahn“ in Bernburg. Die Amtsärztin ordnete daraufhin für alle Kinder sowie die Erzieherinnen ebenfalls zwei Wochen häusliche Quarantäne an. Die Eltern wurden dankenswerter Weise direkt von der Einrichtung informiert. Das Gesundheitsamt wird in den nächsten Tagen Termine für Tests vergeben. In zweiwöchige Quarantäne müssen sich auch Kinder und Mitarbeiter des Kinderheims St. Johannis in Bernburg begeben, nachdem dort ein Corona-Fall registriert worden war.

Kein Ermessen hatte das Gesundheitsamt in Hecklingen. Für 19 Mitarbeiter der dortigen Stadtverwaltung hat Amtsärztin DM Heike Leonhardt auf Grundlage der vorliegenden Kontaktlisten und Beschreibungen häusliche Quarantäne für die nächsten zwei Wochen anordnen müssen. Eine Mitarbeiterin war Anfang der Woche getestet worden. Sie ging den Angaben zufolge trotz Krankheitssymptomen bis zum Vorliegen des positiven Ergebnisses weiterhin ihrer Arbeit nach. Nicht in häusliche Quarantäne begeben müssen sich indes vier Mitarbeiter, die nicht im Dienst waren, sowie Stadtratsmitglieder, die in dieser Woche in der Verwaltung Termine hatten.

Nachmeldung vom Donnerstag: Bereits gestern wurde auch eine Schülerin von der Pestalozzi-Schule in Staßfurt über ihr positives Testergebnis informiert. Alle notwendigen Schritte wurden danach eingeleitet.

Wichtige Fragen und Antworten finden die betroffenen Eltern von Kindern aus Kindertagesstätten und Schulen demnächst zusammengefasst auf der Corona-Sonderseite des Salzlandkreises unter der Rubrik FAQ. Landrat Markus Bauer sagt dazu: „Wir wollen gemeinsam mit den Städten und Gemeinden in dieser Situation beispielgebend allen zur Seite stehen.“

Auch Mitarbeiter*innen des Salzlandkreises bleiben vom Corona-Virus nicht verschont. So meldete der Kreiswirtschaftsbetrieb des Salzlandkreises am heutigen Freitag ebenfalls einen auf das Corona-Virus positiv getesteten Mitarbeiter. Betriebsleiter Ralf Felgenträger informierte dazu, dass man aktuell das weitere Vorgehen mit dem Gesundheitsamt abstimmt. Der Kreiswirtschaftsbetrieb betont, die Müllentsorgung soll auch in der nächsten Woche abgesichert werden. Stand jetzt werden die Wertstoffhöfe im Salzlandkreis trotz des Lockdowns geöffnet bleiben. Hintergrund sind die mittlerweile neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Verbreitung des Virus. Ralf Felgenträger verweist jedoch darauf, dass Kontakte bei der Wertstoffabgabe auf ein Minimum reduziert werden sollen. Er ruft dazu auf, die Möglichkeit der bargeldlosen Zahlung zu nutzen. Die entsprechende Technik steht beim Kreiswirtschaftsbetrieb schon seit einiger Zeit zur Verfügung. 

Beim Jobcenter des Salzlandkreises wurden in den vergangenen Tagen insgesamt sechs Mitarbeiter positiv auf den Corona-Virus getestet. Deshalb hat Betriebsleiter Thomas Holz entschieden, dass insbesondere am Standort Schönebeck persönliche Kontakte zu Kunden nur noch in dringenden Notfällen stattfinden dürfen. An den anderen Standorten des Jobcenters bleiben etwa Beratungsgespräche nach vorheriger Terminanmeldung sowie unter besonderen Schutzvorkehrungen möglich. „Wir sind weiterhin arbeitsfähig“, sagt Thomas Holz. Er bezieht sich damit insbesondere auf die pünktliche und korrekte Leistungsauszahlung.

Auch innerhalb der Kernverwaltung wurde eine Mitarbeiterin positiv auf den Corona-Virus getestet. Sie befindet sich in häuslicher Isolation. Die Tests ihrer unmittelbaren Kolleginnen und Kollegen fielen negativ aus. Landrat Markus Bauer betont, man habe bereits vor Wochen alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sensibilisiert, ausreichend Abstand zu den Kolleginnen und Kollegen zu halten, persönliche Beratungen wo es geht zu vermeiden und auf den Fluren Mund-Nasen-Bedeckungen zu tragen. Zudem gewähre man allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit der Möglichkeit von Telearbeit mehr Flexibilität.

Als Vorsichtsmaßnahme hat der Salzlandkreis unterdessen verschiedene geplante Veranstaltungen in den nächsten Tagen und Wochen abgesagt. So findet die für den 5. November beginnende Schalom-Woche in Schönebeck nicht statt. Darüber informierte der zuständige Arbeitskreis. Alle innerhalb der Aktionswoche geplanten Veranstaltungen sollen nächstes Jahr im November nachgeholt werden. „Wir bedauern die Absage, wollen angesichts steigender Fallzahlen aber kein Risiko eingehen“, begründet Gleichstellungsbeauftragte Astrid Müller vom Salzlandkreis. Die geplante Mondscheinführung sowie die Veranstaltung zu Halloween am Ringheiligtum finden ebenfalls nicht statt, wie die zuständige Stabsstellenleiterin Petra Czuratis informierte. Die Führungen am heutigen Freitag und morgigen Samstag können unter Einhaltung aller Hygiene- und Abstandsbestimmung stattfinden.

Vorgeschrieben bleibt eine Mund-Nasen-Bedeckung ab kommender Woche überall dort, wo die Mindestabstände von 1,50 Meter nicht eingehalten werden können. Die Allgemeinverfügung des Salzlandkreises wird mit Inkrafttreten der neuen Eindämmungsverordnung der Landesregierung zwar aufgehoben. Diese Vorgabe findet sich zugleich aber auch in der aktualisierten Fassung der Eindämmungsverordnung. Von einer Allgemeinverfügung mit weitergehenden Vorgaben zum Schutz der Bürger im Salzlandkreis sieht der Landrat unterdessen ab.

 

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Auch am Donnerstag gab es weitere Corona-Fälle im Salzlandkreis. Der Inzidenzwert lag am Vormittag bei 49,35. Im Laufe des Tages erreichten das zuständige Gesundheitsamt weitere positive Testergebnisse – unter anderem von Kindergarten- und Schulkindern aus Könnern, Calbe, Bernburg und Staßfurt. Alle notwendigen Maßnahmen wurden umgehend veranlasst. Zur genauen Situation kann der Salzlandkreis aufgrund der noch nicht abgeschlossenen Bearbeitung derzeit keine Details nennen.

Aktuell geht die Kreisverwaltung aufgrund der vorliegenden Erkenntnisse jedoch davon aus, dass am morgigen Freitag der Inzidenzwert von 50 überschritten wird. Landrat Markus Bauer erklärt dazu, dass er in Erwartung der neuen Fassung der Eindämmungsverordnung der Landesregierung jedoch keine weitere Allgemeinverfügung mit weiteren Einschränkungen für den Salzlandkreis erlassen wird. Vielmehr wird sich der Salzlandkreis auf die Umsetzung der von der Landesregierung erlassenen Regelungen ab kommenden Montag vorbereiten. Dazu ist unter anderem eine Telefonkonferenz mit den Oberbürgermeistern und Bürgermeistern geplant.

Bereits am heutigen Donnerstag teilte der Landrat den Hauptverwaltungsbeamten im Salzlandkreis mit, dass er bis zuletzt gehofft hatte, „dass so einschneidende Maßnahmen nicht noch einmal nötig werden“. Aufgrund der getroffenen Entscheidungen von Bund und Ländern müsse nun Priorität haben, den Betrieb von Kindertagesstätten und Schulen zu gewährleisten und die Wirtschaft so gut es gut zu schützen. In diesem Zusammenhang kündigte der Landrat an, die Hotline für Firmen wieder zu schalten. „Wir wollen insbesondere denen klare Wege aufzeigen, die ansonsten nicht allzu oft mit der Bürokratie zu tun haben.“

Zugleich schwört Markus Bauer alle Bürgerinnen und Bürger auf harte Wochen ein. „Wir können unser Leben leider nicht so individuell gestalten wie sonst. Wir sollten uns allerdings die Perspektive bewahren auf eine Zeit ohne Kontaktbeschränkungen; auf eine Zeit, wenn die Kultur wieder unser Leben bereichert und die Gaststätten wieder öffnen.“ Das könne sei kurzfristig jedoch nur der Fall, wenn das Virus soweit zurückgedrängt ist, „dass unsere Gesundheitsbehörden wieder die Kontrolle gewinnen“. Das war zuletzt aufgrund der stark steigenden Fallzahlen nur noch sehr schwer möglich – trotz Personalaufstockung und klarer Aufgabenzuteilung.

Der Landrat bekräftigte seinen in den vergangenen Tagen immer wieder vorgebrachten Appell, dass alle gefordert sind, die Vorgaben so gut wie möglich umzusetzen. „Wir schaffen das nur gemeinsam.“

Zuletzt noch eine erste Erfahrung zum Fieberzentrum: Die ersten beiden Tage liefen sehr geordnet ab. Allerdings stellte der zuständige Fachdienst fest, dass viele asymptomatische Patienten sich testen ließen. Deshalb noch einmal die Bitte: Das Fieberzentrum steht von 13 bis 16 Uhr für Patienten mit Symptomen zur Verfügung. Ansonsten sind niedergelassene Ärzte erster Ansprechpartner bzw. die Hotline der Kassenärztlichen Vereinigung.

 

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Bei 47 liegt am Mittwoch der Inzidenzwert im Salzlandkreis, der Corona-Warnwert neuer Infektionen je 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. Landrat Markus Bauer hat eine neue Allgemeinverfügung mit weiteren Schutzmaßnahmen vorbereitet für den Moment, da der Schwellenwert von 50 überschritten wird. Sobald es erforderlich ist, treten weitere Regelungen für den Salzlandkreis in Kraft und werden auch auf der Homepage veröffentlicht.

Wieder gab es 18 neue, bestätigte Fälle seit dem Vortag, meldet das Gesundheitsamt, allein 17 davon in der Kreisstadt. Bernburg muss als lokaler Hotspot angesehen werden, mit aktuell 68 von landkreisweit insgesamt 142 aktiven Fällen.

Bekannt wurde beispielsweise ein verstärktes Ausbruchsgeschehen in der Lebenshilfe Bernburg. Bei bisher 18 Werkstattbeschäftigten und Betreuern gab es zuletzt positive Testergebnisse, die sich auch auswirken bis in das jeweilige Wohn- und Familienumfeld. Weitere Tests stehen aus. Parallel klären jetzt Gesundheitsamt und Lebenshilfe das erforderliche Vorgehen.

Betroffen ist auch das Jobcenter am Standort Schönebeck. Dort sind zwei Mitarbeiter positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Ihre Kontaktpersonen wurden informiert und kontaktieren vorsorglich ihren Arzt zur Klärung des weiteren Vorgehens.
Das Jobcenter Salzlandkreis führt weiterhin persönliche Beratungen durch, informiert Betriebsleiter Thomas Holz. Wie bereits seit März ist eine vorherige Terminabsprache notwendig. Gleichzeitig bittet er um Verständnis, wenn einzelne, persönliche Gesprächstermine aufgrund der aktuellen Situation verschoben werden müssen.
Zugleich ist das Jobcenter verstärkt in der Beratung der Leistungsberechtigten per Mail und Telefon tätig.

256 Anrufer kontaktierten währenddessen am gestrigen Dienstag die Hotline im Salzlandkreis. Auch hier wird ein deutlicher Anstieg erkennbar.

Erste Antwort auf typische Fragen zur Corona-Lage finden sich deshalb schon auf der Homepage, um die Leitungen für die individuellen Absprachen möglichst freizuhalten. Darauf möchte die Kreisverwaltung alle Bürgerinnen und Bürger nochmals hinweisen und bittet, diesen Service auch zu nutzen. Die sogenannten FAQ und alle wichtigen Links werden derzeit angepasst und aktualisiert. Sollte es dennoch zu Verzögerungen kommen, wirbt die Kreisverwaltung um kurzzeitig Geduld und Verständnis.
Tägliche Veränderungen und Fallzahlen für den Salzlandkreis und seine Kommunen werden weiterhin auf dem Dashboard abgebildet. Auch hier wird im Hintergrund daran gearbeitet, die Meldeketten zu automatisieren, so dass alle schnell und verlässlich informiert sind.

 

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„Mit großer Freude“ informiert Julia Klöckner, die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, per Brief den Landrat im Salzlandkreis über eine Soforthilfe in seine Region. Diese Freude liegt auch ganz auf der Seite von Markus Bauer.

Denn die Tafel Schönebeck des AWO-Kreisverbands erhält für ihre Initiative „Kontaktarme Ausgaben und Schulungen“ eine Förderung von knapp 3.000 Euro, teilt ihm die Ministerin mit. Das Geld wird über eine Sondermaßnahme bereitgestellt zur Stärkung des Ehrenamts und Sicherung der Versorgung.

„Diese Hilfe kommt zur rechten Zeit“, kommentiert der Landrat die erfreuliche Nachricht aus Berlin. Denn er kennt die engen finanziellen Zwänge in den Vereinen. „Das Geld für die Schönebecker Tafel nutzt am Ende gleich tausend Salzländern. Und zwar jenen, die unsere besondere Hilfe brauchen.“ Er sagt: „Die Arbeit von AWO-Geschäftsführerin Ines Grimm-Hübner und ihrer Mitstreiterinnen wird wertgeschätzt. Das finde ich richtig und wichtig. Dafür sind wir vor Ort dankbar. Weil es eine monetäre und moralische Zuwendung für das Ehrenamt darstellt, für Menschen, die für andere da sind. Ehrenamt gewinnt in der jetzigen Ausnahmesituation noch größere Bedeutung für den Zusammenhalt der Gesellschaft.“  

Insbesondere die ehrenamtlichen Nachbarschaftshilfen und Nahversorgungsinitiativen im ländlichen Raum litten unter der Corona-Krise und ihren Folgen, weiß man auch im Bundesministerium: „Die andauernden Kontaktbeschränkungen führen – auch weiterhin – zu erheblichen Einschränkungen und Kosten. Alleine können die Vereine und Initiativen diese finanzielle Mehrbelastung nicht abfedern.“

Die Tafel Schönebeck, die in der Stadt und der Region Calbe, Barby, Biere und Groß Rosenburg inzwischen nach eigenen Angaben rund 960 hilfsbedürftige, ältere und ärmere Menschen mit Lebensmitteln versorgt, muss nachrüsten, will Kontakte vermeiden, um die aufgebaute Nähe nicht zu gefährden. Tafelbesucher und Mitarbeiter müssen geschützt werden mit ausreichend Desinfektionsmittel, Schutzmasken, Handschuhen und weiterer Ausstattung. Denn die Lebensmittelausgabe soll möglichst kontaktarm und im Freien gewährleistet werden. Für die Kommunikation der Mitarbeiter untereinander, für digitalen fachlichen Austausch, Schulungen und Webinare fehlt technische Ausrüstung. Sobald die AWO in Schönebeck über den Zuwendungsbescheid verfügt, kann sie auf das Geld zugreifen und es für ihre Arbeit einsetzen.

In Anbetracht weiter steigender Infektionszahlen auch im Salzlandkreis - am heutigen Dienstag werden 13 neue Fälle seit der letzten Aktualisierung gemeldet - wird es in den kommenden Tagen und Wochen entscheidend sein, wie die Vorgaben der Allgemeinverfügung umgesetzt werden. Seit heute gilt die regionale Anordnung zum Schutz der Bevölkerung, zunächst bis zum Ablauf des 15. November. Der Corona-Warnwert von 35 neuen Fällen je 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche war erstmals überschritten worden und liegt derzeit bei 41. „Die Lage gestaltet sich gerade sehr dynamisch und differenziert“, erklärt Landrat Markus Bauer.   

Im Salzlandkreis ist nun grundsätzlich immer dann eine Maske zu tragen, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, auch im öffentlichen Raum. Begrenzt werden zudem die zulässigen Teilnehmerzahlen öffentlicher wie privater Veranstaltungen. Gerade private Feiern können beitragen, das Virus unwissentlich zu verbreiten. Das zeigen die Erfahrungen des Gesundheitsamtes. Der Landrat betont in dem Zusammenhang, es tue ihm leid, Feiern einschränken zu müssen. Priorität habe jedoch der Gesundheitsschutz der Bevölkerung. Er weist wiederholt darauf hin, dass jeder Bürger die Verantwortung auch für andere trägt: für seine Familie, Freunde und Bekannte. „Ich appelliere an die Vernunft und Rücksichtnahme. Wir können die Herausforderungen nur gemeinsam bewältigen, wenn die Vorgaben umgesetzt werden.“

Dieser Rat bezieht sich auch auf das bevorstehende Halloween-Wochenende. Umzüge der Kinder von Haus zu Haus und Partys sind mittlerweile zu einer schönen Tradition geworden, ebenso wie Karnevalsveranstaltungen oder Weihnachtsmärkte. Der Landrat sagt jedoch: „Eltern sollten mit Blick auf die aktuelle Lage mit Augenmaß entscheiden und überlegen, wie unsere Kinder die Tradition bewahren und kreative Alternativen finden.“ Er betont, staatliche Verbote gäbe es nicht, es bleibe eine individuelle Entscheidung. Gleichwohl seien die generellen Hygiene-Regeln und damit einhergehend die dringenden Empfehlungen zu berücksichtigen, zu vermeiden, was die Gesundheit unnötig gefährdet.

Wie angekündigt, geht morgen das Fieberzentrum in Zusammenarbeit mit Ameos in Bernburg-Roschwitz, Thomas-Müntzer-Straße 41, wieder in Betrieb. Dort gibt es neben der Testmöglichkeit speziell für Patienten mit Symptomen auch ärztlichen Rat – und bei Bedarf Rezept bzw. einen Krankenschein. „Der Salzlandkreis schafft ein zusätzliches Angebot und entlastet die Hausärzte der Region“, sagt der Landrat. Geöffnet ist das Fieberzentrum montags bis freitags von 13 bis 16 Uhr. 

Das neu eingeführte Dashboard bildet darüber hinaus aktuelle Fallzahlen des Tages sowie den Inzidenzwert ab und verwendet das bundesweite Ampelsystem. Weil es hier anfänglich in Teilen zu Unstimmigkeiten kam durch manuelle Eingaben, wird das System jetzt umgestellt und automatisiert. Der Salzlandkreis bedauert die entstandenen Abweichungen und bedankt sich für alle aufmerksamen Hinweise von außen. Diese Meldungen zeigen gleichsam, wie groß das Interesse der Bevölkerung an sicheren Basisdaten ist. Über 54 000 Zugriffe auf das Dashboard registrierte der Salzlandkreis mit Inbetriebnahme.

 

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Angesichts weiter steigender Corona-Fallzahlen wird der Salzlandkreis ab kommendem Mittwoch [korrigiert am 26.10.] das Fieberzentrum in Zusammenarbeit mit dem Klinikbetreiber Ameos wieder in Betrieb nehmen. Zudem werden drei Teams des Fachdienstes Gesundheit flächendeckend Tests nach den Vorgaben des Gesundheitsministeriums im Salzlandkreis durchführen. Darauf machte Landrat Markus Bauer im Rahmen einer Pressekonferenz am Freitag im Landratsamt in Bernburg aufmerksam. „Wir haben es nach Ferienende verstärkt mit Reiserückkehrern zu tun. Außerdem beginnt am Montag wieder der Schulalltag“, sagte der Landrat.

Die Kreisverwaltung rechnet mit weiteren Infektionen. Am Freitag waren bis zum Mittag lediglich zwei neue Fälle hinzugekommen. Die Zahl der aktuell an Covid-19 erkrankten Personen im Salzlandkreis beträgt damit 90.

Sollte der Inzidenzwert aufgrund weiter steigender Fallzahlen auf über 35 steigen, wird der Landrat umgehend eine Allgemeinverfügung zum Schutz der Bevölkerung erlassen. Damit treten dann nach den Beschlüssen von Bund und Ländern weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens in Kraft. Der Landrat erklärte dazu, man werde - ähnlich wie in anderen Landkreisen bereits geschehen – zunächst die Teilnehmerzahlen bei privaten und öffentlichen Veranstaltungen begrenzen. Eine allgemeine Maskenpflicht im öffentlichen Raum sei jedoch ebenso wenig zum aktuellen Stand vorgesehen wie eine Sperrstunde. „Wir wollen die Balance wahren“, sagte Markus Bauer.

In diesem Zusammenhang erneuerte der Landrat seinen Appell an alle Bürger im Salzlandkreis. „Wir müssen der Ausbreitung des Virus‘ gemeinsam entgegenwirken. Dabei trägt jeder einzelne von uns Verantwortung.“ Priorität habe, den Betrieb von Kindertagesstätten und Schulen zu gewährleisten. Daneben sei der Schutz der hiesigen Firmen von großer Bedeutung. Es gelten die allgemeinen Verhaltensregeln: Abstand halten, wo notwendig Maske tragen, strenge Hygiene und regelmäßiges Lüften von Räumen. Die Corona-Warn-App stellt ein nützliches Mittel bei der Kontaktverfolgung dar. „Eine Allgemeinverfügung ist ein scharfes Schwert und kann nur die Ultima Ratio darstellen“, so der Landrat. Es sei besser, den Empfehlungen zu folgen.

 

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Das Corona-Virus breitet sich im Salzlandkreis weiter aus. Der zuständige Fachdienst Gesundheit hat bis Donnerstagnachmittag 16 neue Infektionen registriert. Insgesamt gibt es aktuell 88 Corona-Infizierte im Salzlandkreis. Der Inzidenzwert liegt bei 32,9 und damit knapp unter der kritischen Schwelle in Bezug auf die Beschlüsse von Bund und Länder zur Bekämpfung der Corona-Pandemie. Der Inzidenzwert beschreibt einen Sieben-Tage-Trend bei Corona-Neuinfektionen. Liegt der Wert bei mehr als 35 pro 100.000 Einwohner treten weitere Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung in Kraft. 

Landrat Markus Bauer richtet deshalb seinen eindringlichen Appell an die Bürger im Salzlandkreis. „Die vergangenen Tage haben gezeigt, dass sich das Virus im gesamten Landkreis befindet. Die Gefahr ist groß, sich unwissentlich anzustecken und es weiter zu verbreiten.“ Wichtig sei daher weiterhin, sich an die bekannten Regeln zu halten. Dazu gehören Abstand halten, wo nötig Maske tragen, eine strikte Hygiene und regelmäßiges Lüften von Räumen. Dazu sollte zur Kontaktverfolg auch die Corona-Warn-App genutzt werden.

Markus Bauer sagt, ein weiterer starker Anstieg der Fallzahlen führt zu Einschränkungen des öffentlichen Lebens, wie sie in anderen Teilen Deutschlands bereits Realität sind. Das müsse mit Blick auf einen durchgehenden Betrieb von Kindertagesstätten, Schulen und auch zum Schutz der hiesigen Wirtschaft so gut es geht verhindert werden. „Jeder trägt mit seinem Handeln die Verantwortung dafür, dass wir diese außergewöhnliche Situation meistern können. Das schaffen wir nur gemeinsam.“

Markus Bauer bittet in diesem Zusammenhang die Bürger darum, genau zu prüfen, ob Veranstaltungen wie private Feiern unter den aktuellen Bedingungen unbedingt notwendig sind. Hintergrund ist die Erfahrung des Fachdienstes Gesundheit in den vergangenen Wochen. So steht mittlerweile fest, dass gerade private Veranstaltungen zu den größten Infektionstreibern im Salzlandkreis gehören.

 

 

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Der Salzlandkreis rüstet sich: Bei der Freischaltung seines Dashboards am Montagnachmittag auf der Homepage steht die Corona-Ampel auf Grün. Noch. Der ausschlaggebende Sieben-Tage-Wert der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in der Region liegt bei 19. Und damit unter der Grenze, bei der weitreichendere Maßnahmen zur Eindämmung des Virus erforderlich werden. Täglich kann sich das ändern.

„Just in time. Kommunikation aus erster Hand ist die Basis, mit der wir die Menschen im Landkreis, unsere Städte und Gemeinden, aber auch die Ärzte, alle Einrichtungen und Unternehmer informieren und sensibilisieren“, begründet Landrat Bauer die neue technische Einrichtung des Dashboards. Eine Software, die auch das Robert-Koch-Institut nutzt, wurde beschafft, um tagesaktuell, auch am Wochenende, und datensicher die Entwicklungen abzubilden. Das bieten derzeit nur einzelne Landkreise oder kreisfreie Städte bundesweit, in Sachsen-Anhalt sonst keiner. Das Dashboard sattelt auf das Geoinformationssystem, das der Salzlandkreis als „smart Region“ gerade in seiner IT-Verwaltungsstruktur aufbaut, materiell-technisch und personell. Aber die Corona-Pandemie machte es innerhalb kürzester Zeit möglich, schon sofort einen Vorteil der zukunftsweisenden Technologie zu nutzen. Dazu wurde die Datenübergabe der Meldeketten innerhalb der Verwaltung analysiert, neu angepasst und optimiert. Die Daten selber mussten für die Verwendung im neuen Geoinformationssystem aufbereitetet wurden. Seit gestern stellt das Dashboard sie anschaulich dar. Es ist im Internet allen frei zugänglich. 

Zudem beantwortet ein FAQ auf der Homepage häufig gestellte Fragen und entlastet die wieder aufgestockten Hotline-Mitarbeiter bestenfalls soweit, dass sie auf Anrufer mit ganz speziellen Anliegen besser eingehen können. Das Gesundheitsamt kann seiner ersten Aufgabe beim Infektionsschutz nachkommen und arbeitet mit wichtigen Partnern. Das Bernburger Zentrallabor der Ameos-Kliniken im Salzlandkreis gewährleistet schnellste Ergebnisse, teils sogar unter 24 Stunden, und kann täglich mehrere tausend Testeinheiten bearbeiten.

Schnelligkeit, Bürgerbeteiligung und Datenschutz – darauf wird es dringend ankommen, um die Region weitgehend zu schützen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus und alle drohenden Folgen.

„Wir sind strategisch auf die kommenden Wochen und Monate vorbereitet. Wenn es die Situation erfordert, greifen weitere Maßnahmen aus unseren Teilplänen. Wir stellen alle notwendigen Ressourcen und Kapazitäten umgehend zur Verfügung, aber mitmachen muss jeder“, wendet sich Landrat Markus Bauer zum Wochenstart bei einer Pressekonferenz an seine Salzländer Bürgerinnen und Bürger und die Unternehmen und Einrichtungen. Denn seit Freitag waren seinem Gesundheitsamt 31 neue Fälle gemeldet worden. Am Montag sind tagesaktuell 56 Personen nachweislich mit dem Virus infiziert. Eine erste Kita musste geschlossen werden in der Kreisstadt, weil dort drei Erzieherinnen betroffen sind. Das Landkreis-Testteam nahm die Abstriche bei den 75 Kindern und weiteren 31 Krippenkindern einer anderen Einrichtung in der Saalestadt Alsleben. Auch da gab es eine Fall unterm Personal. Wenn spätestens morgen die Ergebnisse vorliegen, heißt es, weiter ganz schnell sein.

„Ich appelliere dringend an alle: Angst ist kein guter Ratgeber. Aber wir müssen der Situation mit Respekt und höchster Aufmerksamkeit entgegentreten“, bringt der Landrat sein Anliegen auf den Punkt. Reisen, private Feiern und überall, wo größere Gruppen zusammenkommen, dort zeigen sich dieser Tage die sensiblen Bereiche. „Gerade sind Ferien, aber wir wollen und müssen Bildung gewährleisten und unsere Schulen schützen, wie auch die Pflegeeinrichtungen oder die Betriebe. Regeln akzeptieren und einhalten.“ Abstand, Masken, Hygiene, Lüften und die Warn-App – der Salzlandkreis jedenfalls zeigt sich professionell gerüstet.

 

 

 

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Der Salzlandkreis stellt sich auf ein weiter zunehmendes Infektionsgeschehen in den kommenden Tagen und Wochen ein. Der Fachdienst Gesundheit meldete allein am Freitagmittag neun neue Personen, die sich nachweislich mit dem neuartigen Corona-Virus infiziert haben. In zwei Fällen handelt es sich um Erzieherinnen aus den Kindertagesstätten „Albert Schweitzer“ in Bernburg sowie „Gänseblümchen“ in Alsleben. Beide Einrichtungen wurden nach Bekanntwerden der positiven Tests teilweise geschlossen. Das Gesundheitsamt ordnete zudem häusliche Quarantäne für die Kinder in den betroffenen Gruppen, jeweils ein Elternteil zur Betreuung sowie für die Erzieher der betroffenen Gruppen an. Sie sowie weitere Kontaktpersonen sollen am Montag in Bernburg auf den Sars-CoV-2-Virus getestet werden.

Der für das Gesundheitsamt zuständige Fachbereichsleiter Thomas Michling erklärt dazu, zunächst können nur die Kontaktpersonen getestet werden, die nach den Kriterien des Robert-Koch-Instituts länger als 15 Minuten intensiven Kontakt mit einer positiv getesteten Person hatten. Thomas Michling: „Kontaktpersonen der Verdachtsfälle wie Erziehungsberechtigte sowie Geschwisterkinder können zunächst nicht getestet werden. Sie sollten ihren Gesundheitszustand jedoch sehr genau beobachten. Sollten Symptome auftreten, sollen sich die Personen in diesen Fällen an unser Gesundheitsamt wenden.“ Personen mit Gesundheitsbeschwerden, die nicht in diesem Zusammenhang stehen, müssen weiterhin zunächst einen niedergelassenen Hausarzt kontaktieren.

Landrat Markus Bauer bedankte sich in diesem Zusammenhang für die reibungslose Kooperation mit dem Träger der Kindertagesstätte „Albert Schweitzer“ in Bernburg und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Gesundheitsamt. „Das ist wirklich gut gelaufen.“ Im Fall der Kindertagesstätte „Gänseblümchen“ in Alsleben sieht der Landrat dagegen noch Verbesserungsbedarf bei der Kommunikation. „Die Datenübermittlung seitens des Trägers war nicht optimal.“ Er betont: „Die zentrale Stelle für alle Entscheidungen bei der Eindämmung des Virus nach dem Infektionsschutzgesetz bleibt das Gesundheitsamt. Daran müssen sich zum Schutz der Gesundheit alle halten.“

Mit neun neuen Fällen steigt die Zahl der Personen im Salzlandkreis auf 167, die sich seit Beginn der Pandemie nachweislich mit dem neuartigen Corona-Virus infiziert haben. Davon gelten 131 Personen als genesen. Acht Personen waren am Freitag in medizinisch-stationärer Behandlung. Es bleibt weiterhin bei zwei Todesfällen im Zusammenhang mit dem Virus. Die Zahl der Quarantäne-Anordnung konnte am Freitag nicht ermittelt werden. Sie lag am Donnerstag bei rund 220. Die Zahl der Anrufer der Hotline bleibt weiter hoch. Am Freitag waren es 98.

Die Kreisverwaltung reagiert unterdessen auf die neue Situation. So ist die Hotline des Gesundheitsamts auch am morgigen Samstag zwischen 10 und 14 Uhr erreichbar. Zudem werden zusätzliche Mitarbeiter im Fachdienst ab kommenden Montag eingesetzt. Landrat Markus Bauer sagt: „Wir wollen niemanden mit seinen Fragen allein lassen.“ Er verweist in diesem Zusammenhang auf die Internetseite www.salzlandkreis.de/corona. Diese Sonderseite ist am Freitagmittag aktualisiert worden. Zu finden sind jetzt die wichtigsten Fragen und Antworten zum Virus, zur Pandemie sowie zum Verhalten in speziellen Situationen in der neuen FAQ-Rubrik. Der Landrat bedankte sich auch bei den Oberbürgermeistern und Bürgermeistern der Städte und Gemeinden für die bisher gute Zusammenarbeit bei der Eindämmung des Virus. Er hatte sie am Freitag über die neue Situation bei einer Beratung im Landratsamt unterrichtet.

Zuletzt noch ein Nachtrag zu unserer Corona-Meldung vom 15. Oktober: Die beiden positiv getesteten Personen aus der Verbandsgemeinde Saale-Wipper waren nach den Ermittlungen des Fachdienstes Gesundheit Gäste einer Geburtstagsfeier mit mehr als 30 Teilnehmern. Mittlerweile wurden zwei weitere Personen in diesem Zusammenhang positiv auf den neuartigen Virus getestet. Die Kontaktermittlung ist abgeschlossen, für 60 Personen wurde häusliche Quarantäne angeordnet.

 

 

 

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Der Salzlandkreis stellt sich auf steigende Infektionszahlen in den nächsten Wochen und Monaten ein. Dafür hat Landrat Markus Bauer einen Sonderstab Corona gebildet. „Wir arbeiten zur Bewältigung der Corona-Pandemie strategisch. Das bedeutet, wir stellen alle notwendigen Ressourcen und Kapazitäten dann zur Verfügung, wenn es die Situation erfordert“, informiert der Landrat. Dafür seien verschiedene Szenarien und entsprechende Handlungsanweisungen definiert worden. Eingeflossen sind dabei die Erfahrungen der vergangenen Monate.

Bereits in den vergangenen Wochen war die Zahl der mit dem neuartigen Corona-Virus infizierten Personen im Salzlandkreis gestiegen. Mittlerweile gibt es in der Region mehr akut Infizierte als zu Beginn der Corona-Pandemie Anfang des Jahres. Ein Grund dafür sind punktuelle Tests in verschiedenen Einrichtungen wie Pflegeheime oder Schulen im Salzlandkreis im Rahmen des landesweiten Testkonzepts der Landesregierung. Daneben haben aber auch Reiserückkehrer die Zahl der registrierten Fälle deutlich nach oben getrieben.

Ziel der Corona-Strategie des Salzlandkreises ist, die ungehinderte Ausbreitung des neuartigen Corona-Virus zu verhindern. Dafür hat die Kreisverwaltung in verschiedenen Bereichen „aufgerüstet“. Landrat Markus Bauer betont: „Wir werden als öffentliche Verwaltung erneut unter Beweis stellen, dass wir die Gesellschaft durch die Krise führen können.“ So wird es in einigen Tagen noch mehr Informationen zur aktuellen Situation insbesondere über die Internetseite des Salzlandkreises geben. Neben häufig gestellten Fragen werden dort auch allgemeine Handlungsempfehlungen zu finden sein sowie Kontaktdaten der Test- und Fieberzentren. „Wir wollen keine Ängste schüren, sondern transparent sein und Hilfestellungen geben“, sagt der Landrat. Ein Ampelsystem soll zudem deutlich machen, wie sich die Fallzahlen entwickelt hat.

Gebildet worden sind daneben vier Teams innerhalb des Fachdienstes Gesundheit, die

  • die Kontaktermittlung bei positiven Corona-Tests übernehmen,
  • weitere Corona-Tests bei Verdachtsfällen vornehmen,
  • die Fallbearbeitung bei Reiserückkehrern unterstützen sowie
  • Fragen an der Hotline beantworten und Quarantäne-Anordnungen aussprechen.

Die unterstützenden Mitarbeiter wurden aus anderen Fachdiensten abgestellt und speziell für die Aufgaben geschult.

Definiert ist im Rahmen der Gesamtstrategie auch, wann Testzentren bzw. Fieberzentren im Salzlandkreis eröffnet werden sollen. Der Landrat betont dabei, ein genauer Zeitpunkt lasse sich aktuell natürlich noch nicht vorhersagen. Das sei vielmehr vom konkreten Infektionsgeschehen abhängig. Daneben müssten die Fälle immer gesondert betrachtet werden. Allein nach statistischen Angaben dürfe das Infektionsgeschehen nicht bewertet werden. Der Landrat betont noch einmal: „Der Schutz der Gesundheit hat für uns Priorität. Deshalb bereiten wir uns auf bestimmte Szenarien so gut es geht vor.“ Unterstützung erfährt der Salzlandkreis dabei von den Städten und Kommunen. Darauf verständigte sich der Landrat am Donnerstag bei einer Beratung mit den zuständigen Hauptverwaltungsbeamten.

Dennoch bekräftigte der Landrat erneut seinen Appell an die Bürger im Salzlandkreis, weiter sorgsam miteinander umzugehen. „In den vergangenen Monaten herrschte fast weitestgehend wieder Normalität. Die Zahlen zeigen aber: Wir sind noch nicht über den Berg. Wir können die Pandemie nur meistern, wenn wir uns alle unserer Verantwortung für die eigene Gesundheit und die der anderen bewusst sind.“ Es gelte weiterhin: Abstand halten, eine Alltagsmaske tragen, die allgemeinen Hygieneregeln wie häufiges Händewaschen und die Niesetikette beachten sowie regelmäßiges Lüften von Räumen! „Wir können die Herausforderungen der nächsten Monate nur gemeinsam lösen.“

Dazu gehört: Wenn Personen Krankheitssymptome haben, müssen sie diese unbedingt ärztlich abklären lassen – zunächst bei ihren niedergelassenen Hausärzten. Das ist gerade in der bevorstehenden Grippesaison wichtig. „Sie bleiben in unserem Gesundheitssystem erster Ansprechpartner bei Beschwerden.“ Markus Bauer betont, der Fachdienst Gesundheit leistet zwar einen nicht zu unterschätzenden Beitrag bei der Eindämmung des Virus‘, ist jedoch nicht für die medizinische Behandlung zuständig. Vorsichtshalber sollte der Kontakt mit den Hausarztpraxen zunächst telefonisch erfolgen. Als telefonischer Kontakt steht allen Bürgern dabei auch die Telefonnummer 116 117 der Kassenärztlichen Vereinigung zur Verfügung. Keinesfalls sollten Personen mit Symptomen unvorsichtigerweise einfach öffentliche Verkehrsmittel wie Bus, Bahn oder auch Taxen nutzen. Die befördernden Unternehmen sollten ihre Fahrgäste auch auf das konsequente und richtige Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung hinweisen.

Grundsätzlich möglich bleiben nach den derzeitigen rechtlichen Rahmenbedingungen sowie aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens Veranstaltungen wie Weihnachtsmärkte oder Karnevalssitzungen. Allerdings gelten strenge Regeln. So haben die Veranstalter Hygienekonzepte zu erstellen. Die sind generell zwar nicht genehmigungsbedürftig, gleichwohl werden deren Umsetzung die Ordnungsbehörden von Landkreis und Städte gemeinsam überprüfen. Zugleich weist der Landrat auf die Empfehlungen der Verbände hin. Mit Blick auf private Zusammenkünfte wie Geburtstagsfeiern sollten Bürger im Salzlandkreis verantwortungsvoll prüfen, ob diese sich nicht verschieben lassen und wer eingeladen werden kann.

Damit die Kreisverwaltung in einer möglichen Krise selbst handlungs- und arbeitsfähig bleibt, wurden zudem folgende Festlegungen getroffen:

  • Kreishäuser können von Bürgern nur nach vorheriger Anmeldung bzw. Terminvergabe (Telefon, E-Mail) betreten werden.
  • Es gilt Maskenpflicht in allen Gebäuden der Kreisverwaltung. Dazu zählen auch die Häuser des Jobcenters sowie des Kreiswirtschaftsbetriebs. Die Hinweise werden überall ausgehängt.
  • Es werden speziell ausgestattete Kontaktbüros eingerichtet.
  • Das Reinigungsregime wird verstärkt.
  • Bei Dienstfahrten mit mehreren Personen im Fahrzeug gilt die Maskenpflicht.
  • Persönliche Dienstberatungen sind zu minimieren, Telefonkonferenzen zu nutzen.

Zum besseren Verständnis gibt der für den Fachdienst Gesundheit zuständige Fachbereichsleiter Thomas Michling einen Einblick in die generellen Abläufe im Fachdienst Gesundheit.

Der Fachdienst Gesundheit arbeitet stets mit Hochdruck an der Kontaktpersonen-Nachverfolgung nach Bekanntwerden eines positiven Corona-Falls. Konkret bedeutet das: Wir ermitteln und kontaktieren alle Personen, die zur Kategorie I nach den Kriterien des Robert-Koch-Instituts einzustufen sind. Dazu zählen Personen, die länger als 15 Minuten Kontakt mit einem Infizierten hatten – auf weniger als 1,5 Meter Entfernung. „Bei der Kontaktermittlung sind wir stets auf die Mithilfe aller angewiesen“, betont der Fachbereichsleiter. Das bedeutet: Liegen nicht alle Kontakte eines Corona-Infizierten vor, ist die Gefahr gegeben, dass das Virus unwissentlich weiter verbreitet wird. Nachrangig bei der Kontaktverfolgung ist, wie sich die Personen angesteckt haben. Priorität hat, die weitere Ausbreitung des Virus einzudämmen.

Für alle Kontakte der Kategorie I wird zunächst häusliche Quarantäne angeordnet. Sie  erhalten zugleich umfangreiche Informationen zu Verhaltensregeln. Die Anordnung erfolgt zunächst mündlich, später auch schriftlich. Die häusliche Quarantäne dürfen Kontaktpersonen oder Infizierte nur für einen vom Gesundheitsamt angeordneten Rachen- und Nasenabstrich verlassen.  Um die Organisation des Tests kümmert sich der Fachdienst Gesundheit. Dabei wird ein Termin bei einem Vertragsarzt vereinbart und die Beförderung der Person geklärt. Ist die Anreise mit einem eigenen Fahrzeug nicht möglich, wird der Rachenabstrich vom Gesundheitsamt auch vor Ort genommen. Nicht erlaubt sind zudem Besuche oder Veranstaltungen wie Geburtstagsfeiern. Bei Verstößen drohen nach der aktuell gültigen Eindämmungsverordnung der Landesregierung Bußgelder von bis zu 25.000 Euro. „Sollte ein solcher Fall bekannt werden, werden wir ein entsprechendes Verfahren gegen die Person einleiten“, sagt Thomas Michling.

Neben dem Gesundheitsschutz behält der Sonderstab Corona auch weitere Themen wie die Unterstützung der hiesigen Wirtschaft im Blick. „Sollten sich weitere Schwerpunkte ergeben, werden wir uns auch diesen annehmen.“ Auch hier profitiert die Kreisverwaltung von den Erfahrungen zu Beginn der Pandemie. Damals war es gelungen, Firmen über Handlungsanweisungen Orientierung bei der Beantragung von staatlichen Hilfen zu geben. Über eine ebenfalls geschaltete Hotline konnten Mitarbeiter Ängste und Nöte aufnehmen.

Das Gesundheitsamt des Salzlandkreises meldet am heutigen Mittwoch einen neuen Fall: Ein Mitarbeiter der Bernburger Pflegeeinrichtung, in der bereits mehrere Fälle bekannt geworden sind, ist nachweislich mit dem Coronavirus infiziert.

Damit erhöht sich die Gesamtzahl auf 147 positiv Getestete im Salzlandkreis. 53 davon sind aktive Fälle.

Als genesen gelten 93 Personen.

Acht Personen werden stationär behandelt.

Eine Person ist verstorben.

Für 230 Personen ist eine häusliche Quarantäne angeordnet.

1 119 Personen konnten bereits aus der häuslichen Quarantäne entlassen werden

 

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Die Zahl der aktuell mit dem neuartigen Corona-Virus infizierten Personen im Salzlandkreis ist auch am Donnerstag weiter angestiegen. Der Fachdienst Gesundheit meldete am Nachmittag vier neue Fälle. Zwei der Personen sind Kontaktpersonen früher gemeldeter Corona-Fälle. In den anderen beiden Fällen ist der Ursprung unklar. Die Personen stammen aus Aschersleben, Bernburg, Schönebeck und Könnern.

Insgesamt haben sich seit Beginn der Pandemie nachweislich 151 Personen im Salzlandkreis mit dem Corona-Virus infiziert, 94 von ihnen gelten als genesen. Mittlerweile befinden sich neun Personen aufgrund ihres Gesundheitszustands in medizinischer stationärer Behandlung. Eine Person ist verstorben. Die Zahl der Quarantäne-Anordnung liegt bei 242. Aus der häuslichen Quarantäne entlassen werden konnten mittlerweile 1152 Personen.

 

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Die Zahl der aktuell mit dem neuartigen Corona-Virus infizierten Personen im Salzlandkreis ist auch am Freitag weiter gestiegen. Der Fachdienst Gesundheit meldete am Nachmittag zwei neue Fälle. Die beiden Personen waren zuletzt von einer Reise zurückgekehrt. Die Personen stammen aus Bernburg und Nienburg.

Insgesamt haben sich seit Beginn der Pandemie nachweislich 153 Personen im Salzlandkreis mit dem Corona-Virus infiziert, 94 von ihnen gelten als genesen. Es bleibt bei neun Personen in medizinisch-stationärer Behandlung. Eine Person ist verstorben. Die Zahl der Quarantäne-Anordnung liegt bei 237. Aus der häuslichen Quarantäne entlassen werden konnten mittlerweile 1178 Personen.

 

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Die Zahl der Corona-Virus-infizierten Personen im Salzlandkreis ist auf 155 angestiegen. Derzeit sind es 50 aktive Fälle.

Der Fachdienst Gesundheit meldete heute Nachmittag zwei neue Fälle. Eine Person ist ein Reiserückkehrer aus der Türkei, die andere hatte Kontakt zu einem Rückkehrer aus Polen. Beide wohnen in Bernburg.

Von gestern wurde zudem bekannt, dass eine hochbetagte, pflegebedürftige Bewohnerin einer Bernburger Pflegeeinrichtung verstorben ist. Sie war vorerkrankt, wie weitere Bewohner und Beschäftigte dieser Einrichtung Corona-positiv getestet und zuletzt im Krankenhaus.

Es gibt nunmehr zwei Todesfälle zu beklagen.

10 Personen werden im Krankenhaus medizinisch betreut.

Inzwischen gelten 104 Personen nach einer Corona-Infektion als genesen.

Die Zahl der amtlichen Quarantäne-Anordnungen liegt aktuell bei 220.

Entlassen werden konnten mittlerweile 1 195 Personen.

 

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V.l.: Anne Schulze, Ausbildungsleiterin Manuela Jansen, Nina Fügener, Niclas Dolg, Isabelle Rietze, Marvin Zawada, Landrat Markus Bauer

Foto: Salzlandkreis

 

Meilenstein für sechs junge Mitarbeiter des Salzlandkreises. Sie haben ihre Berufsausbildung zum Verwaltungsfachangestellten nach drei Jahren erfolgreich in der Kreisverwaltung abgeschlossen. In der vergangenen Woche erhielten sie nun ihre Abschlusszeugnisse von Landrat Markus Bauer im Rahmen einer kleinen Feierstunde.

„Sie haben eine herausfordernde Ausbildung toll gemeistert. Dafür meine Glückwünsche und Anerkennung“, sagte der Landrat. Zu den weiteren Gratulanten gehörten Personalchef Thomas Michling und die für Ausbildung zuständige Fachdienstleiterin Manuela Jansen.

Mit Isabelle Rietze und Niclas Dolg werden zwei der sechs Auszubildenden ihren Weg in der Kreisverwaltung fortsetzen. Den anderen Absolventen wünschte der Landrat bei ihren weiteren beruflichen Werdegängen viel Erfolg und ließ die Tür zur Rückkehr weit offen. „Gehen Sie raus in die Welt und machen ihr Erfahrungen. Das ist wichtig. Aber denken Sie daran: Wir benötigen immer Mitarbeiter mit Köpfchen, die Lust haben, mit Menschen zu arbeiten.“

Der Salzlandkreis bildet regelmäßig Verwaltungsfachangestellte aus. Aktuell absolvieren 16 Auszubildende ihre Ausbildung in der Kreisverwaltung. Der theoretische Teil der Ausbildung erfolgt für sie an der Berufsschule "Eike von Repgow" in Magdeburg, der praktische Teil in den verschiedenen Fachdiensten des Salzlandkreises. Gleichzeitig wird die Ausbildung in Form von dienstbegleitendem Unterricht mit Lehrgängen am Studieninstitut für kommunale Verwaltung des Landes Sachsen-Anhalt e.V. in Magdeburg  unterstützt.

Für die Ausbildung  ab September 2021 läuft derzeit die Bewerbungsphase (zur Seite Stellenausschreibungen). Voraussetzung ist ein erweiterter Realschulabschluss oder das Abitur. Nähere Informationen finden Sie HIER.

Der Salzlandkreis hat mit heutigem Stand (14 Uhr) 146 laborbestätigte Corona-Fälle.  

Der heute dazugekommene Fall betrifft eine Person, die Kontakt hatte zu Mitfahrern der Reisegruppe aus Tschechien, bevor diese unter Quarantäne gestellt wurden.

Derzeit zählen wir im Salzlandkreis 56 aktive Fälle. Acht Personen werden stationär medizinisch behandelt.  

89 Personen gelten als genesen. Eine Person ist verstorben.

Für 234 Personen ist eine häusliche Quarantäne angeordnet.

1 102 Personen konnten bereits aus der häuslichen Quarantäne entlassen werden.

 

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Die Zahl der aktuell mit dem neuartigen Corona-Virus infizierten Personen im Salzlandkreis ist weiter angestiegen. Der Fachdienst Gesundheit meldete vier Fälle, die übers Wochenende hinzugekommen sind.

Es handelt sich um zwei Personen, die Kontakt zu Mitfahrern der Reisegruppe aus Tschechien hatten, bevor diese unter Quarantäne gestellt worden waren. Der Salzlandkreis hatte darüber berichtet.

Außerdem sind eine Person aus Bernburg und eine aus Hecklingen betroffen. Ansteckungsweg und -ursache konnten hier bislang nicht eindeutig geklärt werden.

Insgesamt haben sich seit Beginn der Pandemie nachweislich 145 Personen im Salzlandkreis mit dem Corona-Virus infiziert, 89 von ihnen gelten als genesen, 55 sind aktive Fälle. Derzeit werden neun Personen medizinisch-stationär behandelt.

Eine Person ist verstorben.

Für 271 Personen ist derzeit eine häusliche Quarantäne angeordnet. Mittlerweile 1 020 Personen konnten aus einer angeordneten Quarantäne entlassen werden.

Landrat Markus Bauer erneuert seine Bitte an die Bevölkerung, die Möglichkeit der kostenlosen Grippeschutz-Impfung zu nutzen. Der Landrat weist zudem auf die erweiterte AHA-Formel hin. Um eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern und damit weiteren Schaden abzuwenden, gelte es, Abstand zu halten, die allgemeinen Hygieneregeln einzuhalten, Maske zu tragen, wo notwendig, und regelmäßig zu lüften. Auch die kostenlose Corona-Warn-App unterstützt uns im Kampf gegen das Virus. „Der Schutz der Gesundheit hat Priorität.“

 

 

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Die Zahl der aktuell mit dem neuartigen Corona-Virus infizierten Personen im Salzlandkreis ist auch am Freitag weiter angestiegen. Der Fachdienst Gesundheit meldete am Nachmittag einen neuen Fall. Es handelt sich erneut um eine Person aus der Reisegruppe, die vor knapp zehn Tagen aus Tschechien zurückgekehrt war. Die Person stammt Aschersleben.

Insgesamt haben sich seit Beginn der Pandemie nachweislich 141 Personen im Salzlandkreis mit dem Corona-Virus infiziert, 86 von ihnen gelten als genesen. Mittlerweile befinden sich sechs Personen aufgrund ihres Gesundheitszustands in medizinischer stationärer Behandlung. Eine Person ist verstorben. Die Zahl der Quarantäne-Anordnung liegt bei 290. Aus der häuslichen Quarantäne entlassen werden konnten mittlerweile 946 Personen.

Landrat Markus Bauer erneuert unterdessen seine bereits vor einigen Wochen getroffene Bitte an die Bevölkerung, die Möglichkeit der kostenlosen Grippeschutz-Impfung zu nutzen. Der Landrat weißt zudem weiterhin auf die allgemein bekannten AHAL-Regeln hin. Um eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern und damit weiteren Schaden abzuwenden, gelte es, Abstand zu halten, Maske zu tragen, wo notwendig, die allgemeinen Hygieneregeln strikt einzuhalten und regelmäßig zu lüften. „Der Schutz der Gesundheit hat Priorität.“

 

 

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Die Zahl der aktuell mit dem neuartigen Corona-Virus infizierten Personen im Salzlandkreis ist auch am Donnerstag weiter angestiegen. Der Fachdienst Gesundheit meldete am Nachmittag vier neue Fälle.

Drei Personen gehören zu der Reisegruppe, die vor über einer Woche aus Tschechien zurückgekehrt war. Jeweils eine Person stammt dabei aus Verbandsgemeinde Saale-Wipper, Aschersleben und Staßfurt. Zudem ist eine weitere Person in der Bernburger Pflegeeinrichtung erkrankt, in der sich zuletzt mehrere Bewohner und Mitarbeiter mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert hatten.

Insgesamt haben sich seit Beginn der Pandemie nachweislich 140 Personen im Salzlandkreis mit dem Corona-Virus infiziert, 86 von ihnen gelten als genesen. Mittlerweile befinden sich sechs Personen aufgrund ihres Gesundheitszustands in medizinischer stationärer Behandlung. Eine Person ist verstorben. Die Zahl der Quarantäne-Anordnung ist auf rund 300 angestiegen.

Landrat Markus Bauer erneuert unterdessen seine bereits vor einigen Wochen getroffene Bitte an die Bevölkerung, die Möglichkeit der kostenlosen Grippeschutz-Impfung zu nutzen. Dem schließt sich nun auch Gesundheitsministerin Petra-Grimm-Benne an. Sie sagte einer Mitteilung zufolge, eine Impfung sei während der Corona-Pandemie doppelt so wichtig.

Der Landrat weißt zudem weiterhin auf die allgemein bekannten AHA-Regeln hin. Um eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern und damit weiteren Schaden abzuwenden, gelte es, Abstand zu halten, Maske zu tragen, wo notwendig, und die allgemeinen Hygieneregeln strikt einzuhalten. „Der Schutz der Gesundheit hat Priorität.“

 

 

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Die Zahl der aktuell mit dem neuartigen Corona-Virus infizierten Personen im Salzlandkreis ist auch am Mittwoch weiter angestiegen. Der Fachdienst Gesundheit meldete am Nachmittag elf neue Fälle. Zehn Personen gehören zu der Reisegruppe, die vor über einer Woche aus Tschechien zurückgekehrt war. Sieben Personen wohnen in der Verbandsgemeinde Saale-Wipper, drei in Aschersleben. Zudem ist eine weitere Person in der Bernburger Pflegeeinrichtung erkrankt, in der sich zuletzt mehrere Bewohner und Mitarbeiter mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert hatten.

Insgesamt haben sich seit Beginn der Pandemie nachweislich 136 Personen im Salzlandkreis mit dem Corona-Virus infiziert, 86 von ihnen gelten als genesen. Mittlerweile befinden sich sechs Personen aufgrund ihres Gesundheitszustands in medizinischer stationärer Behandlung. Eine Person ist verstorben. Die Zahl der Quarantäne-Anordnung ist weiter angestiegen. Eine konkrete Zahl kann heute nicht mitgeteilt werden. Sie lag zuletzt bei über 250.

Der Landrat wiederholt seinen Appell an die Bürgerinnen und Bürger, noch sensibler im Umgang miteinander zu sein. Um eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern und damit weiteren Schaden abzuwenden, gelte es, Abstand zu halten, Maske zu tragen, wo notwendig, und die allgemeinen Hygieneregeln strikt einzuhalten. „Nur wenn sich jeder der Verantwortung bewusst ist, können wir die Lage meistern.“ Wer sich krank fühle, solle zunächst seinen Hausarzt kontaktieren. Keinesfalls sollte Personen mit typischen Corona-Symptomen ohne weiteres öffentliche Verkehrsmittel nutzen und damit andere gefährden.

 

 

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Die Kreisvolkshochschule Salzlandkreis am Standort Bernburg eröffnet gemeinsam mit den Bernburger Freizeitfotografen am

Montag, 12.Oktober 2020, 16:00 Uhr

in der Kreisvolkshochschule in Bernburg, Vor dem Nienburger Tor 13 a

die Ausstellung „Am Ende wird alles gut“.

Farbenprächtige Regenbogen begegneten uns in den letzten Monaten immer wieder. Sie wurden gemalt, gesprüht, geklebt oder ausgemalt und waren überall zu sehen. Die Ausstellung wird die Atmosphäre der „Regenbogen-Aktion“ im Lockdown aus einem völlig anderen Blickwinkel aufgreifen. Die Bilder werden erinnern und berühren und sie werden den Besucher auch schmunzelnd einige Kuriositäten entdecken lassen. Gleichzeitig wird die Regenbogen-Botschaft erneut aufgegriffen und an jeden Besucher weitergegeben: “Am Ende wird alles gut.“ (Oscar Wilde)

Die Fotos können bis Ende November 2020 zu den Öffnungszeiten der Kreisvolkshochschule angeschaut werden.

Unser Angebot: Auf Anfrage können für kleine Gruppen unter Einhaltung der Hygienebestimmungen auch Führungen stattfinden. Gern können wir dafür einen Termin vereinbaren.

 

Die Zahl der mit dem neuartigen Corona-Virus infizierten Personen im Salzlandkreis steigt weiter an – auf jetzt 125. Der Fachdienst Gesundheit des Salzlandkreises meldet am Dienstag fünf weitere Personen, deren Test auf den Virus Sars-CoV-2 positiv ausgefallen war. 86 von ihnen gelten als genesen.

Damit liegt die Zahl der aktuell infizierten Personen im Salzlandkreis höher als zu Beginn der Pandemie Anfang des Jahres. Damals wurden 37 mit dem Corona-Virus infizierte Personen gleichzeitig gezählt, bevor die Zahl aufgrund der verschiedenen Maßnahmen zur Eindämmung wieder sank.

Eine Person ist verstorben, vier befinden sich mittlerweile in medizinischer stationärer Behandlung. Die Zahl der Quarantäne-Anordnung ist im Vergleich zum Vortag (250) weiter gestiegen. Eine konkrete Zahl kann heute nicht mitgeteilt werden. Die Hotline im Fachdienst Gesundheit wurde am Montag von 35 Anrufern genutzt.

Vier der fünf Neuinfizierten kommen aus der Verbandsgemeinde Saale-Wipper und gelten als Kontaktpersonen der gestern gemeldeten Corona-Fälle. Sie waren ebenfalls Teil einer Reisegruppe, die aus Tschechien zurückgekehrt war. Sie befinden sich in häuslicher Quarantäne.

Die fünfte neu mit dem Corona-Virus infizierte Person wohnt in Staßfurt. Diese Person war gemeinsam mit ihrem ebenfalls positiv getesteten Partner aus Tschechien vor einigen Tagen zurückgekehrt. Sie stehen jedoch nicht im Zusammenhang mit der oben genannten Reisegruppe. Der Partner war kurz nach dem Auslandsaufenthalt positiv auf den Corona-Virus getestet worden.

Tschechien zählt aufgrund steigender Fallzahlen seit 25. September zu einem Risiko-Gebiet.

Der Landrat wiederholt seinen Appell an die Bürgerinnen und Bürger, noch sensibler im Umgang miteinander zu sein. Um eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern und damit weiteren Schaden abzuwenden, gelte es, Abstand zu halten, Maske zu tragen, wo notwendig, und die allgemeinen Hygieneregeln strikt einzuhalten. „Nur wenn sich jeder der Verantwortung bewusst ist, können wir die Lage meistern.“ Wer sich krank fühle, solle zunächst seinen Hausarzt kontaktieren. Keinesfalls sollte Personen mit typischen Corona-Symptomen ohne weiteres öffentliche Verkehrsmittel nutzen und damit andere gefährden.

 

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Der Fachdienst Gesundheit des Salzlandkreises meldet vier weitere Personen, die sich mit dem neuartigen Corona-Virus angesteckt haben. Damit ist die Zahl der mit dem Corona-Virus infizierten Personen über das Wochenende auf 120 im Salzlandkreis gestiegen. 86 von ihnen gelten als genesen. Eine Person ist verstorben, drei befinden sich in medizinischer stationärer Behandlung. Die Zahl der Quarantäne-Anordnung liegt bei über 250. Die Hotline im Fachdienst Gesundheit wurde am Montag von 56 Anrufern genutzt.

Eine der neu infizierten Personen arbeitet in einer Pflegeeinrichtung in Bernburg, in der sich bereits mehrere Bewohner sowie Mitarbeiter mit dem Virus Sars-CoV-2 infizierten. Diese Person befindet sich in häuslicher Quarantäne.

Zwei weitere infizierte Personen wohnen in Aschersleben und waren vor über einer Woche von einer Reise aus Tschechien zurückgekehrt. Aufgrund ihres positiven Testergebnisses hat der Fachdienst Gesundheit des Salzlandkreises Corona-Tests für die übrigen Personen der Reisegruppe sowie häusliche Quarantäne angeordnet. Tschechien zählt aufgrund steigender Fallzahlen seit 25. September zu einem Risiko-Gebiet.

Daneben hat sich eine Person aus Staßfurt offenbar bei einer privaten Geburtstagsfeier mit dem Corona-Virus infiziert. Zu Gast bei dieser Veranstaltung waren auch Personen aus Bayern, die nach einer Mitteilung des dort zuständigen Gesundheitsamts positiv auf den Virus Sars-CoV-2 getestet worden sind. Alle Geburtstagsgäste müssen nach Anordnung des Fachdienstes Gesundheit in häuslicher Quarantäne bleiben. Sie werden zudem getestet.

Der Landrat wiederholt seinen Appell an die Bürgerinnen und Bürger, noch sensibler im Umgang miteinander zu sein. Um eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern und damit weiteren Schaden abzuwenden, gelte es, Abstand zu halten, Maske zu tragen, wo notwendig, und die Hygieneregeln strikt einzuhalten. Wer sich krank fühle, solle umgehend die Hotline des Salzlandkreises kontaktieren oder seinen Hausarzt.

 

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Vorläufige Entwarnung in Schönebeck. Weitere Kindergartenkinder, Erzieher, Schüler und Lehrer haben sich nach den am Freitag vorliegenden Testergebnissen nicht mit dem neuartigen Corona-Virus infiziert. Weitere Quarantäne-Anordnungen muss der Fachdienst Gesundheit des Salzlandkreises deshalb nicht für die betroffenen Gruppen bzw. Klassen der vor einigen Tagen genannten Bildungseinrichtungen in Schönebeck aussprechen. Die Quarantäne-Anordnungen der getesteten Personen bleiben vorsorglich bestehen.

Registriert hat der zuständige Fachdienst Gesundheit des Salzlandkreises lediglich eine Infektion einer Frau aus Schönebeck, die als Kontaktperson eines vor zwei Tagen gemeldeten Falls gilt. Sie befindet sich bereits in häuslicher Quarantäne. Daneben liegen zwei positive Testergebnisse von Mitarbeiterinnen der Bernburger Pflegeeinrichtung vor, in der vor einigen Tagen ebenfalls die ersten Corona-Fälle registriert worden waren.

Die Zahl der mit dem Corona-Virus infizierten Personen steigt damit auf 116 im Salzlandkreis. 86 von ihnen gelten als genesen. Eine Person ist verstorben, drei befinden sich in medizinischer stationärer Behandlung. Die Hotline im Fachdienst Gesundheit wurde am Donnerstag von 76 Anrufern genutzt. Die Zahl der Quarantäne-Anordnung liegt bei über 200. Eine genaue Zahl kann der Fachdienst zur Stunde nicht mitteilen.

Aufgrund der gestiegenen Fallzahlen wird der Salzlandkreis seinen zuständigen Fachdienst wie angekündigt personell verstärken, beginnend mit dem Bereitschaftsdienst am jetzigen Wochenende. Dabei wird vor allem die Kontaktermittlung von infizierten Personen weitergeführt. In der nächsten Woche soll die Hotline personell verstärkt werden.

Einen Dank spricht Landrat Markus Bauer nicht nur seinen Mitarbeitern der Kreisverwaltung aus, die in den vergangenen Tagen und Wochen außerordentliches Engagement bei der Eindämmung des Virus‘ Sars-CoV-2  zeigten. Für die Unterstützung bei der Kontaktermittlung in den vergangenen Tagen in Schönebeck richtet er seinen Dank auch an die dortige Stadtverwaltung sowie an Hausarzt Dr. Robin John, der die Rachenabstriche im Rahmen der Corona-Tests vornimmt. Der Landrat sagt: „Wir können die Situation nur meistern, wenn wir alle zusammenarbeiten.“

Der Landrat bittet die Bürgerinnen und Bürger weiterhin, noch sensibler im Umgang miteinander zu sein. Um eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern und damit Schaden abzuwenden, gelte es, Abstand zu halten, Maske zu tragen, wo notwendig, und die Hygieneregeln strikt einzuhalten.

 

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Der Fachdienst Gesundheit des Salzlandkreises hat drei weitere mit dem Virus Sars-CoV-2 infizierte Personen registriert. Zwei Personen wurden im Rahmen der Kontaktermittlung positiv getestet. Sie stehen im Zusammenhang mit mehreren Corona-Fällen in einer Bernburger Pflegeeinrichtung. Eine weitere Frau wurde vor der stationären Aufnahme in das Ameos-Klinikum in Schönebeck positiv auf den neuartigen Virus getestet. Sie hielt sich bis vor wenigen Tagen im Ausland auf. Sie wird aktuell stationär behandelt. Weitere Informationen dazu können zur Stunde nicht gegeben werden.

Die Zahl der mit dem Corona-Virus infizierten Personen steigt damit auf 113 im Salzlandkreis. 86 von ihnen gelten als genesen. Eine Person ist verstorben, drei befinden sich in medizinischer stationärer Behandlung. Die Hotline im Fachdienst Gesundheit wurde am Donnerstag von 45 Anrufern genutzt. Die Zahl der Quarantäne-Anordnung liegt bei rund 200. 787 Personen konnten aus der häuslichen Quarantäne entlassen werden.

Unklar ist weiterhin, ob sich in Schönebeck noch mehr Menschen mit dem Corona-Virus infiziert haben. Die Testergebnisse der Kinder und Schüler aus den am Mittwoch genannten Kindertagesstätten, Schulen und des Bildungszentrums lagen dem Fachdienst Gesundheit bis Donnerstagnachmittag nicht vor. Dazu erklärt der Fachdienst, dass das weitere Vorgehen von den Ergebnissen abhängt. Alle getesteten Kinder sowie Erzieher und Lehrer der unterschiedlichen Einrichtung befinden sich vorsorglich bis 2. Oktober in häuslicher Quarantäne.

Unterdessen teilt Landrat Markus Bauer mit, dass aufgrund der zuletzt gestiegenen Fallzahlen und der damit verbundenen Kontaktermittlungen der Fachdienst Gesundheit personell verstärkt wird. „Wir stellen uns auf die neue Situation ein.“ Dennoch bittet er die Bürgerinnen und Bürger eindringlich, noch sensibler im Umgang miteinander zu sein. Um eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern und damit Schaden abzuwenden, gelte es, Abstand zu halten, Maske zu tragen, wo notwendig, und die Hygieneregeln strikt einzuhalten.

 

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Die Kontaktermittlung im Fall der siebenköpfigen Familie aus Schönebeck ist weitestgehend abgeschlossen. Dazu lässt sich Stand heute Nachmittag folgende Auskunft geben: Alle Tests der Schüler der Berufsbildenden Schule in Schönebeck sind negativ ausgefallen. Dennoch bleiben die Schüler vorsorglich bis zum 2. Oktober in häuslicher Quarantäne.

Häusliche Quarantäne sowie umgehende Corona-Tests hat der Fachdienst Gesundheit außerdem angeordnet für eine Gruppe sowie mehrere Erzieherinnen der Kindertagesstätte Marienheim in der Friedrichsstraße in Schönebeck, eine Klasse der Sekundarschule „Am Lerchenfeld“ in Schönebeck, eine Klasse der Sekundarschule „Maxim Gorki“, eine Klasse des Grone-Bildungszentrums Schönebeck.

Dazu erklärt der Fachdienst Gesundheit, dass zunächst Kontaktpersonen der Kategorie I getestet werden. Details zu den Kategorien finden Sie beim RKI. In diese Kategorie aufgenommen worden sind gleichwohl die Mitschüler der Klassen der bereits mit dem Corona-Virus infizierten Kinder der siebenköpfigen Familie. Auf Tests weiterer Klassen verzichtet der Salzlandkreis zunächst, da nach den Hygienevorgaben feste Kohorten seit Schuljahresbeginn bestehen.

Schwierig gestaltet sich indes die Kontaktermittlung des Mannes aus Schönebeck, dessen Test heute positiv ausfiel. Er hatte sich wahrscheinlich bei dem Mann angesteckt, der Anfang der Woche positiv auf den Corona-Virus getestet worden war.

Die Zusammenarbeit mit dem Pflegeheim gestaltete sich nach Angaben des Fachdienstes als problemlos. Die vier mit dem Corona-Virus infizierten Pflegebedürftigen befinden sich in der Einrichtung in Isolation, eine Mitarbeiterin und ein Mitarbeiter in häuslicher Quarantäne. Es besteht außerdem ein striktes Besuchsverbot. Entdeckt worden waren die infizierten Personen bei flächendeckenden Tests im Rahmen des Testkonzepts der Landesregierung. Dabei sollen vor allem Tests bei asymptomatischen Patienten gemacht werden.

Der Salzlandkreis möchte außerdem auf die Informationen von Herrn Dr. John aus Schönebeck aufmerksam machen. Er teilt mit, dass der Corona-Drive-In in der Böttcherstraße 3a in Schönebeck aufgrund technischer Schwierigkeiten bis auf weiteres nicht mehr geöffnet ist. Dafür ist die Fieberambulanz im HAT, Breiteweg 4 in Schönebeck, ab Donnerstag, 24. September, auch am Nachmittag geöffnet. Der Salzlandkreis arbeitet mit Herrn Dr. John in Bezug auf die Corona-Tests eng zusammen.

Der Hausarzt teilt weiterhin mit, dass ausschließlich Patienten mit Termin in der Fieberambulanz des Hausarztteam Schönebeck im Breiteweg 4 in Schönebeck (Elbe) untersucht werden. Testkapazitäten seien ausreichend vorhanden und können ausgebaut werden. Große Menschenansammlungen und damit mögliche Ansteckungen sollen jedoch vermieden werden. Details finden sich auf der Internetseite www.hausarztteam-schoenebeck.de.

Landrat Markus Bauer betont erneut, dass die Pandemie noch nicht überstanden ist. „Wir meistern die nächsten Monate nur gemeinsam. Und zwar dann, wenn sich jeder seiner Verantwortung für den nächsten bewusst ist.“ Er richtet deshalb erneut den Appell an die Bevölkerung, Abstand zu halten, wo notwendig Maske zu tragen und die Hygieneregeln strikt einzuhalten.

 

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Eine siebenköpfige Familie aus Schönebeck hat sich mit dem neuartigen Corona-Virus infiziert. Über die Ergebnisse wurde der Fachdienst Gesundheit des Salzlandkreises am Dienstag informiert. Die zuständigen Kolleginnen und Kollegen ermitteln zur Stunde die Kontakte der mit dem Corona-Virus infizierten Familie. Das gestaltete sich aufgrund der Sprachbarrieren bis Dienstagnachmittag jedoch noch schwierig.

Bisher kann der Fachdienst Gesundheit folgende Informationen mitteilen: Kontakt hatten die Eltern der Familie zu einer positiv getesteten Personen in einem anderen Bundesland bereits vor einigen Tagen. Darüber informierte das dort zuständige Gesundheitsamt den Salzlandkreis. Der Test des erkrankten Vaters fiel bereits gestern positiv aus. Die heute positiv getestete Mutter befindet sich mittlerweile in stationärer Behandlung.

Für die gesamte Familie ist umgehend häusliche Quarantäne angeordnet worden. Zudem wurden die Kindertagesstätten, Schulen und Firmen in Schönebeck über die positiven Befunde informiert, die von den Kindern der Familie in der Regel besucht werden. In Kontakt steht der Salzlandkreis außerdem mit der Stadtverwaltung von Schönebeck.

Landrat Markus Bauer erklärt in diesem Zusammenhang, es sei jetzt wichtig, Ruhe zu bewahren. „Wir stellen uns alle auf diese Situation ein und nutzen unsere Ressourcen.“  Es komme jetzt auf die interkommunale Zusammenarbeit an. Der Landrat mahnt zugleich, noch sorgsamer im Umgang miteinander zu sein. „Jetzt ist es noch wichtiger, Abstand zu halten, Masken zu tragen und strikt die Hygieneregeln zu befolgen. Dieser Verantwortung muss sich jeder bewusst sein.“ Es zeige sich, dass die Pandemie längst nicht überstanden sei.

Im Zusammenhang mit den jetzt positiv getesteten Personen stehen Corona-Tests einer Klasse mit 21 Schülern sowie mehrerer Lehrer von der Berufsbildenden Schule in Schönebeck am Dienstagvormittag. Die Ergebnisse werden in den nächsten Tagen erwartet. Vorsorglich wurde für alle Schüler dieser Klasse und mehrere Lehrer häusliche Quarantäne bis zum 2. Oktober angeordnet.

Auf eine vorübergehende Schließung der Berufsbildenden Schule in Schönebeck verzichtet der Salzlandkreis unterdessen, da die Schüler seit Schuljahresbeginn nach den allgemeinen Hygieneplänen in festen Kohorten unterrichtet werden. Zudem wurden Reinigungspläne angepasst und stets auf die Einhaltung der Abstandsregeln sowie der Husten- und Niesetikette geachtet. Wie die Schulleitung den Fachdienst Gesundheit informierte, besteht seit Montag außerdem für alle eine Maskenpflicht auf dem Gelände – mit Ausnahme im Unterricht.

Außerdem wurden in Barby (Elbe) zwei Reiserückkehrer aus den Niederlanden positiv getestet.

Mit den neuen Fällen steigt die Zahl der auf den neuartigen Corona-Virus positiv getesteten Personen auf 103 im Salzlandkreis. Weitere aktuelle Angaben zur aktuellen Lage kann der Fachdienst Gesundheit aufgrund der aktuell noch laufenden Kontaktermittlung nicht machen.

 

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Auf diese Entwicklung hatte sich der Salzlandkreis seit langem vorbereitet: Die Afrikanische Schweinepest (ASP) wurde erstmals in Deutschland nachgewiesen, bei einem in Brandenburg, Landkreis Spree-Neiße, verendet aufgefundenen Wildschwein. Nun berät die eigens ins Leben gerufene Sachverständigengruppe aus Vertretern der Landwirtschaft, der Jägerschaft, einem Wildbiologen und der Verwaltung im Salzlandkreis alle weiteren Maßnahmen zur Bekämpfung. Der Fachdienst Veterinärangelegenheiten und Gesundheitlicher Verbraucherschutz des Salzlandkreises wird zusätzlich verstärkte Kontrollen in Schweinehaltungen, auch Kleinsthaltungen, durchführen.

Landrat Markus Bauer appelliert an alle zur Vorsicht und Mithilfe: „Auch wenn wir noch nicht direkt betroffen sind, die Lage ist ernst. Der erste Nachweis der Schweinepest hat schon jetzt Auswirkungen auf die Wirtschaft. Einige Staaten haben einen  Einfuhrstopp für Schweinefleisch aus Deutschland verhängt. Deshalb müssen wir die Ausbreitung unbedingt verhindern, unsere Hausschweinebestände schützen und so hohe wirtschaftliche Schäden verhindern.“

„Deshalb fordere ich alle Schweinehalter auf, die Biosicherheitsmaßnahmen zu überprüfen, ggf. zu ergänzen und einzuhalten“, wendet sich Amtstierärztin Dr. med. vet.  Marina Bradtke direkt an die Tierhalter. Sie erläutert: „Hierzu zählen u. a. das Betretungsverbot durch Fremde, das Tragen von Schutzkleidung und desinfiziertem Schuhwerk, die Reinigung und Desinfektion, das Verfütterungsverbot von Speiseabfällen, die Absicherung derart, dass kein Kontakt zu Wildschweinen möglich ist, und der Schutz des Futters und der Einstreu vor Wildschweinkontakt. Da die ASP auch über Speiseabfälle übertragen werden kann, weise ich dringend darauf hin, dass Speiseabfälle, insbesondere welche Wurst oder Fleisch enthalten, unbedingt unzugänglich für Wildschweine zu entsorgen sind.“

Einen wesentlichen Beitrag in der Früherkennung leisten die Jäger des Salzlandkreises. Neben der intensiven Bejagung zur Regulation der Tierpopulation sind sie aufgefordert, Proben bei verunfallten, krank erlegten und tot aufgefundenen Wildschweinen zur Untersuchung auf ASP zu nehmen.

Bei der ASP handelt es sich um eine für Haus- und Wildschweine meist tödlich verlaufende, anzeigepflichtige Tierseuche. Sie kann nicht auf andere Tierarten übertragen werden kann und ist für den Menschen ungefährlich ist. Ein Impfstoff ist noch immer nicht vorhanden. Bisher sind Haltungen von Hausschweinen nicht betroffen. Der Verzehr von Schweinefleisch, auch von Wildschweinfleisch ist unbedenklich.

Nutztierhaltungen, also auch Schweinehaltungen, müssen beim Fachdienst Veterinärangelegenheiten und Gesundheitlicher Verbraucherschutz registriert werden. Wer dieser Pflicht noch nicht nachgekommen ist, sollte das unverzüglich nachzuholen. Das Formular ist HIER abrufbar unter .

Außerdem sind Auslaufhaltungen von Schweinen anzeigepflichtig, Freilandhaltungen genehmigungspflichtig.
Ergänzende Hinweise finden Sie auf der Seite des Fachdienstes.

Die Mitarbeiter des Fachdienstes Veterinärangelegenheiten und Gesundheitlicher Verbraucherschutz stehen für Fragen zur Verfügung unter Tel. 03471 684-1461.

Der Fachdienst Gesundheit des Salzlandkreises hat bis Montagnachmittag zwei neue Corona-Fälle registriert. Dabei handelt es sich um einen Mann aus Schönebeck und einen aus Bernburg. Einer der Männer arbeitet für ein Unternehmen in einem anderen Bundesland. In diesem Unternehmen waren zuletzt mehrere Sars-CoV-2-Fälle registriert worden. Er befindet sich in stationärer Behandlung. Im anderen Fall läuft die Kontaktermittlung aktuell noch.

Mit den beiden neuen Fällen steigt die Zahl der auf den neuartigen Corona-Virus positiv getesteten Personen auf 95 im Salzlandkreis. 85 von ihnen gelten als wieder genesen. Eine Person ist verstorben. In häuslicher befinden sich 79 Personen, 747 Personen konnten bereits aus der Quarantäne entlassen werden. Die Hotline des Gesundheitsamts wurde heute von 40 Personen genutzt.

 

 

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Hören, wie die regionale Wirtschaft tickt. Wissen, was die Wirtschaft von den politisch Verantwortlichen erwartet. Das will Landrat Markus Bauer in Bernburg. Einberufen hat er deswegen ein weiteres Treffen des von ihm gegründeten Wirtschaftsbeirats des Salzlandkreises am Donnerstag, 24. September. „Der Beirat hat sich insbesondere während der jüngsten Corona-Krise bewährt. Jetzt wollen wir über die Erfahrungen sprechen“, kündigt der Landrat an. Zum Wirtschaftsbeirat gehören sowohl Vertreter hiesiger Firmen als auch Bildungseinrichtungen wie die Hochschule.

Zudem will Markus Bauer den Mitgliedern des Wirtschaftsbeirats die „Zukunftsstrategie Salzlandkreis 2030“ vorstellen. Das Papier hatte der Landrat zuerst im Kreistag vorgestellt. Es enthält konkrete Zielstellungen, welche Schwerpunkte der Salzlandkreis bei der künftigen Entwicklung setzen will. Dabei können sich neben dem Kreistag und damit den Vertretern der Städte und Gemeinden auch Wirtschaftsvertreter in die Ausgestaltung einbringen.

Seine Teilnahme zu diesem Treffen des Wirtschaftsbeirats zugesagt hat auch Pavel Rubtsov. Er ist der stellvertretender Leiter des Handels- und Wirtschaftsbüros an der Botschaft der Russischen Föderation in Berlin. Landrat Markus Bauer sagt: „Der In- und Export stellt wichtige Säulen unserer Wirtschaft dar. Deswegen ist es wichtig zu wissen, welchen Gestaltungsspielraum wir im Hinblick auf die außenpolitische Situation derzeit haben.“ Er betont: „Es geht wie immer nur miteinander.“

Ein Polizeianwärter von der Fachhochschule Polizei Sachsen-Anhalt in Aschersleben ist positiv auf den neuartigen Corona-Virus getestet worden. Darüber informiert der Fachdienst Gesundheit des Salzlandkreises. Der Mann befindet sich in häuslicher Quarantäne. Für die gesamte Klasse des mit dem Corona-Virus infizierten Polizeianwärters sowie weiterer Fachlehrer wurde ebenfalls umgehend Quarantäne angeordnet. Zudem wurden alle Kontaktpersonen am heutigen Donnerstag getestet.

Das Gesundheitsamt informierte dazu, dass die Kontaktermittlung aufgrund des vor Semesterbeginn mit der Fachhochschule abgestimmten Hygienekonzepts an der Fachhochschule problemlos möglich war. Das Hygienekonzept sieht unter anderem vor, dass strikte Kohorten gebildet werden. Noch nicht abgeschlossen ist dagegen die Kontaktermittlung im privaten Umfeld des positiv getesteten Polizeianwärters.

Daneben meldet der Fachdienst Gesundheit einen weiteren positiven Test einer Person aus Bernburg. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie damit 90 positiv getestete Corona-Fälle im Salzlandkreis registriert. 85 Personen gelten als genesen. Eine Person ist verstorben. In häuslicher Quarantäne sind aktuell 72 Personen, 714 konnten aus der angeordneten Quarantäne wieder entlassen werden.

 

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Der Fachdienst Gesundheit des Salzlandkreises hat bis Freitagmittag drei neue Corona-Fälle registriert. Die Personen zählen zu den engeren Kontaktpersonen einer in den vergangenen Tagen positiv getesteten Person aus Aschersleben. Für diese Kontaktpersonen hatte der Fachdienst Gesundheit deshalb bereits häusliche Quarantäne angeordnet. Die Kontaktermittlung zu den neuen Fällen dauert zur Stunde noch an.

Eine der jetzt positiv getesteten Personen arbeitet an der Luisenschule in Aschersleben. Da nach eigenen Angaben der Person die allgemeinen Arbeitsschutz- sowie die speziellen Hygienevorschriften eingehalten worden sind, hat der Fachdienst Gesundheit des Salzlandkreises entschieden, den Schulbetrieb an der Grundschule zunächst nicht einzuschränken. Stattdessen können sich mögliche Kontaktpersonen zur Sicherheit am kommenden Montag in Bernburg testen lassen. Die Abstimmung mit der Stadt Aschersleben als Schulträger läuft aktuell.

Mit den neuen Fällen steigt die Zahl der auf den neuartigen Corona-Virus positiv getesteten Personen auf 93 im Salzlandkreis. 85 von ihnen gelten als wieder genesen. Eine Person ist verstorben. Eine Zahl zu den derzeit aktuellen Quarantäne-Anordnungen können heute nicht genannt werden.

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Ist wirklich drin, was draufsteht? - Die Nachweisreaktionen der Nährstoffe im Grünen Labor geraten kurzzeitig in den Hintergrund der Aufmerksamkeit, als Landrat Markus Bauer und Sparkassenvorstand Hans-Michael Strube einen Spendenscheck der beiden Stiftungen der Salzlandsparkasse überbringen. Wobei die Mädchen und Jungen einer achten Klasse aus dem Gymnasium Stephaneum Aschersleben am Montagvormittag ihre Testreihen kaum aus den Augen lassen. Zu wichtig ist gerade das Teilergebnis.

Wichtig aber auch die finanzielle Unterstützung, die die Sparkassenstiftungen über die Jahre kontinuierlich dem Schülerlabor im Salzlandkreis gewähren. Das wissen auch die Laborleiterin, Dr. Ute Linemann, und Dr. Michael Täger, im Vorstand des Fördervereins des Schülerlabors zuständig für die Finanzen. Der Aufwand zum Betreiben der Einrichtung ist groß, finanziell und personell. Die Laborverantwortlichen empfangen die Gäste und 9.000 Euro mit einem großen Dankeschön.

Schüler aus dem Salzlandkreis profitieren direkt von der Stiftungszuwendung, denn sie wird zur Finanzierung von Fahrtkosten ins Grüne Labor eingesetzt. Viele Schulen könnten ohne diese Förderung die Kurs-Angebote nicht wahrnehmen.

Fleißig zu lernen, zu forschen und sich auszuprobieren, für ein gutes Abitur und einen guten Einstieg ins Erwachsenenleben, das legen der Landrat und der Sparkassenchef den Jugendlichen bei ihrem Kurzbesuch ausdrücklich ans Herz. Erforschung der Nährstoffe, Ernährung, gerade vor dem Hintergrund der Klimaveränderungen, seien ein ganz aktuelles Thema. „Nutzt eure Möglichkeiten, lernt die Welt kennen, aber kommt wieder zurück“, empfiehlt Markus Bauer. „Ihr werdet hier gebraucht. Auch wenn Ihr das jetzt vielleicht noch nicht so erkennt, es ist ein Gewinn, Kinder und Enkelkinder aufwachsen zu sehen.“

Drei Kinder großgezogen hat auch Hans-Michael Strube. „Sie waren alle am Stephaneum, sie waren natürlich alle im Grünen Labor.“ Er weiß also, wovon er redet, wenn er einschätzt: „Mädchen macht’s meistens mehr Spaß. Jungs müssen trotzdem durch. Also, probiert und macht eure Erfahrungen“, rät er den Stephaneern mit der Bio-Lehrerin Heike Langenstraß.  

Im Grünen Labor auf dem Biotech-Campus in Gatersleben - dem einzigen Schülerlabor in ganz Deutschland mit Schwerpunkt Pflanzenbiotechnologie - experimentieren Kinder und Jugendliche im Laborkittel unter echten Bedingungen. Das begehrte Angebot wird vor allem von Schulen und Kindereinrichtungen genutzt. Mehr als 5.000 Schüler kommen jährlich nach Gatersleben.

Öfter, schneller und immer direkt - so sollen nach Vorstellung von Landrat Markus Bauer mittelfristig die Züge von der Kreisstadt Bernburg nach Magdeburg und Halle fahren. Vor über einem Jahr formulierte Markus Bauer die Forderung erstmals gemeinsam mit Bernburgs Oberbürgermeister Henry Schütze. Jetzt wendet er sich direkt an Verkehrsminister Thomas Webel.

Das entsprechende Schreiben ging vor einigen Tagen raus. Der Landrat sagt: „In 45 Minuten nach Magdeburg, in 50 Minuten nach Halle - das im Stundentakt, zumindest in der Woche. So wird Bahnfahren attraktiv, entspannt und flexibel. So wird Schienenpersonennahverkehr eine echte, preiswerte und umweltfreundliche Alternative zum Auto.“

Dafür muss die vorhandene Infrastruktur jedoch zunächst ausgebaut werden. Notwendig sei der Neubau der Verbindungskurve bei Calbe, „für den wir uns seit über zehn Jahren einsetzen“, wie der Landrat sagt. Notwendig sei auch die Auflassung bzw. die technische Sicherung der zahlreichen Bahnübergänge, um die Fahrzeit deutlich zu verkürzen.

„Wenn uns das gemeinsam gelingt, rücken die beiden Oberzentren Magdeburg und Halle dank des Salzlandkreises zusammen“, sagt der Landrat. Er ist überzeugt: „Von dieser starken Verbindung können alle profitieren.“ Im Blick hat er dabei natürlich auch den Salzlandkreis, der als Wohn-, Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort weiter an Attraktivität gewinnen kann. Das wiederum sei wichtig, um langfristig wachsen zu können. „Wir benötigen das Engagement der Menschen nicht nur im Job, sondern auch im Ehrenamt.“

Die Bürgermeister seiner Region weiß der Landrat geschlossen hinter sich. Schließlich gewinnt der ländliche Raum zwischen den beiden Großstädten die Bedeutung, die er strukturell einnehmen kann. In dem gemeinsam mit den Bürgermeistern unterzeichneten Brief an die Landesregierung heißt es: „Wir brauchen die stündliche Direktverbindung der Bahn zwischen Magdeburg und Halle, weil die Menschen hier im Umfeld wohnen und arbeiten. Schnelle Verbindungen zwischen Stadt und Land ermöglichen beides zukunftssicher.“

Er erinnert an die Verbindung Magdeburg – Bernburg im Jahr 2013. „Ohne unser regionales, gemeinschaftliches Engagement würde es die Strecke heute nicht mehr geben.“

Bernburgs Oberbürgermeister Henry Schütze sagt: „Bei uns leben viele Pendler. Eine stündliche Verbindung wäre für alle ein großer Gewinn.“ So sieht es auch Calbes Bürgermeister Sven Hause. Er sagt: „Wir planen zwei neue Wohngebiete in unmittelbarer Nähe des Bahnhaltepunktes Calbe-Stadt. Mit einer schnellen Taktung wären wir auch für Großstädter deutlich interessanter.“ Könnerns Bürgermeister Mario Braumann sagt: „Könnern ist als Teil des Mitteldeutschen Verkehrsverbunds Richtung Süden gut angebunden. Mit der Salzlandbahn wären für uns auch die Wege Richtung Norden besser nutzbar.“

Die konkrete Forderung lautet jetzt: Das Land und die beauftragte Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt (NASA) GmbH mögen ihrer Verantwortung bei der Planung, Bestellung und Bezahlung des Schienenpersonennahverkehrs nachkommen und im ländlichen Raum einen starken Nahverkehr als preiswerte und umweltfreundliche Alternative zum Auto gewährleisten.

Auch die Deutsche Bahn AG muss mit einsteigen und die erforderliche Infrastruktur aufbauen. Die aufwändigen Planrechtsverfahren brauchen alle Partner. Landrat Markus Bauer sagt: „Wenn alle grünes Licht geben und die Weichen stellen zum Ausbau der Bahnstrecke, ist es jetzt unsere gemeinsame Aufgabe, den Zug draufzusetzen und in die richtige Richtung fahren zu lassen.“

So geht’s nicht, meinen jedenfalls viele Wortmeldungen, mündliche wie schriftliche, nach der Mitteilung aus der Kreisverwaltung, dass jüngst gegen den Betriebsleiter des Kreiswirtschaftsbetriebs (KWB) per Brief eine Morddrohung eingegangen war.

Ralf Felgenträger und die Mitarbeiter seines KWB erhalten mehr oder weniger regelmäßig Post von Bürgern, zumeist mit Hinweisen und kritischen Fragen, aber auch mit Lob. Die überwiegende Mehrheit genießt einfach nur still und zufrieden die Dienstleistung der Abfallentsorgung. Und wenn Probleme auftauchen, kommt es vor allem darauf an, konstruktiv eine gemeinsame Lösung zu finden, die allen Anforderungen Rechnung trägt.

„Wir leben heute in einer Zeit, wo alles selbstverständlich ist und das Wort ‚Danke‘ vom ‚Aussterben bedroht‘ ist“, beginnt die freundliche Grußkarte einer Calbenser Familie, die dieser Tage ins Haus flatterte. „Deshalb möchten wir uns auf diese Weise einfach mal bei Ihnen allen, besonders bei den ‚Müllmännern‘ für die geleistete Arbeit bedanken. Egal, ob Hitze, Starkregen, Glatteis Sturm oder jetzt Corona…“, die Tonnen würden zuverlässig geleert, steht weiter zu lesen. Das Dankeschön endet mit dem Hinweis: „Passen sie alle gut auf sich auf…“

Dem ist nichts hinzuzufügen, meint - nicht nur - Ralf Felgenträger.

Die Mitarbeiterinnen des Fachdienstes Jugend und Familie des Salzlandkreises bieten noch Juleica-Nachschulungen an. Seit diesem Jahr werden die Schulungen in Modulen absolviert. Es gibt vorgegebene Basismodule und Aufbaumodule, die die Teilnehmer selbst wählen können.

 

Die diesjährige Nachschulung umfasst insgesamt 12 Lerneinheiten/Zeitstunden:

Das Basismodul (Teilnahme verpflichtend) mit dem Thema Kindeswohlgefährdung findet statt am Freitag, 25.9.2020 von 17 – 21 Uhr in Bernburg.

 

Acht weitere Lerneinheiten können gewählt werden aus den Themen:

Suchtprävention am 15.9.2020, 17 – 21 Uhr in Bernburg,

Gewaltprävention am 26.9.2020, 9 – 13 Uhr in Staßfurt,

Jugendschutzgesetz und Aufsichtspflicht am 9.10.2020, 17 – 21 Uhr in Staßfurt,

Demokratieprojekt am 10.10.2020, 9 – 14 Uhr in Staßfurt.

 

Info und Anmeldungen bitte bei 

 

Bettina Föllner

bfoellner@kreis-slk.de

03471 684-1774

 

Denise Eckstein-Bunk

deckstein-bunk@kreis-slk.de

03471 684-1580

Kurz vor Beginn der Grippesaison appelliert Landrat Markus Bauer an die Bürger im Salzlandkreis, sich auch weiterhin an die Hygieneregeln zu halten. „Wir haben zum Glück zwar seit Wochen nur sehr wenige neue Corona-Fälle im Salzlandkreis. Dennoch ist es wichtig, weiterhin sehr sorgsam zu sein“, sagt der Landrat. Er bittet die Bürger, Abstand zu halten, wo notwendig eine Alltagsmaske zu tragen und Räume regelmäßig zu lüften. Diese Verhaltensregeln bieten ohne Impfstoff den bestmöglichen Schutz.

Markus Bauer: „Wir sollten unsere Gesundheit und die unserer Familien, Freunde und Bekannten nicht durch Nachlässigkeit gefährden. Einen zweiten Lockdown würden auch viele Firmen nicht mehr überstehen.“ Zudem sei es wichtig, dass die Schulen und Kindertagesstätten ihrem Bildungsauftrag wieder soweit wie möglich nachkommen können. Aktuell sind nach Angaben des Fachdienstes Gesundheit fünf auf den neuartigen Corona-Virus positiv getestete Personen bekannt. Der Landrat betont jedoch: „Noch ist die Pandemie nicht überstanden. Wir müssen weiter sehr sorgsam miteinander umgehen.“

Mit Blick auf den bisher sehr glimpflichen Verlauf der Corona-Pandemie im Salzlandkreis sagt Markus Bauer noch einmal allen ausdrücklich Dank, die dafür sehr hart gearbeitet haben und es immer noch tun. Er denkt dabei an die Mitarbeiter im Gesundheitssektor und Pflegebereich. Zugleich drückt er seine Wertschätzung für die Familien aus, die unter größter Belastung den Spagat zwischen Beruf und Familie bewältigten. Damit diese Extrembelastung für so viele Teile der Gesellschaft nicht erneut eintritt, appelliert der Landrat: „Jeder hat von uns weiterhin die Verantwortung, die zurückgewonnene Freiheit zu bewahren.“

Neben den allgemeinen Hygieneregeln besteht eine weitere Möglichkeit in der Grippeschutz-Impfung. Diese sollten nach Ansicht des Fachdienstes Gesundheit vor allem Kinder, ältere Menschen und Risikopatienten nutzen. „Mit einer hohen Impfquote lassen sich in der Grippewelle schwere Influenza-Verläufe verhindern und Engpässe in Krankenhäusern vermeiden“, erklärt Amtsärztin Heike Leonhardt mit Blick auf die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts.

Unabhängig davon bereitet sich die Kreisverwaltung auf mögliche Szenarien vor, um bei steigenden Infektionszahlen im Salzlandkreis sowie auf die zu erwartende neue Eindämmungsverordnung der Landesregierung nächste Woche besser vorbereitet zu sein. Markus Bauer: „Wir werden beweisen, dass die öffentliche Verwaltung auch in Krisenzeiten funktioniert.“ Hilfreich bei den aktuellen Vorbereitungen sind insbesondere die Erfahrungen aus dem Frühjahr. Damals wurde deutlich, dass der Salzlandkreis gemeinsam mit den Städten und Gemeinden aber auch mit den niedergelassenen Ärzten sowie den Kliniken im Salzlandkreis die zu bewältigenden Aufgaben sehr gut meisterten.

Sollte der Fall X eintreten, wird der Fachdienst Gesundheit personell aufgestockt. Bereits jetzt unterstützen zwei Bundeswehrsoldaten bei der Kontaktverfolgung der Reiserückkehrer sowie ein Containment-Scouts des RKI. Zudem kann innerhalb kürzester Zeit der sogenannte Sonderstab für außergewöhnliche Ereignisse gebildet werden.  „Damit gewährleisten wir, dass Kontakte von Corona-Infizierten schnell ermittelt und Anrufe von Bürgern jederzeit beantwortet werden können“, erklärt der zuständige Fachbereichsleiter Thomas Michling.

Wo möglich, arbeiten Mitarbeiter der Kreisverwaltung sowie des Jobcenters mit mobilen Geräten auch von zu Hause. Knapp die Hälfte aller Arbeitsplätze sind mittlerweile entsprechend ausgestattet. Zum Schutz der Mitarbeiter sind auch weiterhin die Dienstgebäude außerhalb der regulären Öffnungszeiten für den allgemeinen Publikumsverkehr geschlossen.

Insgesamt 24 moderne, digitale Handsprechfunkgeräte samt notwendigem Zubehör konnte der Salzlandkreis beschaffen im direkten Austausch für vorhandene Altgeräte, ohne seinen Haushalt damit wesentlich zu belasten. Das Land Sachsen-Anhalt unterstützt und hatte Sonderförderungen „Digitalfunk“ für die Kommunen aufgelegt. Der Salzlandkreis stellte die Anträge für seine Bereiche Brand- und Katastrophenschutz und erhält rund 15 000 Euro Förderung zur dringend notwendigen Ersatzbeschaffung. Die Landkreisverwaltung nutzt dabei den Rahmenvertrag des Landes mit dem Lieferanten, teilt der Fachdienst Brand-, Katastrophenschutz und Rettungsdienst der Kreisverwaltung mit.

Das Innenministerium des Landes hatte bereits zur Einführung des Digitalfunks dem Salzlandkreis die Geräte in gleicher Zahl, damals sogar völlig kostenfrei, zur Verfügung gestellt - für den Brandschutz vor zehn Jahren, drei Jahre später für den Katastrophenschutz. Für diese Geräte erfolgen inzwischen keine Updates mehr, vom kommenden Jahr an sind sie gar nicht mehr nutzbar. Ersatz war dringend nötig.

Zwei der neuen Handsprechgeräte hat der Kreisbrandmeister bereits erhalten für die Aufgaben nach dem Brandschutz- und Hilfeleistungsgesetz des Landes, die weiteren 22 gehen an Fachdienste im Katastrophenschutz des Salzlandkreises: die DRK-Kreisverbände Bernburg und Staßfurt-Aschersleben, den DRK-Ortsverband Schönebeck sowie den ASB-Kreisverband Aschersleben.

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Bei der Überprüfung von Wohnungen, die laut Zeugenhinweisen zur Ausübung der Prostitution genutzt werden, ist am Montagvormittag in Aschersleben ein 36-jähriger Mann vorläufig festgenommen worden. Bei der Identitätsfeststellung stellte sich heraus, dass sich der Thailänder illegal in Deutschland aufhielt und einer Erwerbstätigkeit nachging.

Nach ersten Ermittlungen war er bereits im Jahr 2016 ausgewiesen worden und ist im Jahr 2018 erneut nach Deutschland eingereist. Im Zuge der Abarbeitung durch die Ausländerbehörde des Salzlandkreises wurde der Mann einer Haftrichterin vorgeführt, die einen Haftbefehl zur Sicherung der Abschiebung (Abschiebehaft) erließ.

 

Impfungen sind nicht nur beim Menschen ein Thema, auch bei Hühnern und Puten. Tierärzte führen sie durch, aber die Halter müssen aktiv werden und der regelmäßigen Impfpflicht gegen die Newcastle-Krankheit, auch Atypische Geflügelpest genannt, für ihre Bestände nachkommen. Die Geflügelpestverordnung von 2005 schreibt das bundesweit vor.

Das gilt für große Bestände und Geflügelzüchter wie auch für Hobbyhaltungen, erinnert das Veterinäramt des Salzlandkreises angesichts der Gefahr, die von der Tierkrankheit ausgeht. Sollte sie ausbrechen, richtet sie nicht nur bei den erkrankten Tieren selbst großen Schaden an. Sie führt auch zu wirtschaftlichen Schäden für Tierhalter und ganze Regionen. Das soll verhindert werden, die Newcastle-Krankheit ist deshalb anzeigepflichtig.

Es ist ganz einfach, den nächsten niedergelassenen Tierarzt aufzusuchen beziehungsweise Termine abzustimmen. Dort bekommen auch Hobbyhalter den Impfstoff und Auskunft zur Verabreichung, zu Kosten und Handhabung.

Die Impfung muss regelmäßig wiederholt werden. Auch zugekaufte legereife Tiere sowie eigene Nachzuchten sind zwingend halbjährlich zu immunisieren. Der üblicherweise als Schluckimpfung verabreichte Impfstoff bedarf einer koordinierten Ausgabe durch die Tierarztpraxen, für die deshalb nur wenige Termine im Jahr vorgesehen sind. Die Verabreichung selber muss sehr gewissenhaft und unmittelbar nach Empfang in die frisch zubereitete Tränke erfolgen. 

Die Übertragung der Newcastle-Krankheit kann sowohl von Tier zu Tier als auch indirekt, beispielsweise über Transportkisten, Gerätschaften, Personen, oder auch durch Wildvögel oder Schadnager erfolgen.

Sie ist in vielen Ländern in Zentral- und Südamerika, Asien, Afrika und im Mittleren Osten örtlich begrenzt festgestellt. In den vergangenen Jahren kam es auch zu Ausbrüchen in Schweden, Belgien und Luxemburg.

Durch wirksamen Impfschutz können der Ausbruch der Krankheit und in dessen Folge direkte und indirekte wirtschaftliche Schäden vermieden werden.

Weitere Informationen erteilt der Fachdienst Veterinärangelegenheiten und Gesundheitlicher Verbraucherschutz des Salzlandkreises unter der Telefon-Nummer 03471 684-1461 bzw. an die E-Mailadresse vet@kreis-slk.de. Darüber hinaus sind auf der Homepage des Salzlandkreises Merkblätter zu Nutztierhaltungen hinterlegt >>>  zur Seite des Fachdienstes.

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Eltern und Schüler der Gemeinschaftsschule „Hermann Kasten“ in Staßfurt erhalten gerade Post von der Schulleitung. Zum Schulstart tritt ein Sonderplan für sie in Kraft. Der Salzlandkreis als Schulträger musste kurzfristig Ausweichmöglichkeiten für den Unterricht organisieren, nachdem wenige Tage vor dem ersten Klingelzeichen ein Starkregen das Gebäude im Schulzentrum Nord in Teilen unter Wasser gesetzt hatte. Der Schaden an der Elektroanlage konnte bereits behoben werden, aber einzelne Klassenräume sind vorübergehend nicht nutzbar. Die Reparaturarbeiten laufen nun auf Hochtouren.

Es wird planmäßig schon seit längerem gebaut am Schulzentrum im Staßfurter Norden, umfangreiche energetische Sanierungsarbeiten, an Fassade, Fenstern und während der Ferienzeit gerade auch am Dach. Bauherr ist die Stadt Staßfurt in enger Zusammenarbeit mit dem Salzlandkreis. Die Grundschule der Stadt und die Gemeinschafts- und Förderschule in Landkreis-Trägerschaft am Standort sind auf Einschränkungen eingerichtet und zusammengerückt. Mit der Havarie fehlen jetzt aber kurzfristig Klassenräume, so dass die Hälfte der rund 280 Mädchen und Jungen aus der Gemeinschaftsschule, die Klassen acht bis zehn, für die ersten Tage im alten Schulgebäude in der Michaelisstraße unterrichtet werden müssen. Der Landkreis hatte das Haus leergezogen und zuletzt auch als Alternative für seine Berufsschüler in Staßfurt genutzt während der Bauarbeiten an deren Standort. Nun wurde das Gebäude Michaelisstraße in Windeseile zum Empfang der großen Gemeinschaftsschüler vorbereitet.

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Der Salzlandkreis hat alle Vorbereitungen getroffen. Seine Schulen sind nach den Sommerferien gerüstet für die Rückkehr der etwa 10 600 Schülerinnen und Schüler in die verschiedenen Häuser seiner Trägerschaft. 

„Ich wünsche uns allen einen erfolgreichen Schulstart. Ich weiß aber auch, vor welche Herausforderungen wir gestellt sind, strukturell, besonders IT-mäßig und natürlich bei den Hygienemaßnahmen“, sagt Landrat Markus Bauer und freut sich, dass mit dem Unterricht wieder Bildung für den Nachwuchs geboten wird. Weiter: „Auf das Miteinander von Eltern, Kindern, Lehrern und Verwaltung kommt es an, auf das Füreinander und die Einhaltung aller Vorgaben, weil wir in anderen Regionen sehen, was passieren kann.“

Zuletzt waren zusätzliche Hygiene- und Schutzartikel vom Land Sachsen-Anhalt an die Schulen zu verteilen, nicht nur in eigener Trägerschaft, sondern auch für die anderen Kommunen und freien Schulträger. Insgesamt 94 Schulen im Salzlandkreis profitieren von der Bereitstellung der Materialien.

Für seine eigenen Schulen hatte der Salzlandkreis die aktuellen Vorgaben und Empfehlungen des Rahmenplans für die Hygienemaßnahmen, den Infektions- und Arbeitsschutz an Schulen in Sachsen-Anhalt während der Corona-Pandemie geprüft. Die Umsetzung und Einhaltung wird weiterhin sichergestellt.

Die Ferienzeit wurde genutzt für einige Baumaßnahmen, die weiter vorangetrieben wurden. Das sind die großen, laufenden Projekte am Dr.-Frank-Gymnasium, an der Gemeinschaftsschule „Hermann Kasten“  und der Berufsschule WEMA in Staßfurt und  an der Burgschule, der Gemeinschaftsschule „Albert Schweitzer“ sowie der Pestalozzi-Förderschule in Aschersleben. Acht Schulstandorte profitieren vom Förderprogramm Schulinfrastruktur für finanzschwache Kommunen und sind auch weiter in der Planung für Baumaßnahmen.  In anderen Schulen gab es teils umfangreiche Reparaturen, zum Beispiel am Dach der Turnhalle des Gymnasiums in Schönebeck. Wartungsarbeiten und die Grund- und Glasreinigungen erfolgten.

Wenn der Regelbetrieb in den Schulen wieder aufgenommen ist, stehen auch die Sporthallen zur Vereinsnutzung grundsätzlich bereit, solange das Corona-Infektionsgeschehen keine Neuregelungen erfordert und schulischen Belange nicht entgegenstehen. Der Fachdienst Bildung, Integrierte Planung und Amt für Ausbildungsförderung des Salzlandkreises hatte bereits vor den Ferien auf der Grundlage der siebten Eindämmungsverordnung und in Abstimmung mit den Schulleitern ein spezielles Hygienekonzept erarbeitet. Vereine müssen dabei ein vereinsbezogenes Hygienekonzept vorlegen.

Insgesamt 15 Vereine erhielten für die Sommerferien die Nutzungserlaubnis vom Landkreis in acht seiner Schulsporthallen.

Öffentliche Ausschreibung ist aufwändig, aber kein Geheimnis. Die Diskussionen um die Entscheidungen zur Neuvergabe des Bus-Linienverkehrs im Salzlandkreis dauern an.  Mit den wirtschaftlich positiven Ausschreibungsergebnissen - der Kilometerpreis sinkt von circa 2,70 auf 2,10 Euro - ergeben sich deutliche Einsparungen für die KVG. Die Zuschüsse des Landkreises verringern sich um jährlich rund 900 000 Euro - Geld, das an anderer Stelle für die Einwohner eingesetzt werden kann. Denn das steht als oberstes Ziel: sparsam und transparent mit Steuergeldern umzugehen, die gesamte Region zu betrachten und die Aufgaben gesetzeskonform, wirtschaftlich, sicher und verlässlich umzusetzen.

Die Kreisverwaltung erklärt das Verfahren, wie und warum es zu dem Ergebnis kam: die Kreisverkehrsgesellschaft KVG fährt weiter, die Firma RVS GmbH & Co. KG (Haubold) nicht mehr, und klagt.

„Ich habe Verständnis und große Achtung für das Engagement in der Region Staßfurt, für die Einwohner, die sich mit Petitionen einsetzen für die Firma“, sagt Landrat Markus Bauer heute. „Wir werden auch alle Möglichkeiten im rechtlichen Rahmen anbieten, das Unternehmen weiter einzubinden in unseren Wirtschaftsstandort.“ Und weiter: „Wenn Vergabekammer und Gericht in Einzelfragen zu anderen Entscheidungen kommen als wir bisher, wird das anzuwenden sein.“ Genau wie die Vorgaben bei öffentlichen Vergaben. Denn: „Wie solche komplizierten Verfahren zu führen und zu entscheiden sind, regelt das Gesetz, kein Kommunalpolitiker und auch kein Landrat. Die Aufgabe des Salzlandkreises ist es, den ÖPNV als Daseinsvorsorge zukunftsfähig abzusichern. Dabei sind alle rechtlichen Grundlagen einzuhalten.“

Der Salzlandkreis ist der Aufgabenträger für den ÖPNV. Im Juli 2020 liefen die langfristig vergebenen Konzessionen für den Bus-Linienverkehr im Kreisgebiet aus. Es war neu zu entscheiden für die nächsten zehn Jahre. Sicher, wirtschaftlich und leistungsfähig. Aber auch ergebnisoffen, wie bei allen Leistungen, die Private für einen öffentlichen Auftraggeber erbringen sollen. Entscheidungen hierzu trifft der Kreistag.

Öffentliche Vergaben unterliegen einem engen gesetzlichen Rahmen. Kein Recht auf Besitzstand. Vielmehr sind Gleichbehandlung, Nichtdiskriminierung und Transparenz geboten, um einen fairen Wettbewerb zwischen den bietenden Unternehmen sicherzustellen und Korruption und Vetternwirtschaft wirksam zu verhindern. Das ist auch richtig, denn Aufträge an Dritte werden mit Steuergeld bezahlt. Sparsamkeit steht ganz oben.

Mit der Vergabe hat der Auftraggeber zudem die Möglichkeit der wirtschaftlichen Neubewertung von Leistungen. Enorm wichtig bei einem so großen Auftrag wie die Sicherung des öffentlichen Personennahverkehrs über ein ganzes Jahrzehnt.

Unternehmen erlangen vertraglich Planungssicherheit. Ihrer unternehmerischen Verantwortung obliegt die Beschäftigung von Personal und die Beschaffung der Busse, ob Kauf, Leasing oder Miete. 

Drei Jahre waren Salzlandreis und Kreistag in Vorbereitung auf den Sommer 2020 mit den notwendigen Schritten befasst. 2018 beschloss der Kreistag, den Linienverkehr grundsätzlich weiter an die KVG zu vergeben, ein kommunales Unternehmen mit etwa 150 Beschäftigten, für das der Salzlandkreis die wirtschaftliche und soziale Verantwortung trägt, wie auch politisch für die anderen Unternehmen in der Region. Das Kreisverkehrsunternehmen stellt Sicherheit und Leistungsfähigkeit unter Beweis. 

Die Entscheidung pro KVG erging bewusst auch anders als seinerzeit bei der Krankenhausversorgung, die an einen privaten Betreiber abgegeben worden war.

Das Hecklinger Unternehmen wollte mit einem Antrag 2019 die Verkehrsdienstleistung künftig eigenwirtschaftlich erbringen, anstelle der KVG. Der Salzlandkreis als zuständige Behörde prüfte den Antrag auf Plausibilität und musste ablehnen. Später bestätigte das Landesverwaltungsamt dieses Prüfergebnis.

RVS nutzt jetzt den Rechtsweg, den der Rechtsstaat bietet, und klagt. Auch gegen die Entscheidung der inzwischen erfolgten öffentlichen Ausschreibung. 

Hier war die Kreisverkehrsgesellschaft im Frühjahr vom Kreistag beauftragt, erneut ein Drittel des öffentlichen Dienstleistungsauftrags, genau 33 Prozent, rechtskonform an  Subunternehmer auszuschreiben. Der Landrat hatte diese Vorlage initiiert. Es war der klare Wille auch des Kreistags, den Weg für Marktbeteiligung zu öffnen und wirtschaftliche Vielfalt zu ermöglichen. Rund 930.000 Kilometer im Kreisgebiet, die von anderen Unternehmen gefahren werden sollen, somit auch regionalen Firmen Beteiligung ermöglichen. Sechs Angebote gingen dazu ein, auch von dem Hecklinger Unternehmen. Das wirtschaftlichste Angebot soll den Zuschlag erhalten.

Das Salzlandmuseum spürt den Trend: Deutschland erkunden ist in. Besucher aus der ganzen Republik zeigen Interesse auch an regionalen Museen.

Ab September erwartet das Salzlandmuseum seine Besucher aus Nah und Fern auch am Samstag und Sonntag wieder. Dabei gelten die aktuellen Hygiene- und Abstandsregeln.

Das Museum ist ab September zu folgenden Zeiten geöffnet: dienstags und freitags von 10 bis 16 Uhr, donnerstags von 10 bis 18 Uhr sowie samstags und sonntags von 14 bis 18 Uhr.

Telefonisch sind die Museumsmitarbeiter erreichbar unter 03471 684-624410.

 

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Liebe*r juleica-Inhaber*innen,

seid schnell und sichert euch noch einen der letzten freien Plätze für die diesjährige juleica-Nachschulung, die die Mitarbeiterinnen des Fachdienstes Jugend und Familie des Salzlandkreises anbieten.

Die juleica-Schulungen wurden neu strukturiert und werden seit diesem Jahr in Modulen angeboten, dabei gibt es vorgegebene Basismodule, die absolviert werden müssen und Aufbaumodule, die die Teilnehmer*innen selbst wählen können.

 

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Jeder Bürger im Salzlandkreis spürt die immense Trockenheit in der Natur. In unseren Flüssen herrscht eine ausgeprägte Niedrigwassersituation, alle haben einen kritischen Zustand erreicht. Und wegen der lang anhaltenden Trockenheit fallen auch die Grundwasserstände.

Die wenigen Niederschläge der vergangenen Wochen konnten nicht zur langfristigen Entspannung dieser kritischen Situation beitragen. Sie kamen zwar der Vegetation zu Gute, aber ein Abfluss in die Gewässer oder gar ins Grundwasser fand und findet nicht oder nur geringfügig statt.

Aus diesem Grund musste der Salzlandkreis die Wasserentnahme aus Oberflächengewässern im Kreisgebiet verbieten. Die Allgemeinverfügung dazu wurde  im Amtsblatt für den Salzlandkreis (Nummer 27) veröffentlicht. Sie gilt, bis sie der Salzlandkreis wieder außer Kraft setzt. Dazu muss sich die Wassersituation in den Oberflächengewässern anhaltend so entwickeln, dass keine Niedrigwassersituation vorliegt.

Der  Salzlandkreis macht darauf aufmerksam und appelliert deshalb nochmals an alle seine Bürgerinnen und Bürger und die Unternehmen zum bewussten und vor allem sparsamen Umgang mit dem Wasser.

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Diese Entscheidung war schwer, aber notwendig: Der Salzlandkreis verschiebt den fünften Kreiswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ in das nächste Jahr. Auch der elfte Landes- und der 27. Bundeswettbewerb waren zuvor bereits bis 2022 bzw. 2023 nach hinten verlegt worden. 

„Dabei sind unsere Dörfer mit ihren Bürgerinnen und Bürgern, ihrem Ortschaftsrat und ihren Vereinen mit vollem Eifer in die Vorbereitung für 2020 gestartet“, erklärt Landrat Markus Bauer dazu. Seinem Aufruf waren in diesem Jahr 25 Dörfer gefolgt. „Das ist die höchste Teilnehmerzahl, die wir je hatten.“

Doch die Corona-Pandemie hat eben Auswirkungen auf alle Aktivitäten in den Städten und Gemeinden, bis in den Ablauf des Dorfwettbewerbs, auf Kreis-, Landes- und Bundesebene. Das Vereinsleben ist eingeschränkt, Dorfgemeinschaftshäuser und öffentliche Veranstaltungsräume können nur begrenzt genutzt werden oder sind gar geschlossen.

Die Entscheidung ist nicht leicht gefallen, zumal derzeit nicht abgeschätzt werden kann, wann es, oder ob überhaupt, Erleichterungen geben kann bei den notwendigen Abständen und sonstigen Hygienevorschriften. Selbst eine Verschärfung der jetzigen  Regelungen im Frühjahr 2021 ist möglich.

Ein Gutes hat die Sache dennoch. Nun erhalten alle Dörfer die Chance, ihre Beteiligung am Wettbewerb umfassend und im notwendigen Miteinander vorzubereiten. Der neue Zeitplan verschafft ausreichenden Zeitpuffer, um die Anforderungen an ihre Dorfpräsentation, zum Beispiel die Einhaltung von Abständen beim Rundgang oder die Nutzung von Räumen, besser zu planen. Vor dem Hintergrund der großen Zahl der Wettbewerber ist auch eine Konzentration auf wesentliche Schwerpunkte wichtig, die dem Dorf ein Gesicht geben und das Besondere herausstellen. Die Bewertungskommission wird das bei der neu geplanten Bereisung im zweiten Quartal 2021  berücksichtigen.

Bisherige Anmeldungen zum Kreiswettbewerb bleiben natürlich bestehen.

Einzelne Orte, die ihre vorläufige Anmeldung zwischenzeitlich auch zurückgezogen hatten, können sich nunmehr sogar erneut anmelden.

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Die Vorbereitungen sind inzwischen so weit gediehen, dass der nächste Kreisausschuss Mitte August über die Vergabe der Planungsleistungen entscheiden kann. Der Salzlandkreis will insgesamt rund 16 Kilometer des Europaradweges R1 mit Teilstrecken im gesamten Kreisgebiet ausbauen.

„Damit gewinnen wir deutlich, und Einheimische und Touristen werden es spüren, wenn sie ihre Ziele in der Region per Rad ansteuern“, begrüßt Landrat Markus Bauer den nächsten Schritt im wichtigen Tourismusprojekt. „Wir verbessern auch den Übergang zum Elberadweg. Und wir bauen den Wassertourismus an der Saale aus. So machen alle Bemühungen im Zusammenhang vollsten Sinn.“ Hier denkt der Landrat auch an attraktive, individuelle Routenplanungen beim Sammeln Salzländer Kulturstempel. 

Drei Millionen Euro wird der vorgesehene R1-Ausbau in Asphalt kosten, mit 90 Prozent Fördermitteln vom Land. Einbezogen sind sechs Städte: Seeland, Aschersleben, Hecklingen, Bernburg, Nienburg und Könnern. Das macht das vom Landkreis koordinierte Infrastrukturprojekt, das seit etwa zwei Jahren vor allem seinen Fachdienst Kreis- und Wirtschaftsentwicklung und Tourismus beschäftigt, auch so umfangreich und intensiv. Die enge Zusammenarbeit mit den Anliegerstädten spielt eine entscheidende Rolle. Der Umfang der Vorbereitungen und die besonderen Förderregularien erforderten die Aufteilung in zwei Projektphasen mit mehreren Bauabschnitten. Erste Aufgabe der folgenden Planungsleistungen wird die genaue Kostenermittlung für die Ausbauarbeiten je Abschnitt sein, die für die weitere Qualifizierung des Förderantrags notwendig ist. Nach Bewilligung durch die Investitionsbank Sachsen-Anhalt kann weiter geplant und dann auch gebaut werden. Ende März 2022 soll alles fertig sein.

 

Zum Radtourismus im Salzlandkreis

Der Salzlandkreis beabsichtigt, mit dem Infrastrukturprojekt zum Europaradweg R1 eine zukunftsfähige Route für Radtouristen im Kreisgebiet zu entwickeln. Allein über den R1 werden auf 75 Kilometern zahlreiche Landschaftselemente und Kulturschätze erschlossen. Radtouristen finden Anschluss an die beiden weiteren überregionalen Radwege an Saale und Elbe. Der jetzt beantragte Ausbau von Wegeabschnitten des R1 sichert mittel- bis langfristig das Gesamterlebnis.

Der R1 - von der französischen Kanalküste bis ins russische St. Petersburg - verbindet über 3.500 Kilometer die Menschen, die Natur und die Kultur von neun europäischen Ländern. Etwa 260 Kilometer führen durch Sachsen-Anhalt, fast ein Drittel im Salzlandkreis. Der R1 verknüpft hier die Angebote von sieben Städten: Seeland, Aschersleben, Hecklingen, Staßfurt, Nienburg (Saale), Bernburg (Saale) und Könnern. Radtouristen erleben auf der Tour eine reizvolle Kultur-Landschaft: entlang des Concordiasees, durch die Salzstadt Staßfurt, am Bodeverlauf in den Naturpark Unteres Saaletal. Über die Saalestädte Nienburg und Bernburg führt er ein Stück entlang der Fuhne in Richtung Landkreis Anhalt-Bitterfeld.

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Seit gestern wird ein neuer Corona-Fall im Salzlandkreis gemeldet. Es handelt sich um einen Reiserückkehrer aus Bulgarien. Die mitgereisten Personen wurden bisher negativ getestet, aber unter Quarantäne gestellt.

Damit erhöht sich die Zahl der bestätigten Corona-Fälle auf 79. Inzwischen gelten 75 als genesen.

Nunmehr befinden sich 32 Personen aus dem Salzlandkreis in häuslicher Quarantäne.

419 Personen konnten bereits aus der angeordneten Quarantäne entlassen werden.

 

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Um Klarheit in die zunehmend emotional und öffentlich ausgetragene Debatte um die Kreisverkehrsgesellschaft Salzlandkreis KVG und das Hecklinger Busunternehmen Haubold zu bringen, schaltet sich Landrat Markus Bauer aus seinem Urlaub ein. Er kehrt deshalb vorzeitig zurück und hat zum Freitag dieser Woche den Bürgermeister der Stadt Hecklingen, Uwe Epperlein, sowie die Fraktionsvorsitzenden des Hecklinger Stadtrates in das Landratsamt eingeladen.

„Wir sind von Anfang an offen mit den Erfordernissen zur Neuausschreibung des Linienverkehrs im Landkreis umgegangen. Allen Beteiligten war klar, worum es geht. Leider hat der Bürgermeister der Stadt in diesem langen Prozess von sich aus zu keiner Zeit das Gespräch gesucht“, möchte Markus Bauer wieder Sachlichkeit in die Diskussion bringen. Er verweist auf die jederzeit transparent angekündigten Schritte und den Zeitplan des ÖPNV-Aufgabenträgers Salzlandkreis, die mit dem Kreistag schon seit Sommer 2017, seit der Vorbereitung und dem späteren Grundsatzbeschluss zur Direktvergabe von Personenverkehrsdiensten an die KVG Salzland, gegangen worden waren. In diesem Prozess waren auch alle Kommunen einbezogen. Sie haben eigene Stellungnahmen beigetragen. Schließlich mussten mit dem planmäßigen Auslaufen der Konzessionen neue Verträge den öffentlichen Busverkehr nach Juli 2020 nahtlos gewährleisten. Dafür beschlossen im Dezember 2018 die Abgeordneten einen Nahverkehrsplan 2020 bis 2030 für den Salzlandkreis, auf dessen Grundlage der Kreistag letztlich im März 2020 die Direktvergabe an die KVG als interner Betreiber beschloss. Mit der wichtigen  Maßgabe, dass der öffentliche Dienstleistungsauftrag mit 33 Prozent Subunternehmerdienstleistung rechtskonform auszuschreiben ist, eben um regionalen Kleinunternehmen eine reelle Auftragschance zu eröffnen. Dieser Auftrag wurde umgesetzt mit dem bekannten Ergebnis. Die Firma Haubold war unterlegen.

„Wie solche komplizierten Vergabeverfahren zu führen und zu entscheiden sind für das wirtschaftlichste Angebot, regelt das Gesetz, kein Kommunalpolitiker und auch kein Landrat“, gibt Markus Bauer zu bedenken. „Für uns kommt es darauf an, den ÖPNV im Salzlandkreis zukunftsfähig abzusichern. Das liegt in unserer Verantwortung, darauf müssen wir uns konzentrieren.“ Darüber und wie mit den Konsequenzen aus der Entscheidung über die Neuvergabe im Salzlandkreis umzugehen ist, wird der Landrat mit den örtlichen Vertretern beim Termin am Freitag sprechen.

 

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Einsatzkräfte des Salzlandkreises, des Hauptzollamtes Magdeburg und der Stadt Aschersleben haben in der Nacht zum Samstag Kontrollen in der Innenstadt von Aschersleben durchgeführt. Dabei kontrollierten die Beamten auch Prostitutionsstätten. Der Zoll prüfte in diesem Zusammenhang die Art und Ausgestaltung etwaiger Beauftragungsverhältnisse und die Rechtmäßigkeit der Aufnahme einer Tätigkeit im Bundesgebiet. Aus Sicht des Salzlandkreises, der für das Prostituiertenschutzgesetz zuständig ist, ergab sich bei einem Objekt der Verdacht, dass dieses ohne Erlaubnis betrieben wird. Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.

Weiterhin wurden drei Shisha-Bars überprüft. Hier wurden durch den Zoll Anhaltspunkte für etwaige Verstöße gegen das Mindestlohngesetz festgestellt, welche weiterführender Prüfungshandlungen bedürfen. Neben lebensmittelrechtlichen Verstößen wurden in allen Fällen keine oder nur mangelhaft geführte Anwesenheitslisten festgestellt. Die 7. SARS-CoV-2-EindV sieht hierfür eine Geldbuße in Höhe von 1.000 Euro vor.

Im Rahmen von Identitätsfeststellungen wurde eine Person angetroffen, die nach unbekannt abgemeldet war. Der derzeitige Aufenthalt des Ascherslebeners wurde vermerkt und ein Bußgeldverfahren nach dem Bundesmeldegesetz eingeleitet.

Insgesamt waren an diesem Einsatz, der mit Unterstützung von Beamten des Polizeireviers Salzlandkreis und der Polizeiinspektion Magdeburg erfolgte, 18 Einsatzkräfte beteiligt.

Hintergrund:

Der Zoll ist unter anderem zuständig für die Schwarzarbeitsbekämpfung und die Einhaltung des Mindestlohngesetzes. Dem Landkreis obliegt der Vollzug des Prostituiertenschutzgesetzes und der Lebensmittelüberwachung, während die Stadt Aschersleben für das Gaststättengesetz und das Nichtraucherschutzgesetz verantwortlich ist.

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Reiserückkehrer aus Risikogebieten, die nach Deutschland individuell einreisen oder ohne Testung am Flughafen in ihren Heimatort reisen, haben sich ab Sonnabend, 8. August, innerhalb von 72 Stunden bei ihrem Hausarzt telefonisch für eine Corona-Testung anzumelden. Darüber informiert der Fachdienst Gesundheit des Salzlandkreises. Grundlage sind die Festlegungen des Bundesgesundheitsministerium.

Weiterhin ist eine Meldung beim Gesundheitsamt zwingend unter folgender E-Mail-Adresse: FD34.3rb@kreis-slk.de oder unter Telefon: 03471 684-2684 (Hotline) erforderlich. Dem Gesundheitsamt ist ein ärztliches Zeugnis nach erfolgtem Rachenabstrich und das Testergebnis des Rachenabstrichs vorzulegen.

Näheres finden Sie im Merkblatt zu den Regelungen für nach Deutschland Einreisende in Zusammenhang mit Corona-Virus SARS-CoV-2 / COVID-19 vom Bundesministerium für Gesundheit.

Die Hotline des Salzlandkreises erreichen Sie Mo-Do 9-14 Uhr und Fr 9-12 Uhr.

 

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Nach Bekanntwerden gehäufter Todesfälle von Karpfen im Kiesbaggersee Barby Süd sowie von mehreren verendeten Karpfen im Dorfteich „Sandkuhle“ in Glinde wurde die Koi-Herpesvirus-Infektion (KHV-Infektion) in diesen Gewässern amtlich festgestellt.

Beide Gewässer wurden tierseuchenrechtlich gesperrt, teilt der Fachdienst Veterinärangelegenheiten und Gesundheitlicher Verbraucherschutz des Salzlandkreises mit. Das Betreten sowie Befahren ist nur den befugten Personen erlaubt. Schilder mit der Aufschrift „Fischseuche, Koi-Herpesvirus, Betreten für Unbefugte verboten“ werden installiert. Weitere Maßnahmen wurden mit dem Landesanglerverband Sachsen-Anhalt e. V. und den Grundstückseigentümern abgestimmt. Dabei geht es insbesondere um die weitere, eingeschränkte Bewirtschaftung der Gewässer, die unschädliche Beseitigung der verendeten Fische und die Reinigung und Desinfektion genutzter Ausrüstungsgegenstände.

Die Koi-Herpesvirus-Infektion ist eine anzeigepflichtige, für Koi-Karpfen sowie Nutz- und Wildkarpfen höchst ansteckende Tierseuche. Andere Fischarten, insbesondere Schleie, Karausche, Stör, Graskarpfen, Goldfisch, können das Virus übertragen, ohne selbst zu erkranken. Der Mensch ist gegenüber dem Virus unempfindlich, so dass eine Gefährdung der menschlichen Gesundheit ausgeschlossen werden kann.

Das Krankheitsbild der KHV-Infektion kann unter anderem mit Teilnahmslosigkeit, Atemnot sowie Veränderungen der Haut und an den Kiemen einhergehen. Die Krankheit kann zu vermehrten Todesfällen führen. Die klinischen Symptome werden unter natürlichen Bedingungen insbesondere bei Wassertemperaturen zwischen 15 und 29 Grad Celsius ausgebildet, in Ausnahmefällen auch im Temperaturbereich unter 15 Grad. Fische, die die Krankheit überstanden haben, beherbergen das Virus lebenslang. Durch Stress kann es zu einer erneuten Virusausscheidung kommen, ohne dass die betroffenen Fische selbst erkranken. Einmal infizierte Fische sind somit lebenslang ein hohes Infektionsrisiko für gesunde Bestände.

Mögliche Übertragungswege sind die direkte Ansteckung von Fisch zu Fisch oder indirekt über Geräte und den Menschen sowie über fischfressende Tiere, beispielsweise Kormoran, Graureiher, Fischotter.

Das Augenmerk der Bekämpfung liegt in der Verhinderung der Weiterverbreitung.

Weiterführende Informationen können im Salzlandkreis, Fachdienst Veterinärangelegenheiten und Gesundheitlicher Verbraucherschutz erlangt werden.

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Heute wurde ein neuer Fall einer Corona-Infektion im Salzlandkreis gemeldet. Ein Mann aus der Gemeinde Bördeland war routinemäßig überprüft worden im Zusammenhang mit einer Krankenhauseinweisung. Das Ergebnis war positiv. So erhöht sich die Fallzahl insgesamt auf 74 im Salzlandkreis. 71 gelten als genesen, teilt der Fachdienst Gesundheit am Donnerstag mit.

Derzeit befinden sich 17 Personen aus dem Salzlandkreis in häuslicher Quarantäne.

365 Personen konnten bereits aus der angeordneten Quarantäne entlassen werden.

 

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Der Fachdienst Gesundheit des Salzlandkreises meldet einen neuen Corona-Fall. Demnach hat sich mit dem neuartigen Corona-Virus eine Frau aus Bernburg angesteckt, die vor wenigen Tagen aus dem Urlaub zurückgekehrt war. Nach eigenen Angaben zeigte die Frau bereits während des Urlaubs Krankheitssymptome. Sie befindet sich in häuslicher Quarantäne.

Der Fachdienst informierte das Landesamt für Verbraucherschutz sowie die entsprechende Fluggesellschaft über das positive Testergebnis. Zudem werden weitere Personen aus dem näheren Umfeld der Frau als Verdachtsfälle getestet. Das Urlaubsgebiet der positiv getesteten Frau zählt aktuell nicht zu den Risikogebieten.

Mit dem neuen Fall erhöht sich die Zahl der Corona-Infizierten im Salzlandkreis auf 73, wobei 71 als genesen gelten. Derzeit befinden sich 19 Personen aus dem Salzlandkreis in häuslicher Quarantäne. 359 Personen konnten bereits aus der angeordneten Quarantäne entlassen werden.

 

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Landrat Markus Bauer begrüßt die Einigung zwischen AMEOS-Regionalgeschäftsführung und der Gewerkschaft Verdi in den seit Monaten geführten Gesprächen zu tariflichen Vereinbarungen. „Auch wenn es bis zuletzt immer wieder unterschiedliche Standpunkte zwischen den Verhandlungsparteien gab. Die jetzt geschlossene Vereinbarung ist ein gutes Zeichen für den Salzlandkreis. Das Ergebnis zeigt, dass es sich lohnt, immer wieder miteinander zu sprechen.“

Landrat Markus Bauer war es Anfang des Jahres nach unzähligen Vermittlungsgesprächen  gelungen, die beiden Verhandlungsparteien von AMEOS und Verdi erstmals an einen Tisch zu holen. Diese Gespräche im Landratsbüro in Bernburg stellten einen ersten Durchbruch angesichts der seit Wochen andauernden Streiks der AMEOS-Mitarbeiter dar. Mittlerweile ist klar, dass AMEOS und Verdi damals die Grundlage für die jetzige Vereinbarung legen konnten.

Der Landrat sagt im Hinblick auf die Daseinsvorsorge im Salzlandkreis: „Eine wohnortnahe medizinisch-stationäre Versorgung ist ein wesentlicher Standortfaktor für den Salzlandkreis als attraktiver Wohn- und Wirtschaftsstandort.“ Zu einer Versorgung auf hohem Niveau gehören seiner Aussage nach ausnahmslos alle Standorte im Salzlandkreis. Wichtig in diesem Zusammenhang seien aufgrund der vereinbarten Regelungen auch zufriedenere Mitarbeiter in den Kliniken.

Markus Bauer möchte sich jetzt bei allen Beteiligten persönlich bedanken. „Das Ergebnis zeigt: Die Verhandlungsparteien sind sich ihrer Verantwortung für die Region bewusst.“ Der Landrat wird die AMEOS-Regionalgeschäftsführung sowie Verdi zu einem Gespräch ins Landratsamt einladen.

Anbieterunabhängige Energieberatung der Verbraucherzentrale in Schönebeck (Elbe)

Was:      Baulicher Wärmeschutz, Heizkostenabrechnung, Haustechnik, Regenerative Energien, Fördermittel, Stromsparen

Wo:        Bürgerbüro des Salzlandkreises

               Geschwister-Scholl-Straße 157

               39218 Schönebeck (Elbe)

Wann:    jeden 2. Dienstag im Monat 16-18 Uhr nach telefonischer Voranmeldung, sowie nach Vereinbarung

Wer:       Energieberater: Dipl.-Ing. Hans-Joachim Döll

telefonische Terminvergabe:     0800 – 809 802 400 kostenfrei aus deutschen Netzen

 

Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihre Energiefragen kostenlos auch online oder per Telefon zu klären.

Der örtlichen Energieberater Dipl.-Ing.(TU) Architekt Hans-Joachim Döll ist unter der Telefonnummer: 0391 6223811 erreichbar, die zentrale Terminvergabe der Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt unter der 0345 2927800. Auch die zentrale kostenlose Telefonberatung wurde verstärkt und ist unter der Nummer 0800-809 802 400 von Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr und am Freitag von 8 bis 16 Uhr besetzt. Die Online-Energieberatung ist ebenfalls kostenlos und erreichbar unter www.verbraucherzentrale-energieberatung.de.

Vereinssport in den Schulsporthallen des Salzlandkreises ist aufgrund der Hygienevorschriften der Landesregierung nach Schuljahresende, in den Sommerferien, wieder möglich. Darüber informierte der zuständige Fachbereich Soziales, Familie und Bildung. Voraussetzung ist, dass die Vereine einen Antrag stellen und ein entsprechendes Hygienekonzept vorlegen.

„Wir bedauern die Entscheidung. Aber als Betreiber der Schulsportstätten haben wir zunächst sicherzustellen, dass die Schülerinnen und Schüler die Sporthallen für den Schulsport sicher und unter Erfüllung der Hygieneauflagen nutzen können. Das gewährleisten wir“, sagte die zuständige Fachbereichsleiterin Anke Meyer. Sie erklärte, auch die neue Eindämmungsverordnung sehe ein verstärktes Reinigungs- und Desinfektionsregime einschließlich regelmäßigen Lüftens in geschlossenen Räumen vor. Daraus ergebe sich nach wie vor ein erhöhter Reinigungsaufwand. Die Sporthallen waren während der Corona-Pandemie mit den Schulen Mitte März geschlossen worden.

Zuletzt mussten Turnhallen auch für den normalen Unterricht genutzt werden, um Abstands- und Hygienevorschriften einhalten zu können. Erst mit dem neuen Schuljahr soll der Regelbetrieb in den Schulen gemäß der siebten Eindämmungsverordnung wieder aufgenommen werden.

 

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