Bernburg/Wedlitz. Der Salzlandkreis hat die Kreisstraße 2101 vom Ortsausgang Wedlitz Richtung Nienburg bis zum ersten ländlichen Weg ausgebaut. Am Freitagmittag durchschnitt Landrat Markus Bauer nach zwei Monaten Bauzeit das Band zur Verkehrsfreigabe und hatte dazu die Ortsbürgermeisterin von Wedlitz, Yvonne Lehmann, sowie Susan Falke, Bürgermeisterin der Stadt Nienburg, eingeladen. Beim offiziellen Termin mit dabei auch Vertreter der bauausführenden Jaeger Spezial- und Tiefbau GmbH + Co KG Bernburg sowie der beauftragten Planungsbüro Magdeburg Ingenieurgesellschaft mbH.
Der jetzt wie geplant fertige, 340 Meter lange Abschnitt auf freier Strecke musste grundhaft ausgebaut und nach geltenden Standards auf 6,50 Meter verbreitert werden. Die Asphaltoberfläche der Fahrbahn wies zahlreiche Schäden auf, zurückzuführen auf das Hochwasser 2013, und sie war sehr schmal. Zwei Bäume in den alten Randstreifen mussten weichen. Zum Ausgleich wurden an anderer Stelle 20 neue gepflanzt, passend entlang der Kreisstraße zwischen Schackenthal und Schackstedt. Das alles wurde entsprechend geplant und behoben, mit naturschutzrechtlichem Ersatz, mit abschließend Asphalt auf rund 2.200 Quadratmeter Straßenfläche und mit einer Investition von insgesamt 656.000 Euro. Der Salzlandkreis finanziert diese Maßnahme aus dem Fördermittelprogramm des Landes Sachsen-Anhalt zur Beseitigung von Hochwasserschäden und damit ohne notwendige Eigenmittel für die Aufwertung seiner Verkehrsinfrastruktur.
Markus Bauer sagt: „Jedes Stück Straße, das wir in Ordnung bringen und modernisieren, zählt. Unser Ziel ist ein moderner, anziehender Wohn- und Wirtschaftsstandort mit entsprechender Infrastruktur im ländlichen Raum, zwischen Magdeburg und Halle, der so auch wahr- und angenommen wird. Danke deshalb an alle, die uns auf unserem Weg unterstützen.“ Sein persönliches Dankeschön beim Termin nahe Wedlitz galt den beiden regionalen Firmen-Vertragspartnern für die professionelle Arbeit und allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit mit dem eigenen Fachdienst Kreis- und Wirtschaftsentwicklung und Tourismus. „Von Maßnahmen wie dieser, die auf unserer Zukunftsstrategie beruhen, haben die Orte etwas, die ansässigen Betriebe und Bewohner und letztlich die gesamte Region.“
Fachdienstleiter Tilo Wechselberger, beim Salzlandkreis zuständig unter anderem für die Straßenbaumaßnahmen, informierte in den Details über das jetzt fertige Teilprojekt, denn ein nächstes steht noch an. Für das verbleibende Stück der hochwassergeschädigten Kreisstraße 2101 im weiteren Verlauf bis zur Landesstraße 73 kann sein Fachdienst nochmals rund 700.000 Euro Fördermittel vom Land auf die Straße bringen. Dann, wenn klar ist, wann und wo genau im betreffenden Abschnitt der Landesbetrieb für Hochwasserschutz die geplante Deichumverlegung realisiert. Und dann hat der Salzlandkreis ausnahmslos alle Hochwasserschäden von 2013 an seinen Kreisstraßen mit den zweckgebundenen Fördermitteln vom Land behoben.





