Bernburg. Sie riechen noch ganz neu und sie tragen aktuelle Technik: Beim Kreiswirtschaftsbetrieb (KWB) des Salzlandkreises sind insgesamt vier moderne Pressmüllfahrzeuge für die eigene Flotte angekommen.
Landrat Markus Bauer und Betriebsleiter Dirk Trappe freuen sich mit den Müllwerkern und Kollegen über den Neuzugang. „Wir stellen unseren Entsorgungsbetrieb zukunftsfähig auf“, erklärt Landrat Markus Bauer. „Nicht nur die Strukturen müssen wir regelmäßig überprüfen, Fehlentwicklungen korrigieren, wir brauchen auch die notwendige technische Ausstattung zur Kostenoptimierung und zur effektiven Arbeit.“
Landrat und Betriebsleiter eint das gemeinsame Ziel: eine zuverlässige Entsorgung, ein sauberer Landkreis und möglichst stabile Gebühren. „Der Kreiswirtschaftsbetrieb gehört den Bürgerinnen und Bürgern des Salzlandkreises. Wir gehen mit jedem Euro so verantwortungsvoll um, als wäre es unser eigener,“ versichert der Landrat.
Rund 1,2 Millionen Euro hat der KWB investiert. Die leuchtend-orangenen Fahrzeuge ersetzen Modelle, die viele Jahre ihren Dienst getan haben. Die Neuen sind stationiert in Bernburg, Aschersleben, Staßfurt und Schönebeck und gehen von dort in Kürze auf Tour zu den Haushalten und Entsorgungsstellen im Kreisgebiet.
„Ein neues Fahrzeug nach Hause fahren, das auch so riecht – das ist immer etwas ganz Besonderes”, sagt Betriebsleiter Dirk Trappe. Gemeinsam mit den künftigen Fahrern hat er die Fahrzeuge abgeholt vom Aufbauhersteller FAUN, einem Familienbetrieb, um sie den Beschäftigten für ihre harte Arbeit zur Verfügung zu stellen.
600 bis 800 Mülltonnen leert ein Müllwerker an einem einzigen Tag. „Das ist eine körperliche Leistung, die man nicht unterschätzen darf”, so Trappe. „Mit den neuen Fahrzeugen wird der Job für unsere Kollegen ein Stück leichter.” Moderne Technik, aktueller Standard – und ein kleines Detail, das an heißen Tagen besonders zählt: ein Getränkehalter für die Kollegen, die die Tonnen leeren. „Klingt nach einer Kleinigkeit, ist im Sommer aber Gold wert”, weiß der Betriebsleiter und betont einen ganz wichtigen Aspekt: „Unsere Fahrzeuge sind viel im Wohngebiet unterwegs, oft dort, wo Kinder spielen und Radfahrer unterwegs sind. Jedes System, das den Fahrer warnt, wie die seitliche Kamera- und Sensortechnik zur Personenerkennung, ist ein Gewinn.”






