Bernburg/SLK. Der Kreiswirtschaftsbetrieb (KWB) des Salzlandkreises versendet derzeit rund 15.500 Mahnungen. Empfänger sind Haushalte, die ihre Abfallgebühren nicht oder nicht vollständig entrichtet haben. Darauf weist Betriebsleiter Dirk Trappe hin. Es handelt sich um die zweite Mahnwelle in diesem Jahr.
Bereits im Mai hatte der KWB in einer ersten Runde offene Forderungen angemahnt. In der Folge waren beträchtliche Summen rückständiger Gebühren eingegangen. „Ein Großteil der Angeschriebenen hat nach der Mahnung umgehend gezahlt. Das zeigt uns, dass der Weg richtig ist“, sagt Betriebsleiter Dirk Trappe.
Grund für die Mahnwellen: Der KWB hat sein Forderungsmanagement nach einer externen Prüfung neu aufgestellt. Ziel ist es, die aufgelaufenen Außenstände Schritt für Schritt abzubauen.
Über die Abfallgebühren finanziert der KWB eine verlässliche Abfallentsorgung im Salzlandkreis. Fehlendes Geld geht zulasten der Solidargemeinschaft und damit aller Bürgerinnen und Bürger, die ihre Gebühren ordnungsgemäß entrichten. „Die allermeisten Haushalte zahlen pünktlich. Ihnen gegenüber sind wir verpflichtet, offene Forderungen konsequent einzuziehen“, so Trappe. Letztlich werde für alle Beitragszahler gemeinsam kalkuliert.
Dem KWB ist bewusst, dass eine Mahnung Fragen oder Sorgen auslösen kann. Wer unsicher ist oder Unterstützung benötigt, sollte sich frühzeitig an die Gebührenstelle wenden. Möglich sind zum Beispiel Ratenzahlungen. „Wer sich bei uns meldet, mit dem finden wir eine Lösung“, sagt Trappe. Erfolgt weder eine Zahlung noch eine Rückmeldung, leitet der KWB die Vollstreckung ein.
Infos und Kontakte auf www.kwb-slk.de und in der Abfall-App.
