Bernburg/Schönebeck. Mit der Wanderausstellung der Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt im Salzlandmuseum haben die Jüdischen Wochen in Schönebeck in diesem Jahr bereits begonnen, als Zeichen gegen Rassismus, Antisemitismus und Rechtsextremismus. Auf mehr als 50 Seiten in der Veranstaltungsbroschüre präsentieren der Salzlandkreis und lokale Akteure viele weitere Angebote im Zeitraum vom 3. September bis zum 21. November.

Es ist bereits das siebte Mal, dass die Veranstalter auf diese Art einladen, die Vielfalt jüdischen Lebens zu entdecken und gemeinsam für Respekt und Zusammenhalt einzustehen. Besucher dürfen sich wieder auf ein vielfältiges Programm freuen mit Kultur und Kulinarik, Wissen und Dialog und Geschichte vor Ort.
Einige Beispiele: Die schon erwähnte Wanderausstellung „Als Jüd:innen markiert und verfolgt. Jüdische Identitäten und NS-Tatorte in Sachsen-Anhalt“ ist bis zum Ende des Aktionszeitraums, bis zum 21. November, im Salzlandmuseum zu sehen.
Der Vortrag „Aufstieg und Zerstörung der jüdischen Kaufmannsfamilie Conitzer“ am 7. November im SCHALOM-Haus ist ein zentraler und aus Sicht der Organisatoren sehr empfehlenswerter Bestandteil der diesjährigen Veranstaltungsreihe.
Raum für Begegnung und lebendigen Dialog bieten beispielsweise das mitreißende Konzert der Magdeburger Band „Foyal“ am 17. November im Salzlandmuseum oder auch in der Kreisvolkshochschule am Standort Schönebeck Koch- und Probierabende mit Einblicken in die jüdischen Speisevorschriften.
Weitere Begegnungsangebote, organisiert von der Stadt Schönebeck, vom Bildungszentrum des Vereins Rückenwind, vom SCHALOM-Haus und vom Verein Julius-Schniewindhaus, vermitteln ebenso interessante Einblicke in jüdisches Leben, nahbar im Hier und Jetzt.
Aushänge mit QR-Codes zu einzelnen Veranstaltungen geben weitere Informationen.
Programmbroschüren gibt es in der Kreisverwaltung, im Bernburger Haus am Karlsplatz, in Schönebeck in der KVHS in der Tischlerstraße und im Salzlandmuseum sowie beim Bildungszentrum des Rückenwind e.V., im Schniewind-Haus e.V., im SCHALOM-Haus und in der Schönebecker Stadtverwaltung und den Tourist-Informationen „Am Markt" und „Am Soleturm".
Weitere Informationen finden Sie auch bei Stadt Schönebeck.
