Bernburg. Ob als gute Seele in der Nachbarschaft, in der Sportgruppe, Jugendarbeit oder bei der Feuerwehr. Hinter starkem Ehrenamt steckt oftmals eine Frau, die anpackt.
Frauen im Salzlandkreis pflanzen Blühstreifen zum Naturschutz, retten Tiere durch ihr Ehrenamt im Tierheim, erklären Senioren als Digital-Patinnen die Online-Welt oder packen tatkräftig mit an im Rettungsdienst, Katastrophenschutz und Sanitätsbereich. Für einen guten Zweck gestalten sie Handwerkliches in Kreativ- und Bastelzirkeln. Sie retten Lebensmittel bei der Tafel, schenken Trost in der Telefonseelsorge oder gestalten als Lesepatinnen die Zukunft unserer Kinder mit. Als „Grüne Damen“ stehen Frauen am Krankenbett. Im Hospiz begleiten sie auf dem letzten Lebensweg. Als Landfrauen und in Heimatvereinen bewahren sie unsere Traditionen, sie helfen Zugewanderten bei der Integration oder leiten Gruppen zur Selbsthilfe.
Die Liste ist lang und es sind diese oft unaufgeregten, leisen, kleinen Gesten im Alltag, die unsere Gemeinschaft stark und lebenswert machen. Geleistet von Frauen, die deshalb bei der jährlichen Ehrung im Salzlandkreis ins Rampenlicht geholt werden.
Der Ehrenpreis „Salzlandfrau 2027“ wird im nächsten Jahr am 8. März im Dr.-Tolberg-Saal in Schönebeck-Bad Salzelmen verliehen. Es gibt ihn in den Kategorien:
- Junges Engagement,
- Wirtschaft,
- Gesellschaft,
- Soziales,
- Kultur,
- Sport und
- Lebenswerk.
Hinter der Aktion stehen der Salzlandkreis und die Städte Schönebeck (Elbe), Staßfurt, Aschersleben und Bernburg (Saale) und ihre Gleichstellungsbeauftragten. Mit den Organisatoren engagieren sich die Salzlandsparkasse, Salzlandküche, die Stadtwerke von Schönebeck, Staßfurt, Aschersleben und Bernburg sowie die Energie Mittelsachsen als Förderer der Veranstaltung.
Salzländerinnen und Salzländer sind aufgerufen, ihre Favoritin für einen Ehrenpreis schriftlich zu nominieren. Eine unabhängige Jury entscheidet. Ab sofort und bis zum 31. Januar werden die Vorschläge entgegengenommen von:
Salzlandkreis
Hauptamtliche Gleichstellungsbeauftragte
Frau Müller
Karlsplatz 37
Stadt Schönebeck (Elbe)
Hauptamtliche Gleichstellungsbeauftragte und Inklusionsbeauftragte
Frau Andrea Alzuro Lopez
Markt 1
Stadt Bernburg (Saale)
Hauptamtliche Gleichstellungsbeauftragte
Frau Katrin Block
Schlossgartenstraße 16
Stadt Aschersleben
Hauptamtliche Gleichstellungsbeauftragte
Frau Kathrin Sommer
Markt 1
Stadt Staßfurt
Teilhabemanagement/ Gleichstellungs- und Inklusionsangelegenheiten
Frau Yvonne Ticay
Hohenerxlebener Straße 12
Hinweise zum Verfahren
Wer kann einen Vorschlag einreichen?
- Jede Bürgerin und jeder Bürger des Salzlandkreises
- Vereine, Verbände, Organisationen, Initiativen und Unternehmen.
Ausdrücklich nicht zugelassen sind Eigennominierungen sowie Nominierungen von Familienangehörigen.
Welche formalen Kriterien müssen erfüllt sein?
- Wohnort: Die nominierte Frau muss ihren Wohnsitz im Salzlandkreis haben.
- Umfang: Die Begründung sollte detailliert und anschaulich sein, jedoch die Länge von zwei DIN-A4-Seiten nicht überschreiten.
- Inhalt: Reine Aufzählungen von Ämtern oder Funktionen reichen nicht aus. Beschreiben Sie stattdessen das konkrete Wirken und die persönlichen Verdienste der Frau.
- Unterlagen: Das Beifügen von aktuellen Referenzen (z. B. Unterstützungsschreiben Dritter oder Zeitungsartikel) ist ausdrücklich erwünscht.
- Vertraulichkeit: Die vorgeschlagene Person sollte im Vorfeld nicht über ihre Nominierung informiert werden. Eingereichte Unterlagen werden nach dem Verfahren nicht zurückgesandt.
Wer entscheidet über die Auszeichnung?
Eine unabhängige Jury aus Vertretern der Wirtschaft, Institutionen und Behörden im Salzlandkreis prüft alle Einsendungen. Die Jury legt auch die Ehrungskategorie fest. Sie entscheidet nach bestem Wissen und Gewissen unter Ausschluss des Rechtsweges. Alle Vorschläge und Daten werden absolut vertraulich behandelt. Dritte erhalten keine Auskünfte zum Auswahlverfahren.
