Bernburg/Alsleben. Ein Besuch im Freibad spontan mit einer Schwimmprüfung verbinden – das haben am vergangenen Sonntag 34 Kinder und Jugendliche in Alsleben getan. Sie nutzten erstmals die von Salzlandkreis und Salzlandsparkasse ins Leben gerufene Aktion „Seepferdchen-Sonntag“, das Schwimmvereine bei der Ausrichtung unterstützt und Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit bietet, kostenlos ein Schwimmabzeichen abzulegen. Landrat Markus Bauer zeigte sich aufgrund der ersten Resonanz begeistert. „Trotz des durchwachsenen Wetters haben viele Wir haben ganz offensichtlich einen Nerv getroffen. Denn der Bedarf ist da!“ Der Landrat dankt dem Ortsverein Bernburg der DLRG für die Teilnahme an der Aktion und die Ausrichtung sowie der Salzlandsparkasse für die finanzielle Unterstützung.
Die von Landrat initiierte Aktion findet übrigens auch SCM-Spitzenschwimmer und Olympia-Sieger Lukas Märtens großartig. Auf Einladung von Markus Bauer hatte er sich bereit erklärt, Botschafter der Seepferdchen-Sonntage im Salzlandkreis zu sein. „Schwimmen ist so wichtig. Ich möchte daher alle ermutigen, das durchzuziehen“, sagte er in einer eigens für die Aktion veröffentlichten Videobotschaft, die er aus Spanien schickte. Dort befindet sich der Schwimmstar aktuell im Trainingslager. „Das Abzeichen zeigt, dass die Kids nicht nur sicher Schwimmen können, sondern auch die Baderegeln kennen.“ Dass ausgerechnet Deutschlands erfolgreichster Schwimmer die Aktion unterstützt, ist indes kein Zufall. Markus Bauer und Lukas Märtens kennen sich seit einigen Jahren. Kennengelernt hatten sich beide beim Sportlerball des SSV Blau-Weiß Barby.
Der Auftakt ist damit gelungen. Weitere Schwimmvereine können jederzeit die „Seepferdchen-Sonntage“ mit Unterstützung der Salzlandsparkasse ausrichten. Dafür genügt zunächst eine einfache E-Mail an
Wichtig: Die Organisation und Ausrichtung bleibt in den Händen der Vereine. Melden können sich grundsätzlich Schwimmvereine, Wasserwachten oder Badeeinrichtungen. Der Gedanke hinter der Aktion: die Begeisterung fürs Schwimmen wecken, für mehr Sicherheit sorgen und langfristig auch Nachwuchs für Rettungsschwimmer ausbilden, die später einmal als Bademeister oder Rettungsschwimmer den Betrieb in den Bädern ermöglichen. Und wer weiß: vielleicht ist auch der nächste Lukas Märtens dabei.





