Bernburg. Grüngut wohnortnah mit Hilfe des Kreiswirtschaftsbetriebs des Salzlandkreises entsorgen – insgesamt 32 Orte im Salzlandkreis nutzen aktuell die Möglichkeit, um den Bürgerinnen und Bürgern im Aktionszeitraum bis Ende November eine zusätzliche kostenlose Entsorgung zu bieten. Betriebsleiter Dirk Trappe erklärt, dass alle interessierten Städte und Gemeinden Grüngutcontainer erhalten haben, die maximal einmal pro Woche geleert werden. Nach beinahe zwei Wochen stellt der Kreiswirtschaftsbetrieb jedoch fest, dass die neue Verfahrensweise noch immer nicht von allen Städten und Gemeinden akzeptiert worden ist. So dokumentierte der Kreiswirtschaftsbetrieb, wie in mehreren Orten erneut Grüngut von kommunalen Flächen in den Grüngutcontainern landete, die entsprechend der Satzung ausschließlich für die Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung gestellt werden dürfen.
Betriebsleiter Dirk Trappe erklärt: „Wenn Grüngut von öffentlichen Flächen über die Grüngutcontainer des Kreiswirtschaftsbetriebs entsorgt wird, findet das Grüngut der Bürgerinnen und Bürger im Rahmen der regulären Entsorgung eventuell keinen Platz mehr.“ Er fordert die zuständigen Stadt- und Gemeindeverwaltungen dazu auf, im Interesse der Bürgerinnen und Bürger die rechtlich notwendige Trennung der sogenannten Herkunftsbereiche einzuhalten. „Für die Kommunen stehen wir als Partner ebenso zur Verfügung. Entsprechend der Satzung entsorgen wir das anfallende Grüngut kostenpflichtig, wenn das gewollt ist.“
Der Kreiswirtschaftsbetrieb des Salzlandkreises bietet Privathaushalten im Frühjahr und Herbst eine zusätzliche Möglichkeit, nicht nur über die Braune Tonne das in dieser Zeit zusätzlich anfallende Grüngut zu entsorgen. Dafür stellt der Kreiswirtschaftsbetrieb Grüngutcontainer in den Städten und Gemeinden zur Verfügung, die einen entsprechenden Bedarf melden. In der Vergangenheit wurde das Angebot zumeist aber auch von den Städten und Gemeinden genutzt, die das Grüngut von öffentlichen Flächen darüber entsorgten. „Das war und ist weder satzungskonform, noch für den Kreiswirtschaftsbetrieb wirtschaftlich länger darstellbar“, sagt Betriebsleiter Dirk Trappe.
