Pömmelte. Ein besonderes Jubiläum wirft seine Schatten voraus! Der Salzlandkreis feiert zur Sommersonnenwende am Sonntag, 21. Juni, das zehnjährige Bestehen des Ringheiligtum Pömmelte. Geplant dazu ist ein Festakt mit allen Partnern, Unterstützern und Förderern sowie ein kostenloses Programm für Familien bis in den Abend hinein. Angeboten werden auch Führungen. Die Vorbereitungen der Kreisverwaltung für diesen besonderen Tag laufen bereits seit Monaten.
Landrat Markus Bauer sagt: „Die Rekonstruktion dieser steinzeitlichen Anlage ist eine Erfolgsgeschichte. Nach zehn Jahren können wir sagen: Dort treffen sich Menschen zum Austausch, genau wie vor 4300 Jahren.“ Deshalb sei das Ringheiligtum mittlerweile zu einem national und international bekannten Ort geworden, der Touristen und Geschichtsinteressierte gleichermaßen anziehe. Das Ringheiligtum gehört zu den Himmelswegen, zu denen fünf außergewöhnliche Orte in Sachsen-Anhalt zählen, deren prähistorische Fundstellen zu einer Reise in längst vergangene Jahrtausende einladen.
Die Bedeutung des Ringheiligtums zeigen auch die offiziellen Besucherzahlen. Mittlerweile haben den Ort zwischen Schönebeck und Barby rund 350 000 Menschen besucht. „Dank der Angebote in der Region ist das Wirtschaftsförderung pur“, sagt Markus Bauer. Von den Besuchern profitiert auch das Salzlandmuseum in Schönebeck, das eine entsprechende Dauerausstellung zu den Funden der Jahrtausende alten Kultstätte zeigt. Landrat Markus Bauer dankt in diesem Zusammenhang allen Beteiligten für die gemeinsame Entwicklung des mittlerweile als deutsches Stonehenge bekannten Ortes. „Wir haben dank der vielfältigen Unterstützung viel geschaffen.“ Dazu zählt auch das aus Lehm gebaute Touristeninformationszentrum, das Standards gesetzt hat.
Der Festakt zum Zehnjährigen mit rund 300 geladenen Gästen ist am Vormittag des 21. Juni. Dabei gibt es auch einen Blick zurück auf die vergangenen zehn Jahre. Das Familienprogramm mit entsprechenden Angeboten beginnt um 17 Uhr am Ringheiligtum, wie die zuständige Fachdienstleiterin Gunhild Watermann informiert. Es wird ein Puppentheater aufgebaut sein, es wird Kreativ-Stände geben und Töpferkurse. Kinder können sich schminken lassen, das Gelände erkunden und sich auf einer Hüpfburg austoben. Musikalisch wird das Programm auf einer Bühne von mehreren Bands umrahmt.





