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Schleuse in Bernburg (Saale)
Saalefee unterwegs auf der Saale

Geflügelschutz bleibt weiter nötig

Bernburg. Derzeit verursacht eine lange bekannte Tierseuche, die Newcastle-Disease, kurz ND, für die Hühner und Putenbestände empfänglich sind, in Brandenburg und Bayern erhebliches Tierleid. In deren Folge mussten in den zurückliegenden sechs Wochen sogar mehr Tiere getötet werden als im Zusammenhang mit dem Geflügelpestgeschehen der laufenden Saison. 

Das Veterinäramt des Salzlandkreises informiert alle Geflügelhalter und verweist auf die Informationen auf der Homepage. Amtstierarzt Dr. Christian Lutter erklärt: „Die Krankheitsanzeichen sind kaum zu unterscheiden. Alle Auffälligkeiten der Tiere, vor allem Todesfälle über das Erwartbare hinaus, nachlassende Legeleistungen oder schlechte Zunahme sind daher sowohl auf die Geflügelpest als auch auf die ND abzuklären. Dazu stehen die praktizierenden Tierärzte mit ihren Laboren zur Verfügung oder verendete Tiere werden direkt eingesendet. Das Veterinäramt hilft dabei.“

In dieser Situation komme zugute, dass die Geflügelbestände, alle Hühner und Puten, regelmäßig gegen ND geimpft werden. Diese Impfung ist verpflichtend. Allerdings könne es sein, dass der Impfschutz nicht vollständig greift gegen das aktuelle Virus und die ND ausbricht. Ohne die Impfung wäre die Klinik jedenfalls deutlich stärker.

Gegenwärtig laufen die Frühjahrsimpfungen der Hühner und Puten. Auf der Homepage des Salzlandkreises sind die Termine der Tierarztpraxen veröffentlicht,  soweit sie dem Landkreis bekannt werden.

Das Veterinäramt erinnert Geflügelhalter dringend daran, auffälliges Geflügel sofort abzusondern und die Biosicherheitsmaßnahmen einzuhalten.

Das Veterinäramt ist zu den Geschäftszeiten telefonisch unter 

+49 3471 684-1457

oder über die Leitstelle zu erreichen.

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