„Als Jüd:innen markiert und verfolgt. Jüdische Identitäten und NS-Tatorte in Sachsen-Anhalt“

„Als Jüd:innen markiert und verfolgt. Jüdische Identitäten und NS-Tatorte in Sachsen-Anhalt“
Sonderausstellung im Kontext des Festjahres "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland" vom 03. September bis 21. November 2026
Eröffnung: Donnerstag, 03. September | 16:30 - 17:30 Uhr
Im Kontext des Festjahres „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ entstand unter Federführung der Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt die Wanderausstellung „Als Jüd:innen markiert und verfolgt. Jüdische Identitäten und NS-Tatorte in Sachsen-Anhalt“. Sie porträtiert zwölf Menschen, die von den Nationalsozialisten als Jüdinnen bzw. Juden markiert und als Konsequenz daraus gewaltsam aus der sogenannten Volksgemeinschaft ausgeschlossen wurden. Zudem stellt sie die mit den sieben beteiligten Gedenkstätten verbundenen historischen Orte als NS-Tatorte vor. Damit einher geht eine Einordnung und Vorstellung der sechs Tatorte und heutigen Gedenkstätten Lichtenburg, Bernburg, Langenstein, Gardelegen, Roter Ochse Halle und Moritzplatz Magdeburg, denn die nationalsozialistischen Verbrechen fanden nicht nur fern im Osten statt, sondern direkt vor der Haustür, in der eigenen Nachbarschaft.
