Ausbildungsmanagerinnen und Ausbildungsmanager an berufsbildenden Schulen

Das Land Sachsen-Anhalt unterstützt verschiedene Maßnahmen zur Verbesserung der Integrationschancen von arbeitsmarktfernen Langzeitarbeitslosen. Die Grundlage für die Durchführung und Umsetzung entsprechender Projekte ist die Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Regionalisierung der Arbeitsmarktförderung aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds Plus und des Landes Sachsen-Anhalt „REGIO AKTIV“.

Es gelten die Regelungen der Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Regionalisierung der Arbeitsmarktförderung aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds Plus und des Landes Sachsen-Anhalt „REGIO AKTIV“, Teil 2 Besondere Regelungen, Abschnitt 1, Förderbereich M Ausbildungsmanagerinnen und Ausbildungsmanager an berufsbildenden Schulen (AUSBILDUNGSMANAGEMENT).

  • Ziel und Zielgruppe

    Gefördert werden Ausbildungsmanagerinnen und Ausbildungsmanager an berufsbildenden Schulen. Sie sind Bindeglieder zwischen der berufsbildenden Schule, den Schülerinnen und Schülern, den Ausbildungsbetrieben, zuständigen Stellen und Institutionen mit Angeboten zur Unterstützung des Ausbildungserfolgs. Das Ziel der Förderung besteht in der Verbesserung der Lernortkooperation, des Zugangs zu und der Organisation von Unterstützungsangeboten für die Schülerinnen und Schüler.

    Zielgruppen der Ausbildungsmanagerinnen und Ausbildungsmanager sind die Schülerinnen und Schüler an berufsbildenden Schulen in kommunaler Trägerschaft, insbesondere an Teilzeitberufsschulen und im Berufsvorbereitungsjahr.

  • Inhalte

    Ausbildungsmanagerinnen und Ausbildungsmanager übernehmen zusätzliche Aufgaben, die nicht unmittelbar mit dem Schulbetrieb verbunden sind. Dazu zählen insbesondere nachfolgende Aufgaben:

    • Erhebung von grundsätzlichem Unterstützungsbedarf der Schülerinnen und Schüler,
    • Vermittlung von passenden Unterstützungsangeboten in Absprache mit allen zuständigen Akteuren (insbesondere den Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeitern, den Berufsberaterinnen und Berufsberatern der Agentur für Arbeit, den Mitarbeitenden der Jugendberufsagentur und der Ausbildungsberatung der zuständigen Stellen),
    • Organisation von berufsbezogenen Sprachkursen an den berufsbildenden Schulen in Kooperation mit diesen und mit den Sprachkursträgern, dem Schulträger und den Ausbildungsbetrieben,
    • Abstimmung der Sprachkurse mit den jeweiligen Ausbildungsgängen,
    • organisatorische Unterstützung der Schülerinnen und Schüler (zum Beispiel Freistellung durch den Ausbildungsbetrieb erwirken),
    • Beratung der Schülerinnen und Schüler mit Deutschsprachschwierigkeiten zur individuellen Lösungsfindung sowie bei Bedarf kontinuierliche Begleitung der Schülerinnen und Schüler, gegebenenfalls auch über ein Ausbildungsjahr hinweg und
    • Vernetzung zwischen den Betrieben, den berufsbildenden Schulen, den zuständigen Stellen und soweit zuständig der Agentur für Arbeit, dem Jobcenter oder der Jugendberufsagentur.
  • Ansprechpartner

    BBS Schönebeck/Elbe und Bernburg/Saale

    Keine Mitarbeitende gefunden.


    BBS Aschersleben und Staßfurt

    Keine Mitarbeitende gefunden.
  • Durchführungszeitraum

    Das Projekt „Ausbildungsmanagerinnen und Ausbildungsmanager an berufsbildenden Schulen“ wird im Salzlandkreis für den Zeitraum vom 01.11.2025 bis 31.10.2028 umgesetzt.

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