Projekt zum partnerschaftlichen Austausch der Musikschule des Salzlandkreises mit der Musikschule JPC Barcelona –

Anbahnung einer Erasmus+ Partnerschaft

Drei öffentliche Konzerte, ein Workshop mit Teilnehmern von gleich drei Blasorchesterformationen sowie Besuche der Musikschulstandorte mit Instrumental-Werkstätten und intensivem Austausch zur Pädagogik und Musikpraxis für Lehrende und Lernende sind Aktivitäten, die während des viertägigen Austausches der Musikschule „Béla Bartók“ des Salzlandkreises mit der Musikschule „Juan Pedro Carrero“ realisiert worden sind.

Vom 20. – 24.06.2025 waren 43 Musikerinnen und Musiker samt ihrer Instrumente aus Barcelona in den Salzlandkreis gekommen, um sich mit Kolleginnen und Kollegen in der Erwachsenenbildung zu verständigen. Der Kontakt zum Austausch war auf der europäischen EPALE-Plattform im Rahmen eines Erasmusplus-Projektes zustande gekommen. Unterstützung fand das Vorhaben in der Mitte von Sachsen-Anhalt von der Staatskanzlei und dem Ministerium für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt und dem Salzlandkreis, während die Reise der spanischen Programmteilnehmer von der Europäischen Union gefördert worden war.

europäisches Konzert

Die Mitwirkenden aus Katalonien hatten während der öffentlichen Konzerte Gelegenheit, die Aschersleber Beteiligung am „Féte de la musique“ kennenzulernen und in der Praxis zu erleben sowie mit ortsansässigen Publikum auf Tuchfühlung zu gehen. Zwei open-air Konzerte konnten im Grauen Hof und dem Garten des Besthornhauses an der Herrenbreite durchgeführt werden. Die Beiträge der spanischen Musikschulformationen „BIG L’EM“ und „Ravelsband“ fanden viel Applaus vom Publikum, das jeweils mehrere Zugaben forderte und der Austausch im europäischen Gemeinschaftskonzert im Bestehornhaus seinen Höhepunkt fand, als mehr als 70 Musikerinnen und Musiker, unter ihnen die Mitglieder der Aschersleber Bigband unter der Leitung von Paul Seidel, gemeinsam musizierten.

Die Musikschullehrer als Kernadressaten des Projektes nutzten überdies die Möglichkeit, sich mit den spanischen Kolleginnen und Kollegen über methodische Ansätze im Musikunterricht auszutauschen. Während der deutsche Musikschul-Unterricht  als Zielgruppe bisher eher Kinder und Jugendliche im Blick hat, verdeutlichte der Vergleich mit der privaten Musikschule im Zentrum von Barcelona indes, wie erfolgreich der Musikunterricht auch für „Best ager“ angeboten werden kann.

Am persönliches Beispiel illustrierten spanische Teilnehmer ihre Erfahrung, das Erlernen eines Instrumentes im Alter von 50 Jahren begonnen zu haben. Die große Qualität der musikalischen Beiträge bestätigte das Anliegen, dass Musizieren in jedem Alter anstrebenswert, erlern- und vermittelbar ist. Die Musikpraxis zu stärken ist das Anliegen beider Bildungseinrichtungen, so lautet der Tenor, der über Ländergrenzen hinweg eint und in der Musik eine universelle Sprache der Verständigung findet.


Dieses Projekt wurde gefördert und unterstützt durch:


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