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Bereich Unterhalt, Beistandschaften und Beurkundungen

 

Sie erreichen uns:

Friedensallee 25, 06406 Bernburg (Saale)

 

Tel. und Fax: siehe unten

Sprechzeiten: Di. 09 - 12 und 14 - 18 Uhr
Do. 09 - 12 Uhr
weitere Termine nach Vereinbarung
Postanschrift:

Salzlandkreis
FD 22 Jugend und Familie
06400 Bernburg (Saale)

 

Wählen Sie hier Ihr Anliegen:

 

undefinedBeratung und Unterstützung für minderjährige Kinder (§ 18 Abs. 1 SGB VIII)

undefinedUnterhaltsbeträge ab dem 01.01.2018

undefinedBeratung und Unterstützung für junge Volljährige (§ 18 Abs. 4 SGB VIII)

undefinedSorgerechtsbescheinigungen (§ 58a SGB VIII)

undefinedBeistandschaften (§ 55 SGB VIII)

 

Die Zuständigkeit im Fachdienst Jugend und Familie des Salzlandkreises richtet sich nach den Anfangsbuchstaben des Nachnamens Ihres Kindes.

Ihr(e) Ansprechpartner(innen) im Fachdienst Jugend und Familie:

Art des Anliegens
Buchstabenbereich
Ansprechpartner(in) Zimmer Telefon, Fax, E-Mail

Beratung und Unterstützung
Beistandschaften

A, D, E, F, O

Frau Jaentsch

 

404

Tel.: 03471 684-1054

Fax: 03471 684-551054

E-Mail: 

Beratung und Unterstützung
Beistandschaften

B, K

Frau Sturm

423

Tel.: 03471 684-1696

Fax: 03471 684-551696

E-Mail: 

Beratung und Unterstützung
Beistandschaften

C, I, J, L, P, V, X, Y

Frau Grönwald

407

Tel.: 03471 684-1639

Fax: 03471 684-551639

E-Mail: 

Beratung und Unterstützung
Beistandschaften

G, W

Frau Rohkamm

407

Tel.: 03471 684-1389

Fax: 03471 684-551389

E-Mail: 

Beratung und Unterstützung
Beistandschaften

H, Q

Frau Ebeling

402

Tel.: 03471 684-1708

Fax: 03471 684-551708

E-Mail: 

Beistandschaften

K

Frau Angermann

415

Tel.: 03471 684-1645

Fax: 03471 684-551645

E-Mail: 

Beratung und Unterstützung
Beistandschaften

M, N, U

Frau Weishaupt

405

Tel.: 03471 684-1729

Fax: 03471 684-551729

E-Mail: 

Beratung und Unterstützung
Beistandschaften

R, T, Z

Frau Herm

401

Tel.: 03471 684-1638

Fax: 03471 684-551638

E-Mail: 

Beratung und Unterstützung
Beistandschaften

S

Herr Duscha

416

Tel.: 03471 684-1649

Fax: 03471 684-551649

E-Mail: 

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undefinedBeurkundungen (§ 59 SGB VIII)

Ihre Ansprechpartnerinnen für Beurkundungen im Fachdienst Jugend und Familie:

Urkundsperson Zimmer Telefon E-Mail

Frau Herm

401

Tel.: 03471 684-1638

Fax: 03471 684-551638

Frau Ebeling

402

Tel.: 03471 684-1708

Fax: 03471 684-551708

Frau Grönwald

403

Tel.: 03471 684-1639

Fax: 03471 684-551639

Frau Weishaupt

405

Tel.: 03471 684-1729

Fax: 03471 684-551729

Frau Angermann

415

Tel.: 03471 684-1645

Fax: 03471 684-551645

Herr Duscha

416

Tel.: 03471 684-1649

Fax: 03471 684-551649

Frau Sturm

423

Tel.: 03471 684-1696

Fax: 03471 684-551696

 

undefined Beratung und Unterstützung für minderjährige Kinder (§ 18 Abs. 1 SGB VIII)

Der Fachdienst Jugend und Familie bietet alleinerziehenden Müttern und Vätern kostenlose Beratung und Unterstützung:

  • bei der Vaterschaftsfeststellung
  • bei der Regelung von Unterhaltsansprüchen Minderjähriger

Zum Beratungsgespräch sind mitzubringen:

  • Geburtsurkunde des Kindes
  • vorhandene Urkunden (z.B. Vaterschaftsanerkennung)
  • Unterhaltstitel (soweit vorhanden)
  • ab dem 16. Lebensjahr Nachweis über die Schul- oder Berufsausbildung

Unterhaltspflichtige, deren Kinder nicht durch den Fachdienst Jugend und Familie vertreten werden, haben nur einen Anspruch auf allgemeine Rechtshinweise zur Unterhaltspflicht. Die umfassende Rechtsberatung der Unterhaltspflichtigen bleibt den Rechtsanwälten vorbehalten.

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undefinedUnterhaltsbeträge ab dem 01.01.2018

Wenn Sie über einen dynamisierten (prozentualen) Unterhaltstitel verfügen, können Sie aus den nachfolgend aufgeführten Tabellen die für den Zeitraum vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018 gültigen Unterhaltsbeträge, das jeweilige anzurechnende Kindergeld für ein 1. und 2. Kind sowie den entsprechenden Zahlbetrag entnehmen:

0 - 5 Jahre (1. Altersstufe)
Prozentsatz Unterhaltsbetrag abzüglich Kindergeldanteil
für ein 1. und 2. Kind
Zahlbetrag

100

348, 00 €

- 97,00 €

251,00 €

105

366,00 €

- 97,00 €

269,00 €

110

383,00 €

- 97,00 €

286,00 €

115

401,00 €

- 97,00 €

304,00 €

120

418,00 €

- 97,00 €

321,00 €

128

446,00 €

- 97,00 €

349,00 €

136

474,00 €

- 97,00 €

377,00 €

144

502,00 €

- 97,00 €

405,00 €

152

529,00 €

- 97,00 €

432,00 €

160

557,00 €

- 97,00 €

460,00 €

6 - 11 Jahre (2. Altersstufe)*
Prozentsatz Unterhaltsbetrag abzüglich Kindergeldanteil 
für ein 1. und 2. Kind
Zahlbetrag

100

399, 00 €

- 97,00 €

302,00 €

105

419,00 €

- 97,00 €

322,00 €

110

439,00 €

- 97,00 €

342,00 €

115

459,00 €

- 97,00 €

362,00 €

120

479,00 €

- 97,00 €

382,00 €

128

511,00 €

- 97,00 €

414,00 €

136

543,00 €

- 97,00 €

446,00 €

144

575,00 €

- 97,00 €

478,00 €

152

607,00 €

- 97,00 €

510,00 €

160

539,00 €

- 97,00 €

542,00 €

12 - 17 Jahre (3. Altersstufe)*
Prozentsatz Unterhaltsbetrag abzüglich Kindergeldanteil 
für ein 1. und 2. Kind
Zahlbetrag

100

467, 00 €

- 97,00 €

370,00 €

105

491,00 €

- 97,00 €

394,00 €

110

514,00 €

- 97,00 €

417,00 €

115

538,00 €

- 97,00 €

441,00 €

120

561,00 €

- 97,00 €

464,00 €

128

598,00 €

- 97,00 €

501,00 €

136

636,00 €

- 97,00 €

539,00 €

144

673,00 €

- 97,00 €

576,00 €

152

710,00 €

- 97,00 €

613,00 €

160

748,00 €

- 97,00 €

651,00 €

* Der Zahlbetrag der 2. und 3. Altersstufe ist ab dem Beginn des Monats maßgebend, in dem das Kind das betreffende Lebensjahr vollendet  (§ 1612a Abs. 3 BGB).

 

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undefinedBeratung und Unterstützung für junge Volljährige (§ 18 Abs. 4 SGB VIII)

Der Fachdienst Jugend und Familie bietet jungen Volljährigen bis zum 21. Lebensjahr kostenlose Beratung und Unterstützung für die Durchsetzung der eigenen Unterhaltsansprüche an.

 

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undefinedSorgerechtsbescheinigungen (§ 58a SGB VIII)

Eine nicht mit dem Vater verheiratete Mutter kann das alleinige Sorgerecht durch eine Negativbescheinigung nachweisen, die vom Fachdienst Jugend und Familie ausgestellt wird. Die Negativbescheinigung bestätigt, dass zum Zeitpunkt der Ausstellung keine übereinstimmenden Sorgeerklärungen der Eltern des Kindes registriert sind.

Elternteilen, denen das alleinige Sorgerecht gerichtlich zugesprochen wurde, dient das Gerichtsurteil bzw. -beschluss als Nachweis über die alleinige Sorge.

Notwendige Unterlagen:

  • Antrag Negativbescheinigung (Formular)
  • Personalausweis des Antragstellers in Kopie
  • Geburtsurkunde des Kindes in Kopie
  • Vaterschaftsanerkennung

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undefinedBeistandschaften (§ 55 SGB VIII)

Sofern eine Beratung und Unterstützung nicht ausreicht, besteht die Möglichkeit, den Fachdienst Jugend und Familie zum Beistand ihres Kindes zu bestellen. Das bedeutet der Fachdienst Jugend und Familie wird beauftragt, ggf. die Vaterschaft zu klären und die Unterhaltsansprüche des Kindes geltend zu machen. Der Beistand vertritt das Kind in notwendigen Gerichtsverfahren und kann in dessen Namen auch Vollstreckungsmaßnahmen durchführen.

Die Beistandschaft kann der Elternteil beantragen, dem die elterliche Sorge allein zusteht. Bei gemeinsamer elterlicher Sorge ist der Elternteil antragsberechtigt, in dessen Haushalt das Kind lebt.

Die Beistandschaft schränkt die elterliche Sorge nicht ein. Sie kann jederzeit schriftlich aufgehoben werden. Automatisch endet sie mit der Volljährigkeit des Kindes

Weitere Informationen erhalten Sie in der Broschüre „Die Beistandschaft“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Grundsätzlich entstehen keine Verwaltungskosten, im gerichtlichen Verfahren können jedoch Kosten anfallen.

Für eine Terminvereinbarung zur Beantragung der Beistandschaft setzen Sie sich bitte mit dem für die Führung von Beistandschaften zuständigen Ansprechpartner(in) in Verbindung.

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undefinedBeurkundungen (§ 59 SGB VIII)

Folgende Erklärungen können laut § 59 Sozialgesetzbuch (SGB) Achtes Buch (VIII) i.V. mit dem Beurkundungsgesetz durch den Fachdienst Jugend und Familie des Salzlandkreises kostenlos beurkundet werden:

Vorgenannte Beurkundungen sind schon vor der Geburt Ihres Kindes möglich.

 

Vaterschaftsanerkennung

Vater eines Kindes ist nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) der Mann, der zum Zeitpunkt der Geburt mit der Mutter verheiratet ist, der die Vaterschaft anerkannt hat oder dessen Vaterschaft gerichtlich festgestellt ist.

Der Vater eines nicht in der Ehe geborenen Kindes kann die Vaterschaft beim Standesamt oder beim Jugendamt (Fachdienst Jugend und Familie) anerkennen. Dies ist auch schon während der Schwangerschaft der Mutter möglich.

Die Mutter muss der Vaterschaftsanerkennung zustimmen.

Bei der Anerkennung der Vaterschaft durch einen Minderjährigen, bedarf es der Zustimmung seiner gesetzlichen Vertreter.

Für die Beurkundung erforderliche Unterlagen:

  • Personalausweise oder Reisepass
  • Geburtsurkunde des Kindes (sofern schon beurkundet)
  • Ggf. die Eheurkunde und rechtskräftiges Scheidungsurteil der Kindesmutter
  • Ggf. Nachweis, dass der Scheidungsantrag bereits vor der Geburt des Kindes beim Amtsgericht anhängig war, wenn die (werdende) Mutter noch verheiratet ist

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Zustimmungserklärung  der Mutter zur Vaterschaftsanerkennung

Zur wirksamen Vaterschaftsanerkennung ist die Zustimmung der Mutter erforderlich. Gegen den Willen der Mutter könnte zwar ein Mann die Vaterschaft zu dem Kind anerkennen, diese Erklärung bliebe aber ohne rechtliche Wirkungen.

Für die Abgabe der Zustimmungserklärung gibt es keine Frist. Es empfiehlt sich, sie zeitgleich oder möglichst umgehend nach der Vaterschaftsanerkennung abzugeben. Falls die Zustimmung der Mutter ein Jahr nach der Vaterschaftsanerkennung noch nicht beurkundet ist, kann der Mann seine Anerkennung widerrufen.

In besonderen Fällen, wenn beispielsweise die Mutter noch minderjährig ist, ist zusätzlich die Zustimmung der gesetzlichen Vertreter und des Kindes erforderlich. Bei einem Kind unter 14 Jahren geschieht diese Zustimmung durch den Vormund bzw. vor Geburt durch den Beistand.

Für die Beurkundung erforderliche Unterlagen:

  • gültiger Personalausweis oder Reisepass
  • beglaubigte Abschrift der Vaterschaftsanerkennung
  • Geburtsurkunde des Kindes (sofern schon beurkundet)
  • Ggf. die Eheurkunde und rechtskräftiges Scheidungsurteil der Kindesmutter
  • Ggf. Nachweis, dass der Scheidungsantrag bereits vor der Geburt des Kindes beim Amtsgericht anhängig war, wenn die (werdende) Mutter noch verheiratet ist

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Zustimmungserklärung des Ehegatten zur Vaterschaftsanerkennung während des Scheidungsverfahrens

Ist die Mutter zum Zeitpunkt der Geburt verheiratet, das Scheidungsverfahren bereits beim Gericht anhängig, so muss zur Rechtswirksamkeit auch der Ehemann der Vaterschaftsanerkennung zustimmen.

Für die Beurkundung erforderliche Unterlagen:

  • gültiger Personalausweis oder Reisepass
  • beglaubigte Abschrift der Vaterschaftsanerkennung und Zustimmungserklärung

< zurück zum Abschnittsbeginn Beurkundungen >

Sorgeerklärungen

Voraussetzung für die Abgabe der Sorgeerklärung ist, dass es sich bei dem Kind um ein Kind handelt, dessen Eltern bei seiner Geburt nicht miteinander verheiratet waren.

Das Kind muss zum Zeitpunkt der Abgabe der Sorgeerklärung unter der alleinigen Sorge der Mutter stehen, das heißt es muss zum einen noch minderjährig sein, zum anderen darf keine gerichtliche Entscheidung über die elterliche Sorge ergangen sein.

Auch wenn ein Zusammenleben der Eltern bei der Sorgeerklärung nicht Voraussetzung ist, bedeutet gemeinsames Sorgerecht auch gemeinsame Pflichten. Nur dann, wenn beide Elternteile sich wirklich gemeinsam um das Kind bemühen, ist eine Sorgeerklärung sinnvoll.

Gibt es zu einem späteren Zeitpunkt Streit um das Sorgerecht, so entscheidet auf Antrag eines der beiden Elternteile das Familiengericht.

Für die Beurkundung erforderliche Unterlagen:

  • gültiger Personalausweis oder Reisepass
  • Geburtsurkunde des Kindes (sofern schon beurkundet)
  • beglaubigte Abschrift der Vaterschaftsanerkennung und Zustimmungserklärung

< zurück zum Abschnittsbeginn Beurkundungen >

Anerkennung des Unterhaltsanspruchs von Kindern, sofern diese Kinder jünger als 21 Jahre sind

Die Anerkennung des Unterhaltsanspruchs ist eine Verpflichtung zur Zahlung von monatlichem Unterhalt für ein Kind durch den Unterhaltspflichtigen in einer genau festgeschriebenen bestimmbaren Höhe.

Ein unterhaltsberechtigtes Kind kann die Titulierung des Unterhaltsanspruchs in vollstreckbarer Form verlangen. Dies gilt auch dann, wenn der Unterhaltspflichtige den Unterhalt regelmäßig, pünktlich und in vollem Umfang bezahlt. Eine Unterhaltsurkunde soll dem Kind Sicherheit geben, dass der in der Urkunde festgesetzte Unterhalt tatsächlich gezahlt wird.

Für die Beurkundung erforderliche Unterlagen:

  • gültiger Personalausweis oder Reisepass
  • Schriftstück über die Höhe des festzusetzenden Unterhalts (ausgestellt durch den anderen Elternteil, den gegnerischen Rechtsanwalt, das Jugendamt oder eine andere Behörde)
  • Ggf. die bisherige Unterhaltsfestsetzung (Jugendamtsurkunde, gerichtliche Festsetzung)

< zurück zum Abschnittsbeginn Beurkundungen >

 

 

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