Deutsch Russisch Englisch
corona

FAQ - Fragen und Antworten

Corona-FAQs im Salzlandkreis

Die aktuelle Situation im Zusammenhang mit dem COVID-19 / Coronavirus SARS-CoV-2 wirft bei vielen Menschen Fragen auf. Auf diesen Seiten erhalten Sie erste Informationen zu den häufigsten Fragen der Bürgerinnen und Bürger, die uns im Zusammenhang mit dem Virus erreicht haben. Die Antworten orientieren sich an den jeweils aktuellen Bestimmungen der Bundesministerien, des Landes-Sachsen-Anhalt sowie weiterer offizieller Stellen wie dem Robert-Koch-Institut (RKI). Da sich die Lage im Bundesgebiet aktuell sehr dynamisch gestaltet, werden die hier aufgeführten Informationen entsprechend aktualisiert und ergänzt.

Weiterführende und spezielle Informationen erhalten Sie auf den offiziellen Seiten von Bund, Land Sachsen-Anhalt und RKI.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Hotlines stehen Ihnen darüber hinaus gerne zur Verfügung.

Wenn Sie Symptome an sich bemerken, die auf eine Infektion mit COVID-19 hindeuten oder wenn Sie Kontakt zu einem Infizierten hatten, wenden Sie sich zuerst an Ihren Hausarzt oder Ihre Hausärztin!

Symptome und Behandlung

 

Fieber über 38°C, Husten, Schnupfen, Kopf- und Gliederschmerzen, Abgeschlagenheit und Kratzen im Hals zählen zu den häufigsten Symptomen. Auch der vorrübergehende Verlust des Geruchs- und Geschmackssinnes kann auftreten.

Wenn Sie die in (1) genannten Symptome an sich bemerken oder Kontakt mit einem Infizierten hatten und unsicher sind, wenden Sie sich in jedem Fall zuerst an Ihren Hausarzt oder Ihre Hausärztin und beachten Sie in jedem Fall die allgemein geltenden Schutzmaßnahmen.

Derzeit sind Testzentren innerhalb des Salzlandkreises nur in Schönebeck und Egeln geöffnet. Mehr dazu erfahren Sie hier . Wenn Sie wissen wollen, welche Medizinischen Einrichtungen in Ihrem Ort Tests durchführen, informiert Sie die Kassenärztliche Vereinigung unter der Tel.-Nr. 116 117 .

 

Wenn Sie Symptome an sich bemerken, die auf eine Infektion mit COVID-19 hindeuten oder wenn Sie Kontakt zu einem Infizierten hatten, wenden Sie sich zuerst an Ihren Hausarzt oder Ihre Hausärztin. Es erfolgt eine Testung entweder durch den Arzt/die Ärztin oder ein Testzentrum. Bis zum Vorliegen des Ergebnisses vermeiden Sie den Kontakt zu Mitmenschen und beachten Sie die geltenden Schutzmaßnahmen.

Im Falle eines negativen Testes erhalten Sie eine Rückmeldung entweder vom Arzt/von der Ärztin oder dem Gesundheitsamt. Im Falle eines positiven Testes erhalten Sie in jedem Fall einen Anruf vom Gesundheitsamt, welches Ihnen mündlich eine 14-tägige Quarantänezeit verordnet. Ihr Ergebnis erhalten Sie innerhalb von 24 Stunden auch schriftlich. Mögliche Kontaktpersonen werden durch das Gesundheitsamt ermittelt und ebenfalls telefonisch benachrichtigt.

Während des Quarantänezeitraumes werden Sie regelmäßig durch das Gesundheitsamt kontaktiert und zu Ihrem Gesundheitszustand befragt.

Wenn Sie am letzten Tag der Quarantänezeit 48 Stunden symptomfrei sind, erhalten Sie schriftlich ein Endisolierungsschreiben. Sollten Sie weiterhin Symptome zeigen, wird eine Verlängerung der Quarantäne durch das Gesundheitsamt angeordnet.

Hinweis: Eine zweite Testung während der Quarantänezeit ist nur bei bestimmten Personengruppen, d.h. nicht in jedem Fall erforderlich.    

Innerhalb von 14 Tagen, nachdem Sie mit jemandem in Kontakt waren, der bereits an COVID-19 erkrankt ist, können Symptome auftreten (Inkubationszeit). Der Krankheitsverlauf bei COVID-19 ist jedoch individuell und kann vor allem bei schweren Fällen auch länger als 14 Tage dauern. Aus Studien geht hervor, dass milde Fälle im Mittel einen Krankheitsverlauf von zwei Wochen haben und schwere von 3–6 Wochen.

Maskenpflicht

 

Es gibt keine allgemeine Maskenpflicht in Sachsen-Anhalt. Fahrgäste im öffentlichen Personennahverkehr sowie dem öffentlichen Fernverkehr sowie Kunden in Ladengeschäften müssen jedoch ihren Mund und ihre Nase bedecken. Hierdurch soll die Ausbreitung von übertragungsfähigen Tröpfchenpartikeln durch Husten, Niesen oder Aussprache verringert werden.

Ausgenommen von der Pflicht, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, sind:

  • Kinder bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres
  • Gehörlose und schwerhörige Menschen, da sie in ihrer Kommunikation darauf angewiesen sind, von den Lippen des Gegenüber ablesen zu können. Gleiches gilt für deren Begleitpersonen und im Bedarfsfall für Personen, die mit diesen kommunizieren.
  • Personen, denen die Verwendung einer Mund-​Nasen-Bedeckung wegen einer Behinderung, einer Schwangerschaft oder aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar ist; dies ist in geeigneter Weise (z. B. durch plausible mündliche Erklärung, Schwerbehindertenausweis, ärztliche Bescheinigung) glaubhaft zu machen.

Gerade im öffentlichen Personennah-​ und Fernverkehr sowie in Geschäften kommen viele unbekannte Menschen auf engem Raum zusammen. Der gebotene Mindestabstand von 1,5 Metern kann dabei nicht immer eingehalten werden. Da die Übertragung von COVID-​19 durch Husten, Niesen, Aussprache und Atmung stattfindet, kann eine textile Barriere im Sinne eines Mund-​Nasen-Schutzes dabei helfen, die Gefahr der Virus-​Übertragung abzusenken.

Das Tragen einer textilen Barriere führt zwar nicht zu einem Schutz der Person, die den Mund-​Nasen-Schutz trägt, jedoch zu einem effektiven Schutz aller anderen Personen (Fremdschutz). Das Tragen von Mund-​Nasen-Bedeckungen kann neben anderen Maßnahmen nach aktuellem Wissensstand helfen, die Verbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-​CoV-2 weiter einzudämmen – auch wenn keine Krankheitszeichen vorliegen.

Familie und Soziales

 

Grundsätzlich sind alle Bürgerinnen und Bürger angehalten, physisch-​soziale Kontakte zu anderen Personen möglichst gering zu halten. Es wird empfohlen, sich mit nicht mehr als zehn Personen aufzuhalten und den Personenkreis, zu dem ein physisch-​sozialer Kontakt besteht, möglichst konstant zu halten.

Diese Empfehlung gilt nicht bei Zusammenkünften von maximal zwei Hausständen oder mit nahen Verwandten sowie deren Ehe- und Lebenspartnern. Zu den nahen Verwandten zählen Kinder, Eltern, (Ur-) Großeltern, Geschwister, Neffen und Nichten sowie Onkel und Tanten. Bitte beachten Sie jedoch, dass insbesondere ältere Menschen zur Risikogruppe gehören und daher besonders vor einer Infektion mit SARS-​CoV-2 zu schützen sind.

Arbeitnehmer und Arbeitgeber

 

Arbeitnehmer, die sich möglicherweise mit dem Coronavirus infiziert haben, können nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) vom Gesundheitsamt dazu verpflichtet werden, ihren häuslichen Bereich nicht zu verlassen und somit in Quarantäne zu bleiben. Dabei stellt sich schnell die Frage, ob ihr Gehalt weitergezahlt wird, wenn die Arbeitnehmer unfreiwillig ihre Leistung nicht erbringen können.

Rechtlich ist während der Quarantäne zwischen Arbeitsentgelt und Entschädigung zu unterscheiden. Das Weiterzahlen des Arbeitsentgelts in solchen Fällen kann im Arbeitsvertrag ausgeschlossen werden (§ 616 BGB). Das ist in der Praxis sehr häufig der Fall.

Wenn Arbeitgeber vertraglich nicht zur Fortzahlung der Vergütung verpflichtet sind, greift zum Schutz der Arbeitnehmer ein Entschädigungsanspruch, der im Infektionsschutzgesetz (§ 56 IfSG) geregelt ist. Danach zahlt der Arbeitgeber das Arbeitsentgelt für die ersten sechs Wochen der Quarantäne weiter. Für die Zahlungen kann er eine Erstattung bei der im jeweiligen Bundesland zuständigen Behörde beantragen.

Weitere Informationen erhalten Sie bspw. über die Agentur für Arbeit, das Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt oder die AOK.

 

 

 

Als Bürger des Salzlandkreises oder Unternehmen mit Sitz im Salzlandkreis können Sie sich an die Agentur für Arbeit in Bernburg oder die Bürgertelefone des Jobcenters im Salzlandkreis hier wenden.

 

Ein allgemeines Recht, während der Coronavirus-Pandemie der Arbeit fernzubleiben, gibt es nicht. Beschäftigte können mit Ihrem Arbeitgeber über die Möglichkeit, von zuhause zu arbeiten (Homeoffice), sprechen.

Einen gesetzlicher Anspruch, von zuhause aus zu arbeiten, gibt es nicht. Beschäftigte können dies jedoch mit ihrem Arbeitgeber vereinbaren. Die Möglichkeit, von zuhause aus zu arbeiten, kann sich darüber hinaus aus einer Betriebsvereinbarung oder einem Tarifvertrag ergeben.

In einer Situation wie der Coronavirus-Pandemie können Arbeitgeber in Erwägung ziehen, Überstunden anzuordnen. Prüfen Sie am besten Ihre vertraglichen Rahmenbedingungen. Ein gemeinsames Gespräch hilft oft, zu guten Vereinbarungen zu gelangen.

Information für Reisende

 

Vor Reisen in Risikogebiete wird ausdrücklich gewarnt. Die Ausweisung der internationalen Risikogebiete wird durch das Robert-Koch-Institut hier veröffentlicht.

 

Ein positives Testergebnis führt dazu, dass die betroffene Person sich für 10 Tage in Isolierung begeben muss. Für Tests, die in Deutschland durchgeführt werden, besteht eine sogenannte Labormeldepflicht. Das heißt: Die Labore müssen positive Testergebnisse dem zuständigen Gesundheitsamt melden.

Städte und Kreise, die die Sieben-Tage-Inzidenz von 50 überschreiten, werden vom Robert-Koch-Institut (RKI) als Risikogebiete geführt. Zur Eindämmung des Virus haben einige Bundesländer bereits Beschränkungen für Reisende aus Gegenden mit besonders hohen Corona-Zahlen beschlossen. Einen Überblick zur aktuellen Situation und zu aktuell geltenden Bestimmungen und Maßnahmen erhalten Sie auf der Seite des Robert-Koch-Institutes.

 

Kitas und Schulen

 

Wenn Ihr Kind an COVID-19 erkrankt ist, können Sie als Elternteil zuhause bleiben. Gesetzlich Versicherte haben Anspruch auf Kinderkrankengeld, wenn Sie wegen der Pflege eines kranken Kindes nicht arbeiten gehen können.

Angesichts der Coronavirus-Pandemie kann der bestehende Anspruch in manchen Fällen nicht ausreichen. Deshalb hat der Bund am 27. August beschlossen, dass das Kinderkrankengeld im Jahr 2020 für 5 weitere Tage pro Elternteil (10 Tage für Alleinerziehende) gewährt wird.

Aktuell können die Schulleitungen festlegen, ob und wo ein Mund-Nasen-Schutz auf dem Schulgelände getragen werden muss.

Das Schuljahr 2020/21 hat am 27. August 2020 begonnen. Ziel ist es, soviel Normalität im Schulbetrieb zu gewährleisten, wie angesichts der weltweit andauernden Corona-​Pandemie möglich ist.

Die Planung für den Start in das kommende Schuljahr wurde mit Erlass vom 3. Juli 2020 durch das Ministerium für Bildung festgelegt. Die wichtigsten Punkte:

  • Alle Schulen kehren zum vollständigen Regelbetrieb zurück. Da es weiter zu lokalen Schulschließung durch die Gesundheitsbehörden kommen kann, bereiten sich die Schule aber auch darauf vor, in solchen Fällen kurzfristig Distanzunterricht anbieten zu können.
  • Schülerinnen und Schüler bei denen das Risiko eines schweren COVID-​19-Krankheitsverlaufes besteht, können von der Teilnahme am Präsenzunterricht befreit werden.
  • An allen Schulen werden Lernstandserhebungen durchgeführt, um während der Schließungszeit entstandene Defizite festzustellen und im kommenden Schuljahr gezielt abzubauen.
  • Auch im Regelbetrieb werden weiter Hygienevorgaben in den Schulen und beim Schülertransport gelten.
  • Beim Musikunterricht werden Einschränkungen wegen des erhöhten Infektionsrisikos z. B. bei Gesang gelten.
  • Klassenfahrten, Studienfahrten und Schüleraustausche sind wieder möglich.
  • Die Frage des Schulbesuches von Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf kann im Einzelfall zwischen Eltern, Schule und ggf. dem Landesschulamt entschieden werden

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Seite des Landesschulamtes Sachsen-Anhalt.

 

Kultur und Freizeit

 

Im Zusammenhang mit Konferenzen, Feierlichkeiten etc. ist es in der Vergangenheit zu einem Anstieg des Infektionsgeschehens gekommen. Deshalb muss auch weiterhin dafür Sorge getragen werden, eine unkontrollierte Ausbreitung zu verhindern. Das Feiern auf öffentlichen Plätzen und Anlagen ist deshalb unabhängig von der Personenzahl untersagt. Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmenden dürfen bis zum Ablauf des 31. Dezember 2020 nicht stattfinden.

Für alle Veranstaltungen, Zusammenkünfte, Ansammlungen und Versammlungen wird die Durchführung im Freien empfohlen.

Veranstaltungen im Sinne der 8. Verordnung sind alle öffentlichen und nichtöffentlichen, planmäßigen, zeitlich eingegrenzten Zusammenkünfte, die nach ihrem jeweils spezifischen Zweck vom bloßen gemeinsamen Verweilen an einem Ort abgegrenzt sind, auf einer besonderen Veranlassung beruhen und regelmäßig einem Ablaufprogramm folgen. 

Private Feiern, bei denen die Zahl der Teilnehmer 50 Personen überschreitet, sind nur bei einer fachkundigen Organisation zulässig.

Bei allen Veranstaltungen mit Ausnahme privater Feiern bis 50 Personen sind zum Zwecke möglicher Kontaktnachverfolgung Anwesenheitslisten zu führen. Die unbefugte Kenntnisnahme Dritter ist zu verhindern. 

Ja. Die Landkreise und kreisfreien Städte können bei kulturellen Veranstaltungen Ausnahmen im Hinblick auf die erlaubte Personenzahl und bei der Einhaltung der allgemeinen Hygieneregeln zulassen. Bei einer Überschreitung der Personenzahl von mehr als 1000 Personen darf die Zulassung jedoch nur erteilt werden, wenn die Staatskanzlei und Ministerium für Kultur sowie das Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration zustimmen. 

Tanzlustbarkeiten (wie z. B. Clubs, Diskotheken, Musikclubs; hierzu zählen zusätzlich auch Bars ohne Tanzangebot, in denen bei gewöhnlichem Betrieb Menschenansammlungen mit räumlicher Enge nicht ausgeschlossen werden können) sollten ab dem 1. November 2020 wieder geöffnet werden, wegen der rasant steigenden Infektionszahlen in Deutschland wurde diese Lockerung bei der Besprechung der Ministerpräsident*innen mit der Bundeskanzlerin am 14.10.2020 wieder gestrichen. Voraussetzung dafür ist, dass die allgemeinen Hygiene-​ und Abstandsregeln eingehalten werden, für Besucher der Anwesenheitsnachweis geführt wird und nicht mehr als 60 Prozent der in der Betriebserlaubnis erlaubten Personen eingelassen werden. Tanzen ist im üblichen Betrieb einer Tanzlustbarkeit gestattet. Hierbei können die Mindestabstände von 1,5 Metern unterschritten werden, Ansammlungen von mehr als 10 Personen sind jedoch zu vermeiden. 

Fachkundig organisierte Veranstaltungen im Außenbereich mit Angeboten, die der Freizeit und Unterhaltung dienen (Fahrgeschäft, Schausteller u. ä.) dürfen stattfinden, sofern nicht mehr als 1000 Besucher gleichzeitig anwesend sind. Die Durchführung von Volksfesten bleibt untersagt. 

Folgende Einrichtungen oder Angebote dürfen nur für den Publikumsverkehr geöffnet werden, wenn sichergestellt ist, dass die allgemeinen Hygieneregeln sowie Zugangsbegrenzungen eingehalten werden:

  • Museen und Gedenkstätten
  • Bibliotheken und Archive,
  • Ausstellungshäuser,
  • Autokinos,
  • Tierparks, zoologische und botanische Gärten sowie ähnliche Freizeitangebote einschließlich Streichelgehege, Tierhäusern und anderen Gebäuden,
  • Spielhallen,
  • Spielbanken,
  • Wettannahmestellen,
  • Theater (einschließlich Musiktheater),
  • Filmtheater (Kinos),
  • Konzerthäuser und -​veranstaltungsorte.
  • Angebote in soziokulturellen Zentren und Bürgerhäusern,
  • Planetarien und Sternwarten,
  • Angebote in Literaturhäusern,
  • Fitness-​ und Sportstudios, Rehabilitationssport, Yoga- und andere Präventionskurse, Indoor-​Spielplätze,
  • Bildungsangebote im Gesundheitswesen, Angebote öffentlicher und privater Bildungseinrichtungen sowie vergleichbarer Einrichtungen wie Volkshochschulen, Fahr- und Flugschulen, Jugend-​ und Familienbildungsstätten, Einrichtungen der Bildung für nachhaltige Entwicklung, Ernährungskurse, Geburtsvorbereitungskurse, Aus- und Fortbildung im Brandschutz, Sprach-​ und Integrationskurse der Integrationskursträger, Tanz- und Ballettschulen, Musikschulen (bei Gesangsunterricht ist ein Mindestabstand von 2 Metern einzuhalten); für Erwachsenenbildungseinrichtungen mit Übernachtungs-​ und Verpflegungsbetrieb (Heimvolkshochschulen) geltend die Regelungen für Beherbergungsbetriebe und Gaststätten entsprechend.
  • Angebote der offenen Kinder-​ und Jugendarbeit, der Jugendsozialarbeit und des erzieherischen Kinder und Jugendschutzes (von der Abstandsregelung kann abgewichen werden, soweit die pädagogische Zielrichtung des Angebotes oder der Maßnahme dies erfordert; soweit möglich und zumutbar sollen vorhandene Flächen im Außenbereich vorrangig genutzt werden),
  • Angebote von Seniorenbegegnungsstätten und -​treffpunkten,
  • Angebote der Mehrgenerationenhäuser; abweichende Regelungen für Beratungs-​, Bildungs-​ und Freizeitangebote bleiben unberührt,
  • Freizeitparks,
  • Badeanstalten, Schwimmbäder, einschließlich sogenannte Freizeit-​ und Spaßbäder sowie Heilbäder; auf §8 Abs.3 wird verwiesen,
  • Saunas und Dampfbäder.

Besucherinnen und Besucher haben in Bereichen, in denen die Abstandsregelung nicht eingehalten werden kann (z. B. in engen Gängen, bei unvermeidbarer gemeinsamer Nutzung von Fahrschul-​oder Fahrzeugen) eine textile Barriere im Sinne einer Mund-​Nasen-Bedeckung zu tragen.

 

Gaststätten im Sinne des Gaststättengesetzes des Landes Sachsen-​Anhalt dürfen für den Publikumsverkehr öffnen. Dies umfasst auch Bars, sofern größere Menschenansammlungen mit räumlicher Enge ausgeschlossen werden. Gaststätten im Sinne des Gaststättengesetzes des Landes Sachsen-​Anhalt können unter nachfolgenden Bedingungen für den Publikumsverkehr geöffnet werden:

  • Bewirtung und Verzehr finden nur an Tischen im Innen-​ und Außenbereich statt. Dies umfasst auch Angebote, bei denen den Gästen die Speisen und Getränke an einer Theke, Luke o.ä. ausgereicht werden und im Anschluss an Tischen konsumiert werden. Durch die Nutzung von Tischen soll die Einhaltung der Abstandsregeln gewährleistet werden. Die Platzierung an Stehtischen einer Theke oder einem Tresen genügt.
  • die allgemeinen Hygieneregeln (1,5 Meter Abstand zwischen Personen, die nicht zu einem Hausstand/ einer Gruppe gehören; Vermeidung von Warteschlangen; Information der Gäste über Hygienemaßnahmen) und der zuständigen Berufsgenossenschaft werden beachtet
  • die Plätze sind  durch Positionierung der einzelnen Tische so angeordnet, dass ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zu den Gästen an anderen Tischen sichergestellt ist; bei Nutzung geeigneter Abtrennvorrichtungen (z. B. Plexiglaswänden) kann der Abstand zwischen den Tischen unterschritten werden,
  • es ist sichergestellt, dass an einem Tisch höchstens zehn Personen oder Angehörige aus maximal zwei Hausständen oder nahe Verwandte sowie deren Ehe- und Lebenspartnern zusammenkommen,
  • Gäste werden über die Verpflichtung zur Abstandsregelung und zur Einhaltung der Schutzmaßnahmen über gut sichtbare Aushänge oder Vorlagen am Tisch und bei der Begrüßung informiert, und
  • Angebote in Buffetform mit Selbstbedienung sind nur zulässig, wenn der Betreiber neben der Einhaltung der allgemeinen Hygieneregelungen sicherstellt, dass die Gäste sowohl bei der Entnahme der Speisen und Getränke als auch beim Aufenthalt in der Warteschlange eine Mund-​Nasen-Bedeckung tragen. Das Führen einer Anwesenheitsliste ist nicht mehr nötig.

Der Abverkauf von Speisen und Getränken, bei denen ein Verzehr an Ort und Stelle nicht vorgesehen ist, ist ebenfalls zulässig. Auch hier sind jedoch Ansammlungen von mehr als 10 Personen bei der Abholung zu vermeiden.

 

Diese Webseite verwendet Cookies, um Inhalte anzuzeigen. Wenn Sie unsere Webseite weiterhin nutzen, geben Sie die Einwilligung zur Verwendung dieser Cookies. Weitere Informationen erhalten Sie hier. x