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Aktuelles aus dem Salzlandmuseum

VOLL DER OSTEN. LEBEN IN DER DDR - SALZLANDMUSEUM ZEIGT BESONDERE FOTOAUSSTELLUNG |   3. JULI - 23. SEPTEMBER

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Eine Bilderreise in die Zeit der Teilung Deutschlands können die Besucher des Salzlandmuseums unternehmen. Denn hier wird bis zum 23. September eine Fotoausstellung gezeigt mit bekannten und unbekannten Fotos von Harald Hauswald und Texten von Stefan Wolle. Sie zeigt die ungeschminkte DDR-Realität. 
Die Fotos der Ausstellung sind eine Chronik des Abschieds geworden – eines Abschieds, der auch ein Aufbruch war. Harald Hauswald, 1954 in Radebeul geboren, beendete eine Fotografenausbildung und zog 1978 nach Ost-Berlin. 
Der Autor, Stefan Wolle, 1950 in Halle geboren, studierte an der Berliner Humboldt-Universität. 1972 musste er sie wegen kritischer politischer Äußerungen verlassen. Nach Wiederaufnahme und Abschluss des Studiums arbeitete er an der Akademie der Wissenschaften. Nach dem Mauerfall wurde er Sachverständiger für die Stasi-Akten am Runden Tisch und im März 1990 Mitherausgeber von „Ich liebe euch doch alle“, der ersten Stasi-Dokumentation, die zum Bestseller der DDR wurde. 
Die Ausstellungstafeln verlinken mit QR-Codes zu kurzen Videointerviews, in denen der Fotograf darüber berichtet, wie und in welchem Kontext das jeweils zentrale Foto entstanden ist. 
Die Fotoausstellung wird herausgegeben von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und OSTKREUZ Agentur der Fotografen. Die Agentur wurde von sieben ostdeutschen Fotografinnen und Fotografen in Paris gegründet. Sie zählt zu den renommiertesten Fotografenkollektiven Deutschlands.

Neben der aktuellen Fotoausstellung gibt es die Dauerausstellungen zu Salz, Elbeschifffahrt und zum Ringheiligtum Pömmelte zu entdecken. Das Museum ist dienstags und freitags von 10 bis 16 Uhr, donnerstags von 10 bis 18 Uhr und sonntags von 14 bis 18 Uhr für seine Besucher geöffnet.

Foto: ©Harald Hauswald/OSTKREUZ

 

DIE GANZE WELT NUR EINE ELBE - KÜNSTLERBLICK UND TIERWELT IN EINER SONDERAUSSTELLUNG | 2. OKTOBER - 13. JANUAR

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Sonderausstellung "Die ganze Welt nur eine Elbe" - Künstlerblick und Tierwelt 
Die Elbe prägt über Jahrhunderte die Landschaft des Salzlandkreises und der Umgebung. Von dieser lebens- und liebenswerten Wel, fühlten sich nicht nur Menschen, sondern auch Tiere angezogen. Einschließlich der Impressionen von Künstlern und Fotografen, die den Strom mit ihren Bildern und Gedichten verewigt haben, vereinigt diese Sonderausstellung den tiefen Eindruck, den der Lebensstrom noch heute zurücklässt.
 
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GRABUNGSFÜHRUNG AB 16. AUGUST NUR NOCH DONNERSTAGS

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Führungen während der archäologischen Grabung am Ringheiligtum Pömmelte​
Noch bis Ende September können Besucher eine archäologische Ausgrabung hautnah erleben. Mitarbeiter des Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt erkunden am Ringheiligtum Pömmelte die größte bisher bekannte frühbronzezeitliche Siedlung in Sachsen-Anhalt. Sie soll nach Möglichkeit in ihrer weiteren Ausdehnung dokumentiert werden. Daneben verfolgen die diesjährigen Untersuchungen das Ziel, das Verhältnis zwischen Kreisgrabenanlage und Siedlung genauer zu erfassen sowie weitere Erkenntnisse über die endneolithisch-frühbronzezeitliche Kulturlandschaft der Region zu gewinnen.
 
In Kooperation mit dem Landesamt bietet der Salzlandkreis dienstags und donnerstags um 14 Uhr - vom 16. August an nur noch donerstags, 14 Uhr  -  öffentliche Führungen zur archäologischen Grabung an. Unter fachkundiger Leitung wird dort die wissenschaftliche Erkundung mit all ihren Facetten und Besonderheiten verständlich vorgestellt. Der Teilnehmerbeitrag beträgt drei Euro pro Person. 
 
Für Terminanfragen außerhalb der öffentlichen Führungszeiten stehen die Mitarbeiter des Salzlandmuseums unter Tel. 03471 684-2560 oder per Mail an museum@kreis-slk.de zur Verfügung.
 
Parallel gibt es natürlich auch weiterhin die öffentlichen Führungen am Ringheiligtum: dienstags um 11 Uhr und freitags bis sonntags um 14 Uhr
 
 
 

 

VERANSTALTUNGEN

Samstag, 8. September | Ringheiligtum | 17.00 Uhr oder 18.00 Uhr
Harmonien im Ringheiligtum - Konzert

Eine Veranstaltung im Ringheiligtum Pömmelte zusammen mit der Mitteldeutschen Kammerphilharmonie des Salzlandkreises. Ein beindruckendes Konzerterlebnis der Kammerphilharmonie im Einklang mit der wunderbaren Akustik des Rondells.
 
Sonntag, 9. September | Salzlandmuseum | 10.00 Uhr – 13.00 Uhr
Plunder oder Raritäten
Experten schätzen kostenlos Gemälde, Schmuck, Bücher, Geschirr u. ä. 
 
Samstag, 29. September | Salzlandmuseum
Bier- und Weinfest
Eine Veranstaltung des Fördervereins Salzlandmuseum auf dem Hof des Salzlandmuseum

Ausstellungen

2. Oktober 2018 bis 13. Januar 2019
Sonderausstellung "Die ganze Welt nur eine Elbe" - Künstlerblick und Tierwelt 
Die Elbe prägt über Jahrhunderte die Landschaft des Salzlandkreises und der Umgebung. Von dieser lebens- und liebenswerten Wel, fühlten sich nicht nur Menschen, sondern auch Tiere angezogen. Einschließlich der Impressionen von Künstlern und Fotografen, die den Strom mit ihren Bildern und Gedichten verewigt haben, vereinigt diese Sonderausstellung den tiefen Eindruck, den der Lebensstrom noch heute zurücklässt.

FREIWILLIGES SOZIALES JAHR IM SALZLANDMUSEUM

17.05.2018 - Zu unserem Angebot

ZU HÖREN UND SCHAUEN IM SALZLANDMUSEUM

WERBUNG FÜR HIER - IMAGEFILM ZUM RINGHEILIGTUM PRÄSENTIERT VOR HOHEM BESUCH

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Bernburg/Schönebeck. „Film ab!“ hieß es kürzlich im kreiseigenen Salzlandmuseum. Vor den Augen von Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff, Kultusstaatssekretär Dr. Gunnar Schellenberger, Landrat Markus Bauer und zahlreicher weiterer Gäste flimmerte erstmals der offizielle Imagefilm zum Ringheiligtum Pömmelte über die Leinwand. Elf Minuten voller Information und Bildgewalt zum Steinzeitkult an der Elbe. „Objekt einer Jahrtausende alten Kultur in Sachsen-Anhalt präsentiert für das 21. Jahrhundert“ twitterte der Landeschef schon einen Tag vor der Premiere und sah darin: „Eine gute Werbung nicht nur für Touristen auf dem Elberadweg“. 
(Foto Pressestelle, Alexandra Koch: Dr. Haseloff hat das Steuer fest im Griff beim anschließenden Besuch der Dauerausstellung „Lebensströme“.
 
Im letzten Sommer begannen die Dreharbeiten für den Film und weitere neun Kurzclips in deutscher und englischer Sprache. Die Produktionsfirma NFP Media Rights GmbH & Co. KG aus Halle (Saale) hatte den Auftrag erhalten, nachdem die Förderzusagen vom Land Sachsen-Anhalt und von der Kloster Bergeschen Stiftung mit Sitz in Gommern eingegangen waren. Insgesamt 100.000 Euro hatte der Förderverein des Salzlandmuseums für das schon länger verfolgte Filmprojekt bei beiden Stellen eingeworben. Landrat Markus Bauer wusste deshalb am Premierentag einmal mehr einen verlässlichen Partner an der Seite seines Museums, wenn es um den Erhalt, die Neuausrichtung und Vermarktung der heimischen Kulturangebote geht. „Die Mitglieder des Fördervereins unterstützen seit 20 Jahren nach besten Möglichkeiten und mit überaus hohem Engagement das Haus mit ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit“, lobte Bauer den Einsatz. Vor drei Monaten, beim Bürgerfest zum „10.“, gab es dafür den Kulturpreis des Salzlandkreises. Jetzt nun einen Imagefilm zur Kreisgrabenanlage an der Elbe - zu sehen im Salzlandmuseum, demnächst auch im Internet - einen touristischen Magneten, der auch audiovisuell über die Himmelswege in das Salzland lockt. 
 
„In konstruktiver, professioneller und kreativer Zusammenarbeit zwischen den Mitarbeitern der Produktionsfirma, den Kollegen des Salzlandmuseums und dem Förderverein ist ein tolles Ergebnis entstanden“, macht Markus Bauer auf den Streifen neugierig. Hauptdarsteller eine ausgegrabene und rekonstruierte Weltsensation, wiedererweckte Zeitgefährten und aufgeweckte Historiker, Denkmalpfleger, Fach- und Museumsleute von heute. Petra Koch, die Leiterin im Salzlandmuseum, oder auch Museumspädagoge Löbig. Der erhielt bei der Filmpräsentation übrigens als frischgebackener Vater einen Sachsen-Anhalt-Strampler für seine Tochter. Noch ist sie eine kleine Hessin, aber das Kulturland Sachsen-Anhalt wirbt für sich mit allem was geht.
 

 

MUSEUMSPÄDAGOGIK LIVE AM RINGHEILIGTUM - HIER BEIM BÜRGERFEST ZUM 10-JÄHRIGEN BESTEHEN DES SALZLANDKREISES

 

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Die neue "Grabungsstätte" lässt sich schnell und überall aufbauern und soll regelmäßig genutzt werden.Finn und Tobias Godehard nutzen das museumspädagogische Angebot am Ringheiligtum, selbst die „Ausgrabung“ von archäologischen Fundstücken kindgerecht nachzuempfinden. Museumsmitarbeiter Frank Löbig hat dazu kleine Schätze präpariert und professionelles Werkzeug für die „Freilegung“ zur Verfügung gestellt. Während der Tätigkeit lassen sich Informationen über die bronzezeitliche Erd-Holz Architektur, die heute als maßstabgetreue Rekonstruktion erlebt werden kann, aktiv vermitteln.

 

Foto: Pressestelle Salzlandkreis, A. Koch 

 

Dauerausstellung

 

"LebensStröme" und "Salzspueren"

 

Ringheiligtum Pömmelte

 

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Link zur Seite

Dauerausstellung im Salzlandmuseum

Ein eigener Ausstellungsbereich zum Ringheiligtum wurde im September 2016 freigegeben. Hierin finden sich Grabungsfunde und weitere originale Objekte aus der Region, die die wichtigen Kulturen aus der Steinzeit und der frühen Bronzezeit erklären, der Zeit vor über 4.000 Jahren, als der Ritualort ursprünglich genutzt wurde: Schädel zweier Skelette, einer Frau und eines Kindes, mit Spuren von Gewalteinwirkung, die auf rituelle Handlungen deuten; Pfeilspitzen mit Kampfspuren; Beigaben aus dem Grab eines Mannes (von 2800 – 2050 v. Chr.), das wohl als Ausgangspunkt der Kreisgrabenanlage angesehen werden kann.  

Über eine moderne Medienstation können Neuzeitmenschen Kontakt aufnehmen zu einem virtuellen Urururururur…Ahnen aus der Glockenbecher- oder Aunjetitzer-Zeit, können Fragen stellen zur Anlage und zur Nutzung.

Künftig gewährt ein Kombiticket des Museums einen umfassenden Eindruck vom Ringheiligtum, mit dem Indoor- und dem geführten Outdoor-Angebot. 

Ringheiligtum Pömmelte.Steinzeitkult an der Elbe - Dauerausstellung im Salzlandmuseum

Die Ergebnisse mehrjähriger archäologischer Ausgrabungen ließen nicht nur die Fachwelt aufhorchen: Unweit von Magdeburg entdeckte man die Überreste eines mehr als 4000 Jahre alten Kultortes. Das Ringheiligtum Pömmelte ist die Rekonstruktion dieses faszinierenden Fundes.

Die komplexe Holz-Erde-Architektur erwartet seit der Sommersonnenwende 2016 Kulturtouristen, Rad- und Wasserwanderer, benachbarte Kurgäste sowie Familien und Schulklassen. Von einer neun Meter hohen Aussichtsplattform bietet sich ein perfekter Überblick: sieben Ringe hölzerner Palisaden, Gruben und Wälle, der größte Durchesser etwa 115 Meter, mit Sitzmöglichkeiten, großem Parkplatz und Verbindung zum Elberadweg.

Zwei Hauptachsen führen in den freien Innenraum und sind auf feste Positionen des Sonnenlaufs ausgerichtet. 

Das Ringheiligtum ist ganzjährig frei zugänglich.

Eine Bilderreise in die Zeit der Teilung Deutschlands können die Besucher des Salzlandmuseums unternehmen. Denn hier wird bis zum 23. September eine Fotoausstellung gezeigt mit bekannten und unbekannten Fotos von Harald Hauswald und Texten von Stefan Wolle. Sie zeigt die ungeschminkte DDR-Realität. 
Die Fotos der Ausstellung sind eine Chronik des Abschieds geworden – eines Abschieds, der auch ein Aufbruch war. Harald Hauswald, 1954 in Radebeul geboren, beendete eine Fotografenausbildung und zog 1978 nach Ost-Berlin. 
Der Autor, Stefan Wolle, 1950 in Halle geboren, studierte an der Berliner Humboldt-Universität. 1972 musste er sie wegen kritischer politischer Äußerungen verlassen. Nach Wiederaufnahme und Abschluss des Studiums arbeitete er an der Akademie der Wissenschaften. Nach dem Mauerfall wurde er Sachverständiger für die Stasi-Akten am Runden Tisch und im März 1990 Mitherausgeber von „Ich liebe euch doch alle“, der ersten Stasi-Dokumentation, die zum Bestseller der DDR wurde. 
Die Ausstellungstafeln verlinken mit QR-Codes zu kurzen Videointerviews, in denen der Fotograf darüber berichtet, wie und in welchem Kontext das jeweils zentrale Foto entstanden ist. 
Die Fotoausstellung wird herausgegeben von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und OSTKREUZ Agentur der Fotografen. Die Agentur wurde von sieben ostdeutschen Fotografinnen und Fotografen in Paris gegründet. Sie zählt zu den renommiertesten Fotografenkollektiven Deutschlands.

Neben der aktuellen Fotoausstellung gibt es die Dauerausstellungen zu Salz, Elbeschifffahrt und zum Ringheiligtum Pömmelte zu entdecken. Das Museum ist dienstags und freitags von 10 bis 16 Uhr, donnerstags von 10 bis 18 Uhr und sonntags von 14 bis 18 Uhr für seine Besucher geöffnet.

Foto: ©Harald Hauswald/OSTKREUZ

Sonderausstellung "Die ganze Welt nur eine Elbe" - Künstlerblick und Tierwelt 
Die Elbe prägt über Jahrhunderte die Landschaft des Salzlandkreises und der Umgebung. Von dieser lebens- und liebenswerten Wel, fühlten sich nicht nur Menschen, sondern auch Tiere angezogen. Einschließlich der Impressionen von Künstlern und Fotografen, die den Strom mit ihren Bildern und Gedichten verewigt haben, vereinigt diese Sonderausstellung den tiefen Eindruck, den der Lebensstrom noch heute zurücklässt.
 
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öffnungszeiten

Dienstag und Freitag 10:00 - 16:00 Uhr
Donnerstag 10:00 - 18:00 Uhr
Sonntag 14:00 - 18:00 Uhr

Außerhalb der Öffnungszeiten bitte nach vorheriger Anmeldung.

EINTRITTSPREISE

Erwachsene

2,50 EUR (2,00 EUR ermäßigt)

Kinder (6 - 18 Jahre)

1,00 EUR

Gruppenkarte (ab 10 Personen)

2,00 EUR/Person (3,00 EUR/Person mit Führung)

Familienkarte (2 Erwachsene, 2 Kinder)

6,00 EUR

Schülergruppen nach Voranmeldung mit Führung

2,00 EUR (pro Schüler und Begleitperson)

Fotografieren

2,00 EUR 


 

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