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Landrat ruft auf: „Entdecke deine Heimat“

Angesichts der aktuellen Reisebeschränkungen in Sachsen-Anhalt setzt Landrat Markus Bauer darauf, dass die Bürger die Gelegenheit nutzen, um ihre Heimat zu entdecken. „Wenn Sie sich schon länger vorgenommen haben, bestimmte Orte im Salzlandkreis zu besuchen, dann ist jetzt die Gelegenheit gekommen, das auch zu tun.“ Der Landrat betont, Urlaub in der Heimat stärke nicht nur die Bindung zur Region, sondern sei auch ein wichtiger Beitrag für die hiesige Tourismusbranche.

Der Landrat begrüßt insofern, dass die Landesregierung von Sachsen-Anhalt aufgrund der geringen Infektionszahlen einen mehrstufigen Plan vorgelegt hat, mit dessen Hilfe die Tourismus- und Gastronomiebetriebe demnächst wieder ihre Arbeit aufnehmen können. „Dieses Signal gibt unseren Betrieben Planungssicherheit.“ Im Salzlandkreis gab es laut Statistischem Landesamt im Jahr 2019 insgesamt 75 Beherbergungsstätten. Dazu gehören Hotels, Pensionen und Campingplätze, Ferienunterkünfte. Hinzu kommen eine Vielzahl von gastronomischen Einrichtungen. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Touristen betrug statistisch gesehen fast drei Tage.

Im Salzlandkreis gibt es viele zum Teil überraschend idyllische und schöne Orte zu entdecken, die viel über die Heimat sowie deren Geschichte verraten. Das bestätigen immer wieder auch die Sammler des Kulturstempels, die der Landrat gemeinsam mit Sparkassenvorstand Hans-Michael Strube auszeichnet. Zu nennen sind unter anderem das überregional bekannte Ringheiligtum Pömmelte samt Salzlandmuseum in Schönebeck, der Elbe-Saale-Winkel bei Barby, die wunderbar restaurierte Altstadt Bernburgs samt Schloss, die Parks und Gärten in Aschersleben sowie die romanische Basilika in Hecklingen oder die Wasserburg in Egeln.

„Diese Ziele sind trotz der Corona bedingten Einschränkungen erreichbar und lassen sich bei mehrtägigen Etappen dank Elbe- und Saaleradweg sowie dem Europaradweg R1 auch sehr gut mit dem Fahrrad verbinden“, sagt der für Kreisentwicklung zuständige Fachdienstleiter Tilo Wechselberger. Möglich sind in verschiedenen Städten auch Boots- bzw. Paddeltouren.

Trotz der Wiedereröffnung erster Betriebe rechtzeitig zur Hauptsaison, fordert der Landrat weitere Unterstützung von Bund und Land. Angesichts der bisherigen Verluste und den Landesvorgaben zur Wiedereröffnung drohen viele Betriebe weiterhin in die Insolvenz zu schlittern, womit für die Region wichtige Arbeitsplätze verloren gehen könnten. Landrat Markus Bauer: „Das Vor-Corona-Niveau zu erreichen, ist noch lange nicht absehbar.“ Immerhin gibt es für die Vorbereitung bereits Unterstützung. Fachdienstleiter Tilo Wechselberger erklärt, gastronomische Einrichtungen können sich bei der Erarbeitung von Schutz- und Hygienekonzepten sowie für Marketingstrategien Unterstützung bei den hiesigen Tourismusverbänden holen.

 

 

 


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