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Unternehmer melden ihren Hilfsbedarf

Salzlandkreis macht Umfang gegenüber dem Land deutlich. Landrat Bauer: Gemeinsam sind wir stark.

Sehr viele Unternehmen, Klein- und Einzelbetriebe im Salzlandkreis sehen sich durch die Corona-Krise in existenzieller Not. Seit Freitag letzter Woche, bis heute Mittag haben 276 vor allem Kleinbetriebe ihren dringenden Finanzbedarf beim Salzlandkreis angemeldet. Ihr Umsatzverlust beläuft sich schon jetzt auf rund 1,9 Millionen Euro in jeder Woche. „Diese Resonanz zeigt, dass es der richtige Weg ist, die Unternehmen einzubeziehen, nicht nur Hoffnung zu wecken, sondern zu bündeln. Gemeinsam sind wir stark“, sagt Landrat Markus Bauer.

„Wir wollen handeln, bevor Firmen – egal ob Kleinstunternehmer oder Mittelständler - in die Insolvenz rutschen und Existenzängste noch größer werden“, hatte Bauer der Wirtschaft schon in der vergangenen Woche bei einer Pressekonferenz mit Arbeitsagentur, Jobcenter und Salzlandsparkasse Unterstützung angeboten, um die Krisenzeit gemeinsam zu überstehen.

Seitdem melden die Betroffenen beim Fachdienst Kreis- und Wirtschaftsentwicklung ihre finanziellen Ausfälle per Mail und Formblatt. Auch das Telefon steht nicht still, weil der Informationsbedarf genau so groß ist.

Es sind Inhaber und Betreiber von

  • Friseursalons, Kosmetikstudios, Fußpflege, Tattoo-Studios
  • Gastronomiebetrieben / Hotels
  • Einzelhandelsgeschäften – Textilien, Blumen, Dekorationsgeschäfte,
  • Handwerksbetrieben
  • Veranstaltungsservice
  • Einzelunternehmen wie Versicherungsmakler,

die schnelle finanzielle Unterstützung benötigen.

„Auch wenn der Salzlandkreis keine Zuschüsse bescheiden kann, wir erfassen den Bedarf und machen dem Land gegenüber deutlich, welche Hilfe vor Ort jetzt erforderlich ist“, erklärt der Landrat seine Maßnahmen. „Größte Eile ist geboten.“

Ein Hilfspaket von Bund und Land wird gerade geschnürt, so dass voraussichtlich in den nächsten ein, zwei Wochen das erste Geld fließen könnte über die Investitionsbank des Landes Sachsen-Anhalt in Zusammenarbeit mit dem Wirtschafts- und Finanzministerium.

 

 


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