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Salzlandkreis beteiligt an „Aktion Abbiegeassistent“ des BMVI

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Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer, Landrat Markus Bauer und Ralf Felgenträger, Leiter des Kreiswirtschaftsbetriebes Salzlandkreis (v. l. n. r.)

Foto: Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur

 

Der Salzlandkreis ist seit gestern (17. Juli) offizieller Sicherheitspartner der Bundesregierung - genauer gesagt, sein Kreiswirtschaftsbetrieb (KWB) und auch die Kreisverkehrsgesellschaft (KVG). Landrat Markus Bauer und Ralf Felgenträger, Leiter des KWB, nahmen im Bundesverkehrsministerium von Minister Andreas Scheuer Partnerschaftsurkunde und Plakette zur „Aktion Abbiegeassistent“ in Empfang.

„Unsere Aktion Abbiegeassistent bekommt heute auf einen Schlag 68 neue offizielle Partner“, freut sich der Verkehrsminister, nun neben großen Logistikunternehmen erstmals auch kommunale Betriebe, Städte und Landkreise einbeziehen zu können. 114 Sicherheitspartner sind es deutschlandweit insgesamt.

„Wir alle tragen eine gemeinsame Verantwortung für die Sicherheit im Straßenverkehr. Abbiegeassistenten können Leben retten und deshalb will der Salzlandkreis im eigenen Fuhrpark von KWB und KVG die modernen Systeme auch vor einem verbindlichen Einführungsdatum auf EU-Ebene nutzen“, begründet der Landrat sein besonderes Engagement und die freiwillige Selbstverpflichtung an dieser Stelle. „Vier Pressmüllfahrzeuge wurden bereits mit einem Abbiegeassistenten ausgestattet, vier weitere Pressmüllfahrzeuge und ein Bus kommen dieses Jahr noch hinzu“, ergänzt Ralf Felgenträger. Alle weiteren Neuanschaffungen in der Lkw- und Busflotte werden dann ebenfalls mit einem Abbiegeassistenten ausgestattet und tragen so zu mehr Sicherheit auf unseren Straßen bei.

 

Hintergrundinformationen:

Das Fahrzeugzulassungsrecht ist Europarecht. Abbiegeassistenten können nur auf EU-Ebene gesetzlich vorgeschrieben werden. Minister Scheuer ist deshalb mehrfach nach Brüssel gereist, um sich für eine verpflichtende Einführung dieser Systeme für neue Fahrzeuge und Fahrzeugtypen bereits ab 2020 einzusetzen. Die EU will Abbiegeassistenten erst ab 2022 für alle neuen Fahrzeugtypen und ab 2024 für alle Neufahrzeuge vorschreiben. Deshalb schöpft Deutschland bereits jetzt alle nationalen Möglichkeiten aus, um den Einbau zu beschleunigen. Dazu hat Minister Scheuer im Juli 2018 die „Aktion Abbiegeassistent“ gestartet. Außerdem wurden die technischen Voraussetzungen für eine schnelle Verbreitung zertifizierter Systeme geschaffen. Inzwischen hat das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) für sechs Abbiegeassistenzsysteme eine Allgemeine Betriebserlaubnis erteilt.

Zur „Aktion Abbiegeassistent“ gehört außerdem ein Förderprogramm (Volumen: 10 Millionen Euro). Dieses hat das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) im Jahr 2019 für die freiwillige Aus- bzw. Nachrüstung von Lkw und Bussen mit Abbiegeassistenzsystemen gestartet.

 

 

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