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Modellvorhaben Langfristige Sicherung von Versorgung und Mobilität im Salzlandkreis

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Modellvorhaben Langfristige Sicherung von Versorgung und Mobilität im Salzlandkreis

Informationstreffen zu wichtigen Erkenntnisse aus dem Bundesmodellvorhaben

Am 28.06.2018 wurden in Staßfurt die zentralen Erkenntnisse zum Modellvorhaben im Salzlandkreis vorgestellt. Vor fast 2 Jahren im September 2016 fand auch hier der Auftakt zu diesem komplexen und breit aufgestelltem Modellprojekt der Bundesregierung (Förderung: Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur) statt. Als eine von bundesweit 18 Modellregionen hat der Salzlandkreis Lösungsmodelle und Strategien erarbeitet, um Versorgung und Mobilität auch zukünftig sicherzustellen. In diesem Prozess wurde eine Vielzahl lokaler Akteure aus Nutzergruppen, Politik und der Kommunalverwaltung involviert!

Insgesamt folgten knapp 70 VertreterInnen aus dem Salzlandkreis der Einladung und konnten sich so einen Überblick zu den Ergebnissen des Modellvorhabens verschaffen. In der vorgestellten Roadmap, die den Gästen der Veranstaltung übergeben wurde, sind wichtige Handlungsfelder und Umsetzungsstrategien für die gemeinsame Arbeit an den vielfältigen Herausforderungen der Zukunft aufgeführt und erläutert.

Landrat Markus Bauer machte während der Veranstaltung deutlich, dass wichtige Schritte gegangen wurden und diese Themen nun mit konkreten Umsetzungsmaßnahmen angegangen werden sollten. Projektleiter Dirk Helbig stellte den konzeptionellen Ansatz des Kooperations- und Mobilitätskonzeptes und dafür notwendige Rahmenbedingungen vor. Interkommunale Kooperationen zu den aufgezeigten Handlungsfeldern werden für die Zukunft immer wichtiger sein, um Daseinsvorsorge und Mobilität im Salzlandkreis langfristig sichern zu können. Wie wichtig dabei ein schlüssiges Beteiligungskonzept zur möglichst frühzeitigen Einbindung der zukünftigen Akteure ist wurde durch die Ausführungen der RKW Sachsen-Anhalt GmbH deutlich.

Aktuell verfolgt man im Salzlandkreis bereits erste Ansätze innovativer Versorgungs- und Mobilitätsangebote, die demnächst in sogenannten Kooperationsräumen erprobt werden sollen. Bestehende Angebote sollten durch gezielte Marketingmaßnahmen stärker sichtbar gemacht werden, um dadurch die einzelnen Zielgruppen in Zukunft noch besser erreichen zu können. Der Beitrag des Fraunhofer-Instituts für Fabrikbetrieb und –automatisierung aus Magdeburg zeigte den Zuhörern auf, dass Elektromobilität auch im ländlichen Raum eine Zukunft haben kann.

Dr. Bernd Rittmeier vom BMVI äußerte sich zufrieden über die vorgestellten Erkenntnisse und war beeindruckt, wie weit der Salzlandkreis bezüglich einiger Themen schon vorangekommen ist. Er fasste kurz zusammen, welche Fördermöglichkeiten vom Bund für dieses und nächstes Jahr geplant sind, um nach dieser intensiven Konzeptionierungsphase den nächsten Schritt zu gehen und die sich nun hoffentlich anschließende Umsetzungsphase zu initiieren. Im September dieses Jahres finden sich alle 18 Modellregionen zur Abschlussveranstaltung in Berlin ein. Der Salzlandkreis kann sich dann auch von den übrigen Modellregionen einen Überblick verschaffen und dabei weitere wichtige Impulse für die zukünftige Arbeit sammeln!