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Zur Sanierung der Kreisstraße K 1243 und der L 149 bei Groß-Rosenburg

Der Abschluss der Arbeiten und die Freigabe der sanierten Kreisstraße K 1243 von der Landesstraße L 149 bis zum Ortseingang Groß Rosenburg sind in absehbare Nähe gerückt. Der Salzlandkreis als Auftragsgeber der Hochwasserschadensbeseitigungsmaßnahme hat zur Durchsetzung seiner Forderungen zur Beseitigung der bestehenden Mängel alle rechtlichen Möglichkeiten genutzt, so dass kürzlich dazu die abschließende Verhandlung mit allen Beteiligten im Kreiswirtschaftsbetrieb des Salzlandkreises stattfinden konnte.

„Es ist zwingend notwendig, dass Bauarbeiten die Hochwertigkeit herstellen sollen, auch hochwertig abgeschlossen werden“, so Landrat Bauer, der sich bei den Bürgerinnen und Bürgern für das Verständnis bedankt. „Die Langlebigkeit der Straße musste gesichert werden“, erklärt er das Vorgehen.

Im Ergebnis der Verhandlungen ist nun erreicht, dass die Deckschicht komplett abgefräst und durch eine höherwertige Deckschicht ersetzt wird, um so eine Kompensierung der Abweichung in der Ausführung in der Tragschicht zu erreichen, erklärt Ralf Felgenträger, Leiter des Kreiswirtschaftsbetriebes als zuständiger Baulastträger. Im Weiteren wurde eine Verlängerung der Gewährleistung um ein Jahr vereinbart.

„Wesentlich ist, dass im Hinblick auf die Ausschreibung auch eine technische Gleichwertigkeit der Haltbarkeit, Funktionsfähigkeit und Lebensdauer der neuen Straße erreicht wird“, fasst Felgenträger zusammen. Zum anderen soll die Straße über einen längeren Zeitraum ohne Schäden halten, als die Gewährleistung dies vorsieht. Die Vereinbarung berücksichtigt auch, dass durch diesen Kompromiss eine Förderschädlichkeit und somit Schaden vom Salzlandkreis abgewendet werden konnte.

Nach Einholung der entsprechenden Zustimmungen wurde gestern mit dem Abfräsen der Fahrbahn begonnen. Nach Aussage der STRABAG AG wird in der 20. Kalenderwoche die neue Deckschicht eingebaut. Nach Einbau der Deckschicht muss letztendlich auch noch die Markierung aufgebracht werden. Ende Mai sollen dann alle Arbeiten abgeschlossen sein, sodass einer Verkehrsfreigabe nichts mehr im Wege steht. Darüber informieren Salzlandkreis und Kreiswirtschaftsbetrieb in einer Pressemitteilung.

„Für die durch die lange Sperrung entstandenen Unannehmlichkeiten und Einschränkungen wird nochmals um Verständnis geworben“, erklärt Felgenträger. Es sei wichtig, den Bürgern eine Straße zur Nutzung zu übergeben, welche nachhaltig den ausgeschriebenen Erfordernissen entspricht und nicht nach einer Nutzungsdauer von fünf Jahren Reparaturarbeiten, welche wieder mit Verkehrseinschränkungen verbunden sind, von Neuem beginnen.

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