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Mitarbeiterschulung in Schweden zu 100% gefördert

Salzlandkreis hat Förderbescheid zum europäischen Programm Erasmus+ erhalten - Internationalen Mitarbeiterschulung startet

Für Ausbilder im Salzlandkreis heißt es demnächst „ab nach Schweden“. Denn die Gebietskörperschaft hat sich erfolgreich am europäischen Förderprogramm ERASMUS+ beteiligt. Von der für dieses Programm in Deutschland zuständigen Institution, der Nationalen Agentur beim Bundesinstitut für Berufliche Bildung, erhielt der Salzlandkreis jetzt den Förderbescheid für das Projekt „Lasst uns hinschauen – Bildungspersonal des Salzlandkreises lernt von schwedischer Kommune“. Das Projekt wird mit einem Betrag von 7.045,00 € gefördert. Das entspricht einem Fördersatz von 100 Prozent.

Der Salzlandkreis beabsichtigt, in dem Projekt fünf Ausbildungsverantwortliche aus unterschiedlichen Fachdiensten der Kernverwaltung und des Eigenbetriebes Jobcenter zu Lernaufenthalten in die schwedische Stadt Gävle zu schicken. Das Mobilitätsprojekt solle den Teilnehmern des Austausches einen Blick über den Tellerrand ermöglichen, erläutert Tilo Wechselberger, Fachdienstleiter für Kreis- und Wirtschaftsentwicklung, in dessen Zuständigkeit die Beantragung der Mittel fiel. „Für eine zukunftsfähige Verwaltung ist es unabdingbar, dass die  Mitarbeiter die Aufgaben mit interkultureller und sprachlicher Kompetenz bewältigen“, sagt Landrat Markus Bauer. Um dies sicherzustellen, sei ein besonderes Augenmerk bereits auf die Ausbildung von Nachwuchs zu richten. Deshalb komme dem Ausbildungspersonal eine besondere Schlüsselrolle bei der Vermittlung von Kenntnissen und Fähigkeiten für die berufliche Zukunft der Nachwuchskräfte zu. Es soll über entsprechende Kompetenzen verfügen, um diese während der betrieblichen Ausbildung  weiter geben zu können.

Im Sommer 2015 suchte die schwedische Stadt Gävle nach einem europäischen Partner für gemeinsame Projekte und fand diesen im Salzlandkreis. Ein erster Besuch von Mitarbeitern aus Gävle fand im Dezember 2015 im Salzlandkreis statt. Die Gäste aus Schweden informierten sich dabei über die Erfahrungen des Salzlandkreises bei der Integration von Flüchtlingen. Eine Delegation des Salzlandkreises besuchte im Herbst des vergangenen Jahres die schwedischen Stadt. Während des zweitägigen Arbeitsprogramms in Schweden hatten die Mitarbeiter der Kreisverwaltung die Gelegenheit, verschiedene Arbeitsbereiche der Stadtverwaltung kennenzulernen und sich fachlich auszutauschen. Der Salzlandkreis und die Stadt Gävle vereinbarten während des Besuches eine langfristige Zusammenarbeit. Als ersten Schritt der zukünftigen Kooperation stellte der Salzlandkreis im Februar 2017 einen Antrag auf Zuwendung aus dem europäischen Programm Erasmus+ zur Förderung von Lernaufenthalten des Ausbildungspersonals der Kreisverwaltung.   

Die Ausbildungsverantwortlichen sollen während des fünftägigen Lernaufenthaltes in der schwedischen Partnerstadt in Hospitationen und in aktiver Mitarbeit in den Bereichen der Stadtverwaltung Gävle interkulturelle und sprachliche Kompetenzen erwerben und diese in die  Ausbildung  der  zukünftigen Mitarbeiter der Kreisverwaltung einfließen lassen.  Der Aufenthalt des Bildungspersonals in Schweden ist der Einstieg in die zukünftige langfristige  Kooperation zwischen dem Salzlandkreis und der Stadt Gävle. Dazu sind bereits weitere Projekte in der Planung.

 

Weitere Informationen: News-Mitteilung vom 07.02.2017 

 

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