Homme et femme sur une balance. Symbole de l'égalité des sexes, Bala
Cette page a été traduite automatiquement. Il peut donc y avoir des divergences et des imprécisions dans le texte. Seule la version originale fait foi. Tout recours juridique basé sur le contenu de la version traduite est exclu.

Ehrungen der Salzlandfrauen

  • 2025 | Sieben Salzlandfrauen öffentlich ausgezeichnet

  • 2024 | Pressemitteilungen

    Salzlandfrauen öffentlich ausgezeichnet. Landrat dankt für außergewöhnliches Engagement bei Frauentags-Festveranstaltung.

    Aschersleben/SLK. In diesem Jahr kommen weitere sieben Salzlandfrauen hinzu: Bei der schon traditionellen, öffentlichen Festveranstaltung anlässlich des internationalen Frauentags ehrte Landrat Markus Bauer am Freitagnachmittag im Bestehornhaus in Aschersleben die sieben Auserwählten aus der Vorschlagsliste. Sie erhielten den Ehrenpreis „Salzlandfrau“, mit dem der Salzlandkreis seit 2009 jene Frauen auszeichnet, die sich gesellschaftlich besonders verdient gemacht haben in der Region und das auch weiterhin tun.

    „Ihr vorbildliches ehrenamtliches Engagement ist ein großes Geschenk für uns“, sagte der Landrat. „Danke für Ihre Ausdauer, Ihre Kreativität, für Ihre Umsicht und Verlässlichkeit. Denn sie stärken mit diesem Einsatz das Miteinander, den sozialen Zusammenhalt und auch die Identifizierung mit unserem Salzlandkreis. Ihr ganz persönlicher Beitrag, dass man gern hier lebt, weil das aktive und gleichberechtigte Mitwirken der Menschen vor Ort bestimmt, wie sich die Dörfer und Städte bei uns entwickeln. Schließlich können wir nur gemeinsam die Region entwickeln im Sinne unserer Zukunftsstrategie Salzlandkreis 2023.“

    Zur Würdigung und Ehrung besonderer Verdienste für das Gemeinwohl wird der Ehrentitel „Salzlandfrau“ jährlich in den Bereichen Wirtschaft, Gesellschaft, Soziales, Kultur, Sport sowie junges Engagement ausgeschrieben. Vorschläge kommen aus der Bevölkerung. Mit dem Salzlandkreis sind die Städte Aschersleben, Staßfurt, Bernburg und Schönebeck mit ihren Gleichstellungsbeauftragten, die Salzlandsparkasse und auch die Salzlandküche GmbH Veranstalter der Ehrenpreisverleihung. Finanzielle Unterstützung leisteten in diesem Jahr zudem die Stadtwerke Aschersleben, Staßfurt Bernburg und Schönebeck und die Energie Mittelsachsen GmbH.

    Für die musikalische Umrahmung der Festveranstaltung sorgten Schülerinnen der Kreismusikschule „Béla Bartók“, die am Standort in Aschersleben unterrichtet werden. Die in Aschersleben lebende Künstlerin Andrea Meier hatte in diesem Jahr erstmals die Tonfiguren zur Ehrung der Salzlandfrauen gefertigt. Sie löste damit die Staßfurterin Margitta Liesenberg ab, die mit viel Liebe und Kreativität diese Figuren seit Erstauflage gestaltet und gefertigt hatte.

  • 2024 | Auszeichnungen

    Kategorie: Junges Engagement | Adelina Boltzmann (Aschersleben)

    Adelina Boltzmann ist seit ihrer Kindheit aktives Mitglied der DLRG Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft in der Ortsgruppe Aschersleben-Staßfurt. Dort lernte sie zuerst das sichere Schwimmen und dann als Jugendliche das Retten. Heute investiert sie ihre Freizeit in den Verein und übermittelt ihr Wissen und Können als Übungsleiterin und Ausbilderin mit viel Geduld und Einfühlungsvermögen an die Kinder und Jugendlichen.

    Adelina Boltzmann ist Rettungsschwimmerin, Übungsleiterin und Ausbilderin in der DLRG. Sie ist Planerin und Organisationstalent und immer präsent, wenn sie im Verein irgendwo gebraucht wird.

    Verlass war auf sie schon immer. Schon im jugendlichen Alter verpasste sie keine Übungsstunde und übernahm erste Aufgaben. Adelina wollte nicht nur schwimmen. Sie wollte sich auch ehrenamtlich engagieren im Verein, ihr Wissen und ihre Erfahrungen weitergeben an andere. So unterstützte sie die Übungsleiter, erstellte Trainingspläne und organisierte Trainingsstunden. Sie sicherte Wettbewerbe und Präsentationen ab und organisierte Sommerfeste, Weihnachtsfeiern oder auch Radtouren für die Kinder.

    Nachdem sie das nötige Alter erreicht hatte, absolvierte Adelina Boltzmann mit Erfolg die Ausbildung zur Übungsleiterin und übernahm ihre erste Kindergruppe. Auch während ihrer Berufsausbildung mit anschließendem Studium führte sie die Gruppe regelmäßig wöchentlich weiter. Sie hat sich außerdem qualifiziert, eigenständig Erste-Hilfe-Kurse durchzuführen. Seit mehr als einem Jahr trägt Adelina Boltzmann das Kindertraining in ihrer Hauptverantwortung.


    Kategorie: Gesellschaft | Doreen Albrecht (Staßfurt)

    Doreen Albrecht engagiert sich seit vielen Jahren ehrenamtlich für den Förderverein des Gymnasiums Staßfurt, seit 2011 als Vorstandsvorsitzende des Vereins. Die Arbeit ist ein wesentlicher Gewinn für die Jugendarbeit in der Stadt Staßfurt.

    Jedes zweite Jahr arbeitet Doreen Albrecht zusammen mit ihren Vereinskolleginnen und -kollegen einen Veranstaltungsplan aus, zu dem auch ein Spendenlauf im Stadion der Einheit in Staßfurt gehört. Dieser Spendenlauf erfreut sich wachsender Beliebtheit, die sich auch in steigenden Spenden widerspiegelt. Zweifelsfrei ein Höhepunkt der Spendenlauf 2016 unter dem Namen „Kämpferherz“. Er erzielte fast 15.000 Euro Einnahmen, die Kindern der dritten Welt zu Gute kamen für die Behandlung von Verbrennungen. Im Corona-Jahr 2020, unter erschwerten Bedingungen, wurde ein Spendenlauf gestartet, der im Ergebnis 4.000 Euro einbrachte für ein Kinderhospiz in Magdeburg.

    Ein anderes, nicht weniger erfolgreiches Projekt ist die Baumpflanzaktion in Kooperation mit der Salzlandsparkasse. Doreen Albrecht organisierte die Bepflanzung des Staßfurter Königsplatzes. Die Baumpflanzaktion soll sich zu einer schönen Tradition am Dr.-Frank-Gymnasium Staßfurt entwickeln. Denn sie kommt der Umwelt zugute und schafft gleichzeitig Heimatverbundenheit. Welche Schülerin oder welcher Schüler kann sonst schon von sich sagen, den „eigenen Baum“ in der Nähe ihrer oder seiner Schule gepflanzt zu haben.

    2023 initiierte Doreen Albrecht zwei Pflanzaktionen zur Verschönerung der Straßen zwischen den Ortschaften und der Stadt Staßfurt. Das Geld stellten lokale Sponsoren zur Verfügung, die sich teilweise auch an der Pflanzaktion selbst beteiligten.

    Mit ihrem Organisationstalent und 80 Mitstreiterinnen und Mitstreitern schaffte es Doreen Albrecht, fast 8.000 Blumenzwiebeln in Löderburg, Neundorf und Staßfurt zu pflanzen. Die Vorbereitung der Flächen organisierte sie mit dem Stadtpflegebetrieb. Weitere 2.000 Zwiebeln fanden Verwendung für die Bepflanzung am Königsplatz. Eine nachbarschaftliche Pflanzaktion im Staßfurter Lindenweg mit kleinem Straßenfest zählt ebenfalls zu den Verdiensten der nunmehr Salzlandfrau Doreen Albrecht.


    Kategorie: Gesellschaft | Doreen Schäfer (Atzendorf)

    Doreen Schäfer ist seit über 20 Jahren ehrenamtlich als Organisatorin, Leiterin und Betreuerin in der Kinder- und Jugendarbeit tätig.

    Seit 2003 betreut sie in der Zentralen Landsport Gemeinschaft (ZLG) Atzendorf über 15 Kinder jeden Montag im Familiensport als Übungsleiterin, zusammen mit anderen. 2015 wählten sie die Mitglieder zur Jugendwartin des Landsportvereins.

    Die jährlichen Sommerzeltlager in den Ferien für Kinder- und Jugendliche in Atzendorf sind ihr Thema seit 2012, nicht nur in der Planung. Sie betreut auch die Teilnehmer. Rund 230 Kinder und Jugendliche verbrachten 2021, trotz Pandemieeinschränkungen und aufgeteilt auf drei Durchgänge, ihre Ferienfreizeit im Sommerzeltlager. Diese Zeltlager sind erlebnisreiche Höhepunkte für die Kinder und Jugendlichen, weil sich Doreen Schäfer wie ihren engagierten Helferinnen und Helfern selbst mit viel Freude und Fürsorge einsetzen. Auch über die Sommerzeltlager hinaus macht Doreen Schäfer Fahrten, Ausflüge und sonstige Aktivitäten mit und für Kinder und Jugendliche möglich.

    Seit 2020 stellvertretende ZLG-Vereinsvorsitzende - Doreen Schäfer gelingt es beispielhaft, Beruf und ehrenamtliches Engagement zu vereinen

    Als 2019 die Pacht für die Sportlerklause der ZLG endete, engagierten sich Doreen Schäfer und weitere Vereinsmitglieder für den Weiterbetrieb des Lokals. Ein Organisationsteam sichert jetzt den Betrieb weiter ab. Das betrifft den Trainings- und Punktspielbetrieb sowie alle ZLG-Sportveranstaltungen. Gut auch für die Einwohner, die die Sportlerklause für private Veranstaltungen nutzen können.

    Im vergangenen Jahr kam Radio SAW mit den Herbstspielen nach Atzendorf. Das Bewerbungsschreiben hatte Doreen Schäfer gesendet. 600 Gäste folgten der Einladung und wurden herzlich begrüßt auf dem Sportplatz der ZLG Atzendorf. Sie feierten ein rundum gelungenes Fest und erzielten eine ordentliche Spendensumme. Das Geld soll in die Kinder- und Jugendarbeit im Sportverein und in Atzendorf genutzt werden.


    Kategorie: Kultur | Kerstin Jungnickel (Zens)

    Kerstin Jungnickel ist die Vorsitzende der Heimatfreunde-Zicken-Zens. Der Verein feierte 2023 sein 25-jähriges Bestehen. Einen großen Anteil daran hat Kerstin Jungnickel als Vereinsmitglied und seit 2016 als Vorsitzende.

    Unter ihrem Vorsitz hat der Verein vieles bewegt im Dorfleben der nicht einmal 300 Zenser Einwohnerinnen und Einwohner. Jährlich findet eine Vielzahl von Veranstaltungen statt. Sie bringen Freude und stärken das Gemeinschaftsgefühl im Ort. Die Heimatfreunde-Zicken-Zens organisieren das Maibaumsetzen mit Festumzug und gemütlichem Beisammensein, das Heimatfest mit Bauernolympiade, Reiten und Kinderdisco. Das Jazz-Konzert „Klänge im Raum“ findet sehr großen Anklang. Ein Halloween-Fest später im Jahr mit Puppentheater, Gruselumzug und Herbstfeuer oder der Weihnachtsmarkt und dann das Weihnachtsbaumverbrennen in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr sind ebenso feste Größen.

    Am „Kindertag“ verteilen Kerstin Jungnickel und die Vereinsmitglieder Süßigkeiten in selbst gebastelten Körbchen Süßigkeiten. Alle Haushalte in Zens werden bedacht. Ist niemand zu Hause, wartet das Körbchen auf dem Fensterbrett oder im Hauseingang auf die Zenser.

    Dass diese Veranstaltungen gelingen, muss auch im Verein selbst gut organisiert sein. Die Arbeit von Kerstin Jungnickel als Vorsitzende ist dabei besonders wichtig. Sie plant und organisiert, führt unzählige Telefonate und vereinbart Termine. Auch beim Aufbau und Aufräumen ist sie immer anzutreffen und verliert selbst bei unvermeidbaren Missgeschicken nie den organisatorischen Überblick. Dieses Überblicken hilft auch in den finanziellen Angelegenheiten des Vereins, bei der Einnahme von Geld- und Sachspenden und Ausgaben, für die die Vorsitzende gleichzeitig zuständig ist.

    Für eine lebendige Dorfgemeinschaft investiert Kerstin Jungnickel einen Großteil ihrer Freizeit. Mit ihrer ruhigen und freundlichen Art schafft sie es, die Vereinsmitglieder immer wieder aufs Neue zu motivieren und trägt damit bei, dass in Zens das gesellschaftliche Miteinander einen hohen Stellenwert besitzt.


    Kategorie: Soziales | Felicitas Goll (Belleben)

    Felicitas Goll ist seit über 30 Jahren Feuerwehrfrau, äußerst aktiv bei der Freiwilligen Feuerwehr Belleben. Sie trägt maßgeblich Anteil, dass sich bei ihnen eine große Gruppe von aktiven Feuerwehrfrauen formierte, äußerst erfolgreich bei Einsätzen und bei Feuerwehrwettkämpfen.

    Mit Hilfe von Felicitas Goll entstand ein neues Modell der Wehrleitung mit breitgefächerter Verantwortung, ganz nach persönlichen Kompetenzen. Sie trägt zum Zusammenhalt der Freiwilligen Feuerwehr Belleben maßgeblich bei. Und diese Gemeinschaft übertrug sich auch auf das gesellschaftliche Leben in Belleben. Dank des Engagements von Felicitas Goll wurde die Freiwillige Feuerwehr ein fester Partner und Helfer bei zahlreichen Veranstaltungen der Vereine und Organisationen im Ort.

    Als stellvertretende Bürgermeisterin Bellebens ist die lebens- und berufserfahrene Frau immer zur Stelle, wenn sie gebraucht wird und stellt für die gesellschaftlichen Belange im Ort ihre eigenen Interessen in den Hintergrund. Als Lehrerein ist Felicitas Goll in diesem Schuljahr in den Rentenstand verabschiedet worden, sie denkt aber nicht daran, künftig gesellschaftlich kürzer zu treten.


    Kategorie: Soziales | Andrea Drong (Freckleben)

    Andrea Drong unterstützt ehrenamtlich die Kinder- und Jugendarbeit in Freckleben, und das schon seit 2008. In den Ortschaften sind im Vergleich zur Kernstadt Aschersleben die Angebote für junge Menschen aufgrund unzureichender Infrastruktur eher rar. Umso bedeutsamer daher das Engagement von Andrea Drong.

    Mit viel Herz und Hingabe setzt sie sich für die Interessen der Kinder Frecklebens ein. Gemeinsam mit ihnen gestaltet sie seit über 15 Jahren, fünf Mal die Woche von 15 bis 18 Uhr, die Freizeit im Jugendclub. Sie ist die gute Seele des Clubs, die Motivatorin, Impulsgeberin, die Vertrauensperson und auch mal die Trösterin, wenn die Kinder Sorgen haben. Sie betreut die Kinder und Jugendlichen im Sommercamp, organisiert Nachtwanderungen zu Halloween und Exkursionen in den Ferien. Gesundheitliche Probleme haben Andrea Drong bisher nicht abhalten können, dem Jugendclub die Treue zu halten.

    Die Kinder und Jugendlichen schätzen und achten sie sehr. Mit ihrer Hilfsbereitschaft und uneigennützigen Art ist sie ihnen eine unverzichtbare Vertrauensperson.


    Kategorie: Sport | Petra Jänichen (Schönebeck)

    Petra Jänichen ist seit 1992 Mitglied und Übungsleiterin im Schönebecker Sportclub 1961. Sie qualifizierte sich in den Folgejahren zur Trainerin im Geräteturnen beim Landesturnverband Sachsen-Anhalt und nahm auch jede Weiterbildungsmöglichkeit wahr, was der Abteilung zu Gute kam. Sie erwarb die Landeslizenz als Kampfrichterin und übernahm 2010 die Abteilungsleitung. Federführend entwickelte sie nicht nur das ergebnisorientierte Training, sondern auch die Außendarstellung der Turnabteilung weiter.

    Seit Jahren organisiert sie in den Winterferien Ferienfreizeiten sowie Trainingslager in der Sportschule Osterburg und ist außerdem für die jährliche Veranstaltung im Rahmen des Projekts „Fair Play für die Zukunft“ verantwortlich. Darüber hinaus holte sie zahlreiche Regional- und Landesmeisterschaften nach Schönebeck, die immer erfolgreich durchgeführt wurden, mit Fachkompetenz und unter Einbeziehung der Abteilung und der Eltern der Turnerinnen.

    Eine weitere Erfolgsgeschichte ist die Weiterentwicklung des niveauvollen akrobatischen Showprogramms, das Petra Jänichen gemeinsam mit den jungen Mädchen und Frauen jedes Jahr neu auf die Beine stellt. Die Gruppe trat äußerst erfolgreich schon bei mehreren Sachsen-Anhalt-Tagen, Kurparkfesten, Sportlerehrungen, beim Schönebecker Stadtfest und beim Solecup sowie bei vielen anderen Anlässen auf.

    Die Turnerinnen Maja Körner und Lilly Voß, beide 18 Jahre alt und 14 davon Mitglieder im Verein, haben zu ihrer Abteilungsleiterin folgende Worte gefunden: Petra Jänichen ist nicht nur dreifache Mutter, sondern auch die Mama von über 40 weiteren jungen Mädels. Sie ist eine Frau, die mit Leib und Seele den Kindern dreimal in der Woche auf der Matte zur Verfügung steht und uns ermöglicht, das Turnen zu entdecken und über uns hinauszuwachsen. Sie motiviert und unterstützt, wo sie nur kann, egal, ob wir Erfolge oder Misserfolge erzielen. Sie ist immer stolz auf uns. Mit Fürsorge und einem allzeit offenen Ohr ist sie für jeden da und trägt somit zu einem harmonischen Umfeld bei. Es ist schön, eine Trainerin zu haben, die mit so viel Herzblut und Leidenschaft ihre Freizeit mit uns teilt. Deshalb hat es Petra Jänichen verdient, mit dem Titel „Salzlandfrau“ ausgezeichnet zu werden.

  • 2023 | Pressemitteilung

    Sieben neue Salzlandfrauen: Öffentliche Ehrung durch Landrat Markus Bauer bei der Festveranstaltung in Schönebeck

    Schönebeck/SLK. Sieben weitere Frauen aus dem Kreis sind seit Freitagnachmittag „Salzlandfrau“. Bei einer öffentlichen Festveranstaltung im Dr.-Tolberg-Saal in Bad Salzelmen erhielten sie für ihr außergewöhnliches gesellschaftliches Engagement den Ehrenpreis 2023 aus den Händen von Landrat Markus Bauer. „Ich beglückwünsche Sie zur heutigen Auszeichnung und danke für die Leistungen. Salzlandfrauen verdienen unsere besondere Anerkennung und Würdigung“, sagt der Landrat. Und weiter: „Ohne Gleichberechtigung und Ehrenamt werden wir das gesellschaftliche Miteinander nicht stärken. Dabei wollen wir doch gemeinsam mit der Zukunftsstrategie 2030 einen starken und smarten Salzlandkreis aufbauen, einen Wohn-, Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort mit Perspektive.“

    Der Ehrentitel „Salzlandfrau“ 2023 steht jährlich zur Vergabe für besonderen Einsatz zum Gemeinwohl in den Bereichen Wirtschaft, Gesellschaft, Soziales, Kultur, Sport sowie junges Engagement. Vorschläge kommen aus der Bevölkerung. Seit 2009 werden Frauen im Salzlandkreis auf diese Weise für besondere Verdienste ausgezeichnet. Mit dem Salzlandkreis sind die Städte Schönebeck, Aschersleben, Staßfurt und Bernburg mit ihren Gleichstellungsbeauftragten, die Salzlandsparkasse und auch die Salzlandküche GmbH Veranstalter. Finanzielle Unterstützung leisteten in diesem Jahr zudem die Stadtwerke Schönebeck, Staßfurt und Bernburg und die EMS Energie Mittelsachsen.

    Für die musikalisch hervorragende Umrahmung der Festveranstaltung sorgten Juliane Behrens und Vivian Anastasiu vom Ensemble „9 O’Clock“, Musiker der Mitteldeutschen Kammerphilharmonie Schönebeck. Die in Staßfurt lebende Künstlerin Margitta Liesenberg hatte wie in den Jahren zuvor die Tonfiguren zur Ehrung der Salzlandfrauen gefertigt.

  • 2023 | Auszeichnungen

    Kategorie: Junges Engagement | Claudia Richter (Schönebeck)

    Claudia Richter engagiert sich seit über 25 Jahren ehrenamtlich im Jugendclub „Future“ des Rückenwind e.V. Schönebeck. Schon als 14-Jährige war sie im Rat des Jugendklubs aktiv tätig und leitete eine Tanzgruppe. Eine Erkrankung beeinträchtigt sie zwar seit 20 Jahren, aber ihren Einsatz im Jugendclub „Future“ setzte sie trotzdem fort.

    Claudia Richter unterstützt die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Jugendklubs in der täglichen Arbeit. Sie übernimmt Bastelvorbereitungen oder fertigt Elternbriefe. Und sie pflegt sie die Chronik des Jugendklubs und erstellt Videos über das Klubleben. Bei Festlichkeiten, wie beispielsweise dem seit 2001 stattfindenden Elbebadetag der Stadt Schönebeck, unterstützt Claudia Richter die Angebote von „Future“ vor Ort. Den Kindern und Jugendlichen steht sie jederzeit als Ansprechpartnerin zur Verfügung und ist durch ihre offene und humorvolle Art eine große Bereicherung für den Jugendclub und für den Rückenwind e. V. Schönebeck insgesamt.

    Claudia Richter ist Mitglied im Begleitausschuss der „Partnerschaft für Demokratie Schönebeck (Elbe)“.

    Die junge Frau engagiert sich außerdem in der Selbsthilfegruppe „Gemeinsam stark für Schicksalskinder“ und hat sich als Ideengeberin mit ehrenamtlichem Engagement zum „Gesicht der Selbsthilfegruppe“ entwickelt.

    Seit 2017 aktives Mitglied im Schönebecker Inklusionsnetzwerk zeichnet sie bei den Vorbereitungen des jährlichen Aktionstages am 5. Mai zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung auch für die Erstellung von Plakaten, Flyern und Fragebögen verantwortlich. „Sport, Spiel, Spaß in Schönebeck – Alle(s) inklusiv“, der Flyer, der auch auf der Homepage der Stadt veröffentlicht ist, ist ein Ergebnis ihrer Arbeit. Für die Aktion „Inklusions-Mahl/Essen der Inklusion“ entwarf sie Einkaufslisten und Supermarkt-Auswertungsbögen, die seinerzeit den beteiligten Schülergruppen viel Freude bereiteten. Und Claudia Richter hat es sich, nach einem Aufruf an die Schönebecker Bürgerinnen und Bürger, zur Aufgabe gemacht, Stadtbuslinien auf ihre Barrierefreiheit zu testen und einzuschätzen.

    Das Engagement für Heranwachsende und für Menschen mit Handicap liegt ihr ganz besonders am Herzen. Bei Kindern und Jugendlichen sieht sie das größte Potential für die Entwicklung eines inklusiven Lebens in unserer Gesellschaft.

    Der Preis wurde stellvertretend von der Mutter von Claudia Richter entgegen genommen, da diese krankheitsbedingt nicht teilnehmen konnte.


    Kategorie: Gesellschaft | Sabine Krause (Schönebeck)

    Sabine Krause war bis letzten Sommer als Leiterin einer Kindertagesstätte in Schönebeck tätig und befindet sich seitdem im (Un-)Ruhestand.

    Schon in der Wendezeit saß Sabine Krause aktiv am „Runden Tisch Elbenau“ und arbeitete im Bürgerkomitee Schönebeck. 1998 wurde sie Mitglied des Arbeitskreises „Dorferneuerung“. In den Jahren 2009 bis 2014 war die parteilose Schönebeckerin auch im Stadtrat ehrenamtlich tätig.

    In all diesen Jahren engagierte sich Sabine Krause zum Wohle der Schönebecker Bürgerinnen und Bürger. Bei den Vorbereitungen und den Feierlichkeiten anlässlich des 700. Jubiläums Elbenaus und des 250. Jubiläums der Elbenauer St.-Pankratius-Kirche half sie überaus aktiv und kümmerte sich um die Organisation der jährlichen öffentlichen Veranstaltungen wie Osterfeuer, Kinderfasching, Lampionumzug, Nikolaus-, Sport- und Wohngebietsfeste. Zahlreiche Busfahrten und Theaterbesuche haben die Bewohnerinnen und Bewohner Elbenaus auch dank ihres Einsatzes erlebt.

    Seit 1982 betätigt sich Sabine Krause überdies aktiv in der „Sportgemeinschaft Frauen Elbenau“. 1991 gehörte sie zu den Gründungsmitgliedern des Sportvereins Elbenau und übernahm nach einer Weiterbildung zur Übungsleiterin die Frauensportgruppe, die sie seitdem wöchentlich trainiert. In den zurückliegenden Monaten hat Sabine Krause nun eine Kindersportgruppe ins Leben gerufen, die derart gut angenommen wird, dass sie noch erweitert werden muss.

    In den vielen Jahren ihres ehrenamtlichen Engagements war Sabine Krause stets als empathische Schönebeckerin unterwegs, immer verständnisvoll und lösungsorientiert.


    Kategorie: Gesellschaft | Andrea Welke (Schneidlingen)

    Andrea Welke bringt sich als Vorstandsmitglied seit dem Jahr 2019 im ganz besonderen Maß ein in die sehr erfolgreiche Vereinsarbeit von „Hecklingen – gemeinsam Zukunft gestalten e.V.“. Sie ist Teil einer Gruppe, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Lebensqualität für Jung und Alt in ihrer Heimat zu verbessern und den demografischen Wandel zu gestalten.

    Beim Halloweenfest verteilt sie im passenden Kostüm Süßes oder Saures an Groß und Klein, versteckt Ostergeschenke im Park, bastelt Bücherwürmer für die Hecklinger ABC-Schützen beider Schulen, schult und berät Jung und Alt als Digital-Scout im Digital-Café und bringt beim regelmäßigen Handarbeitstreffen Menschen zusammen. Sie agiert nicht nur mit Herz, sondern ist auch maßgeblich Kopf des Vereins „Hecklingen – gemeinsam Zukunft gestalten e.V.“. Eine Perfektionistin, die mit ihrer Genauigkeit und ihren Fähigkeiten wesentlichen Anteil trägt, dass der Verein in den wenigen Jahren des Bestehens knapp 180.000 Euro Fördermittel akquirieren konnte.

    Die Ausfertigungen von Anträgen, die Überarbeitungen der Bewerbungen, den Kontakt zu den Fördermittelgebern und die Erstellung von Abrechnungen - alle diese Aufgaben werden von Andrea Welke bis ins kleinste Detail organisiert, durchgeführt und dokumentiert. Diese Arbeit ist ein starkes Fundament für zahlreiche gelungene Projektarbeiten: die Schaffung eines Mehrgenerationenhauses mit neuester Küche und Seminartechnik oder die Organisation von Festen und Zirkusaktionen mit Kindern und für Kinder in allen Ortsteilen der Stadt Hecklingen.

    Nicht unerwähnt soll bleiben, dass Andrea Welke auch für die regelmäßigen Blutspendeaktionen im Ort mitverantwortlich ist.


    Kategorie: Kultur | Helga Dornemann (Löderburg)

    Helga Dornemann sei in Staßfurt und im Besonderen im Ortsteil Löderburg eine wahre Institution, heißt es in der Begründung zur Ehrung: ein Bindeglied, eine Macherin, ein weiblicher Hans-Dampf-in-allen-Gassen, treibende Kraft und immer ansprechbar. Seit Jahrzehnten ist sie die Vorsitzende des Heimatvereins und engagiert sich mit all ihrer Energie und mit Herz für den Verein. Sie knüpft Kontakte, organisiert Feste, besorgt Spenden und setzt sich ein für alle Belange der Bürgerinnen und Bürger in und um Löderburg.

    Helga Dornemann pflegt die Heimatstube hingebungsvoll und mit viel Liebe zum Detail. Sie ist sozusagen die gute Seele, sorgt sich maßgeblich um die Ausgestaltung der Ausstellung, betreut und bewirtet die Besuchergruppen. Das historische Klassenzimmer in der Heimatstube ist ein wahres Kleinod und ein absoluter Geheimtipp in der Region.

    Das Engagement für ihren Heimatort ist beispielgebend. Für die Stadt Staßfurt ist der Löderburger Heimatverein stets ein verlässlicher Partner, wenn es um die Ausgestaltung von Festen oder anderer Anlässe geht.


    Kategorie: Soziales | Angelika Fischer (Bernburg)

    Angelika Fischer ist Hospizmitarbeiterin der Kanzler von Pfau’schen Stiftung in Bernburg und begleitet Menschen auf ihrem letzten Lebensweg. Seit über zwölf Jahren kümmert sie sich darum, dass Todkranke und Sterbende nicht allein bleiben. Menschen am Lebensende werden von ihr unterstützt, emphatisch aufgefangen und bedingungslos angenommen. Es ist beeindruckend, wie sie Todkranken und Sterbenden menschliche Nähe gibt und ihnen die Lebensqualität ermöglicht, die auch im letzten Stadium noch erreichbar ist. Ihr Handeln ist davon bestimmt, Betroffenen ihre Würde zu lassen bis zum letzten Atemzug, unabhängig von Religion, Herkunft und Weltanschauung. Sie spricht mit ihnen und mit ihren Angehörigen über die Ängste, Hoffnungen und begleitet sie beim Abschiednehmen. So sorgt Angelika Fischer dafür, dass die verbleibende Lebenszeit so beschwerdearm wie nur möglich verläuft.

    Mit diesem Wirken hat sie vielen Kranken und Sterbenden ein Leben in Würde bis zum Schluss ermöglicht sowie deren Angehörigen und Freunden schwere Stunden erleichtert und ein Abschiednehmen in vertrauter Umgebung möglich gemacht. Hervorzuheben dabei ihr Einsatz auch in schwierigen Zeiten. Sie war eine der wenigen ehrenamtlichen Hospizhelferinnen, die auch während der Pandemie schwerstkranke, sterbende Menschen und deren Angehörige einfühlsam unterstützt hat. Mit Abstandsregeln in der Corona-Zeit war der Einsatz besonders schwer, aber auch besonders wertvoll. Ihr Engagement wird von den Angehörigen sehr gewürdigt. Sie bringen Angelika Fischer große Dankbarkeit und Wertschätzung entgegen.


    Kategorie: Sport | Madlen Habedank (Biere)

    Madlen Habedank ist seit rund 30 Jahren Mitglied im Sportverein „Pädagogik Schönebeck e.V.“ und dort seit fünf Jahren für den Kindersport verantwortlich. Obwohl sie sich hauptsächlich um die organisatorischen Belange im Bereich Kindersport kümmert, die Einteilung der Sportgruppen, die Bearbeitung der Anträge, das Führen von Wartelisten auf Grund des hohen Interesses, ist es ihr jedoch auch ein großes Anliegen, die Übungsleiter bei ihrer Arbeit aktiv zu unterstützen und sie im Bedarfsfall auch zu vertreten.

    Die wöchentlichen Sportstunden in den insgesamt acht Sportgruppen, in denen sich Kinder von eins bis sechs Jahren betätigen können, werden bereits Tage vorher geplant, damit die Jüngsten Freude an den sportlichen Aktivitäten haben. Die Nachfrage von Eltern und Kindern, die teilnehmen wollen, ist groß ist. Madlen Habedank bemüht sich, jedem einen Platz in den einzelnen Sportgruppen anbieten zu können. Nicht die einzige ehrenamtliche Tätigkeit im Bereich Sport.

    In ihrer Funktion als Mitglied des Vorstandes im Feuerwehrförderverein in Biere verstärkt Madlen Habedank auch das Organisationsteam des Volleyballturniers „Beach on Fire“.
    Dieses Event findet seit 2018 jährlich im Juli im Beachcenter von „Pädagogik Schönebeck“ am Kieswerk Barby statt und ist über die Grenzen Sachsen-Anhalts hinaus bekannt. Nicht nur Beachvolleyballer der freiwilligen Feuerwehren aus den benachbarten Ortschaften finden sich zusammen, sondern auch Mannschaften aus Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg. Mit viel Herz ist Madlen Habedank an der Organisation beteiligt, die schon zehn Monate vor dem jeweiligen Turnier mit dem Einwerben von Sponsoren und der Einreichung von Fördermittelanträgen beginnt.

    Ihr Engagement beschränkt sich dabei nicht nur auf die Koordination der Spielabläufe, sondern auch auf die Mobilisierung vieler fleißiger Helferinnen und Helfer, die anpacken, wo es nur geht, und sich auch um das leibliche Wohl aller Beteiligten kümmern. Das gesellige Beisammensein am Abend der Veranstaltung mit Bratwurst und Musik gehört dazu, mit organisiert von Madlen Habedank.

    Außerdem engagiert sich Madlen Habedank im Verein „Blaue Nasen hilft e.V.“ für schwerstkranke Kinder und deren Angehörige. Sie beteiligt sich in ihrer Freizeit an Spendensammlungen und hilft bei Aktionen zur Typisierung.


    Kategorie: Lebenswerk | Gisela Ewe (Aschersleben)

    Gisela Ewe war 1990 ein Gründungsmitglied des Förderkreises "Restaurierung und Erhaltung der historischen Stadtbefestigungsanlagen von Aschersleben" und übernahm die Position der Schatzmeisterin.

    1991 folgte die Mitgliedschaft im Arbeiter-Samariter-Bund, wo sie seit 1992 im Vorstand mitarbeitet. Dort war sie zuerst als Schatzmeisterin tätig und übernahm 1996 die Funktion der stellvertretenden Vereinsvorsitzenden.

    Sie ist Agrarwissenschaftlerin und engagierte sich für die Gartenkultur Ascherslebens. Dafür erhielt sie 2017 die silberne Ehrennadel vom Verband der Kleingärtner Sachsen-Anhalt. Im Jahr 2011 rief sie den „Tomatengarten Aschersleben“ ins Leben, organisiert seitdem mit vielfältiger Unterstützung die jährlich stattfindenden „Ascherslebener Tomatentage“, ein Event, das sogar in Australien, Chile und den USA bekannt ist. Seit 2018 sind unter ihrer Regie jährliche Broschüren zu Tomatensorten und Zuchtergebnissen erschienen.

    Trotz einer Erkrankung setzt Gisela Ewe ihr ehrenamtliches Engagement weiterhin fort. Sie bestritt in den vergangenen Jahren einige Veranstaltungen im Lesecafé der Kreisbibliothek in Aschersleben und gestaltete für den Radiosender HBW Themen unter der Rubrik „Lesezeichen".

    Ihr umfangreiches Engagement spiegelt sich auch in ihrer Kirchgemeinde wider, wo sie seit 2022 stellvertretende Vorsitzende im Presbyterium der Reformierten Kirche ist

  • 2020 | Pressemitteilung

    Salzlandfrauen 2020 wurden am 8. März in Bernburg gekürt

    Am Vormittag des 8. März ehrte Landrat Markus Bauer bei der öffentlichen Festveranstaltung im Carl-Maria-von-Weber-Theater der Kreisstadt sieben Frauen für ihr außergewöhnliches Engagement mit dem Ehrenpreis „Salzlandfrau“ 2020. Seit 2009 werden Frauen im Salzlandkreis auf diese Weise für besondere Verdienste ausgezeichnet. Das Grußwort sprach die ehemalige Justizministerin Sachsen-Anhalts Prof. Dr. Angela Kolb-Janssen, Mitglied der SPD-Landtagsfraktion und Sprecherin für Bildung, Kultur und Gleichstellung. Die Historikerin und Initiatorin des Projektes FrauenOrte - Frauengeschichte in Sachsen-Anhalt, Dr. Elke Stolze, widmete ihre Festrede an die Gäste der Veranstaltung den bedeutenden Frauen, die in Sachsen-Anhalt geboren wurden, lebten oder ihren Lebensabend verbrachten und sich entweder vor Ort oder in einem Wirkungskreis außerhalb Sachsen-Anhalts politisch, gesellschaftlich, sozial oder in besonderer Weise engagierten. Schülerinnen und Schüler der Kreismusikschule „Béla Bartók" sorgten gekonnt für den musikalischen Rahmen der Veranstaltung. Die Tonfiguren zur Ehrung der Salzlandfrauen hatte, wie schon in den Vorjahren, die in Staßfurt lebende Künstlerin Margitta Liesenberg gefertigt. Veranstalter der Ehrenpreisverleihung 2020 waren mit dem Salzlandkreis die Städte Bernburg (Saale), Schönebeck (Elbe) und Staßfurt mit ihren Gleichstellungsbeauftragten, die Salzlandsparkasse und Salzlandküche GmbH. Finanzielle Unterstützung leisteten zudem die Stadtwerke Schönebeck und Staßfurt und die Erdgas Mittelsachsen GmbH.

  • 2020 | Auszeichnungen

    Kategorie: Gesellschaft | Anja Ahrend-Krabiell (Cochstedt)

    Anja Ahrend-Krabiell ist seit 22 Jahren aktives Mitglied und auch im Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Cochstedt.

    Die Feuerwehrfrau Ahrend-Krabiell absolvierte zahlreiche Qualifizierungslehrgänge in der Feuerwehrtechnischen Zentrale Staßfurt sowie am Institut für Brand- und Katastrophenschutz Heyrothsberge. Sie ist die erste Maschinistin in der Geschichte der Feuerwehr Cochstedt. Sie ist auch erste Kinderwartin in der Feuerwehr Cochstedt seit 2009 und hat für die Kinder bei der Feuerwehrausbildung oder in der gemeinsamen Freizeitgestaltung immer ein offenes Ohr.

    Die Lyra ist ihr Instrument bei zahlreichen Auftritten mit dem Spielmannszug. Ihr Können und Wissen gibt sie als Ausbilderin an diesem Instrument im Spielmannszug weiter.

    Des Weiteren organisiert Frau Ahrend-Krabiell seit vielen Jahren bis zu vier Mal jährlich Blutspende-Aktionen und ist dabei auch für die Verpflegung der Blutspenderinnen und Blutspender verantwortlich.

    Diese ehrenamtlichen Aufgaben übt Anja Ahrend-Krabiell neben ihrer Arbeit als Verkäuferin und stellvertretende Filialleiterin eines Baumarktes im Zweischichtbetrieb aus.


    Kategorie: Gesellschaft | Heidemarie Hoffmann (Hecklingen)

    Sabine Worch trat mit 11 Jahren in die Jugendfeuerwehr in Staßfurt ein. Im Alter von 16 Jahren begann sie die Ausbildung zur Feuerwehrfrau und scheut sich nicht vor den Herausforderungen der Technik in Staßfurts größter Ortsfeuerwehr. Sie fährt die Löschfahrzeuge, bedient die Drehleiter und handhabt auch alle weiteren technischen Geräte.

    Um der Alterung innerhalb der Feuerwehr Staßfurt zu begegnen, wurde unter Leitung von Sabine Worch im Jahr 2010 die Kinderfeuerwehr gegründet. Die neue Salzlandfrau Worch verstand es von Anfang an, Kinder im Alter zwischen 6 und 10 Jahren für die Arbeit der Feuerwehr zu begeistern. Damit auch der Spaß nicht zu kurz kommt, stehen für die Kinder Tagesausflüge oder mehrtätige Zeltlager auf dem Programm.

    Als die Feuerwehr 2015 eine(n) Nachfolger*in für den scheidenden Jugendwart suchte, musste man Sabine Worch nicht lange bitten. Als Jugendwartin ist sie seitdem Mitglied der erweiterten Wehrleitung und hat ein wichtiges Mitspracherecht in der Ortsfeuerwehr Staßfurt. Um ihrer herausfordernden ehrenamtlichen Tätigkeit gerecht zu werden, absolviert sie fortlaufend die dafür notwendigen Qualifikationen. In diesem Jahr wird sie sich zur Führungskraft ausbilden lassen, um Einheiten oder ganze Einsätze eigenverantwortlich leiten zu können.

    Rechnet man es zusammen, dann war Sabine Worch im letzten Jahr allein für den Ausbildungs- und Einsatzdienst innerhalb der Einsatzabteilung 136,5 Stunden ehrenamtlich tätig und dies zum größten Teil ungeplant und zu den unterschiedlichsten Tages- und Nachtzeiten.

    Aber auch im Arbeitsleben, als Heilerziehungspflegerin in einer Kindereinrichtung, und als Gewaltschutzbeauftragte steht sie ihre Frau.


    Kategorie: Soziales | Adelheid Krüger (Schönebeck)

    Adelheid Krüger ist seit dem Jahr 2000 Vorsitzende der Volkssolidarität Schönebeck, Ortsgruppe Grünewalde. Mit Herz und Engagement setzt sich Frau Krüger getreu dem Motto der Volkssolidarität „Miteinander - Füreinander" für die Belange ihrer Mitmenschen ein.

    Neben zahlreichen ehrenamtlichen Tätigkeiten bei der Vorbereitung und Durchführung gemeinsamer Veranstaltungen ist Frau Krüger stets Ansprechpartnerin und Helferin im Dienst der Volkssolidarität für ältere Menschen, und dies auch oftmals bis in die Abendstunden. So ist es ihr ein Anliegen, ältere Menschen in ihrem Alltag aus ihrer Einsamkeit zu holen.

    So wird Geselligkeit in der Ortsgruppe Grünewalde mit derzeit 22 Mitgliedern gelebt. Bei verschiedenen wöchentlichen Veranstaltungen treffen sich die Mitglieder, oftmals bei Frau Krüger zu Hause, seit 2015 der übliche Treffpunkt der Ortsgruppenmitglieder geschlossen wurde. Weil einige Mitglieder aus gesundheitlichen Gründen nicht allein kommen können, holt sie Adelheid Krüger mit dem Privatauto ab und bringt sie auch wieder nach Hause.

    Dank des Engagements von Frau Krüger finden regelmäßig gesellige Zusammenkünfte mit Mitgliedern der Ortsgruppe Frohse statt. Die sehr beliebten Frühlings-, Sommer-, Herbst- und Weihnachtsfeste sind zur guten Tradition geworden. Auch hier gibt Frau Krüger ihre Fähigkeiten und Erfahrungen gern weiter, auf die alle gern zurückgreifen.

    Anmerkung: Da Frau Krüger an der Auszeichnungsveranstaltung nicht teilnehmen konnte, nahm Angela Herzog den Preis für sie entgegen.


    Kategorie: Kultur | Angela Roskoden (Staßfurt)

    Seit ihrem Eintritt im Jahr 2006 wirkt Angela Roskoden im Vorstand des Jugendblasorchester Staßfurt e. V. (JBO) mit. Seit 2016 ist sie die Vereinsvorsitzende.

    Angela Roskoden engagiert sich hier vor allem um die organisatorischen Belange, ohne die ein funktionierendes Vereinsleben nicht möglich wäre. Dazu zählen u. a. die Konzertplanung, die Beantwortung von Auftrittsanfragen, Organisation von Transportern, mit denen die Musikerinnen und Musiker samt ihrer Instrumente zu den Auftrittsorten gebracht werden, das Einscannen neuer Notensätze und Partituren für das Notenarchiv sowie das Zusammenstellen der Programmmappen für die Musizierenden.

    Neben der regelmäßigen Organisation der Vorstandssitzungen begleitet Frau Roskoden ihre Musikerinnen und Musiker zu allen Konzerten und Auftritten. Dabei hat sie für alle Altersgruppen von zehn bis 67 Jahren immer ein offenes Ohr und ist mit viel Herzblut für ihre „Orchesterfamilie“ da. Mit anderen Worten: Sie kann nicht ohne das Orchester, und die Musiker können nicht ohne Frau Roskoden.


    Kategorie: Kultur | Elke Naumann (Bernburg)

    Seit 2013 gibt es in der Stadt Bernburg (Saale) ein Kleinod mehr - die Kunsthalle, zu verdanken dem persönlichem Engagement für ihre Geburtsstadt und privaten Mitteln der Künstlerin Erika Magdalinski. Das Museum Schloss Bernburg und die Stadt betreiben die Kunsthalle. Doch auch eine öffentlich betriebene Einrichtung braucht ehrenamtliches Engagement, um in der Bevölkerung verwurzelt und mit weiterem Leben erfüllt zu werden.

    Elke Naumann hatte von Beginn an die Idee mitgetragen, persönlich vorangetrieben, einen Förderverein für die Kunsthalle zu gründen und kunstinteressierte Bernburger und Gäste zu vereinen. 2015 gründeten interessierte Mitstreiterinnen und Mitstreiter den Verein „Freundeskreis Kunsthalle Bernburg e. V.“. Elke Naumann ist Gründungs- und seither auch aktives Vorstandsmitglied.

    Zweck des Vereins ist die Förderung von Kunst und Kultur. Elke Naumann ist seine gewissenhafte Schatzmeisterin. Ihr Engagement reicht aber weit darüber hinaus, vom Einwerben von Fördermitteln und Spendengeldern bis hin zum persönlichen Einsatz bei Veranstaltungen. Sie betreut Sonder- und Informationsveranstaltungen, organisierte und inszenierte das Theaterprojekt Salz und Erde im Rahmen der Ausstellung, übernahm die Regie und beschaffte Kostüme. Außerdem organisiert und begleitet sie Bildungsreisen des Vereins.

    Als 2015/2016 die ersten Flüchtlinge in Bernburg untergebracht wurden, überlegte Frau Naumann, die in ihrem Berufsleben als Lehrerin tätig war, wie sie sich persönlich engagieren kann. So vermittelte sie den geflüchteten Menschen eigenständig mehrmals wöchentlich die deutsche Sprache. Gleichzeitig brachte sie ihnen die Kultur unseres Landes nahe, indem sie mit ihnen Bernburger Kultureinrichtungen besuchte. Sie kümmerte sich um ermäßigten oder freien Eintritt oder übernahm mitunter auch selbst die Kosten. 2018 gab Frau Naumann dann über einen Bernburger Bildungsträger Deutschkurse und bereitete die Flüchtlinge auf die Sprachkundigenprüfung vor.

    Ein Projekt der Hochschule Anhalt führte Frau Naumann 2009/2010 für vier Wochen zusammen mit Architekturstudenten nach Südafrika, um dort eine Schule aufzubauen. In dieser Zeit unterrichtete sie mit großem Engagement und Ideenreichtum südafrikanische Kinder. Darüber spricht Elke Naumann heute noch begeistert und dankbar.


    Kategorie: Sport | Sonja Backmann (Aschersleben)

    Seit 40 Jahren ist Sonja Backmann als Trainerin und Übungsleiterin tätig. Sie trainierte dabei zahlreiche Sportlerinnen und Sportler, vom Kindergartenkind bis zum Abiturienten, und machte aus ihnen gute, leistungsstarke Schwimmer. Für die Probleme ihrer Schützlinge hatte sie immer ein offenes Ohr.

    Von 1972 bis 1998 engagierte sich Frau Backmann im Sportschwimmen, lehrte im Stadtbad Aschersleben Kinder das Schwimmen. Nach dessen Schließung ging es ins Staßfurter Schwimmbad, wo einmal wöchentlich trainiert wurde. Erst durch den Neubau des Ballhauses war es ab 2003 wieder möglich, in Aschersleben zu trainieren.

    Die langjährig im Verein aktive Übungsleiterin und Trainerin erfüllt aber nicht nur dort ihre Funktion, sondern auch abseits des Beckenrandes. Sie organisiert bei den Kreis-Kinder- und Jugendspielen des Salzlandkreises die Schwimmwettkämpfe oder auch das traditionelle Familienschwimmen zu Weihnachten. Sonja Backmann trägt maßgeblich zum Erfolg bei.


    Kategorie: Lebenswerk | Christel Wiebach (Bernburg)

    Christel Wiebach ist seit 30 Jahren ehrenamtlich für die Selbsthilfegruppe Multiple Sklerose tätig. Selbst betroffen von dieser Krankheit, unterstützt sie dennoch mit viel Kraft und Energie die Gruppenarbeit.

    Des Weiteren ist Frau Wiebach Mitglied im Patientenbeirat der Deutschen Multiple-Sklerose-Gesellschaft Sachsen-Anhalt. Auch hier vertritt sie die Selbsthilfegruppe und nimmt regelmäßig an Weiterbildungen teil. Ihr Wissen, das sie sich in diesen Schulungen aneignet, gibt sie weiter in der Selbsthilfegruppe und auch an Beratungssuchende.

    Mit viel Engagement organisiert sie Veranstaltungen, um im öffentlichen Raum mehr Akzeptanz für die Erkrankung zu schaffen. Christel Wiebach führt Beratungs- und Informationsgespräche mit Neuerkrankten im Klinikum als auch im häuslichen Umfeld durch und steht jeder Zeit mit Rat und Tat zur Seite.

  • 2019 | Pressemitteilung

    Salzlandfrauen 2019 wurden am 8. März in Staßfurt gekürt

    Am Nachmittag des 8. März wurden in einer öffentlichen Festveranstaltung sieben Frauen für ihr außergewöhnliches Engagement mit dem Ehrenpreis „Salzlandfrau‘“ im Salzlandtheater Staßfurt geehrt.

    Diese Ehrenpreisverleihung zeichnet seit 2009 Frauen aus, die sich im Salzlandkreis besonders verdient gemacht haben. In diesem Jahr erstmals in der Kategorie „Junges Engagement“, denn auch junge Frauen engagieren sich vorbildlich für unsere Gesellschaft.

    Die Veranstaltenden möchten sich auf diesem Wege ganz herzlich für die überaus zahlreichen Nominierungsvorschläge bedanken, die mit Zeitungsartikeln, Fotos und Unterschriftenlisten versehen waren.

    Veranstaltende der Ehrenpreisverleihung 2019 waren der Salzlandkreis sowie die Städte Bernburg (Saale), Schönebeck (Elbe) und Staßfurt mit ihren Gleichstellungsbeauftragten, die Salzlandsparkasse und die Salzlandküche GmbH. Finanzielle Unterstützung leisteten zudem die Stadtwerke Schönebeck GmbH, die Stadtwerke Staßfurt GmbH und die Erdgas Mittelsachsen GmbH, die REMONDIS Thermische Abfallverwertung GmbH Staßfurt, die MINERALplus GmbH Staßfurt und die MVV Umwelt Asset GmbH.

    Landrat Markus Bauer hatte wieder die Schirmherrschaft übernommen.

    In diesem Jahr gelang es, Susi Brand vom MDR Sachsen-Anhalt für die Moderation zu gewinnen. Mit viel Witz und Charme trug sie gekonnt zum Gelingen der Festveranstaltung bei.

    Caroline Vongrieß, Journalistin, Buchautorin und Redaktionsleiterin der Zeitschrift „Zeit für Sachsen-Anhalt“, hielt die Festrede an die Frauen und Gäste der Veranstaltung. Sie zollte den Frauen des Salzlandkreises ihren Respekt und ihre Anerkennung für ihr Wirken, das stets „kompetent, unprätentiös, selbstbewusst und selbstverständlich sei“.

    Für die krankheitsbedingt nicht anwesende „Salzlandfrau“ 2009 in der Kategorie „Lebenswerk“, Ramona Kleinfeld, die in Bernburg im Deutschen Roten Kreuz sowie in der Wasserwacht ehrenamtlich tätig ist, zeichnete die Moderatorin die Ehrung auf der Bühne mit dem Handy auf.

    Der Nachmittag im Salzlandtheater wurde hervorragend musikalisch umrahmt von Hubertus von Krosigk und Lucia Keller vom Ensemble Theatrum Schloss Hohenerxleben.

    Wie auch bereits in den Jahren zuvor hatte die in Staßfurt lebende Künstlerin Margitta Liesenberg wieder die Tonfiguren zur Ehrung der Salzlandfrauen gefertigt.

  • 2019 | Auszeichnungen

    Kategorie: Junges Engagement | Josephine Radmer (Biere)

    Josephine Radmer ist seit ihrem sechsten Lebensjahr Mitglied im Karnevalclub Biere. Mit außergewöhnlichem Talent bildete sie von Anfang an mit drei weiteren Mädchen beziehungsweise Frauen eine Tanzgruppe, die bis heute Tage als „Crazy Girls“ für Unterhaltung sorgt. Die „Crazy Girls“ sind mittlerweile weit über die Grenzen des Salzlandkreises bekannt und erheben mit außergewöhnlichen Tanzeinlagen gekonnt die Herzen der Zuschauer.

    Seit vielen Jahren arrangiert Josephine Radmer ehrenamtlich das Programm zur Durchführung der jährlichen Veranstaltungen des Bierer Karnevalsclubs. Seit 2010 ist es ihre Aufgabe, die fünf Tanzgruppen des Bierer Karnevalsclubs anzuleiten. Sie entwirft alle Choreografien, um dann mit viel Fleiß und Enthusiasmus bis zur jährlichen Prunksitzung mit den Tanzgruppen die Umsetzung zu proben.

    Die neue junge „Salzlandfrau“ ist das ganze Jahr über in der Vereinsarbeit aktiv, denn die Programmgestaltung ist nicht von heute auf morgen zu schaffen. Viele ehrenamtliche Stunden und Tage werden benötigt. Sie schafft es, für die einzelnen Tanzgruppen außerhalb der Karnevalssaison ein bis zwei Mal in der Woche, während der Saison sogar drei bis vier Mal wöchentlich als Trainerin außerordentliche Arbeit zu leisten. Dies neben ihrer Verantwortung als Mutter und Ehefrau, neben ihrer beruflichen Tätigkeit in einer Bank sowie ihrer Mitarbeit in der Buchhaltung der Firma ihres Ehemannes.

    2012 wurde Josephine Radmer mit dem Lerchenfeldpreis der gleichnamigen Sekundarschule in Schönebeck (Elbe) für ihre überragende und engagierte Arbeit mit den Tanzgruppen in Biere sowie der intensiven und erfolgreichen Zusammenarbeit der „Crazy Girls“ mit dem Rhönrad-Team Schönebeck ausgezeichnet. Dank ihres Engagements konnten zahlreiche gemeinsame Auftritte, wie z. B. bei der Schönebecker Sportnacht, beim Schönebecker Sportlerball und beim Schönebecker Bierer Bergfest, beim Bollenfest und beim Fest der Begegnung in Calbe sowie bei weiteren Events in und außerhalb Sachsen-Anhalts erfolgreich durchgeführt werden.

    Salzlandfrau Radmer ist außerdem seit 2016 festes Mitglied im Ausbilderstab des Friedenscamps in Schönebeck und für das Tanzprojekt verantwortlich. Unter ihrer Anleitung werden Interessierte mit den Grundlagen von Tänzen aus aller Welt vertraut und binnen weniger Tage fit gemacht, bei der Abschlussveranstaltung des Friedenscamps einen Auftritt zu präsentieren.


    Kategorie: Gesellschaft | Sabine Worch (Staßfurt)

    Sabine Worch trat mit 11 Jahren in die Jugendfeuerwehr in Staßfurt ein. Im Alter von 16 Jahren begann sie die Ausbildung zur Feuerwehrfrau und scheut sich nicht vor den Herausforderungen der Technik in Staßfurts größter Ortsfeuerwehr. Sie fährt die Löschfahrzeuge, bedient die Drehleiter und handhabt auch alle weiteren technischen Geräte.

    Um der Alterung innerhalb der Feuerwehr Staßfurt zu begegnen, wurde unter Leitung von Sabine Worch im Jahr 2010 die Kinderfeuerwehr gegründet. Die neue Salzlandfrau Worch verstand es von Anfang an, Kinder im Alter zwischen 6 und 10 Jahren für die Arbeit der Feuerwehr zu begeistern. Damit auch der Spaß nicht zu kurz kommt, stehen für die Kinder Tagesausflüge oder mehrtätige Zeltlager auf dem Programm.

    Als die Feuerwehr 2015 eine(n) Nachfolger*in für den scheidenden Jugendwart suchte, musste man Sabine Worch nicht lange bitten. Als Jugendwartin ist sie seitdem Mitglied der erweiterten Wehrleitung und hat ein wichtiges Mitspracherecht in der Ortsfeuerwehr Staßfurt. Um ihrer herausfordernden ehrenamtlichen Tätigkeit gerecht zu werden, absolviert sie fortlaufend die dafür notwendigen Qualifikationen. In diesem Jahr wird sie sich zur Führungskraft ausbilden lassen, um Einheiten oder ganze Einsätze eigenverantwortlich leiten zu können.

    Rechnet man es zusammen, dann war Sabine Worch im letzten Jahr allein für den Ausbildungs- und Einsatzdienst innerhalb der Einsatzabteilung 136,5 Stunden ehrenamtlich tätig und dies zum größten Teil ungeplant und zu den unterschiedlichsten Tages- und Nachtzeiten.

    Aber auch im Arbeitsleben, als Heilerziehungspflegerin in einer Kindereinrichtung, und als Gewaltschutzbeauftragte steht sie ihre Frau.


    Kategorie: Gesellschaft | Martina Ede (Eickendorf)

    Martina Ede ist seit 21 Jahren Mitglied im Deutschen Roten Kreuz in Sachsen-Anhalt. Ihr Weg zu diesem großen und wichtigen Verein hier in der Region ist ein amüsanter. Als 16-Jährige nahm sie an einem Verkehrsprojekttag des DRK teil, wo der Verein damit warb, dass Mitglieder den Erste-Hilfe-Kurs für ihren Führerschein umsonst bekommen. So ein Angebot konnte man sich wohl kaum entgehen lassen.

    Doch Martina Ede blieb viel länger beim DRK als nur bis zum Führerschein, nicht nur als Mitglied auf dem Papier, sondern als aktive Ehrenamtliche. Über Jahre hat sie mit sehr viel Herzblut unterschiedliche Positionen beim DRK in Schönebeck besetzen können. Sie war Gruppenführerin, Fachdienstführerin Sanität, Kreisbereitschaftsleiterin für die Fachdienste Betreuung, Sanität, Technik und Sicherheit, die Rettungshundestaffel und das Kriseninterventionsteam. Ein großer Einsatz war das Hochwasser 2013. Unter Martina Edes Federführung wurde eine große Anzahl von Helfern koordiniert, Evakuierungen organisiert und gleichzeitig die Versorgung von zahlreichen Einsatzkräften im Bereich Schönebeck sichergestellt.

    Bei der Salzlandfrau 2019 besonders hervorzuheben ist ihre ungeheure Fähigkeit, aus Krisensituationen Stärke zu schöpfen. Das macht sie für den Katastrophen- und Bevölkerungsschutz des DRK zu einem unersetzlichen Bindeglied. Diese Charaktereigenschaft zeigte sich aber auch in einer anderen, schwerwiegenden Situation. Leider musste der Kreisverband Schönebeck im letzten Jahr Insolvenz anmelden, wurde aufgelöst. Martina Ede aber wollte nicht hinnehmen, dass das Rote Kreuz aus dieser Region verschwindet und gründete mit anderen engagierten Ehrenamtlichen einen DRK-Ortsverein, bei dem sie nun die Vereinsvorsitzende ist. Damit übernimmt sie ehrenamtlich – ohne Bezahlung, ohne Gegenleistung – Aufgaben, die bisher eine hauptamtliche Geschäftsführung innehatte.

    Seit vielen Jahren ist sie darüber hinaus aktives Mitglied in der Freiwilligen Feuerwehr Schwarz. Als Maschinistin unterstützt sie die Kameradinnen und Kameraden im Einsatz. Weiterhin ist sie als Vorsitzende im Förderverein der Feuerwehr Schwarz tätig und fördert den örtlichen Brandschutz.

    Martina Ede lebt das Ehrenamt. Sie stellt tagtäglich das Wohl der anderen über ihr eigenes. Die Liste ihrer ehrenamtlichen Tätigkeiten ist enorm lang, und das bemerkenswerterweise mit nur 36 Jahren.


    Kategorie: Soziales | Adelheid Liesecke (Schönebeck)

    Adelheid Liesecke engagiert sich seit vielen Jahren ehrenamtlich in bemerkenswerter Weise für die Seniorinnen und Senioren im Altenpflegeheim „Haus Mechthild“ des Diakonievereins Heimverbund Burghof e.V.. Durch ihr aufmerksames und zuverlässiges Handeln stellt sie einen überaus wertvollen Gewinn für die Bewohnerinnen und Bewohner als auch für das Pflegepersonal dar.

    Ein Gespräch, ein Spaziergang - Adelheid Liesecke hat immer für die Bewohnerinnen und Bewohner Zeit. Sie hört sich die kleinen oder auch größeren Sorgen an und versucht, in Zusammenarbeit mit dem Pflegepersonal eine Lösung zu finden. Damit schenkt sie den Menschen im Pflegeheim mit ihrer Empathie und Zeit ein Stück Lebensqualität, denn sie stehen oft allein oder haben nur wenige Kontakte.

    Adelheid Liesecke unterstützt auch die ehrenamtlich Tätigen anderer Häuser des Diakonievereins Heimverbund Burghof e.V. bei der Sterbebegleitung. Die Sterbebegleitung eines alten oder kranken Menschen ist keine leichte Aufgabe. Im Gegenteil, sie ist eine große emotionale Herausforderung. Dennoch nimmt Salzlandfrau Liesecke diese Aufgabe an – freiwillig und unentgeltlich.

    Um ihr Ehrenamt im Umgang mit Sterbenden qualifiziert ausüben zu können, nimmt sie nicht nur an den regelmäßigen Seminaren in der Pflegeeinrichtung teil, sondern auch an mehrtägigen Weiterbildungsveranstaltungen in der Landeshauptstadt.


    Kategorie: Kultur | Karin Keller (Klein Rosenburg)

    Karin Keller ist seit 2009 Vereinsvorsitzende des Burg- und Heimatvereins Elbe-Saale-Winkel 193 e.V. Klein Rosenburg. Dank ihres ehrenamtlichen Engagements wurde in Zusammenarbeit mit der Stadt Barby die Erneuerung des Turms der Rosenburg mit Fördermitteln aus dem Leader-Programm durchführbar.

    Wenig später konnte mit Hilfe sozialer Träger und der Freiwilligen Feuerwehr Groß Rosenburg ein Kinderspielplatz auf der Burganlage eingeweiht werden, welcher seitdem die kleinen Gäste erfreut.

    Ein weiteres Anliegen von Neu-Salzlandfrau Keller war die Einrichtung eines Trau-Zimmers auf der Rosenburg. Sie sprach mit Sponsoren und der Stadtverwaltung Barby und es wurde möglich, dass sich seit geraumer Zeit Ehepaare das Ja-Wort im Trau-Zimmer geben können.

    Eine große Leidenschaft von Frau Keller ist die Kultur. Im Konzertgraben erklingen Dank ihres Engagements an warmen Sommertagen klassische Instrumente. Im Burgkeller kommen seit geraumer Zeit Liebhaber irischer Folkmusik auf ihre Kosten und zur Burgweihnacht spielen Musiker auf ihren Trompeten weihnachtliche Melodien.


    Kategorie: Sport | Sylvia Breitenstein (Förderstedt)

    Sylvia Breitenstein lebt für den Handballsport. Sie ist langjährige Trainerin sowie Schriftführerin des HC Salzland 06 e.V. Als ehemalige aktive Handballerin liegt ihr die Nachwuchsausbildung besonders am Herzen. Sie trainiert die „Minis“, die jüngsten Handball-Sportlerinnen des Vereins. Sylvia Kleinfeld begleitet aber auch die jugendlichen weiblichen Sportlerinnen über alle Altersklassen bis hin zu den Frauengruppen.

    Dafür besitzt sie die notwendigen Trainerlizenzen und bildet sich fort. Erfahrungen sammelte sie in der Arbeit als Co-Trainerin der 1. Frauenmannschaft des HC Salzland, die von 2011 bis 2013 in der 3. Bundesliga spielte. Seit der letzten Saison trainiert sie die 1. Frauenmannschaft in der Sachsen-Anhalt-Liga.

    Viele, heute gestandene Spielerinnen aus dem gesamten mitteldeutschen Raum machten ihre ersten Schritte im Handballsport unter Anleitung von Salzlandfrau Breitenstein. Durch ihr Engagement auf dem Gebiet des Freizeitsports und der Nachwuchsausbildung trägt sie wesentlich zur Lebensqualität und Gesundheit junger Menschen bei. Gleichzeitig lehrt sie Fairness und Toleranz und vermittelt so den jungen Menschen ein positives Weltbild.


    Kategorie: Lebenswerk | Ramona Kleinfeld (Bernburg)

    Das Deutsche Rote Kreuz ist seit vielen Jahren ein wichtiger Anker im Leben von Ramona Kleinfeld. Seit nunmehr 26 Jahren ist sie Mitglied des DRK-Kreisverband Bernburg e.V., und die Mitglieder nennen sie nicht ohne Grund die „gute Seele“. Liebevoll wird sie auch „Mutti“ genannt. Auch bei der Wasserwacht Bernburg ist sie eine aktive Helferin.

    Als erste Ansprechpartnerin in der Schwimmhalle kümmert sich Ramona Kleinfeld während der Saison von September bis Mai, dienstags abends, um die Belange der Kinder, Jugendlichen und auch Erwachsenen. Einfach für alle da sein, ohne danach zu fragen, woher man kommt, ganz nach den Idealen des DRK, ist sie eben für jeden ansprechbar.

    Besucher, die in die Schwimmhalle kommen, oder Interessierte, die bei der Wasserwacht das Schwimmen erlernen oder aktiv mitschwimmen möchten oder nur eine Auskunft benötigen, erhalten oft die Information: „Geh mal zu Ramona, das ist unsere Mutti“.

    Ob eine Tasse Kaffee für die Trainer, Unterlagen für die Schwimmkurse, Mitgliedsanträge, Informationen zur Wasserwacht und zum DRK, ein tröstendes Wort oder auch einfach nur eine neue Eintrittskarte für die Schwimmhalle – Ramona Kleinfeld hat alles parat und ist stets zur Stelle. Selbst etwas Süßes als Trost oder Belohnung für die Kinder darf nach der Trainingsstunde nicht fehlen.

    Im Sommer, wenn es in die Freiluftsaison geht, ist sie bei den Aktivitäten der Wasserwacht stets dabei. Hier hilft sie bei den Vorbereitungen aller Veranstaltungen rege mit. Ob es die Zubereitung des Essens für Helfer ist oder die damit verbundenen notwendigen Einkäufe, das jährliche Ferienlager, die Umsetzung des Sommerfestes oder die traditionelle Weihnachtsfeier - überall ist sie eine nicht wegzudenkende Persönlichkeit und Helferin.

    Unzählige Stunden bringt Neu-Salzlandfrau Kleinfeld dafür gern ehrenamtlich und mit großem Engagement für die Wasserwacht und das Deutsche Rote Kreuz auf.

    Im jährlichen Ferienlager auf der Insel Rügen nimmt sich Ramona Kleinfeld Urlaub von Daheim, um auch hier für die rund 40 Kinder und zwölf Erwachsenen eine Helferin in allen Belangen zu sein.

  • 2018 | Pressemitteilung

    Ehrenpreisverleihung "Salzlandfrauen 2018" in Schönebeck anlässlich des Weltfrauentages

    „Ihr vorbildliches Engagement ist ein besonders großes Geschenk für uns. Ich danke Ihnen herzlich dafür, dass Sie unseren Salzlandkreis so lebens- und liebenswert machen“, sagt Landrat Bauer in seinem Grußwort zur Ehrenpreisvergabe „Salzlandfrau“. Als Schirmherr würdigt er anlässlich des Internationalen Frauentages das wichtige weibliche Engagement in der Region und sagt über die Ehrenpreisträgerinnen, „ihnen gebührt unser Dank für Ihre Ausdauer, für Ihre Kreativität, für Ihre Umsicht und die Verlässlichkeit, für Ihr Herzblut und Ihr Einfühlungsvermögen, für all Ihre Talente und Fähigkeiten, die Sie in Ihre ehrenamtlichen Aufgaben einbringen.“

    Der Titel „Salzlandfrau“ zeichnet bereits zum zehnten Mal Frauen aus, die sich im Salzlandkreis besonders verdient gemacht haben. Die öffentliche Festveranstaltung mit der Ehrung von insgesamt sieben Salzlandfrauen in den Kategorien Politik, Soziales, Sport, Lebenswerk und Kultur fand in diesem Jahr bereits am Nachmittag vor dem Internationalen Frauentag statt. Der Dr.-Tolberg-Saal im Solepark Schönebeck-Salzelmen war zum Anlass bis auf den letzten Platz besetzt.

    Veranstalter der Ehrenpreisverleihung 2018 sind der Salzlandkreis sowie die Städte Bernburg (Saale), Schönebeck (Elbe) und Staßfurt mit ihren Gleichstellungsbeauftragten, die Salzlandsparkasse, die Salzlandküche GmbH und die Volksküche Aschersleben/Staßfurt GmbH. Finanzielle Unterstützung leisten zudem die Stadtwerke Schönebeck GmbH, die Stadtwerke Staßfurt GmbH und die Erdgas Mittelsachsen GmbH. Vertreter/innen aller Institutionen und Unternehmen waren als Gratulanten auf der Bühne vor Ort.

    Gastrednerinnen waren die Ministerin für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt, Petra Grimm-Benne, und die Beauftragte für Frauen- und Gleichstellungspolitik der Landes, Dr. Andrea Blumtritt.

    Besonderes Talent bewiesen die Schülerinnen und Schüler der Kreismusikschule "Béla Bartók" vom Standort Schönebeck. Unter Leitung von Sandra Preuß begeisterten sie das Publikum mit Originalität und Können. Die in Staßfurt lebende Künstlerin Margitta Liesenberg hatte im Vorfeld die Tonfiguren gefertigt, die den „Salzlandfrauen“ übergeben worden sind. Die stilisierten Körper halten jeweils einen Gegenstand in den Händen, der symbolisch für das jeweilige Ehrenamt steht. Jede Tonskulptur ist ein Unikat und soll die Wertschätzung für die erbrachten Leistungen zum Ausdruck bringen.

  • 2018 | Auszeichnungen

    Kategorie: Politik | Rita Föhse (Staßfurt)

    Frau Föhse war mehrere Jahre Mitglied des Staßfurter Stadtrates und setzte sich dabei insbesondere für die Arbeitnehmerrechte und die Gleichstellung der Frauen ein. Von besonderer Bedeutung ist ebenfalls ihre Tätigkeit in der SPD-Organisation AFA, in der sie sich für Arbeitnehmerfragen, Lohngerechtigkeit und eine stabile Rentenpolitik einsetzt. Rita Föhse ist Gründungsmitglied der „Grünen Damen“ am AMEOS-Klinikum sowie Mitarbeiterin im „Weißen Ring“. Seit 34 Jahren ist sie Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Staßfurt. Sie engagiert sie sich im Regionalverband der Kleingärtner in Staßfurt. Des Weiteren ist Frau Föhse im Theaterförderverein des Salzlandtheaters Staßfurt sowie beim Ehrenamtsstammtisch der Staßfurter Volkssolidarität aktiv.


    Kategorie: Gesellschaft | Arnhild Peters (Bernburg)

    Frau Peters ist seit vielen Jahren mit der evangelischen Talstadtgemeinde Bernburg eng verbunden. Seit mehr als acht Jahren ist sie Mitglied des Orgelförderkreises, deren Mitbegründerin sie ist. Als Vorstandsmitglied des Förderkreises setzt sie sich aktiv für die Aufstellung einer Röver-Orgel in der Bernburger Marienkirche ein und unterstützt das Vorhaben mit der Einwerbung von Spendengeldern durch die Organisation von Veranstaltungen. Darüber hinaus ist Frau Peters Mitglied des Gemeindekirchenrates und übernimmt dort regelmäßig Kirchdienste zu den Gottesdiensten.

    Frau Peters kümmert sie sich um zwei armenisch-jesidische Asylbewerberfamilien, die mit ihren Kindern vor mehreren Jahren Gemeindemitglieder geworden sind und trägt somit für die Integration von Flüchtlingen in Bernburg bei. Den Familien ist sie dabei Ratgeberin in alltäglichen Dingen als auch Sprachlehrerin. Einer der Töchter der armenisch-jesidischen Familien ermöglicht Frau Peters eine Ausbildung zur Tierarzthelferin in ihrer Tierarztpraxis.

    Finanziell unterstützt Frau Peters seit vielen Jahren den Verein „Kids für alle Fälle e. V.“ Bernburg.


    Kategorie: Kultur | Jutta Röseler (Glinde)

    Jutta Röseler setzt sich seit 1993 aktiv für den Erhalt und die Wiederherstellung intakter Natur- und Flusslandschaften in Sachsen-Anhalt ein und organisiert ein jährliches „Elbe-Saale-Camp“ auf den Barbyer Elbwiesen.

    In den Jahren der Organisation dieser Veranstaltung verstand es Frau Röseler als Vorsitzende des Vereins „Flussregenpfeifer“ e.V. unzählige Menschen von ihren Ideen zu begeistern und sie zur Unterstützung und Hilfe beim Aufbau einer intakten Natur- und Flusslandschaft zu bewegen. Seit dem Jahr 2001 ist sie als Sprecherin der Bürgerinitiative „Pro Elbe“ tätig.

    Frau Röseler wurde bei der Erarbeitung des Gesamtkonzeptes „Elbe“ durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur als Expertin ihres Faches in das Beratergremium berufen und war an der Berücksichtigung der Belange des Natur- und Umweltschutzes maßgeblich beteiligt. Ihrem Engagement u. a. zu verdanken, dass erstmals der Erhaltung der Flusslandschaften vor der Einhaltung bestimmter Fahrrinnentiefen Vorrang eingeräumt wurde.

    Als aktives evangelisches Gemeindemitglied bringt sich Frau Röseler aktiv in das Kirchgemeindeleben des Pfarrbereiches Barby ein. So ist sie Mitglied des Gesprächskreises und organisiert Elbe-Gottesdienste.

    Frau Röseler ist Abgeordnete war Mitglied im Kreistag des Altkreises und des Salzlandkreises. Sie ist Stadträtin der Stadt Barby.


    Kategorie: Soziales | Hella Richter (Schönebeck)

    Frau Richter zählt seit 1994 zu den Mitgliedern der Regionalgruppe Schönebeck der Deutschen Parkinsonvereinigung und leitet diese seit 2004 als deren Vorsitzende. Selbst von der Krankheit betroffen, organisiert sie vielfältige Veranstaltungen und führt Beratungs- und Informationsgespräche durch. Derzeit betreut sie 50 Personen, die aus dem Salzlandkreis und dem Jerichower Land kommen. Als Vorsitzende der Regionalgruppe Schönebeck nimmt sie regelmäßig an Weiterbildungsveranstaltungen der Regionalgruppenleiter von Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen teil, erledigt gewissenhaft und fristgemäß Zuarbeiten für den Bundesverband der Parkinsonvereinigung Deutschland.

    Frau Richter ist langjährig aktiv im Seniorenrat der Stadt Schönebeck (Elbe) aktiv tätig.


    Kategorie: Soziales | Christel Görmer (Atzendorf)

    Frau Görmer ist seit 30 Jahren in der Freiwilligen Feuerwehr ihres Heimatortes Atzendorf. Derzeit übt sie die Funktion der Kassenwartin aus. Als stellvertretende Vorsitzende gestaltet ist sie seit 25 Jahren die Veranstaltungen der Volkssolidarität. Sie schreibt die Chronik und Programmdirektorin der Kulturgruppe „Seven Teens“. Seit fünf Jahren arbeitet sie aktiv im Seniorenbeirat der Stadt Staßfurt mit und setzt sich energisch für die Belange der älteren Einwohnerinnen und Einwohner ein. Im Staßfurter Netzwerk „Seniorenfreundliches AMEOS-Klinikum Staßfurt“ engagiert sie sich vorbildlich seit der Gründung des Netzwerkes im Jahr 2014.


    Kategorie: Sport | Brigitte Brock (Schönebeck)

    Brigitte Brock ist seit 36 Jahren als Trainerin in der Abteilung Turnen des Sportvereins Union 1861 Schönebeck ehrenamtlich tätig. Drei Mal pro Woche betreut Frau Brock im Verein bis zu 76 Kinder und Jugendliche und turnt mit ihren 73 Jahren sogar noch selbst vor. Frau Brock ist es mit zu verdanken, dass die jungen Sportlerinnen und Sportler zahlreiche Erfolge u. a. bei den Landesmeisterschaft erzielen konnten. Regelmäßig nimmt sie dazu an Fortbildungen statt.


    Kategorie: Lebenswerk | Hilde Johann (Calbe)

    Frau Johann ist seit Jahrzehnten für das Wohl der Mitglieder in der evangelischen Kirchengemeinde in Calbe ehrenamtlich tätig. Die jährliche Mitorganisation der Jubelkonfirmation liegt seit vielen Jahren in den Händen der 83-Jährigen. Frau Johann kassiert den Gemeindebeitrag und trägt fast täglich und bei jedem Wetter die Gemeindebriefe und Einladungen aus.

    Im Frauenkreis der Kirchengemeinde ist Frau Johann seit vielen Jahrzehnten sehr engagiert tätig und hilft auch hier wo sie kann. Sie singt seit vielen Jahrzenten in der Schönebecker Kantorei und im Gemeindesingekreis, denn die musikalische Gestaltung von Gottesdiensten oder Konzerten gehört zu ihrem Leben einfach dazu. Eine Herzensangelegenheit sind ihr dabei die Auftritte im Krankenhaus und im Pflegeheim, insbesondere in der Vorweihnachtszeit.

    Die Hilfe von Frau Johann wissen auch die Menschen zu schätzen, die nicht mehr am gewohnten Alltag teilnehmen können. Wie selbstverständlich kümmert sich Frau Johann bereits seit vielen Jahren um die Versorgung von pflegebedürftigen Personen, indem sie kleine Einkäufe erledigt und dabei auch immer ein nettes Wort hat.

  • 2017 | Pressemitteilung

    Zum Weltfrauentag wurden in Bernburg zehn "Salzlandfrauen" geehrt

    Am Nachmittag des 8. März 2017 wurden im Rahmen einer öffentlichen Festveranstaltung zehn Frauen für ihr außergewöhnliches Engagement mit der Vergabe des Ehrenpreises „Salzlandfrau“ 2017 im Carl-Maria-von-Weber-Theater Bernburg geehrt.

    Die Ehrenpreisvergabe wird seit dem Jahr 2009 jährlich vergeben und soll Frauen auszeichnen, die sich im Salzlandkreis besonders verdient gemacht haben. Dazu wurden im Vorfeld 24 Nominierungsvorschläge eingereicht.

    Die Veranstaltenden möchten sich auf diesem Wege für die Einreichung der Vorschläge, welche mit Zeitungsartikeln, Fotos und Unterschriftenlisten versehen waren, ganz herzlich bedanken.

    Veranstalter der Ehrenpreisverleihung 2017 waren der Salzlandkreis sowie die Städte Bernburg (Saale), Schönebeck (Elbe) und Staßfurt mit ihren Gleichstellungsbeauftragten, die Salzlandsparkasse, die RiRo Staßfurter Speiseservice GmbH und die Volksküche Aschersleben/Staßfurt GmbH. Finanzielle Unterstützung leisteten zudem die Stadtwerke Schönebeck GmbH, die Stadtwerke Staßfurt GmbH und die Erdgas Mittelsachsen GmbH.

    Herr Landrat Markus Bauer hatte die Schirmherrschaft für die Ehrenpreisverleihung 2017 übernommen. Zur diesjährigen Veranstaltung war es den Veranstaltenden gelungen, Frau Anne-Marie Keding, Ministerin für Justiz und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt, als Gastrednerin zu gewinnen.

    Herr Landrat Bauer machte in seinem Grußwort deutlich, dass „das ehrenamtliche Engagement der Allgemeinheit zugutekommt und Gemeinschaften zusammenführt. Es knüpft soziale Netzwerke der Unterstützung und Solidarität, stiftet Vertrauen, gibt Menschen Sicherheit, Halt und Geborgenheit. Gleichzeitig ist dieses Engagement aber auch eine unverzichtbare Voraussetzung für eine gelebte Demokratie und ein menschliches Miteinander.“ Gleichzeitig ermutigte er zur Mitarbeit: „Wer sich für eine gute Sache engagiert, gewinnt an Verstand, Mut und Einfühlungsvermögen“.

    Durch den Programmablauf der Festveranstaltung führte die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Bernburg (Saale), Frau Regina Stein. Das musikalische Rahmenprogramm wurde hervorragend von der Musikschule Bernburg e.V. gestaltet. Die Tonfiguren, die die Ehrenpreisträgerinnen 2017 erhielten, wurden von der in Staßfurt lebenden Künstlerin Margitta Liesenberg angefertigt.

  • 2017 | Auszeichnungen

    Kategorie: Wirtschaft | Carmen Neugebauer-Zimmermann (Staßfurt)

    Frau Neugebauer-Zimmermann ist seit dem 24.02.1992 mit dem „Haarstudio Beauty & Wellness Carmen Neugebauer“ in Staßfurt selbständig und beging im Februar 2017 ihr 25-jähriges Geschäftsjubiläum. In der Zeit ihrer Selbständigkeit hat sie stets zwischen 9 und 15 Angestellte beschäftigt und insgesamt 59 Lehrlinge ausgebildet, von denen 40 in ein Arbeitsverhältnis übernommen wurden.

    Seit 26 Jahren trägt Frau Neugebauer-Zimmermann den Titel der Friseurmeisterin.

    Von 1994 bis 1999 trat sie für Sachsen-Anhalt zum „Schau-Frisieren“ der Friseurinnung an und erwarb den Titel der Vizelandesmeisterin. Ebenso nahm sie zusammen mit ihren MitarbeiterInnen an weiteren zahlreichen Wettbewerben dieser Art teil und holte 1. und 2. Plätze.

    Auch zur kulturellen Bereicherung der Stadt Staßfurt trug Frau Neugebauer-Zimmermann bei, indem sie in den Jahren 2000 und 2001 zwei „Beauty-Bälle“ organisierte, bei denen 100 bis 140 Bürgerinnen und Bürger Gäste waren.

    Vor 17 Jahren wurde Frau Neugebauer-Zimmermann Obermeisterin der Friseurinnung und vor 7 Jahren trat sie dem Vorstand der Kreishandwerkerschaft bei. Seit sechs Jahren ist sie Mitglied des Marketing-Clubs Berlin und seit 16 Jahren Mitglied sowohl des Gewerbevereins als auch des Theaterfördervereins der Stadt Staßfurt und betreut seit dem Jahr 2010 die „Staßfurter Salzfee“.

    Im Januar 2016 gründete Frau Neugebauer-Zimmermann die Friseur-Gilde e.V. Staßfurt, die in diesem Jahr in die Handels-Handwerker-Gilde umgewandelt wird, da großes Interesse seitens der Geschäftsleute in der Region besteht, dieser Gilde beizutreten. Die Handels-Handwerker-Gilde soll den Zusammenhalt der Geschäftsleute in der Region stärken.


    Kategorie: Politik | Marlies Bey (Güsten)

    Seit 1990 ist Frau Bey Mitglied der CDU und seit 2004 Vorsitzende des Ortsverbandes Güsten. Dies bedeutet, dass sie nunmehr ununterbrochen 25 Jahre als Stadträtin in politischen, sozialen und gesellschaftlichen Bereichen in ihrer Heimatstadt tätig ist.

    Dieses andauernde Mandat ist für sie eine Berufung mit Leib und Seele. Oft stellt sie private Belange hinten an, um zum Wohl ihrer Heimatstadt etwas zu erreichen.

    Als stellvertretende Vorsitzende des Stadtrates hat sie oft das Ziel vor Augen und hier die Gabe, alle an einen Tisch zu bringen, um dieses Ziel auch zu erreichen. Hier kann sie auf ihren Erfahrungsschatz aus den letzten 25 Jahren zurückgreifen.

    In den Jahren 2010 – 2014 war Frau Bey Mitglied im Verbandsgemeinderat und arbeitete im Ausschuss für Schulen und Kindertagesstätten aktiv mit. Seit vielen Jahren ist sie außerdem Mitglied im Kultur-, Ordnungs- und Sozialausschuss der Stadt Güsten und auch dessen Vorsitzende. Hier liegt ihr besonders die Weiterentwicklung der Bildungslandschaft unserer Stadt und deren Ortsteile am Herzen.

    Frau Bey war ebenfalls Mitglied des Kreistages des früheren Landkreises Bernburg.

    Bei der Sicherung des Sekundarschulstandortes der Stadt Güsten war sie von Anfang an dabei und hat auch hier ihre politische Position genutzt, um das Projekt der Privatisierung zu sichern.

    Ihr großes Engagement, für die Bürgerinnen und Bürger auch kulturelle Höhepunkte zu schaffen, spiegelt sich im seit vielen Jahren stattfindenden „Fest der Vereine“ wider. So war sie maßgeblich an der Wiederbelebung dieses Festes beteiligt. Die Organisation und Durchführung lag dabei in ihrer Hand. Des Weiteren ist sie beim jährlich stattfindenden Weihnachtsmarkt oft mit einem Stand dabei, um so das Fest zu bereichern.

    Frau Bey war Mitinitiatorin und Gründungsmitglied des Heimatvereins „Ränzelstecher“ Güsten/Osmarsleben und arbeitete seit vielen Jahren in einer der Arbeitsgruppen mit. An der Errichtung der Heimatstube Güsten hat Frau Bey ebenfalls Anteil. Des Weiteren war Frau Bey bis zum Jahr 2011 ehrenamtlich bei der Volkssolidarität in Staßfurt tätig und betreute in der Begegnungsstätte der Volkssolidarität Güsten in vielen ehrenamtlichen Stunden ältere Bürgerinnen und Bürger.

    Frau Bey ist seit über 30 Jahren Mitglied des Gemeindekirchenrates der evangelischen Kirchengemeinde Güsten.


    Kategorie: Gesellschaft | Kati Melswich (Giersleben)

    Frau Melswich steuert als ehrenamtliche Busfahrerin seit dem Jahr 2015 einen von zwei Mobilitäts-Bussen, welche dem Schulförderverein der Grundschule „Wippertal“ für den Schülerverkehr von der Bildungs- und Integrationsgesellschaft Saale-Wipper mit Hilfe eines Finanzierungsmodells zur Verfügung gestellt werden konnte.

    Sie und zwei weitere Fahrer sorgen mit den Mercedes-Bussen dafür, dass Grundschulkinder aus Plötzkau, Schackenthal, Schierstedt, Warmsdorf, Güsten, Amesdorf, Neundorf und Osmarsleben zusammen mit ihren Altersgefährten in der Gierslebener Grundschule lernen können.

    Da diese Busse nur mit einer Personenbeförderungserlaubnis für den öffentlichen Personennahverkehr gefahren werden dürfen, wurde von Frau Melswich kurzerhand in ihrer Freizeit dieser Führerschein erlangt, um so den Fahrdienst absichern zu können. Mit Einsatzbereitschaft und Zuverlässigkeit hat sie seitdem zahlreiche Busfahrten ehrenamtlich durchgeführt. Bei den Kindern ist sie dabei äußerst beliebt, spendet sie doch so manches Mal Trost und spricht auch einmal ein „Machtwort“.

    Auch die Seniorinnen und Senioren der Ortsgruppe der Volkssolidarität Giersleben holt sie mit dem Bus teilweise direkt von zu Hause ab, denn ansonsten wäre gerade im ländlichen Raum die Mobilität nicht gewährleistet.

    Langjährig ist Frau Melswich in der Funktion der Sektionsleiterin im Männerfußball tätig. Als Teil des erweiterten Vorstandes des SV-Grün-Weiß Giersleben findet man sie oft auf dem Sportplatz. Auch bei anderen Sportveranstaltungen, so z. B. beim Solvay-Cup engagiert sie sich beispielgebend.


    Kategorie: Soziales | Gudrun Schedler, Eva-Maria Scherf, Heidelinde Gebhardt, Regina Heymann (Schönebeck)

    Frau Schedler, Frau Scherf, Frau Gebhardt und Frau Heymann sind Frauen, die sich in außerordentlich bemerkenswerter Weise bereits seit vielen Jahren im AMEOS Klinikum Schönebeck ehrenamtlich als „Grüne Damen“ engagieren und durch ihr zugewandtes, vertrauens-würdiges, taktvolles und verschwiegenes Wirken einen unschätzbaren Gewinn für die dort in Behandlung befindlichen Patienten darstellen.

    Sie verstehen sich als Helferinnen im Pflegeprozess, deren Tätigkeitschwerpunkt die menschliche Zuwendung zu den Kranken ist. Neben dem hohen persönlichen Engagement, das für solch eine Tätigkeit unerlässlich ist, sind insbesondere Konstanz sowie stringente Administration ihrer Tätigkeit zu unterstreichen.

    Sie arbeiten organisiert und koordiniert, nehmen regelmäßig sowohl an Weiterbildungen der Ehrenamtlichen als auch an diversen Veranstaltungen im Klinikum sowie extern teil, tragen zur Imagepflege und zur Akquise weiterer „Grüner Damen und Herren“ bei, vernetzen ihr Projekt in lokalen Strukturen und der Politik und wachsen dabei noch in weitere soziale Einrichtungen der Region hinein. So besuchen sie wöchentlich für ca. fünf Stunden die Patientinnen und Patienten der ihnen jeweils zugeordneten Station und widmen sich deren persönlichen Anliegen.

    Getreu dem Motto "Ein Streicheln oder ein Gespräch wirkt wie eine gute Medizin." erkundigen sie sich nach dem Wohl der Patientinnen und Patienten. Dabei führen sie nicht nur Gespräche, sondern erledigen auch kleine Besorgungen. Sie begleiten zu Spaziergängen und vermitteln aber ebenso auch bei Problemen mit Behörden.

    Auch helfen Sie, wenn es um die Betreuung bei Krankheit geht, um das Wohnen im Alter oder bei dem Aufkommen von Einsamkeit, indem sie die den Kontakt zur Human- und Demenz-WG, zur spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, zu Selbsthilfegruppen und anderen sozialen Netzwerken in Schönebeck (Elbe) herstellen.

    Durch diese äußerst erfolgreiche und kontinuierliche ehrenamtliche Arbeit sind die „Grünen Damen“ zu einer absoluten Bereicherung geworden, welche das Klinikpersonal in höchstem Maße bei der Betreuung seiner Patienten unterstützt.


    Kategorie: Kultur | Allegonda van de Merwe (Biendorf)

    Frau van de Merwe ist Niederländerin und mit ihrer Familie im Jahr 2005 nach Biendorf gezogen.

    Ihre Spontanität bewies sie mit dem Kauf des Bernburger Kinos. Ihre Liebe zur einzigartigen „Art-déco-Innenarchitektur“ des Kinos rettete das Gebäude. In Bernburg gab es dadurch auch weiterhin ein aktives und attraktives Kinoangebot.

    Frau van de Merwe bewies, dass man mit einem an die Gegebenheiten angepassten Kinokonzept auch in der Region Bernburg erfolgreich sein kann. Des Weiteren wurde mit der Anschaffung neuer digitaler Vorführtechnik ein weiterer Grundstein für den langfristigen Erhalt des Kinos gelegt, was durch steigende Besucherzahlen quittiert wird. So wurden neben der kulturellen Bereicherung der Stadt Bernburg fünf Arbeitsplätze erhalten.

    Als Kinobesitzerin unterstützt Frau van de Merwe außerdem aktiv die Blutspendenaktion „BLUT+JUNG“ des DRK. Sie stellt für diese Spendenaktion das Kino zur Verfügung und spendiert außerdem für jeden Spender einen Kinogutschein. Mit ihrem Beitrag zum Blutspenden solidarisiert sie sich mit den auf Blut angewiesenen Menschen und schafft einen zusätzlichen Anreiz zum Blutspenden.

    Im Jahr 2005 wurde das Biendorfer Schloss und die Parkanlage von Familie van de Merwe käuflich erworben und zu einem „Kleinod ersten Ranges“ gestaltet.

    Das Biendorfer Schloss erstrahlt seitdem wieder im alten Glanz und es steht auch für jeden Besucher zur Besichtigung offen. Das Schloss beinhaltet ein Museum, welches von der Familie eingerichtet wurde. 190.000 Exemplare aus 150 verschiedenen Sammlungen, wie z. B. die größte Fingerhutsammlung der Welt, findet man dort.

    Neben der Vermarktung des Schlosses und des Bernburger Kinos engagiert sich Frau van de Merwe für die touristische Vermarktung der Region Bernburg. Aufgrund ihres gemeinwohlorientierten Denkens sucht sie Plattformen, um ihre Ziele entsprechend umzusetzen. Eine Plattform hat sie in der Mitarbeit im IHK-Tourismusausschuss gefunden. Hier engagiert sie sich für die Erarbeitung optimaler touristischer Rahmenbedingungen. Beim rechtzeitigen Erkennen und Vermarkten globaler Trends ist sie eine Informationsträgerin der Region. Aus diesem Grund spielt für sie die Mitarbeit in verschiedenen Verbänden, wie z. B. im Verein „Historische Häuser und Gärten Sachsen-Anhalt“ e.V. und der Unternehmerinneninitiative „Frauen wissen mehr …“ eine große Rolle. Sie setzt sich aktiv und konsequent für die Vermarktung der Region Bernburg ein.


    Kategorie: Sport | Annette Linke (Plötzky)

    Frau Linke zog 1990 der Liebe wegen mit ihren beiden kleinen Kindern von Hannover nach Plötzky. In Plöztky engagierte sich zunächst im bestehenden Sportverein SV Eintracht 62 e.V., in dessen Vorstand sie für Frauen- und Kindersport gewählt wurde und den sie zeitweise auch als Vorstandsvorsitzende leitete.

    Des Weiteren bildete sie für Kinder verschiedener Altersklassen Turn- und Tanzgruppen, die sich großer Beliebtheit erfreuten. So fanden sich bis zu 100 begeisterte Kinder in sechs Tanzgruppen zusammen, mit denen sie viele Trainingsstunden absolvierte und für die sie in ihrer Freizeit Choreographien entwickelte und Kostüme beschaffte. Auch war es ihr möglich, Mitstreiterinnen zu gewinnen, so dass der Kreis der interessierten Tanzkinder in den Folgejahren beibehalten werden konnte.

    Die Krönung ihrer Bemühungen waren die Tanzkinderfeste, die sie zusammen mit den von ihr gewonnenen Übungsleiterinnen und helfenden Frauen organisierte sowie die vielen öffentlichen Auftritte der Kinder bei Heimatfesten und sonstigen Veranstaltungen, die weit über die Grenzen von Plötzky und der umliegenden Gemeinden hinaus stattfanden.

    Weiterhin rief sie eine Aerobic-/Gymnastikgruppe, welche nicht nur für Plötzkyer Frauen, sondern auch für Frauen aus anderen Orten offen stand, sowie eine Frauentanzgruppe ins Leben. Zur Bewältigung aller damit verbundenen Aktivitäten suchte und fand sie Mitstreiterinnen, die sich zu Übungsleiterinnen ausbilden ließen und dann ebenfalls ehrenamtlich Sportgruppen übernahmen. Für die Ausbildung dieser Frauen als auch für die eigene Weiterbildung belegte sie weit über 50 Lehrgänge und Schulungen.

    Im Jahr 2000 gründete Frau Linke den „Fit and More Sport- und Freizeitverein Plötzky 91 e.V.“, in dem sie Vorstandsmitglied ist.

    Sie konnte sechs weitere Übungsleiter gewinnen, die heute die 107 aktiven Mitglieder aus Plötzky und Umgebung in acht Gruppen mit Angeboten, wie Aerobic, gesundheitsorientiertem Sport, Kinder- und Seniorenturnen, Line-Dance, Tischtennis sowie Walking in Bewegung halten.

    Jährlich erstellt Frau Linke einen Freizeitplan mit vielen Veranstaltungen einschließlich einer viertägigen Sportfrauenfahrt, die bereits seit 1996 zu interessanten Orten im In- und Ausland führt.

    Durch ihr ehrenamtliches Wirken hat Frau Linke nicht nur einen für ihren Heimatort unschätzbaren Beitrag zur Etablierung des Breitensports, insbesondere für Frauen und Kinder geleistet, sondern ebenfalls ganz entscheidend das Miteinander im Verein und in der Ortsgemeinschaft gefördert.


    Kategorie: Lebenswerk | Annemarie Rockmann (Freckleben)

    Frau Rockmann ist seit dem Jahr 2000 ehrenamtlich als stellvertretende Vorsitzende des Heimatvereins Freckleben e.V. tätig. Der Heimatverein hat es sich u.a. zum Ziel gesetzt, die Burganlage in Freckleben nicht nur zu erhalten, sondern auch mit Leben zu erfüllen.

    Im Rahmen ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit ist Frau Rockmann auf der Burg Ansprechpartnerin für Arbeitseinsätze, Burgführungen, Terminabsprachen mit in- und ausländischen Reise-und Wandergruppen als auch für weitere zahlreiche Veranstaltungen. So finden z. B. die Feierlichkeiten zum 1. Mai und zu Himmelfahrt, das „Sommerfest“, der „Tag des offenen Denkmals“, Adventskonzerte als auch ein Weihnachtsmarkt auf der Burganlage in Freckleben statt.

    Oftmals wird die Burg auch gern von schulischen Einrichtungen der umliegenden Orte als Ausflugsziel genutzt. Darüber hinaus sind ebenfalls Treffen und Tagungen verschiedener sozialer Einrichtungen sowie von Vereinen und Verbänden, wie u. a. der LEADER-Aktionsgruppe „Aschersleben-Seeland“ zu erwähnen. Insgesamt waren im Jahr 2016 56 Veranstaltungen auf der Burg zu verzeichnen. Bei Anmeldung diverser Interessierter steht für die zahlreichen Besucher ein kleiner Imbiss zur Verfügung, der von Frau Rockmann gemeinsam mit weiteren freiwilligen Helfern zubereitet wird.

    Auch sozial engagiert sich Frau Rockmann in ihrem Heimatort und ist seit fast 30 Jahren Ansprechpartnerin für praktische Hilfen im Alltag vieler älterer Menschen. So betreut sie bedürftige Bewohner, fährt sie zur Notbereitschaft in das Krankenhaus, zum Einkauf, zu Behörden oder Veranstaltungen. Zudem hat sie im Jahr 2003 die Sportgruppe: „Aktiv ab 60“ gegründet.

    Weiterhin ist Frau Rockmann im Seniorenbeirat der Stadt Aschersleben sowie des Salzlandkreises ehrenamtlich tätig und ist Mitglied des Gesamtvorstandes der Landesseniorenvertretung Sachsen-Anhalt. Seit 2009 engagiert sie sich aktiv als Stadträtin in Aschersleben sowie in verschiedenen Ausschüssen.

  • 2016 | Pressemitteilung

    Am Nachmittag des 8. März wurden im Rahmen einer feierlichen Festveranstaltung sechs Frauen für ihr außergewöhnliches Engagement mit dem Ehrenpreis „Salzlandfrau“ 2016 ausgezeichnet.

    Die Festveranstaltung, die dieses Jahr im Salzlandtheater Staßfurt stattfand, ist ein Ausdruck der Anerkennung und des Dankes für das geleistete ehrenamtliche Engagement. Den Veranstaltern war es gelungen, Prof. Dr. Angela Kolb-Janssen, Ministerin für Justiz und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt, als Gastrednerin zu gewinnen.

    Landrat Markus Bauer machte in seinem persönlichen Grußwort an die anwesenden und alle Frauen im Salzlandkreis deutlich, „dass das ehrenamtliche Engagement Gemeinschaft schafft, Vertrauen stiftet und Menschen Sicherheit, Halt und Geborgenheit gibt. Wer sich, wie unsere nominierten Frauen, für andere einsetzt, bereichert auch die eigene Persönlichkeit. Wer sich für eine gute Sache engagiert, wächst und reift an seiner Aufgabe, gewinnt an Verstand, Mut und Einfühlungsvermögen“.

    Das musikalische Rahmenprogramm gestalteten das Akkordeonorchester Salzland e. V. und Mitglieder des Gehörlosentanzprojekts „TonLOS“ der Lebenshilfe Harzkreis-Quedlinburg gemeinnützige GmbH. Die Tonfiguren, die die Ehrenpreisträgerinnen 2016 erhielten, wurden von der Staßfurterin Künstlerin Anne Stoya angefertigt.

    Veranstaltende der Ehrenpreisverleihung 2016 waren die Gleichstellungsbeauftragten der Städte Staßfurt, Bernburg (Saale), Schönebeck (Elbe) und des Salzlandkreises, die Salzlandsparkasse sowie die Volksküche Aschersleben/Staßfurt GmbH.

    Herr Landrat Bauer hatte die Schirmherrschaft übernommen.

    Finanzielle Unterstützung leisteten die Stadtwerke Staßfurt GmbH, die Erdgas Mittelsachsen GmbH und die Stadtwerke Schönebeck GmbH.

    Zahlreiche, ausführliche Nominierungsvorschläge für den Ehrenpreis, mit Zeitungsartikeln, Fotos und Unterschriftlisten ergänzt, waren wieder im Vorfeld eingegangen. Dafür bedanken sich die Veranstaltenden auf diesem Wege ganz herzlich.

  • 2016 | Auszeichnungen

    Kategorie: Soziales | Denise Neubert (Staßfurt)

    Frau Neubert managt als zweifache Mutter, deren jüngste Tochter mit einem Herzfehler und dem Down-Syndrom zur Welt kam, nicht nur einen anspruchsvollen Familienalltag, sondern auch ihren Job. Darüber hinaus engagiert sich Frau Neubert seit vielen Jahren in einem der größten Staßfurter Vereine. Seit 2014 ist sie die Vorsitzende des Vereins „Lebenshilfe Staßfurt und Umgebung e.V.“ – der als Hauptgesellschafter sozusagen die „Mutter“ der Lebenshilfe Bördeland gGmbH ist. Der Verein zählt mehr als 600 Mitglieder, darunter 107 Frauen und Männer mit Handicap. Zweck des Vereins ist die Förderung der Menschen mit Behinderung, die Kinder-, Jugend- und Altenhilfe sowie die Förderung des Wohlfahrtwesens.

    In die ehrenamtliche Vorstandsarbeit investiert Frau Neubert sehr viel Zeit. Sie identifiziert sich mit ihrer Aufgabe, bereitet Vorstandssitzungen sowie andere Veranstaltungen vor und nimmt zahlreiche vereinsrelevante Termine wahr.

    Trotz der notwendigen Betreuung, die ihre Tochter benötigt, findet sie dennoch Zeit, sich für die Belange aller Menschen mit Behinderung einzusetzen. Der Spagat zwischen Familie und ehrenamtlichem Engagement ist sicher nicht immer einfach zu meistern – ihr scheint er jedoch zu gelingen.

    Mit ihrem ehrenamtlichen Engagement spricht Frau Neubert offen gesamtgesellschaftliche Probleme an und trägt gleichzeitig dazu bei, diese zu lösen. Sie setzt sich unermüdlich für Inklusion und das gelingende Miteinander aller Menschen in Staßfurt und der Umgebung ein. Dabei scheut sie keinen Dialog und erfüllt ihr Ehrenamt mit Herz und Verstand.


    Kategorie: Gesellschaft | Christiane Stert (Frose)

    Frau Stert gehört seit 1995 zu den Mitbegründerinnen des Vereins für Frauen-, Jugend- und Seniorenarbeit e.V. Frose und ist gleichzeitig dessen Vorsitzende von Beginn an.

    Aufgrund ihres ehrenamtlichen Engagements entstanden im Rahmen der Vereinsarbeit zahlreiche Kreativgruppen, wie z. B. ein Töpferkurs, eine Handarbeitsgruppe, ein Chor sowie die Gruppe „Netze knüpfen“, in denen sich verschiedene Generationen aktiv engagieren.

    Unter Leitung von Frau Stert beteiligt sich der Verein aktiv am Gemeindeleben. So stehen die jährliche Organisation von Bauernmarkt, Weihnachtsmarkt als auch Feste anlässlich des Internationalen Kindertages und des Internationalen Frauentages auf dem Organisationsplan. Des Weiteren werden von ihr jährlich Vorträge zu unterschiedlichen Themen sowie Blutspende-Aktionen organisiert.

    Frau Stert hält engen Kontakt zu weiteren Vereinen der Gemeinde Frose und trifft dabei Absprachen für gemeinsame Aktivitäten. So konnte z. B. die 10175-Jahrfeier des Ortes gemeinsam organisiert werden. Des Weiteren wurden aufgrund des Engagements von Frau Stert durch den Verein Teilnahmen an verschiedene „Sachsen-Anhalt-Tage“ organisiert.

    Engagiert hält Frau Stert außerdem die Städtepartnerschaft des Ortes zur Gemeinde Holzappel in Niedersachsen aufrecht und verbringt viele Stunden ihrer Zeit, partnerschaftliche Treffen zu organisieren.

    Frau Stert war außerdem Mitglied im Gemeinderat Frose und damit auch für viele Entscheidungen im Ort mit zuständig.


    Kategorie: Sport | Sigrid Hermanns (Staßfurt)

    Frau Hermanns hat sich seit 1971 nahezu uneingeschränkt dem Sport verschrieben. Sie trainiert, organisiert, spornt an, hält alle zusammen und reißt einfach jeden mit, der in Turnschuhen vor ihr steht.

    Seit ihrem zehnten Lebensjahr widmet sie sich der sportlichen Betätigung. Zunächst als Handballerin, später in der Sportgymnastik. 1981 erwarb sie die Lizenz zur Übungsleiterin Breitensport. In der Betriebssportgemeinschaft „Elektron“ übernahm sie fortan die Frauengymnastikgruppe und leitete die Sektion Gymnastik. Bis zur politischen Wende war sie Mitglied des Vorstandes des Deutschen Turn- und Sportbundes und danach zwölf Jahre lang Mitglied des Kreissportbundes.

    20 Jahre lang – von 1991 bis 2011 – war Frau Hermanns an der Spitze des SV „Salzland“ Staßfurt. Als Geschäftsführerin des Vereins überzeugte sie mit Sachkenntnis, Kompetenz und einer großen Portion Herz. Bis heute ist sie als die Vorsitzende des Vereins tätig, welcher 170 Mitglieder zählt.

    Jede Woche motiviert Frau Hermanns „ihre“ 32-köpfigen Sportgruppe aufs Neue und unterstreicht ihre Lust an der Bewegung und der körperlichen Betätigung immer mit Witz und Charme. Für ihre Sportfreundinnen nimmt sie regelmäßig an Weiterbildungen teil und reichert die Übungsstunden folglich immer mit den neuesten wissenschaftlichen und sportlichen Erkenntnissen an.

    Seit 36 Jahren zeichnet sich Frau Hermanns verantwortlich für den traditionellen letzten Höhepunkt des Sportjahres in Staßfurt – den Silvesterkarpfenlauf.

    Die Mitglieder des Vorstandes ihres Vereins und die Damen ihrer Sportgruppen, die sie für den Ehrenpreis vorgeschlagen haben, schrieben in ihrer Bewerbung: „Die Kontinuität, mit der sie ihrer ehrenamtlichen Aufgabe nachgeht, fordert höchsten Respekt. Nur wenige Menschen schaffen es, über einen so langen Zeitraum ihrer selbstgewählten Aufgabe treu zu bleiben.“


    Kategorie: Wirtschaft | Oda Schöler (Wolmirsleben)

    Frau Schöler wagte kurz nach der politischen Wende den Schritt in die Selbständigkeit und eröffnete einen Friseursalon in Wolmirsleben. Im März 2016 konnte sie ihr 25-jähriges Betriebsjubiläum begehen.

    Seit 17 Jahren ist Frau Schöler neben ihrer Selbständigkeit als Initiatorin und Zugpferd der „Bördewichtel“, einer „Amateurtheatergruppe mit ganz viel Herz, tätig. Der Amateurtheatergruppe, welcher ca. 30 Mitglieder angehören, ist dabei nicht als Verein aktiv, sondern besteht nur durch Eigeninitiativen und Spenden.

    Unter Leitung von Frau Schöler präsentieren die Mitglieder der Amateurtheatergruppe jedes Jahr ein interessantes und abwechslungsreiches Programm, wobei sich die Amateurtheaterstücke durch eine hohe Begeisterung der Akteurinnen und Akteure auszeichnen. Dabei vereint die Amateurtheaterarbeit beeindruckend die einzelnen Generationen.

    Die Premiere der neuen Bühnenshow wird jährlich traditionell mit einem bunten Fest gefeiert, bei dem sich Dank des ehrenamtlichen Engagements von Frau Schöler auch weitere Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde Wolmirsleben aktiv mit einbringen.

    Dies führt seit vielen Jahren auch dazu, dass auch jährliche Gemeindefeste seit vielen Jahren u. a. gemeinsam mit der Dorfgemeinschaftsverein Wolmirsleben, die Kirchengemeinden, die Basisförderschule das Förderzentrum „Egelner Mulde“, die Schneidlinger Klusstiftung, die Feuerwehr Wolmirsleben sowie zahlreiche weitere Mitstreiterinnen und Mitstreiter organisiert werden. So sind verschiedene Verkaufs- und Bastelstände vorhanden, es gibt Musik und Tanz und auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. Die Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf verschiedene besondere Höhepunkte freuen – und natürlich treten auch die „Bördewichtel“ auf. So besteht eine gute Zusammenarbeit mit den Vereinen und Verbänden sowie den öffentlichen Einrichtungen in der Gemeinde Wolmirsleben und dem Umland.

    Doch nicht nur die Freude am Theaterspiel und die Freude am Feiern vereint die Amateurtheatergruppe. Gleichwohl engagieren sich für einen guten Zweck. Die Erlöse des Amateurtheaterspiels von Frau Schöler seit 19 Jahren dem Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst in Magdeburg gespendet.

    Der ambulante Hospizdienst der Malteser in Magdeburg bietet schwer kranken und sterbenden Kindern, ihren Angehörigen und Freunden Beratung, Unterstützung und Begleitung in der schweren Zeit des Abschiednehmens.


    Kategorie: Kultur | Sigrid Kaboth (Bernburg)

    Frau Kaboth war im Jahr 1993 Gründungsmitglied des Carl-Maria-von-Weber-Theater Bernburg e. V. und unterschrieb, neben anderen Gründungsmitgliedern, die erste Satzung. Zu dieser Zeit betrieb der Verein die Spielstätten in Bernburg noch selbst. Der Verein wurde nach der Gründung der Bernburger Theater- und Veranstaltungs GmbH im Jahre 1997 mit neuer Satzung als Förderverein in Bernburger Theaterverein umgewandelt.

    Von 1997 bis 2007 war Frau Kaboth tätig als Vorsitzende des Bernburger Theatervereins, von 2007 bis 2015 die 1. Stellvertreterin. Der Erfolg und die positive Außenwirkung des Vereins sind untrennbar mit ihrem Namen verbunden.

    Ihr Engagement reichte vom Einwerben von Fördermitteln und Spendengeldern bis hin zum persönlichen Einsatz bei Veranstaltungen, wie der Bernburger Tourismusbörse im Kurhaus oder der Teilnahme an Festumzügen zu verschiedenen Anlässen und Veranstaltungen.

    Sie trat im Kostüm auf, um für den Theaterverein und die Amateurtheaterarbeit Werbung zu machen, zu informieren und andere von der Arbeit des Vereins zu begeistern. Dies gelang ihr auf vielfältigste Weise. So ist der Theaterverein heute auf mehr als 100 Mitglieder angewachsen und er kann sehr stolz auf die starke Amateurtheaterarbeit sein, die so vergleichbar in keiner anderen Stadt zu finden ist. Herausragendes Beispiel dafür sind die in kurzen Abständen stattfindenden Amateurtheatertage, die erst Ende Februar 2016 wieder in Bernburg mit Unterstützung des Theatervereis durchgeführt werden konnten.

    Frau Kaboth war weiterhin Mitinitiatorin des Bernburger Seniorenkollegs. Seit seiner Gründung im Jahre 2002 ist sie Mitglied des Beirates.

    Bei der Erarbeitung des Semesterprogramms wirkt Frau Kaboth aktiv mit. Ebenso ist ihr Rat auch bei der Planung der jährlichen Exkursionen sehr gefragt.

    Sie wirbt aktiv für die Veranstaltungen des Seniorenkollegs und versucht durch Gespräche mit anderen Veranstaltern zu verhindern, dass sich Termine mit dem Seniorenkolleg überschneiden.

    Nennenswert ist auch ihre über 30-jährige Arbeit als Stadtführerin sowie ihre Auftritte und Führungen als Friederike von Anhalt im historischen Kostüm. So begeisterte sie nicht nur die Gäste der Stadt, sondern war auch bei kulturellen Höhepunkten, wie beispielsweise der Festveranstaltung „800 Jahre Anhalt“, ein Blickfang und ein gern gesehenes Fotomotiv.

    In der Evangelischen Talstadtgemeinde Bernburg ist sie im Gemeindekirchenrat als Schriftführerin tätig und ist die gute Seele bei den Veranstaltungen der Kirchgemeinde.

    Ebenso aktiv ist sie schon seit 1979 im Vorstand des Friedrich-Silcher-Chores Bernburg. Neben der Vorstandsarbeit ist sie auch Stimmführerin des zweiten Soprans.


    Kategorie: Lebenswerk | Heidemarie Wünsche (Schönebeck)

    Frau Wünsche engagiert sich seit vielen Jahren unermüdlich und kompetent als aktives Vorstandsmitglied für die Belange des Schönebecker Ortsvereins der Arbeiterwohlfahrt (AWO) und für die Interessen der Senioren und Selbsthilfegruppen sowie Wohnsportgruppe „Einheit Schönebeck“.

    Dabei ist sie durch ihre stets aufgeschlossene und freundliche Art allseits beliebt und ein wichtiges Bindeglied zu vielen anderen Vereinen.

    Sie engagiert sich wöchentlich im AWO-Seniorenbüro Schönebeck und bringt sich außerdem aktiv als Vorstandsmitglied der Landesarbeitsgemeinschaft „Aktiv im Ruhestand“ ein.

    Neben drei verschiedenen Frauengesprächsgruppen betreut sich außerdem die Kreativ-, die Radfahrer- und die Wandergruppe. Des Weiteren zeichnet sie sich für die Öffentlichkeitsarbeit, die Organisation und Durchführung von Sonderveranstaltungen einschließlich Gemeinschaftsfahrten verantwortlich, unterstützt die Gruppenleiter bei der Vorbereitung diverser Unternehmungen und scheut sich auch nicht, sogar bei handwerklichen Arbeiten selbst Hand anzulegen.

    Frau Wünsche bringt sich zudem als langjähriges Mitglied des Schönebecker Stadtrates sowohl im Fachausschuss für Jugend, Frauen und Soziales als auch im Stadtentwicklungs-, Bau- sowie Umweltausschuss für die Chancengleichheit und Barrierefreiheit ein.

Aide à l'accessibilité

  • Généralités

    Nous nous efforçons de rendre nos sites Web accessibles à tous. Vous trouverez plus de détails à ce sujet dans notre déclaration relative à l'accessibilité. Vous pouvez nous faire part de vos suggestions d'amélioration via notre formulaire de commentaires sur l'accessibilité.

  • Taille de la police

    Pour ajuster la taille de la police, veuillez utiliser les combinaisons de touches suivantes :

    Plus grand

    Ctrl
    +

    Petit

    Ctrl
  • Navigation au clavier

    Veuillez utiliser les touches TAB et MAJ + TAB pour naviguer entre les liens, les éléments de formulaire et les boutons suivants/précédents.

    Veuillez utiliser la touche ENTRÉE pour ouvrir les liens et interagir avec les éléments.