SALZLANDKREIS


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Bereich Kfz-Zulassungsbehörde

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allgemeines

Die Kfz-Zulassungsbehörde bildet zusammen mit den Bürgerbüros und dem Bereich Fahrerlaubnisbehörde ein Sachgebiet im Fachdienst Ordnung und Straßenverkehr. Sie bietet den Bürgern ihre Leistungen an fünf Standorten, darunter vier Bürgerbüros, an.

Zuständiger Sachgebietsleiter ist André Alst mit Sitz in Bernburg.

E-Mail: 

Jederzeit online möglich: Wunschkennzeichenreservierung HIER

 

 

Aktuelle und allgemeine Informationen
  • Ab 25.02.2015: Zulassungen auf Minderjährige sind nur unter folgenden Voraussetzungen möglich:
    Die Zulassung erfolgt auf eine Person, die aufgrund einer Schwerbehinderung die Voraussetzungen des  § 3a Kraftfahrzeugsteuergesetz erfüllt
    oder
    die minderjährige Person besitzt eine Fahrerlaubnis für das zuzulassende zulassungspflichtige Fahrzeug
  • Ab Anfang Oktober 2014 haben das Bürgerbüro Egeln und die Kfz-Zulassungsstelle Staßfurt verkürzte Öffnungszeiten >>> News-Mitteilung
  • 03.04.2014: Ab sofort können samstags keine Ausfuhrkennzeichen erteilt werden!
  • Zulassungsvorgänge ab 01.02.2014 nur mit SEPA-Vordruck (Lastschriftvordruck)
  • Eine Zulassung von Fahrzeugen erfolgt nur noch bei Erteilung einer Einzugsermächtigung für die Kraftfahrzeugsteuer und wenn keine Kraftfahrzeugsteuerrückstände bestehen. Die Rückstandsprüfung erfolgt bei allen Kennzeichenzuteilungen. Über Ausnahmen entscheidet das zuständige Hauptzollamt in Magdeburg (§ 13 KraftStG).  Des Weiteren erfolgt eine Zulassung nur, wenn keine offenen Gebührenforderungen beim Salzlandkreis bestehen.(Link Kfz-ZulVorG)
  • Hinweis auf Originalunterlagen: Die vorzulegenden Personal- und Fahrzeugdokumente sind grundsätzlich im Original vorzulegen. Ausgenommen, es wird nachfolgend auf Kopien verwiesen.

 

Einige Rechtsgrundlagen:
Fahrzeugzulassungsverordnung (FZV) Lesen
Kraftfahrzeugsteuergesetz (KraftStG) Lesen
Gesetz über die Einforderung rückständiger Gebühren und Auslagen bei der Zulassung von Fahrzeugen (Kfz-ZulVorG) Lesen
Straßenverkehrsgesetz (StVG) Lesen
Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) Lesen
Gebührenordnung für Maßnahmen im Straßenverkehr (GebOst) Lesen


 

zulassungen, Umschreibungen, Änderungen

 

Neuzulassung

Zulassung eines fabrikneuen Fahrzeuges – deutsche Zulassungsbescheinigung Teil II ist vorhanden

Erforderliche Unterlagen:

  • gültiger Personalausweis oder Reisepass mit Meldebescheinigung (nicht älter als 3 Monate)
  • bei Firmen Handelsregisterauszug und Gewerbeanmeldung zuzüglich Vollmacht und Personalausweiskopie einer vertretungsbefugten Person laut Handelsregister oder bei Einzelfirmen Gewerbeanmeldung
  • Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief) und EG-Übereinstimmungsbescheinigung (bei Fahrzeugen mit EG-Typgenehmigung)
  • Versicherungsbestätigung - Nachweis mittels elektronischer Versicherungsbestätigung (eVB)
  • Einzugsermächtigung (Vordruck HIER)
    oder Einzugsermächtigung mit Vollmacht (Vordruck HIER)

 

Umschreibung

Erforderliche Unterlagen:

  • gültiger Personalausweis oder Reisepass mit Meldebescheinigung (nicht älter als 3 Monate)
  • bei Firmen Handelsregisterauszug und Gewerbeanmeldung zuzüglich Vollmacht und Personalausweiskopie einer vertretungsbefugten Person laut Handelsregister oder bei Einzelfirmen Gewerbeanmeldung
  • Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein)
  • Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief) - ab 01.01.2015 nicht erforderlich bei Umschreibung aus einem anderen Zulassungsbezirk ohne Halterwechsel, wenn das Kennzeichen weitergeführt werden soll
  • Versicherungsbestätigung - Nachweis mittels elektronischer Versicherungsbestätigung (eVB)
  • Nachweis über eine gültige Hauptuntersuchung (§ 29 StVZO)
  • Kennzeichenschilder – nicht erforderlich bei Umschreibung innerhalb des Salzlandkreises oder ab 01.01.2015 nicht bei Umschreibung aus einem anderen Zulassungsbezirk ohne Halterwechsel, wenn das Kennzeichen weitergeführt werden soll
  • Einzugsermächtigung (Vordruck HIER)
    oder Einzugsermächtigung mit Vollmacht (Vordruck HIER)

 

Wiederzulassung eines außer Betrieb gesetzten Fahrzeuges

Erforderliche Unterlagen:

  • gültiger Personalausweis oder Reisepass mit Meldebescheinigung (nicht älter als 3 Monate)
  • bei Firmen Handelsregisterauszug und Gewerbeanmeldung zuzüglich Vollmacht und Personalausweiskopie einer vertretungsbefugten Person laut Handelsregister oder bei Einzelfirmen Gewerbeanmeldung
  • Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein)
  • Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief)
  • Versicherungsbestätigung - Nachweis mittels elektronischer Versicherungsbestätigung (eVB)
  • Nachweis über eine gültige Hauptuntersuchung (§ 29 StVZO)
  • Kennzeichenschilder – wenn reserviert und noch vorhanden
  • Einzugsermächtigung (Vordruck HIER)
    oder Einzugsermächtigung mit Vollmacht (Vordruck HIER)

 

Umkennzeichnung

Erforderliche Unterlagen:

  • gültiger Personalausweis oder Reisepass mit Meldebescheinigung (nicht älter als 3 Monate)
  • bei Firmen Handelsregisterauszug und Gewerbeanmeldung zuzüglich Vollmacht und Personalausweiskopie einer vertretungsbefugten Person laut Handelsregister oder bei Einzelfirmen Gewerbeanmeldung
  • Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein)
  • Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief)
  • Nachweis über eine gültige Hauptuntersuchung (§ 29 StVZO)
  • Kennzeichenschilder oder Diebstahlsanzeige der Polizei
  • ggf. Vollmacht

 

Zulassung mit Saisonkennzeichen

Gemäß der gesetzlichen Regelung muss der Saisonzeitraum mindestens zwei Monate betragen. Maximal sind elf Monate zulässig. Außerhalb dieses Zeitraumes darf das Fahrzeug nicht auf öffentlichen Straßen benutzt bzw. im öffentlichen Straßenraum abgestellt werden. Auch muss außerhalb des Saisonzeitraumes eine gültige Haftpflichtversicherung bei der Zulassungsbehörde nachgewiesen sein.

Erforderliche Unterlagen:

  • gültiger Personalausweis oder Reisepass mit Meldebescheinigung (nicht älter als 3 Monate)
  • Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein)
  • Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief)
  • Nachweis über eine gültige Hauptuntersuchung (§ 29 StVZO)
  • Versicherungsbestätigung - Nachweis mittels elektronischer Versicherungsbestätigung (eVB)
  • Kennzeichenschilder
  • Einzugsermächtigung (Vordruck HIER)
    oder Einzugsermächtigung mit Vollmacht (Vordruck HIER)

 

Wechselkennzeichen

 Mit Wirkung vom 1. Juli 2012 besteht die Möglichkeit, ein sogenanntes Wechselkennzeichen für zwei Fahrzeuge zu beantragen.

Folgende Voraussetzungen müssen hierfür erfüllt sein:

  • Fahrzeuge entsprechen der gleichen Fahrzeugklasse (Fahrzeugart – siehe nachfolgend)
  • Zuteilung nur für Pkw, Wohnmobil, Motorräder und Anhänger bis 750 kg zulässiges Gesamtgewicht möglich
  • beide Fahrzeuge haben die gleichen Maße der Kennzeichentafeln
  • Wechselkennzeichen können auch für historische Fahrzeuge (H-Kennzeichen) gleicher Bauart beantragt werden
  • Wechselkennzeichen als Saison-, rotes Kennzeichen, Kurzzeit- oder Ausfuhrkennzeichen sind unzulässig.
  • Wechselkennzeichen werden nicht von allen Kennzeichendiensten im Salzlandkreis angefertigt. Bitte informieren Sie sich vorher rechtzeitig, welcher Schilderdienst die Wechselkennzeichen anfertigt.

 Erforderliche Unterlagen:

  • gültiger Personalausweis oder Reisepass mit Meldebescheinigung (nicht älter als 3 Monate)
  • bei Firmen Handelsregisterauszug und Gewerbeanmeldung zuzüglich Vollmacht und Personalausweiskopie einer vertretungsbefugten Person laut Handelsregister oder bei Einzelfirmen Gewerbeanmeldung

Für jedes Fahrzeug erforderlich:

  • Einzugsermächtigung (Vordruck HIER)
    oder Einzugsermächtigung mit Vollmacht (Vordruck HIER)
  • Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein)
  • Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief)
  • Versicherungsbestätigung - Nachweis mittels elektronischer Versicherungsbestätigung (eVB)
  • Nachweis einer gültige Hauptuntersuchung (§ 29 StVZO)
  • Kennzeichenschilder – nur bei zugelassenen Fahrzeugen

 

Halterdatenänderung

Erforderliche Unterlagen:

  • gültiger Personalausweis oder Reisepass mit Meldebescheinigung (nicht älter als 3 Monate)
  • Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein)
  • Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief) - nur bei Namensänderung
  • Nachweis über eine gültige Hauptuntersuchung (§ 29 StVZO)
  • ggf. Vollmacht

 

Technische Änderungen

Erforderliche Unterlagen:

  • gültiger Personalausweis oder Reisepass mit Meldebescheinigung (nicht älter als 3 Monate)
  • Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein)
  • Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief) - (Vorlage nur erforderlich, wenn Änderungen vorgenommen werden müssen, z. B. Aufbauart, Hubraum, Nennleistung, Kraftstoffart oder Energiequelle)
  • Nachweis über eine gültige Hauptuntersuchung (§ 29 StVZO)
  • Gutachten einer Technischen Prüfstelle oder einer amtlichen Überwachungsorganisation oder bei Katalysatorennachrüstung Herstellerbescheinigung und Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) oder Einbaubestätigung der Werkstatt
  • ggf. Vollmacht

 

Ersatz-Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein)

Für die Beantragung einer neuen Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein) als Ersatz für die in Verlust geratene Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein) muss der Halter eine Versicherung an Eides Statt abgeben. Dies kann in der Zulassungsbehörde oder bei einem Notar erfolgen.
Soll das Fahrzeug außerhalb des Salzlandkreises zugelassen wwerden, erstellt die Zulassungsbehörde eine Unbedenklichkeitsbescheinigung.

Erforderliche Unterlagen:

  • gültiger Personalausweis oder Reisepass mit Meldebescheinigung (nicht älter als 3 Monate)
  • bei Firmen Handelsregisterauszug und Gewerbeanmeldung oder bei Einzelfirmen Gewerbeanmeldung
  • Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief)
  • Nachweis über eine gültige Hauptuntersuchung (§ 29 StVZO)
  • bei Diebstahl - Diebstahlanzeige von der Polizei

 

Ersatz-Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief)

Für die Beantragung einer neuen Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief), als Ersatz für eine in Verlust geratene Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief) muss der Halter eine Versicherung an Eides Statt abgeben. Dies kann in der Zulassungsbehörde oder bei einem Notar erfolgen. Nach erfolglosem Ablauf der Aufbietungsfrist (ca. 14 Tage) beim Kraftfahrtbundesamt in Flensburg kann die neue Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief) ausgestellt und ausgehändigt werden.

Soll das Fahrzeug außerhalb des Salzlandkreises zugelassen werden, erstellt die Zulassungsbehörde eine Unbedenklichkeitsbescheinigung mit den technischen Daten. Diese dient der neuen Zulassungsbehörde als Grundlage zur Ausstellung der neuen Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief) im Rahmen der Umschreibung oder Außerbetriebsetzung.

Erforderliche Unterlagen:

  • gültiger Personalausweis oder Reisepass mit Meldebescheinigung (nicht älter als 3 Monate)
  • bei Diebstahl - Diebstahlanzeige von der Polizei
  • Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein)
  • Nachweis über eine gültige Hauptuntersuchung (§ 29 StVZO)

 

Zulassung von Importfahrzeugen (Nicht-EU-Staaten)

Erforderliche Unterlagen:

  • gültiger Personalausweis oder Reisepass mit Meldebescheinigung (nicht älter als 3 Monate)
  • bei Firmen Handelsregisterauszug und Gewerbeanmeldung zuzüglich Vollmacht und Personalausweiskopie einer vertretungsbefugten Person laut Handelsregister oder bei Einzelfirmen Gewerbeanmeldung
  • Vollzollungsnachweis
  • ausländische Kennzeichen
  • ausländische Fahrzeugunterlagen (Hinweise im Merkblatt Auslandszulassung)
  • Nachweis über eine gültige Hauptuntersuchung (§ 29 StVZO)
  • Versicherungsbestätigung - Nachweis mittels elektronischer Versicherungsbestätigung (eVB)
  • Einzugsermächtigung (Vordruck HIER)
    oder Einzugsermächtigung mit Vollmacht (Vordruck HIER)

 

Zulassung von Importfahrzeugen (EU-Staaten)

Erforderliche Unterlagen:

  • gültiger Personalausweis oder Reisepass mit Meldebescheinigung (nicht älter als 3 Monate)
  • bei Firmen Handelsregisterauszug und Gewerbeanmeldung zuzüglich Vollmacht und Personalausweiskopie einer vertretungsbefugten Person laut Handelsregister oder bei Einzelfirmen Gewerbeanmeldung
  • ausländische Kennzeichen
  • ausländische Fahrzeugunterlagen (Hinweise im Merkblatt Auslandszulassung)
  • EG-Übereinstimmungsbescheinigung (COC-Papier)
  • Verfügungsberechtigung (Rechnung, Kaufvertrag)
  • Erklärung über die Entrichtung der Umsatzsteuer - nur für Neufahrzeuge erforderlich - (Vordruck Umsatz)
  • Nachweis über eine gültige Hauptuntersuchung (§ 29 StVZO)
  • Versicherungsbestätigung - Nachweis mittels elektronischer Versicherungsbestätigung (eVB)
  • Einzugsermächtigung (Vordruck HIER)
    oder Einzugsermächtigung mit Vollmacht (Vordruck HIER)

 ausserbetriebsetzungen

 

Außerbetriebsetzungen ohne Verwertungsnachweis/Verbleibserklärung (Kennzeichen SLK, ASL, BBG, SBK oder SFT)

Erforderliche Unterlagen:

  • Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein)
  • Kennzeichenschilder
  • Wird die Außerbetriebsetzung nicht vom registrierten Fahrzeughalter beantragt, ist die Verfügungsberechtigung gem. § 14 Abs. 1 Satz 1 Fahrzeug-Zulassungsverordnung über das Fahrzeug vom Antragsteller nachzuweisen. Dies kann durch Vorlage der Zulassungsbescheinigung Teil II/Fahrzeugbrief oder einer vom registrierten Halter schriftlich erteilten Vollmacht oder einem lückenlosen Erwerbs-/Kaufnachweis erfolgen.

 

Außerbetriebsetzungen mit Verwertungsnachweis/Verbleibserklärung (Kennzeichen SLK, ASL, BBG, SBK oder SFT)

Erforderliche Unterlagen:

  • Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein)
  • Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief)
  • Kennzeichenschilder
  • Verwerungsnachweis/Verbleibserklärung

 

Außerbetriebsetzungen (auswärtige Kennzeichen)

Erforderliche Unterlagen:

  • Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein)
  • Kennzeichenschilder
  • ggf. Verwertungsnachweis/Verbleibserklärung (hier ist die Vorlage der Zulassungsbescheinigung Teil II/Fahrzeugbrief erforderlich)
  • Wird die Außerbetriebsetzung nicht vom registrierten Fahrzeughalter beantragt, ist die Verfügungsberechtigung gem. § 14 Abs. 1 Satz 1 Fahrzeug-Zulassungsverordnung über das Fahrzeug vom Antragsteller nachzuweisen. Dies kann durch Vorlage der Zulassungsbescheinigung Teil II/Fahrzeugbrief oder einer vom registrierten Halter schriftlich erteilten Vollmacht oder einem lückenlosen Erwerbs-/Kaufnachweis erfolgen.

besondere kennzeichen

 

Kurzzeitkennzeichen

Gesetzliche Änderung ab 01.04.2015

Ab 01.04.2015 gelten für Zuteilung eines Kurzzeitkennzeichens entsprechend § 16a der Fahrzeugzulassungs-Verordnung (FZV) folgende Voraussetzungen:

  • Fahrzeug muss der Zulassungsbehörde bekannt sein (z.B. Vorlage der ZB II)
  • eine gültige Hauptuntersuchung (HU) ist vorhanden (sollte keine gültige HU vorhanden sein erfolgt die Zuteilung nur für den Salzlandkreis bzw. angrenzende Zulassungsbezirke)

Erforderliche Unterlagen:

  • gültiger Personalausweis oder Reisepass mit Meldebescheinigung (nicht älter als 3 Monate)
  • bei Firmen Handelsregisterauszug und Gewerbeanmeldung zuzüglich Vollmacht und Personalausweiskopie einer vertretungsbefugten Person laut Handelsregister oder bei Einzelfirmen Gewerbeanmeldung
  • Versicherungsbestätigung - Nachweis mittels elektronischer Versicherungsbestätigung (eVB) für ein Kurzzeitkennzeichen
  • ggf. Vollmacht (Vordruck HIER); (Die Abgabe einer Lastschrifteinzugserklärung ist hier nicht erforderlich.)

Antragsteller ohne Wohnsitz in Deutschland

Für Antragsteller, die keinen Wohnsitz in Deutschland haben, besteht die Möglichkeit gemäß § 46 Absatz 2 FZV bei der Zulassungsbehörde einen Empfangsbevollmächtigten zu benennen. Erst dann ist eine Zuteilung des Kurzzeitkennzeichens zulässig.
 

Erforderliche Unterlagen:

  • gültiger Personalausweis oder Reisepass
  • Personalausweis des Empfangsbevollmächtigten (Original)
  • Empfangsvollmacht (Vordruck HIER)
  • bei Firmen Handelsregisterauszug und Gewerbeanmeldung zuzüglich Vollmacht und Personalausweiskopie einer vertretungsbefugten Person laut Handelsregister oder bei Einzelfirmen Gewerbeanmeldung
  • Versicherungsbestätigung - Nachweis mittels elektronischer Versicherungsbestätigung (eVB) für ein Kurzzeitkennzeichen
  • ggf. Vollmacht (Vordruck HIER); (Die Abgabe einer Lastschrifteinzugserklärung ist hier nicht erforderlich.)

 

Ausfuhrkennzeichen

Erforderliche Unterlagen:

  • gültiger Personalausweis oder Reisepass
  • Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein)
  • Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief)
  • Kennzeichenschilder - wenn Fahrzeug noch zugelassen -
  • Nachweis über eine gültige Hauptuntersuchung (§ 29 StVZO)
  • Versicherungsbestätigungskarte für Ausfuhrkennzeichen (Anlage 11 Nr. 3 FZV)
  • Einzugsermächtigung (Vordruck HIER)
    oder Einzugsermächtigung mit Vollmacht (Vordruck HIER), da für diese Kennzeichen seit dem 01.07.2010 auch die Steuuerpflicht besteht

Hinweis: Die Vorführung des Fahrzeuges bei der Zulassungsbehörde ist erforderlich!

 

Oldtimerkennzeichen (SLK-07….)

Die Zuteilung eines Oldtimerkennzeichens kann nur erfolgen, wenn das Alter des Fahrzeuges u. a. mindestens 30 Jahre (nach dem Tag der 1. Zulassung, Fertigungsdatum) beträgt.

Erforderliche Unterlagen:

  • gültiger Personalausweis oder Reisepass mit Meldebescheinigung (nicht älter als 3 Monate)
  • Führungszeugnis (Beantragung beim zuständigen Einwohnermeldeamt)
  • Auskunft aus dem Fahreignungsregister (FAER) (sog. Punkteregister beim KBA) vom Antragsteller bzw. der vertretungsbefugten Person (Link HIER)
  • schriftlicher Antrag mit Begründung
  • Eigentumsnachweis
  • vorhandene Fahrzeugunterlagen (Fahrzeugbrief o.ä.)
  • Gutachten gemäß § 23 StVZO
  • Versicherungsbestätigung - Nachweis mittels elektronischer Versicherungsbestätigung (eVB)
  • Einzugsermächtigung (Vordruck HIER)
    oder Einzugsermächtigung mit Vollmacht (Vordruck HIER)

 

Oldtimerkennzeichen (H-Kennzeichen)

Die Zuteilung eines historischen Kennzeichens kann nur erfolgen, wenn das Alter des Fahrzeuges mindestens 30 Jahre (nach dem Tag der 1. Zulassung) beträgt.

Erforderliche Unterlagen:

  • gültiger Personalausweis oder Reisepass mit Meldebescheinigung (nicht älter als 3 Monate)
  • Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein)
  • Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief)
  • Nachweis über eine gültige Hauptuntersuchung (§ 29 StVZO)
  • Gutachten gemäß § 23 StVZO
  • Versicherungsbestätigung - Nachweis mittels elektronischer Versicherungsbestätigung (eVB)
  • Einzugsermächtigung (Vordruck HIER)
    oder Einzugsermächtigung mit Vollmacht (Vordruck HIER)

 

Rote Dauerkennzeichen (nur für Autohändler/Werkstätten)

Erforderliche Unterlagen:

  • gültiger Personalausweis oder Reisepass mit Meldebescheinigung (nicht älter als 3 Monate)
  • bei Firmen Handelsregisterauszug und Gewerbeanmeldung zuzüglich Vollmacht und Personalausweiskopie des Unterschriftsberechtigten laut Handelsregister oder bei Einzelfirmen Gewerbeanmeldung
  • Führungszeugnis (Beantragung beim zuständigen Einwohnermeldeamt)
  • Auskunft aus dem Fahreignungsregister (FAER) (sog. Punkteregister beim KBA) vom Antragsteller bzw. der vertretungsbefugten Person (link HIER)
  • schriftlicher Antrag mit Begründung
  • Versicherungsbestätigung - Nachweis mittels elektronischer Versicherungsbestätigung (eVB)
  • Einzugsermächtigung (Vordruck HIER)
    oder Einzugsermächtigung mit Vollmacht (Vordruck HIER)

versicherungswechsel

Grundsätzlich ist der Fahrzeughalter verpflichtet, das Bestehen des Haftpflichtversicherungsschutzes gegenüber der Zulassungsbehörde nachzuweisen. Dies gilt auch beim Wechsel des Versicherers, der bei der Zulassungsbehörde angezeigt werden muss. Hierzu muss der Versicherer eine entsprechende Mitteilung direkt an die Zulassungsbehörde (elektronische Versicherungsbestätigung zur Übermittelung eVBzurÜbermittlung) übersenden. Eine direkte Mitteilung des Fahrzeugshalters an die Zulassungsbehörde ist nicht möglich.

Bitte wenden Sie sich hinsichtlich eines Versichererwechsel ausschließlich an Ihren Versicherer.

Ausnahme: Besteht für ein Fahrzeug kein Versicherungsschutz (Verfahren durch Kfz-Zulassungsbehörde wurde bereits eingeleitet) und droht die zwangsweise Außerbetriebsetzung durch die Kfz-Zulassungsbehörde, darf in diesem Fall die Kfz-Zulassungsbehörde eine elektronische Versicherungsbestätigung zum Abruf (eVB zum Abruf) als Nachweis entgegennehmen.

 


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