Salzlandmuseum - Wir über uns
Die Aufgabe des kreiseigenen Salzlandmuseums besteht darin, Gegenstände und andere Zeugnisse aus vergangener Zeit bis heute zu sammeln, zu bewahren, zu erhalten und einige ausgewählte Objekte in der Dauerausstellung zu zeigen.
Als Schwerpunkt sind folgende Themenbereiche anzusehen:
Ur- und Frühgeschichte, Kunst- und Kulturgeschichte, Geschichte und Volkskunde, Bergbau (insbesondere Salzbergbau), Kurwesen, Elbeschifffahrt und Naturkunde.
Sonder- und Wanderausstellungen zeigen zeitweise interessante museale Kostbarkeiten.
Unser Flyer fasst das Wichtigste zusammen. Sie erhalten ihn bei uns und in den übrigen Einrichtungen unter dem Dach der Bildungsakademie des Salzlandkreises.
Salzlandmuseum
Pfännerstr. 41
39218 Schönebeck (Elbe)
Geschichte des Museums
Das Museum wurde im September 1924 gegründet. Die Gründungsinitiative ging von der Gesellschaft für Vorgeschichte und Heimatkunde aus. Der Vorsitzende der Gesellschaft, Prof. Dr. Albert Mennung (1866 – 1931) leitete bis 1930 das Museum.
Die ersten Sammlungsbestände beinhalteten Dokumentationen zur näheren Heimat, zahlreiche archäologische Notbergungen und Spenden aus der Bevölkerung. Diese Bestände bilden heute noch den Grundstock der Museumsarbeit.
Bereits in den ersten Jahren nach der Museumsgründung wurden thematische Sonderausstellungen gestaltet, um der Bevölkerung die reichen Bestände zeigen zu können.
Nach dem Tode von Prof. Dr. Albert Mennung übernahm Wolfgang Wanckel, Schönebecker Schiffsreeder und Hafenbesitzer, die Museumsleitung.
1954 wurden die inzwischen zu einem riesigen Fundus angewachsenen Bestände des Kreismuseums in das ehemalige Rathaus im Ortsteil Bad Salzelmen überführt. Es handelt sich um einen prächtigen Renaissancebau.
Baugeschichte
Seit 1954 ist das Kreismuseum im ehemaligen Rathaus von Groß-Salze (heute Schönebeck/ Bad Salzelmen) beheimatet. Der südliche Teil des Gebäudes stand bereits vor 1400 und war mit einem Ratskeller ausgestattet. Die nördliche Hälfte wurde 1536 hinzugefügt. Das Quer- oder Zwerchdach ist mit Renaissancegiebeln versehen. Um 1800 erhielt das Gebäude sein heutiges Aussehen, mit einem Fachwerkturm in der Mitte. Im achteckigen Turm befindet seit 1428 eine Glocke mit der Inschrift (übersetzt): „Höre mich und richte dich nach der Zeit". Das Rathaus wurde 1913 durch einen Bau im Renaissance – Stil erweitert.
Die Sammlungen
Das Sammlungsprofil des Kreismuseums beinhaltet das Sammeln von Gegenständen aus Kunst, Kultur, Geschichte, Naturkunde, Volkskunde, Technik aus dem Salzlandkreis.Einige Sammlungsbereiche sind von überregionaler Bedeutung , wie z. B. die Elbeschifffahrt und die Salzgeschichte.
Das Salzlandmuseum verfügt über einen Sammlungsbestand von ca. 60.000 Gegenständen. Nur ein kleiner Prozentsatz davon befindet sich in den Dauerausstellungen. Die Magazinbestände werden in regelmäßigen Abständen in Sonderausstellungen gezeigt. Ein weiterer Teil des Bestandes befindet sich als Leihgabe in anderen Museen (Technikmuseum Berlin, Kulturhistorisches Museum Magdeburg u.a.).
Museumspädagogik
Das museumspädagogische Konzept sieht vor, möglichst viele Kinder und Schulklassen in das Museum zu ziehen.
Die Angebote reichen von allgemeinen Führungen zur Stadtgeschichte und Salzgewinnung bis hin zu thematischen Führungen; z. B. Ur- und Frühgeschichte und Geschichte des Mittelalters. In enger Zusammenarbeit mit den Schulen im Landkreis werden bestimmte Projekte (z. B. „Leben vor 100 Jahren“) und Projekttage unterstützt.
Ziel ist es, den Schülern die Geschichte so anschaulich wie möglich zu vermitteln. In einem Pädagogikraum können Vorträge gehalten und Filme oder Dias gezeigt werden. Es steht genügend Anschauungsmaterial zur Verfügung, welches die Schüler aus nächster Nähe betrachten und mitunter auch anfassen können (z. B. Steingeräte der Steinzeitmenschen).
Im Rahmen größerer Events (Pfännerfest, Museumsnacht) werden eigene pädagogische Konzepte umgesetzt. Durch Forschungsaufträge, die die Schüler im Museum durchführen und im Rahmen von Schulpraktika, ist eine Kooperation mit den Lehrern und Schülern garantiert. Schüler werden mitunter in die Museumsarbeit einbezogen.








