Bestellungsurkunden für Bezirksschornsteinfegermeister
[28.10.2009] Mitteilung des Landesverwaltungsamtes
So viele Glücksboten in einem Saal hat das Landesverwaltungsamt noch nicht erlebt. Präsident Thomas Leimbach hatte heute fast 30 Bezirksschornsteinfegermeister zu Gast. Er überreichte 21 von ihnen die Bestellungsurkunde für die Aufnahme dieser hoheitlichen Aufgabe, sieben verabschiedete er nach jahrzehntelanger gewissenhafter Arbeit in den Ruhestand.
„Die Arbeit der Bezirksschornsteinfeger hat in den letzten Jahren weitreichende Veränderungen erfahren“, betonte Leimbach. „Einerseits nehmen Arbeitswerte durch Abbruch von Häuser und ganzen Wohnblöcke ab, andererseits kamen viele neue Aufgaben dazu. Auch in unseren modernen Zeiten brauchen wir eine Kontrolle der Feuerstätten, die ja eine Art Brandschutz-TüV darstellt. Die Bezirksschornsteinfeger haben zusätzliche öffentliche Aufgaben übernommen, wirken an Bauabnahmen mit und sind auch als Energieberater tätig. Vor nicht allzu langer Zeit waren Computer im Schornsteinfegerhandwerk ein Fremdwort, heute ist es zwingend, dass alle Daten gesichert elektronisch erfasst werden.“ Für das Engagement und die Flexibilität in der täglichen Arbeit bedankte sich der Präsident bei allen Bezirksschornsteinfegermeistern. „Trotzdem freue ich mich, dass sie heute in traditioneller Kleidung, mit den bekannten Utensilien der schwarzen Glücksboten und nicht mit dem Laptop unter dem Arm erschienen sind.“
Gemeinsam mit Landesinnungsmeister Thomas Keindorf verabschiedete Präsident Leimbach sieben Bezirksschornsteinfeger in den Ruhestand, darunter aus dem Salzlandkreis Heinrich Müller und Klaus Witte.
Unter den 21 neu berufenen Bezirksschornsteinfegern befanden sich aus dem Salzlandkreis Jürgen Weikert, Sandy Hautmann und Thomas Pötzsch (auf dem Foto von links nach rechts; dazu der Präsident des Landesverwaltungsamtes Thomas Leimbach)




