Veränderungen durch Gemeindegebietsreform
[02.01.2009] Erhebliche Veränderungen in Aschersleben, Schönebeck und Staßfurt
Mit Wirkung vom 1. Januar 2009 gibt es im Zuge der Gemeindegebietsreform erhebliche Änderungen in der Verwaltungsstruktur des Salzlandkreises. Durch Eingemeindung aller bisherigen selbständigen Gemeinden wurden aus den Verwaltungsgemeinschaften Aschersleben und Schönebeck Einheitsgemeinden. Die bisherige Einheitsgemeinde Förderstedt wurde in die Stadt Staßfurt Verwaltungsgemeinschaft Staßfurt) eingemeindet. Die Veränderungen im Einzelnen:
Nach Aschersleben wurden eingemeindet: Groß Schierstedt, Neu Königsaue (aus der VGem Seeland), Schackenthal, Westdorf. Die bisherigen Bürgermeister fungieren nun als Ortsbürgermeister.
Nach Schönebeck (Elbe) wurden eingemeindet: Plötzky, Pretzien, Ranies. Die bisherigen Bürgermeister fungieren nun als Ortsbürgermeister.
In die Stadt Staßfurt wurden Förderstedt und Neundorf (Anhalt) eingemeindet. Mit diesen Eingemeindungen hat Staßfurt über 25.000 Einwohner - somit führt René Zok als bisheriger Bürgermeister künftig die Amtsbezeichnung Oberbürgermeister.
Die bisherigen Ortschaftsräte der Förderstedter Ortsteile Brumby, Glöthe, Löbnitz und Atzendorf wurden aufgelöst. Förderstedt bildet einen Ortschaftsrat, für den ein Ortsbürgermeister noch gewählt werden muss. Die Stadt Staßfurt und die Gemeinde Amesdorf bilden weiterhin die Verwaltungsgemeinschaft Staßfurt.
Somit gliedert sich der Salzlandkreis nunmehr in 5 Einheitsgemeinden und 8 Verwaltungsgemeinschaften. Die Zahl der selbständigen Kommunen verringerte sich von 66 auf 57. Die Städte Aschersleben, Schönebeck und Staßfurt legten durch die Eingemeindungen an Einwohnern zu.
Die größten Kommunen im Salzlandkreis mit aktuellem Einwohnerstand (30.06.2008):
bis zum 31.12.2008 | neu durch Eingemeindung | |
| Schönebeck (Elbe) | 32.592 | 34.942 |
| Bernburg (Saale) | 30.627 | |
| Staßfurt | 22.183 | 30.065 |
| Aschersleben | 27.556 | 29.726 |
| Calbe (Saale) | 10.515 | |
| Bördeland | 8.510 | |
| Könnern | 7.894 |



