"Bunte Weihnachten" gegen NPD-Geschäftsstelle in Bernburg am 19.12.2008
[22.12.2008] Neonazis sind in der Kreisstadt nicht willkommen
Am Freitag, dem 19. Dezember zog in das ehemalige Regierungsgebäude auf dem Markt in der Bernburger Talstadt die Landesgeschäftsstelle Sachsen-Anhalt der NPD ein.
Dieses NPD-Büro ist in Bernburg ebenso wenig willkommen wie die Bundesgeschäftsstelle der Jungnationalen am selben Ort. Der Bernburger "Bündnis für Demokratie und Toleranz - gegen Rechtsextremismus und Gewalt" rief für genau diesen Einzugstermin die Bevölkerung zur Aktion "Bunte Weihnachten" auf und ca. 300 Frauen und Männer, darunter auch viele Jugendliche kamen. Erstmals wurde ein Banner mit der Aufschrift "Kein Platz für Nazis - Nirgendwo" präsentiert, das am Ausleger eines Kranfahrzeugs befestigt war und ab sofort zur markanten Kennzeichnung von Gebäuden genutzt werden kann (siehe Foto). Es sprachen in dieser Reihenfolge:
vom Sprecherrat des Bündnisses Museumsleiter Dr. Roland Wiermann,
Oberbürgermeister Henry Schütze,
der Innenminister des Landes Sachsen-Anhalt Holger Hövelmann.
Abschließend wurde unter der Moderation von Kreisoberpfarrer Karl-Heinz Schmidt als Symbol des Toleranzgedankens und des Zusammenhalts aus mitgebrachtem Geschenkband ein langes buntes Band geknüpft.

Bernburg, Markt: Das neue Banner "Kein Platz für Nazis" wird präsentiert.

Die Redner bei der Demonstration v.l.n.r.: Dr. Roland Wiermann; Innenminister Hövelmann; Oberbürgermeister Schütze
Fotos: ARSA 2008



