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Die Anlage

 

 

Am Tag der Sommersonnenwende 2016 ging ein neuer Stern auf: Mit der feierlichen Eröffnung des Ringheiligtums Pömmelte erhielt die archäologische Tourismusroute „Himmelswege“ in Sachsen Anhalt ihre fünfte Station. Die feierliche Freigabe übernahmen Ministerpräsident Dr. Reiner HaseloffProfessor Dr. Harald Meller, Direktor des Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie, Dr. Gunnar Schellenberger, Kulturstaatssekretär, sowie Landrat Markus Bauer

 

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DAS RINGHEILIGTUM PÖMMELTE 
ist die Rekonstruktion einer jungstein-/frühbronzezeitlichen Kreisgrabenanlage. Hier fanden über mehrere Jahrhunderte hinweg Rituale statt. Archäologische Grabungen brachten außergewöhnliche Funde zu Tage. Mahlsteine, Beile, Keramik, Pfeilspitzen und sogar menschliche Überreste, wie Schädel, bezeugen zeremonielle Opferungen und Bestattungen. Das Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt hat in Zusammenarbeit mit dem Salzlandkreis diese Kreisgrabenanlage an originalem Schauplatz wiedererrichtet. Seit 2015 trägt die Anlage den Namen Ringheiligtum Pömmelte.
 
Die archäologischen Forschungen haben nachgewiesen, dass die Menschen unserer Vorzeit diesen Ritualort über viele Generationen hinweg nutzten, hier ihre Sitten und Gebräuche pflegten und an ihre Nachkommen überlieferten. Diese Tradition spiegelt das Ringheiligtum Pömmelte wider und macht es zu einer außergewöhnlichen Attraktion. Der Besuch des Ringheiligtums ist eine Zeitreise und eine Begegnung mit der Welt der Urahnen.
 
Von einer neun Meter hohen Aussichtsplattform bietet sich den Gästen ein perfekter Überblick über das Gelände. Sieben Ringe hölzerner Palisaden, Gruben und Wälle bilden das 115 Meter Durchmesser umfassende Areal. Damit ist das Ringheiligtum Pömmelte größer als vergleichbare Monumente, wie das weltberühmte Stonehenge in Südengland.
 
In einer Dauerausstellung im Salzlandmuseum in Schönebeck (Bad Salzelmen) werden Grabungsfunde präsentiert. Zusätzlich erklären „Geister der Vorzeit“ in einer Multimediapräsentation die Hintergründe aus ihrem zeitlichen Umfeld.
 
WOODHENGE PÖMMELTE - THE GERMAN STONEHENGE
Woodhenge Pömmelte is a reconstructed circular earthwork of Neolithic times and the early Bronze Age. Rituals had been performed here over a time span of several centuries. Archaeological excavations revealed extraordinary findings. Grind stones, axes, pottery, arrow heads, and even human remains such as skulls give evidence of ceremonious sacrifices and burials. The State Office for Heritage Management and Archaeology Saxony-Anhalt and the Salzlandkreis, in collaboration, have reconstructed this henge monument on its original location. Since 2015, this site carries the name Woodhenge Pömmelte.
 
Archaeological research showed that many generations of the prehistoric inhabitants used this site of ritual to cultivate their customs and practices here, and to pass them down to their descendants. Woodhenge Pömmelte mirrors these traditions, thus becoming an extraordinary attraction. A visit to the Woodhenge offers a time travel and an encounter with the world of our ancestors. 
 
Standing on the observation deck at a height of nine meters, visitors will have a perfect overview of the area. Seven rings of wooden palisades, pits and embankments form the area with a diameter of 115 meters. Thus, Woodhenge Pömmelte is larger than comparable monuments, such as the world-famous Stonehenge in the South of England, for example.
 
The excavation findings can be seen in a permanent exhibition in the Salzlandmuseum in Schönebeck (Bad Salzelmen). A multimedia presentation shows the background and details of prehistoric times. 
 
  

 

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Viele Besucher hatten sich zur Eröffnung auf den Weg gemacht.
Bei schönstem Sonnenschein zur Sommersonnenwende 2016
konnte der Regenschirm geschlossen bleiben.

 
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Das Band schnitten Landrat Markus Bauer, Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff und
Staatssekretär Dr. Gunnar Schellenberger zur Eröffnung durch.

 
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Der Blick vom neuen Aussichtsturm auf die Anlage.
Prof. Dr. Harald Meller, Direktor des Landesamtes
ür Denkmalpflege und Archäologie, erläuterte Ministerpräsident
Dr. Reiner Haseloff und Landrat Markus Bauer das Ringheiligtum.

 
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Die Besucher zur Eröffnung im Inneren der Kreisgrabenanlage.

 
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Dr. Reiner Haseloff und die Mädchen der Dance Collection Egeln, die mit einer
Tanzeinlage zum Thema Steinzeit bei der Eröffnung mitgewirkt hatten.