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Die Anlage

 

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Am Tag der Sommersonnenwende 2016 ging ein neuer Stern auf: Mit der feierlichen Eröffnung des Ringheiligtums Pömmelte erhielt die archäologische Tourismusroute „Himmelswege“ in Sachsen Anhalt ihre fünfte Station. 
Die Freigabe übernahmen Ministerpräsident Dr. Reiner HaseloffProfessor Dr. Harald Meller, Direktor des Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie, Dr. Gunnar Schellenberger, Kulturstaatssekretär, sowie Landrat Markus Bauer

 

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DAS RINGHEILIGTUM PÖMMELTE 
Unweit Magdeburgs erforschten Wissenschaftler auf einem Feld die Überreste eines etwa 4 300 Jahre alten Kultortes. Die Grabungen begannen 2005, bedurften mehrerer Jahre und brachten Einmaliges zutage. Dann rekonstruierte der Salzlandkreis über weitere Jahre den Sensationsfund am originalen Platz in Pömmelte/Zackmünde. Er entwickelte mit dem Ringheiligtum Pömmelte ein einzigartiges Angebot - die jüngste und fünfte Station der archäologischen Tourismusroute Himmelswege in Sachsen-Anhalt. 
Eine komplexe Holz-Erde-Architektur empfängt seit der Sommersonnenwende 2016 internationale Kulturtouristen, Rad- und Wasserwanderer, Kurgäste sowie Familien und Schulklassen. Von einer neun Meter hohen Aussichtsplattform bietet sich ihnen ein perfekter Überblick: sieben Ringe hölzerner Palisaden, Gruben und Wälle mit einem Gesamtdurchmesser von 115 Meter, vorgelagert Sitzbänke, ein großer Parkplatz und die Anbindung zum Elberadweg. Zwei Hauptachsen führen in den Innenraum und sind auf feste Positionen des Sonnenlaufs ausgerichtet. Über 300 Jahre diente die Stätte den Menschen der jungsteinzeitlichen Glockenbecher- und der frühbronzezeitlichen Aunjetitzer Kultur als zentrales Heiligtum mit vielfältigen Ritualen. 
In seinem Ausmaß ist die Pömmelter Anlage vergleichbar mit anderen Monumenten wie dem weltberühmten Stonehenge in Südengland. 
 
In Schönebeck präsentiert das Salzlandmuseumin der Dauerausstellung Grabungsfunde der Kreisgrabenanlage und seiner Umgebung. Ganz neuzeitlich informieren zudem „Geister der Vorzeit“ multimedial im Museum über alle Hintergründe zur Zeit und Entwicklung.
 
WOODHENGE PÖMMELTE - THE GERMAN STONEHENGE
Woodhenge Pömmelte is a reconstructed circular earthwork of Neolithic times and the early Bronze Age. Rituals had been performed here over a time span of several centuries. Archaeological excavations revealed extraordinary findings. Grind stones, axes, pottery, arrow heads, and even human remains such as skulls give evidence of ceremonious sacrifices and burials. The State Office for Heritage Management and Archaeology Saxony-Anhalt and the Salzlandkreis, in collaboration, have reconstructed this henge monument on its original location. Since 2015, this site carries the name Woodhenge Pömmelte.
 
Archaeological research showed that many generations of the prehistoric inhabitants used this site of ritual to cultivate their customs and practices here, and to pass them down to their descendants. Woodhenge Pömmelte mirrors these traditions, thus becoming an extraordinary attraction. A visit to the Woodhenge offers a time travel and an encounter with the world of our ancestors. 
 
Standing on the observation deck at a height of nine meters, visitors will have a perfect overview of the area. Seven rings of wooden palisades, pits and embankments form the area with a diameter of 115 meters. Thus, Woodhenge Pömmelte ist comparable to other monuments, such as the world-famous Stonehenge in the South of England. 
 
The excavation findings can be seen in a permanent exhibition in the Salzlandmuseum in Schönebeck (Bad Salzelmen). A multimedia presentation shows the background and details of prehistoric times.