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1. Bildungskonferenz des Salzlandkreises am 22.11.2011

 

 

 

DIE 1. Bildungskonferenz im SLK - VERANSTALTUNGSDOKUMENTATION

 

LANGFASSUNGEN EINZELNER WORTMELDUNGEN

 

 

22. Nov. 2011 Bildungskonferenz im Salzlandkreis:

Bis auf den letzten Platz füllte sich das Auditorium im INNO-LIFE. Und in den Pausen waren die Infostände der Bildungsanbieter dicht umringt. Die Bildungskonferenz wie die gesamte Projektarbeit wurde fachlich beraten und unterstützt von der DKJS und der Jacobs Foundation. Maren Campe (Prozessbegleiterin Lebenswelt Schule, Bild oben) übernahm die Gesamtmoderation der Veranstaltung. Zuhören wie Diskutieren machten den Tag aus, in der großen Runde wie in vier Themenworkshops zu den Schnittstellen in einer Bildungskarriere, die - geht es nach den Beteiligten - ohne Brüche ablaufen soll im Salzlandkreis.

 

 

 

Gelungene Kommunikation bei der 1. Bildungskonferenz im Salzlandkreis

 

Unter dem Titel "Übergänge ohne Brüche" brachte die Bildungskonferenz am 22. November auf Einladung der Kreisverwaltung mehr als 170 Interessierte im Innovations- und Gründerzentrum (IGZ) INNO-LIFE in Schönebeck zusammen. Soviel Resonanz auf breiter Ebene war kurz zuvor aufgrund der Anmeldungen kaum abzusehen, erfreute am Veranstaltungstag dafür umso mehr.

Zusätzlich herbeigeschaffte Stühle oder der kurzfristige Ausfall angekündigter Wortbeiträge stellten keinerlei Problem dar. Alle Anwesenden, von Vertretern des Kultusministeriums über Politik, Verwaltungen, Bildungseinrichtungen, Vereinen bis hin zur Wirtschaft, fanden zahlreich Gelegenheit, über das Thema, seine Möglichkeiten und Herausforderungen zu debattieren.

Landrat Gerstner hatte sie begrüßt und eingangs berichtet, dass sich der Salzlandkreis "schon kurz nach seiner Gründung gemeinsam mit der Stadt Bernburg in einem Projekt der Lebenswelt Schule auf den Weg gemacht" (hat), "sich den Fragen der Veränderung des Bildungswesens durch bessere Vernetzung von Bildungsakteuren unter der Thematik des ganztägigen Lernens zu stellen. Ein weiter Weg, der auch noch nicht beendet ist, konnte dankenswerter Weise auch durch die ideelle und finanzielle Unterstützung der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung mit der Jacobs Fundation beschritten werden."

Dezernentin Petra Czuratis sah im anschließenden offenen Meinungsaustausch das Ergebnis kontinuierlicher Bemühungen um eine Bildungslandschaft mit lokalen Verbünden und verlässlichen Strukturen. Der Kreis will das Engagement, das es in vielen Bereichen bereits gebe, mit seinen Möglichkeiten unterstützen und Rahmenbedingungen schaffen. Immer soll das Subjekt im Vordergrund stehen, das Kind, der Schüler, Jugendliche, Auszubildende oder Erwachsene. Es geht um lebenslanges Lernen, mehr als bloße Wissensverlmittlung, und soll das Leben/Bleiben in der Region erleichtern, möglichst attraktiv machen.

Was es dazu bedarf wurde bei der Konferenz in vier Arbeitsgruppen aufgearbeitet. Die Übergänge von der Kita in die Schule, von der Grund- in die Sekundarschule oder das Gymnasium sowie von der Schule in den Beruf bzw. das Kooperieren mit außerschulischen Bildungsakteuren interessierten besonders. Die Ergebnisse gab's in einer abschließenden Podiumsrunde und zusammengefasst in einer Dokumentation der Konferenz.