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Gemeindegebietsreform 2009/2010

Nach der Kreisgebietsreform mit Wirksamkeit vom 1. Juli 2007 wird es bis zum Jahr 2010 eine umfassende Gemeindegebietsreform in Sachsen-Anhalt geben, nach deren Vollzug es die bisherigen Verwaltungsgemeinschaften nicht mehr geben wird. An deren Stelle treten Einheitsgemeinden (die es teilweise schon viele Jahre gibt) (EG) und Verbandsgemeinden (VerbG).

Die beiden wichtigsten Ecktermine der Reform sind:

 

30.06.2009

Ende der freiwilligen Phase - d. h. letzter Termin zur Beantragung der kommunalaufsichtlichen Genehmigung

01.01.2010

Spätester Termin für die rechtswirksame Bildung von EG und VerbG

Informieren Sie sich über die Reform im Landesportal: 
www.gemeindegebietsreform.sachsen-anhalt.de

Im Vorfeld der eigentlichen Neustrukturierungen fand eine Vielzahl von Bürgeranhörungen und Bürgerentscheiden statt.

Hier die Ergebnisse von 2008

Hier die Ergebnisse von 2009

 Übersicht aller Veränderungen in der Gemeindstruktur für das Gebiet des Salzlandkreises seit Ende 2007

Struktur des Salzlandkreises bis 27.12.2007 >>> 

 

28.12.2007 > BILDUNG DER GEMEINDE BÖRDELAND AUS DEN GEMEINDEN DER VGEM SÜDÖSTLICHES BÖRDELAND

Aus folgenden Gemeinden wurden Ortsteile der Gemeinde Bördeland:

Biere (Verwaltungssitz), Eggersdorf, Eickendorf, Großmühlingen, Kleinmühlingen, Welsleben, Zens

Vereinbarung über die Auflösung der VGem, Gebietsänderungsvereinbarung und deren Genehmigungen im Amtsblatt Nr. 19/2007 des SLK vom 28.12.2007

01.01.2008 > EINGLIEDERUNG IN DIE
STADT ASCHERSLEBEN

Aus folgenden Gemeinden wurden Ortsteile der Stadt Aschersleben:

Drohndorf, Mehringen, Freckleben

Gebietsänderungsvertrag, Genehmigung und Beitrittsbeschlüsse im Amtsblatt Nr. 18/2007 des SLK vom 21.12.2007 und Amtsblatt Nr. 19/2007 des SLK vom 28.12.2007

 
 
 

 Struktur des Salzlandkreises vom 28.12.2007 bis 31.12.2008 >>> 

 

01.01.2009 > EINGLIEDERUNG IN DIE 
STADT ASCHERSLEBEN

Aus folgenden Gemeinden wurden Ortsteile der Stadt Aschersleben:

Groß Schierstedt, Schackenthal, Westdorf, Neukönigsaue (zuvor in der VGem Seeland)

Auflösung der Verwaltungsgemeinschaft Aschersleben

Gebietsänderungsverträge und Genehmigungen im Amtsblatt Nr. 57 des SLK vom 11.11.2008 und im Amtsblatt Nr. 64/2008 des SLK vom 18.12.2008

01.01.2009 > EINGLIEDERUNG IN DIE 
STADT SCHÖNEBECK (ELBE)

Aus folgenden Gemeinden wurden Ortsteile der Stadt Schönebech (Elbe):

Plötzky, Pretzien, Ranies

Auflösung der Verwaltungsgemeinschaft Schönebeck (Elbe)

Gebietsänderungsverträge und Genehmigungen im Amtsblatt Nr. 64/2008 des SLK vom 
18.12.2008

 

01.01.2009 > EINGLIEDERUNG IN DIE 
STADT STASSFURT

Aus folgenden Gemeinden wurden Ortsteile der Stadt Staßfurt

Neundorf (Anhalt), Förderstedt

Gebietsänderungsverträge und Genehmigungen im Amtsblatt Nr. 64/2008 des SLK vom 18.12.2008 und im Amtsblatt Nr. 65/2008 vom 30.12.2008

 

 

Struktur des Salzlandkreises vom 01.01. bis 14.07.2009 >>> 

 

15.07.2009 > BILDUNG DER EINHEITSGEMEINDE STADT SEELAND

Aus der Stadt Hoym und den Gemeinden Friedrichsaue, Frose, Nachterstedt und Schadeleben wurden Ortsteile der Stadt Seeland (Verwaltungssitz: OT Nachterstedt)

Gebietsänderungsvertrag im Amtsblatt Nr.28/2009 des SLK vom 02.07.2009

 

Aktuelle Struktur des Salzlandkreises ab 15.07.2009 >>> 

 

01.01.2010 > BILDUNG DER EINHEITSGEMEINDE BERNBURG

In die Stadt Bernburg wurden aus der bisherigen VGem Bernburg die Gemeinde Gröna und aus der VGem Nienburg (Saale) die Gemeinden Biendorf, Peißen, Poley, Preußlitz, Wohlsdorf und Baalberge eingemeindet.

01.01.2010 > BILDUNG DER EINHEITSGEMEINDE BARBY

Die bisherigen Gemeinden der VGem Barby (Elbe) (außer Gnadau) schließen sich zur Einheitsgemeinde Barby zusammen: Stadt Barby (Elbe), Breitenhagen, Glinde, Groß Rosenburg, Lödderitz, Pömmelte. Sachsendorf, Tornitz, Wespen und Zuchau

01.01.2010 > BILDUNG DER EINHEITSGEMEINDE NIENBURG (SAALE)

In die Stadt Nienburg (Saale) wurden aus der bisherigen VGem Nienburg (Saale) die Gemeinden Neugattersleben, Wedlitz, Gerbitz, Latdorf und Pobzig eingemeindet.

 

 

01.01.2010 >BILDUNG DER EINHEITSGEMEINDE STADT HECKLINGEN

Hecklingen und die Gemeinden Cochstedt, Schneidlingen und Groß Börnecke aus der bisherigen VGem bilden die Einheitsgemeinde.

01.01.2010 >BILDUNG DER VERBANDSGEMEINDE EGELNER MULDE UND DER GEMEINDEN BÖRDEAUE UND BÖRDE-HAKEL

Die Gemeinden in einer Verbandsgemeinde müssen mindestens 1000 Einwohner besitzen. Deshalb schlossen sich Etgersleben, Westeregeln und Hakeborn zur Gemeinde Börde-Hakel und Tarthun und Unseburg zur Gemeinde Bördeaue zusammen. Außerdem bilden die Stadt Egeln, Wolmirsleben und Borne die Verbandsgemeinde

01.01.2010 >BILDUNG DER VERBANDSGEMEINDE SAALE-WIPPER

Die Städte Güsten (mit Eingemeindung von Amesdorf aus der bisherigen VGem Staßfurt) und Alsleben (Saale) sowie die Gemeinden Ilberstedt, Plötzkau (alle aus der vormaligen VGem Saale-Wipper) und Giersleben (bislang zur VGem Stadt Hecklingen) bilden die neue Verbandsgemeinde.

 

01.01.2010 >EINGEMEINDUNG IN DIE STADT ASCHERSLEBEN

In die Stadt Aschersleben wurde die Gemeinde Schackstedt (bisher VGem Saale-Wipper) eingemeindet

01.01.2010 >EINGEMEINDUNG IN DIE STADT KÖNNERN

In die Stadt Könnern wurden aus der bisherigen VGem Nienburg (Saale) die Gemeinden Cörmigk, Wiendorf, Edlau und Gerlebogk eingemeindet.

01.09.2010 > ZUORDNUNG PER GESETZ DER GEMEINDEN GATERSLEBEN UND GNADAU

Gatersleben wird der Stadt Seeland zugeordnet

Gnadau wird der Stadt Barby zugeordnet