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Kooperationsvereinbarung über die Ausbildung zum/r Industriemechaniker/in an der BbS Schönebeck

Stadt und Wirtschaftsrat bringen Kooperation mit Salzlandkreis auf den Weg

Gute Nachricht für die Auszubildenden der Stadt Schönebeck (Elbe). Der Kreistag des Salzlandkreises beauftragte in der Sitzung am 6. Dezember 2017 die Kreisverwaltung, den Ausbildungsberuf "Industriemechaniker/in" zum Schuljahr 2018/19 an den Berufsbildenden Schulen Schönebeck (BbS) zu etablieren. Ziel dieses zusätzlichen Angebotes eines Ausbildungsberufes an den BbS in der Magdeburger Str. 302 ist es, die wohnortnahe Beschulung für Schülerinnen Schüler aus dem Salzlandkreis zu verbessern. Schönebecks Oberbürgermeister Bert Knoblauch verteidigte das Vorhaben vehement. Es gebe genug namhafte Firmen, deren Auszubildende die Klassen voll machen könnten. Die notwendige Ausstattung, Unterrichtsräume und Werkstätten sind in der BbS Schönebeck vorhanden. Auch steht genügend Lehrpersonal zur Verfügung. Schulleiter Ronald Rumpf freut sich über die Anerkennung und die Aufgabe.

Vorausgegangen war die gelungene Zusammenarbeit zwischen der Stadt, dem Schönebecker Wirtschaftsrat, dem Salzlandkreis, der Schule und den hiesigen Unternehmen, um die Schülerinnen und Schüler an ihre Unternehmen und die Elbestadt zu binden und die zusätzlichen Fahrwege und den Zeitaufwand während der theoretischen Ausbildung einzusparen. Zahlreiche hiesige Unternehmen bilden die jungen Menschen im Betrieb direkt vor Ort aus. Für die theoretische Wissensaneignung in ganz bestimmten Ausbildungsberufen mussten sie bisher aber in die Berufsbildende "Wema" Aschersleben-Staßfurt nach Aschersleben fahren, da diese in der BbS Schönebeck noch nicht angeboten wurden. Dies ist umständlich, war aber in der Schulentwicklungsplanung des Salzlandkreises so vorgesehen, um die Mindeststärke der Klassen, welche bei 18 Lehrlingen liegt, einzuhalten. Dies soll sich nun ändern. Mit einer Kooperationsvereinbarung der Berufsbildenden Schulen und der hiesigen Unternehmen wurde nun ein weiterer Meilenstein für die Stärkung des Wirtschaftsstandortes gesetzt. Gemeinsam mit Landrat Markus Bauer haben gestern insgesamt sechs Unternehmen (TM Group, thyssenkrupp Presta Schönebeck GmbH, Werkzeugbau GmbH Schönebeck, Ambulanz Mobile GmbH & Co. KG, Takata Ignition Systems GmbH, BTG Betonfertigteile Groß Rosenburg GmbH) ihr begründetes Interesse an der Etablierung dieses Ausbildungsberufes an den BbS Schönebeck angezeigt und die ausgearbeitete Kooperationsvereinbarung unterschrieben.

Während der gemeinsamen Sitzung des Wirtschaftsrates der Stadt Schönebeck (Elbe), der Wirtschaftsförderung der Stadt, der hiesigen Unternehmen und der Schulleitung am Dienstag, 16. Januar 2018, erläuterte Mario Babock den weiteren Ablauf bis zur endgültigen Beantragung der Bildungsgänge für Berufsbildende Schulen für das folgende Schuljahr beim Bildungsministerium des Landes Sachsen-Anhalt. Der Vorsitzende des Wirtschaftsrates bedankte sich bei allen Beteiligten für die gelungene Zusammenarbeit. "Die Firmen bringen großes Engagement auf, Lehrlinge auszubilden und möchten sie natürlich auch hier behalten", sagte Babock. Schönebecks Stadtoberhaupt Bert Knoblauch begrüßte die Bemühungen des Wirtschaftsrates und des Salzlandkreises um die Berufsausbildung und brachte überhaupt seine Wertschätzung der Unternehmenszusammenarbeit zum Ausdruck. Bert Knoblauch bedankte sich ausdrücklich bei den Unternehmen, die die Vereinbarung unterschrieben haben bzw. noch unterschreiben werden.

Die Stabsstelle Wirtschaftsförderung der Elbestadt baut auf die Magnetwirkung der ansässigen Unternehmen und steht als Ansprechpartner für weitere Kooperationsinteressenten unter Telefon 03928 710-504 sowie unter E-Mail wifoe@schoenebeck-elbe.de bereit.

 

Pressemitteilung der Stadt Schönebeck (Elbe)

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V.l.: Mario Babock, Landrat Markus Bauer, Oberbürgermeister Bert Knobloch