SALZLANDKREIS


Deutsch Russisch Englisch
willkommenjpg

Bernburger Bündnis für Demokratie und Toleranz - gegen Rechtsextremismus und Gewalt

kontaktadresse

 

Ev. Kreisoberpfarramt,
Martinstr. 5,
06406 Bernburg (Saale),

Tel.: 03471 333529
E-Mail: 

undefined

Sprecherrat des Bündnisses:

Karl-Heinz Schmidt, Bernburg
Mike Franzelius, Bernburg
Dr. Roland Wiermann, Bernburg
Friedel Meinecke, Biendorf
Dr. Manfred Sievers, Bernburg

Das Bernburger Bündnis ist Teil des landkreisweiten Netzwerk gegen Rechts.
Selbstverständnis Netzwerk gegen Rechts

aktuell

Interkulturelle Woche 2015

Bei schönstem Wetter und guter Laune gab es am 26.09.2015 wieder "Kick gegen Rechts - das Interkulturelle Fußballturnier" in der Bernburger Sparkassen-Arena.

Spendenaufruf der Mobilen Beratung für Opfer rechter Gewalt für die Revision des Urteils im Bernburg-Prozess

Der Sprecherrat des Bündnisses hat beschlossen, sich mit einer Summe in Höhe von 250 € zu beteiligen. Dass darüber hinaus Privatspenden möglich sind, ist selbstverständlich. Den Spendenaufruf lesen Sie >>> HIER!

Februar/März 2014 - Prozessbeginn in Magdeburg

Am Magdeburger Landgericht beginnt der Prozess gegen die mutmaßlichen Täter beim Überfall vom 21. September 2013 im Bernburger Bahnhof. Ein Vertreter des Bündnisses ist Prozessbeobachter. Den ersten Zwischenbericht lesen Sie >>> HIER

17.12.2013 - Erfolgreiche Spendenaktion zugunsten der Familie Erkut

Das Bernburger Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Rechtsextremismus und Gewalt hatte vor einigen Wochen zu einer Spendenaktion für den am Bernburger Bahnhof zusammengeschlagenen Imbissbetreiber aufgerufen. Es wurden insgesamt 4.507,41 € gesammelt. Das Geld wurde inzwischen vollständig der Familie übergeben.

Die Spendenaktion wird nun beendet. Im Namen des Betroffenen und seiner Familie bedankt sich der Sprecherrat des Bündnisses für dieses deutliche Zeichen gelebter Solidarität.

Die Spender haben inzwischen einen Dankesbrief erhalten, sofern ihre Adressen bekannt waren. Bei vielen ist das jedoch nicht der Fall, so dass der Dank nur auf diesem Weg erfolgen kann.

archiv

Banner gegen Nazis

Das Bernburger Bündnis präsentierte anlässlich der Demonstration am 19.12.2008 erstmals ein großformatiges Banner mit dem Motto "Kein Platz für Nazis - nirgendwo". Seitdem zeigt es an wechselnden Orten den Bürgern und Gästen der Stadt, dass die Präsenz der NPD und ihnen nahe stehenden Gruppierungen nicht widerspruchslos hingenommen wird.

 

Rathaus

Februar, März 2009

Kreisverwaltung

April, Mai 2009

Landesanstalt
für Landwirtschaft,
Forsten und
Gartenbau

Mai, Juni 2009

 

Martinskirche

Juli 2009

Gymnasium Carolinum

August 2009

Marienkirche

September 2009

 

Kurhaus

Dezember 2009 - Februar 2010

Wasserturm

April - September 2010

Das Banner wird im Frühjahr 2011 wieder im Bernburger Stadtbild präsent sein!

 

 

Bunte Bank vor NPD-Landesgeschäftsstelle

Zum Beginn der Sommerferien 2009 wurden mit Genehmigung der Stadt Bernburg (Saale) eine Bank und ein Abfallbehälter an der Bushaltestelle auf dem Bernburger Markt bunt bemalt. Die Bank befindet sich direkt vor dem Eingangsportal zum früheren Regierungsgebäudes des Herzogtums Anhalt-Bernburg. Mit dieser Aktion wollen Schüler des Gymnasiums Carolinum einen Kontrast setzen zum Gebäude, in dem die Bundesgeschäftsstelle der Jungnationalen und die Landesgeschäftsstelle Sachsen-Anhalt der NPD eingemietet sind.

Bildbericht über die Bemalung der Bank auf der Website des Carolinum

Hohe Auszeichnung für Bernburger Bündnis

Das bundesweite "Bündnis für Demokratie und Toleranz gegen Extremismus und Gewalt" zeichnet am 12. März im Bernburger Rathaus die Initiative gegen Rechts aus. Zitat aus dem Einladungstext:

"Viele Menschen in Deutschland leisten durch ihr konkretes zivilgesellschaftliches Engagement im Alltag einen wichtigen Beitrag zur Festigung unserer Demokratie und für ein friedliches Miteinander in unserer Gesellschaft. Sie tun dies oft ganz im Stillen. Um beispielhafte Aktionen für Demokratie und Tolernaz, gegen Extremismus und Gewalt zu sammeln und einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen, hatte das Bündnis für Demokratie und Toleranz 2008 zum achten Mal in Folge den Wettbewerb "Aktiv für Demokratie und Toleranz" ausgeschrieben. Aus zahlreichen Einsendungen wurden vom Beirat des Bündnisses 53 Projekte als besonders vorbildlich ausgewählt." (Hervorhebungen Redaktion)

Die Auszeichnung findet im Beisein von Oberbürgermeister Henry Schütze und Jens Ackermann, MdB und Beiratsmitglied des Bündnisses für Demokratie und Toleranz, statt.

Unter den Preisträgern befindet sich aus dem Salzlandkreis außerdem die Jugendtheatergruppe Young Actors e. V. Egeln.

"Bunte Weihnachten" am 19.12.2008 in Bernburg gegen NPD-Landesgeschäftsstelle

Link zur Mitteilung unter Aktuelles

September/Oktober 2008: Interkulturelle Woche

Vielfältige Veranstaltungen fanden anlässlich der "Interkulturellen Woche 2008 - Woche der ausländischen Mitbürger" statt - so in Bernburg vom 29.09. bis 06.10.2008 unter dem Motto "Leben ist Vielfalt".

21.05.2008: Besuch einer deutsch-ukrainischen Fachkräftedelegation

Am 21. Mai 2008 hat die djo-Deutsche Jugend in Europa Organisation der Stadt Bernburg einen Besuch erteilt. Anliegen des Besuches war es, das Bündnis für Demokratie und Toleranz - gegen Rechtsextremismus und Gewalt kennen zu lernen.

Die Besucher aus Berlin haben im Rahmen des deutsch-ukrainischen Fachkräfteaustausches zum Thema „Lebenswelten Jugendlicher in ländlichen Regionen“ in Sachsen-Anhalt eine Exkursion unternommen. Auf das Bündnis sind sie durch ihren Halt in Halle (Saale) aufmerksam gemacht worden.

Bei dem Treffen wurde den Besuchern aus Berlin und Kiew das Bündnis vorgestellt, dessen Arbeitsgruppen erläutert und das bislang erstellte Angebot des Bündnisses für die Bevölkerung der Stadt Bernburg und Umgebung aufgelistet. Seluan Al-Chakmakchi, Vorsitzender der Stadtgruppe der Jusos in Bernburg, erläuterte den Gästen die dunklen Kapitel der Stadtgeschichte, wie die NS-"Euthanasie" und den Demokratenmord von 1849.

Die Gäste waren mit dem Angebot und das in der Stadt Bernburg entstandene Bündnis sehr positiv überrascht. Vor allem wurde das bürgerliche Engagement der Bevölkerung und Mut der Bündnismitglieder bewundert und gewürdigt.

Zum Abschied wünschten die Jugendlichen dem Bündnis, dessen Mitglieder und allen Salzländern viel Glück und Erfolg bei ihrer Arbeit und teilten mit, dass sie die Entwicklung in Bernburg und im Salzlandkreis mit Interesse verfolgen werden.

Seluan Al-Chakmakchi mit Teilnehmerinnen der Delegation
am Bernburger Bahnhof

11.03.2008: "Das Fass ist voll"

Zum Dienstag, 11. März 2008, 16:30 Uhr, Karlsplatz Bernburg rief das Bündnis erstmals die Bernburger Bürger zu einer Demonstration - und sehr viele kamen.

Der Anlass ist ein Ereignis, das zwar bereits in überregional wirksamen Medien thematisiert wurde, aber vielen Bernburgern dennoch bisher nicht bekannt war: Seit Oktober 2007 hat die Bundesgeschäftsstelle der Jungen Nationaldemokraten (JN) - die Jugendorganisation der NPD - ihren Sitz in Bernburg. Und das nicht in einem abgelegenen Gebäude, sondern im größten Gebäude am Markt der Stadt, dem barocken Bau der bis 1863 hier ansässigen Regierung des Herzogtums Anhalt-Bernburg. Kein Schild am Gebäude informiert, dass hier im März 1849 14 Demokraten von bernburgischem Militär erschossen wurden - nirgends sonst gab es in der demokratischen Revolution von 1848/49 auf dem Gebiet des heutigen Sachen-Anhalt mehr Opfer als vor dem Eingang dieses Gebäudes. Und heute residieren hier nationalistisch gesinnte Jugendliche, für die Demokraten "Zecken" sind.

Demonstration gegen den Standort der Bundesgeschäftsstelle der Jungen Nationaldemokraten (JN)

Mit einer Teilnehmerzahl von ca. 650 hatte wohl kaum ein Organisator gerechnet. Und so erfreulich die Resonanz war, so verlief auch die ganze Demontration mit der abschließenden Aktion "Das Fass ist voll": Eine Menschenkette hatte Saalewasser vom Fluss bis zu einem auf dem Marktplatz befindlichen Fass zu transportiern, bis es überläuft. Das Symbol ist leicht zu verstehen: Die Bernburger haben genug vom braunen Ungeist. Sie finden sich nicht ab mit Nazi-Aktionen und vor allem nicht mit einer bundesweit in verhängnisvoller Weise wirksamen Institution.

Eindrucksvoll erbrachte die 30.000-Einwohner-Stadt den Beweis, nicht dumpf-provinziell zu sein und nicht wegzuschauen, wo genaues "Hingucken" gefragt ist. Die Bürgerschaft der Stadt hat den aufrechten Gang von 1989 nicht verlernt hat.

 

Artikel aus der GEW-Zeitschrift "Erziehung und Wissenschaft" 2/2008:
"...wenn in Bernburg Nazis rumrennen..."

LINKLISTE GEGEN NEO-NAZIS

Plattform der Wochenzeitung "Die Zeit"mit Partnern aus Medien und Gesellschaft
www.netz-gegen-nazis.de
Miteinander- Netzwerk für Demokratie und Weltoffenheit in Sachsen-Anhalt e. V.
www.miteinander-ev.de
Landeszentrale für politische BildungLSA - Seiten auf dem Landesportal LSA
www.sachsen-anhalt.de
Netzwerkfür Demokratie und Toleranz in Sachsen-Anhalt - Seiten auf dem Landesportal LSA
www.sachsen-anhalt.de
Hingucken- Seiten auf dem Landesportal LSA
www.sachsen-anhalt.de
InternetGegenRechts- Linksammlung des Niedersächsischen Bildungsservers
http://nibis.ni.schule.de
Blick nach Rechts- Hrsg.: Institut für Information und Dokumentation e. V.
www.bnr.de

Das Bündniss beschloss auf der ersten Zusammenkunft am 6. März 2007, dass der Landrat des Landkreises Bernburg, Ulrich Gerstner, gebeten wird, eine Seite auf der Landkreis-Hompage als Informationsplattform des Bündnisses zur Verfügung zu stellen. Ulrich Gerstner stimmte dem Anliegen zu.

27. JANUAR 2007 - GRÜNDUNG

Klicken Sie hier, um das Bild groß anzuzeigen.

Die Gründungsveranstaltung fand in der Gedenkstätte für die Opfer der NS-"Euthanasie" Bernburg am 27. Januar 2007 statt. Eine Vorbereitungsgruppe unter Leitung von Kreisoberpfarrer Karl-Heinz Schmidt hatte zuvor eine Gründungserklärung erarbeitet (siehe oben "wichtige Links"). Der Landrat des Landkreises Bernburg, Ulrich Gerstner, der Oberbürgermeister der Stadt Bernburg (Saale), Helmut Rieche, Vertreter der demokratischen Parteien und zahlreicher öffentlicher Einrichtungen sowie erfreulich viele Einzelpersonen unterschrieben die Erklärung und bekannten sich auf diese Weise zum Bündnis für Demokratie und Toleranz gegen Rechtsextremismus.

 24.04.2007 UNTERZEICHNER DER GRÜNDUNGSERKLÄRUNG

Zahlreiche Institutionen haben Vertreter zur Unterzeichnung der Gründungserklärung geschickt. Unisono war zu vernehmen, dass diese auch ohne diese Vollmacht als Person unterschrieben hätten. Deshalb veröffetnlichen wir folgende Auflistung getrennt nach Personennamen und Einrichtungen.

Personen

Seluan Al-Chakmakchi, Jürgen Badzinski, Markus Bauer, Wolfgang Berger, Frank Berger, Christoph Bernstiel, Mario Bialak, Klaus Blaser, Dr. Lothar Boese, Stephanie Boettcher, Manfred Brien, Nicole Buchholz, Prof. Erich Buhmann, MdL Birke Bull, Jeanne Colgan, MdL Sabine Dirlich, Katrin Dittrich, Eike Döring, Fritz Ebeling, Birgit-Patricia Eilenberger, Volker Eilenberger, Andreas Filz, Rolf Flehming, Marcin-Jan Franke, Mike Franzelius, Michael Falkenhorst, Lieselotte Frenzel, Dr. Alwin Fürle, Landrat Ulrich Gerstner, Tilo Giesbers, Sven Gratzik, Sabrina Grey, Joachim Grossert, Herr Hellwig, Erik Heuer, Uwe Hey, Rüdiger Hoffmann, Dr. Ute Hoffmann, André Jakob, Peter Kamuwara, Antje Karls, Kirchenpräsident Helge Klassohn, Dr. Heinz Gerd Klopstein, Sieglinde Krause, Reiner Krziskewitz, Dieter Kuhn, Dr. Lambrecht Kuhn, Heike Kuka-Hoßmann, Michale Kwaschik, Jana Lankau, Johannes Lewek, Petra Malirs, Jacob Mbessi, Friedel Meinecke, Ulrich Menkhaus, Grit Mittelstraß, Peter Nietzer, Holger Ohse, Kristian Oppermann, Prof. Dr. Norbert Otto, Jenny Prast, Christine Reizig, Oberbürgermeister Helmut Rieche, Ralf Roßmann, Anita Rossol, Andreas Schindler, Kreisoberpfarrer Karl-Heinz Schmidt, Jenny Schulz (für MdB Jan Korte), Henry Schütze, Heike Seeber, Dr. Clemens Seeber, Martin Setz, Prof. Dr. Harald Seythal, Paul Spengler, Detlef Springer, Marco Steckel, Gertrud Stefaniak, Regina Stein, Juliane Stephan, Hans Strecker, Doris Tell, Arne Tesdorff, Angelika Trensch, Elisabeth Ullrich, Edith Völksch, Heinz Waltereit, MdL Jürgen Weigelt, Christel Wenzel, Dr. Roland Wiermann, Susanne Wiermann, Dieter Wöhlbier, Stefan Zeiler, Nico Zenker

Institutionen

AFA Bernburg, Alternatives Jugendzentrum Dessau, Arbeitskreis Jüdische Geschichte Bernburg, Ausländerbeauftragte Landkreis Bernburg, Caritasverband, CDK, DGB-KV, DRK-KV, Ev. Jugendarbeit Anhalts, Ev. Kreisoberpfarramt, Ev. Landeskirche Anhalts, Ev. Mariengemeinde Bernburg, Ev. Martinsgemeinde Bernburg, Ev. Parochialverband Latdorf, Fachhochschule Polizei, FDP-OV, Gedenkstätte Bernburg, Gewerkschaft Erzeihung wissenschaft KV Bernburg, Hochschule Anhalt (FH), AG Bauen Agrar Umwelt BV Dessau-Bernburg, Junge Union Bernburg, Juso’s KV Salzland, Kath. Gemeindeverband, Kid’s e.V., Kreissportbund, Kreistagsfraktion PDS, Kreisvolkshochschule, Landkreis Bernburg, Linkspartei.PDS KV Salzland, Mieterverein Bernburg e.V., Museum Schloss Bernburg, Musikschule Bernburg e.V., Opferberatung Dessau, Polizeilicher Staatsschutz, Polizeirevier Bernburg, Rückenwind e.V., Schulzentrum Könnern, Sekundarschule Talstadt, SPD-KV, SPD-OV Bernburg, Stadt Bernburg (Saale), Stiftung ev. Jugendhilfe St. Johannis, THW OV Bernburg

 

WICHTIGE LINKS: